Einen Stubser in den Montag
Der Ghostbusters Reboot stand von Anfang an nicht unter einem guten Stern. Wie seine Kritiker, nimmt inzwischen auch Regisseur Paul Feig kein Blatt mehr vor den Mund, wenn es darum geht, die negativen Reaktionen auf sein Ghostbusters-Reboot zu umschreiben. In einem Interview mit Daily News fand Feig, der durch Brautalarm und Spy bekannt wurde, deutliche Worte für all jene, die seinen Film anhand eines einzigen Trailers und diverser Promobilder verurteilen. «Die Nerd-Kultur beinhaltet einige der grössten Arschlöcher, die ich bislang in meinem Leben getroffen habe,» wusste er zu berichten. «Das bezieht sich besonders auf die zahlreichen Attacken während der vergangenen Monate.» Damit dürfte er auf jene Bewegung abzielen, die dazu aufrief, seinen Ghostbusters-Trailer vorsätzlich zum am schlechtesten bewerteten Filmclip aller Zeiten zu voten – mit Erfolg. Aber auch die Kritik, er habe Saturday Night Live-Star Leslie Jones lediglich als Quoten-Farbige unter Vertrag genommen, wollte Feig nicht unkommentiert lassen: «Es interessiert mich nicht im Geringsten, welche Hautfarbe oder Form jemand hat. Letztlich ist der Comedy-Faktor entscheidend und ob jemand das Zeug dazu hat, die Leute zum Lachen zu bringen.» Sein Ziel sei lediglich gewesen, eine Geschichte zu erzählen, die man so noch nicht gesehen hat oder eine Geschichte zu erzählen, die es so vielleicht schon gab, aber noch nicht auf diese Weise. Am 28. Juli dürfen wir uns selbst ein Bild davon machen, ob Melissa McCarthy, Kristen Wiig, Kate McKinnon und Leslie Jones den alten Geisterjägern das Wasser reichen können…
Gestern war Tourauftakt mit Frontmann Axl Rose, der die Tour von AC/DC als deren Frontman für den ausgefallenen Brian Johnson im Thron mit gebrochenen Bein beendet. Die Fachpresse ist voll des Lobes und die begeisterten Berichte überschlagen sich förmlich. Mag sein, dass der Auftritt durchaus gerockt hat, doch für mich haben AC/DC ihre Identität verloren. Aktuell klingt die Band nicht besser als eine (schlechte) Coverband. Guns’n’Roses meets AC/DC. Für mich hat die Band in der heutigen Zusammensetzung nichts mehr mit dem Original gemein, denn die Stimme der «schmuckbehangene Kröte mit Hut» ist unverkennbar – und die gehört für mich zu Guns’n’Roses, hat und wird sie immer. Da kann sich Axl zusammen mit Angus auf den Kopf stellen und die Fachpresse noch so voll des Lobes sein… – AC/DC ist tot!
Freunde, ich will ja nicht sagen, ich habs immer gewusst, ABER ich habs immer gewusst! Der Philosoph Alain de Botton hat sich Gedanken über das Leben und die pessimistische Sichtweise darauf gemacht und diese mit allerlei Animationen in unterschiedlichen Stilen veredelt. Tolle Zusammenarbeit von über 20 Designern mit Claudio Salas für das Projekt The School of Life.
Hier der erster Trailer zum Pelé-Biopic und wer schon immer mal wissen wollte, wie gut Obst als Trainingsmassnahme für Fussballer geeignet ist, sollte sich den Film gehen. Ein Starttermin in unseren Kinos ist leider noch nicht bekannt…
Weiterer Supercut von Burger Fiction mit den bescheuertsten, kuriosesten und seltsamsten Waffen der Filmgeschichte. 48 Beispiele dafür, dass eigentlich alles eine Waffe sein kann, wenn man denn damit umgehen kann. Auch Zahnpasta. Oder Maiskolben. Autsch! Teil 1 gibt es übrigens hier…
Eine Liste der Filme gibts nach dem Klick…
Ich will mehr! Gib mir alles 🡆
Die Weihnachtszeit ist eine Zeit der Ruhe und des Friedens, in der der Einkaufsstress das Schlimmste ist, was einem widerfahren kann – sollte man zumindest denken. Doch weit gefehlt! Der gehörnte, Teufels-ähnliche Krampus treibt sein Unwesen und führt all jene ihrer gerechten Strafe zu, die sich nicht zu benehmen wissen und deshalb von ihm als «unartig» eingestuft werden. Nach «Trick ‚r Treat» beweist Michael Dougherty erneut, dass er viel Liebe zum Horror-Genre hegt. Während der erste Teil des Films noch im Bereich der schwarzen Weihnachts-Comedy zu sehen ist, wird «Krampus» später zum waschechten Creature-Horror.
Für Leute, die mit Knecht Ruprecht sozialisiert wurden, steht nun eine neue Dimension der Angst auf dem Plan. Mit dem «Krampus» muss mein keine Angst mehr haben mit der Rute verprügelt zu werden, man wird gleich in den Höllenschlund gezogen. Die Österreicher haben einen lustigen Sinn für Humor. Den Krampus selbst hätte ich mir persönlich etwas «ziegenmässiger» vorgestellt, aber auch die gewählte Form ist sehr stimmig. Die Elfen sind grandios umgesetzt und auch die anderen Wesen haben mir als Fan von handgemachten Effekten und Puppen sehr imponiert. Es macht einfach Spass, die ganzen Kreaturen nach und nach zu entdecken. Der Film nimmt sich selbst nicht so ernst, daher kann er sich auch mehr Freiheiten erlauben. Man spürt die Liebe und den Spass aller beteiligten in jeder Minute des Filmes und es ist mir schleierhaft, wie man sich seinem Charme entziehen kann. Für mich reiht sich der Film in Klassiker der Horror-Comedy-Märchen Perlen wie Gremlins, Critters und dergleichen ein. Eine ernstzunehmende Message hat der Film auch – denn viel zu oft lassen wir uns von Hass, Enttäuschung und Negativität leiten, anstatt das Positive wertzuschätzen: die Hoffnung, die Liebe und das Miteinander. Daran möchte uns der Film erinnern und auch daran das innere Kind nicht sterben zu lassen.
Drehbuch und Setting wissen gänzlich zu gefallen und auch vom visuellen Aspekt her ist Dougherty’s blutarmes und gewaltzahmes Festtags-Spektakel ein echter Hingucker. Wer einen «richtigen» Schocker erwartet, wie es der Trailer teilweise suggeriert, wird dagegen herbe enttäuscht werden. Es gibt einiges zu Lachen und die ein oder andere unerwartete Wendung hat der Film auch. Krampus ist ein atmosphärischer Streifen mit einer für das Horrorgenre untypisch interessanten Story. Die Effekte sind an der Grenze zum Kitsch, was der ganzen Weihnachtsatmosphäre aber positiv zu gute kommt. Das ganze Setting mutet zwar weihnachtlich und dennoch düster, kühl und gruselig an und die tolle Ausleuchtung sowie die ungewöhnliche Kameraarbeit tun ihr Übriges. Manchmal erinnern die schiefen Kamerawinkel an Sam Raimis Horror-Meisterwerke und beschwören nicht selten deren atmosphärische Dichte herauf. Was man «Krampus» eventuell vorwerfen könnte ist, dass er hin und wieder etwas lautstark daherkommt. Statt dem subtilen Grusel Platz zu lassen, wird «Krampus» oft zu einem optischen Dauerfeuer ohne grosse Schockmomente. Ich empfand dies nicht als wirklich störend, bei diesen Kreaturen wäre aber mehr drin gewesen. Den Anspruch hat «Krampus“» aber nicht und darauf muss man sich eben einlassen.
Wie erwähnt verlässt sich Dougherty sehr wenig auf CGI und arbeitet in grossen Teilen mich echten Puppen, was im Creature-Design sehr positiv zu Buche schlägt. Dass er sich hierbei auf eine österreichische Sage stützt, macht das Thema noch sehr viel interessanter. Die Erzählung aus der Sicht des kleinen Max unterstützt das Märchen-Setting und statt billiger Jumpscares bekommen wir viel Spass und eine grosse Liebe zum Detail geboten. Sei es die furchteinflössende Aura des Krampus oder der melancholische Blick der Schneemänner, die Optik grenzt an Perfektion. Für den schaurigen Look von Krampus, die Computer-Effekte als auch die gruseligen Puppen zeigen sich die Designer von WETA verantwortlich. Beim Design des Sets hatte ich den Eindruck, dass man sich teilweise an Tim Burton Filmen orientiert hat. Toni Collette und Adam Scott als Eltern und Conchata Ferrell (Berta aus «Two and a Half Men») als sarkastische «Tante Dorothy» machen schauspielerisch auch einen guten Job. Zugegeben, der Film hat keine komplexe Handlung, doch die Reihenfolge der Opfer ist anders als man es sonst kennt und das Ende hat für mich einen hübschen «Dellamorte Dellamore» Touch, auch wenn es nicht ganz so WTF? rüberkam.
Krampus ist eine sehr gelungene Mischung aus klassischem Creature-Horror und einem urigen Vorstadt-Märchen. Das düstere, weihnachtsdekolastige und tief verschneite Set und die teils gruseligen Figuren sorgen für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Ich hab mich schon gefragt wo die ganzen innovativen Horrorfilme denn alle geblieben sind – hier ist einer! Krampus ist ein Film, auf den man wahrscheinlich Jahre warten musste. Ein Klassiker. Ein Fest für die Augen und die Sinne und eine Reise ins Labyrinth der Schreckfiguren. Definitiv ein sehr cooler Film und der wird wohl ab diesem Jahr für mich zum Pflichtprogramm gehören um in die richtige Weihnachtsstimmung zu kommen. Amüsante Unterhaltung zur Weihnachtszeit, wenn es mal kein versöhnlicher Familienfilm sein soll. St. Nicholas is not coming this year. This Christmas, be careful what you wish for…
Aus aktuellem Anlass hat Bloody-Disgusting diese grossartigen Muttertags-Karten am Start…
Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu! sagte meine Oma noch. Oder ganz einfach, nimm die Menschen so wie sie sind, es gibt keine «anderen»…

So und nicht anders sollte gekämpft werden. Alles andere ist mir zu brutal.
Der Hund Rex hat schon vieles in seinem Leben durchgemacht. Er war ein Streuner, mit einem harten Überlebenskampf auf der Strasse, u.a. gegen andere Hunde und er musste Katzen auf den Strassen jagen und töten, um überleben zu können. Bis er auf Ed Gernon aus Whittier, Kalifornien traf, der ihn von der Strasse holte und somit rettete. Durch das Rex gerettet wurde, konnte er denn harten Strassenköter ablegen und ist heute voller Nettigkeit und Güte. Eines Tages gab Rex gegenüber Ed keine Ruhe, bis dessen Aufmerksamkeit endlich auf einen kranken Kolibri fiel, der auf dem Boden lag und komplett mit Ameisen bedeckt war. Das Ehepaar Gernon pflegte den Vogel, den sie Hummer nannten, bis er wieder völlig gesund war. Jetzt lebt Hummer zusammen mit Gernon und Rex und ist der ständige Begleiter von Rex…
Zum Muttertag haben Töchter und Söhne unterschiedlicher Altersgruppen ihre Mütter eingeladen, um Danke zu sagen. Nein falsch, eigentlich um «Ich hab dich lieb!» zu sagen. Denn das sollten Mütter durchaus öfters im Jahr hören, für all das Muttersein, was sie einem das eigene Leben lang entgegen gebracht haben. Auch abseits des Muttertags, doch eigentlich sagen wir diese Worte viel zu selten, auch wenn wir so empfinden. Es ist dabei nicht wichtig, wie man der Mama sagt, dass man sie lieb hat. Hauptsache, man sagst es. Ich habe dich lieb, Mama. Auch die 364 Tage abseits des Muttertags!
Fandango hat hier ein paar grossartige Movie Muttertags-Karten am Start, kreiert vom Künstler Tony Bui…