«Transmission» ist ein sehr sehenswerter und bewegender Kurzfilm, welchen Jared D. Weiss im Jahre 2012 im Rahmen seiner Abschlussarbeit an der School of Visual Arts erstellt hatte. Ein Mutant, ein Hund und ein Radio – fertig ist die postapokalyptische Abenteuergeschichte! Besonders schön finde ich, neben der generellen Stimmung und der durchaus auch angenehm reduzierten aber trotzdem ausdrucksstarken Optik des Film, vor allem auch, dass ein Schulterpolster offenbar DAS Fashionaccessoire im postapokalyptischen Wasteland ist, auf das man unter keinen Umständen verzichten darf…
Der neue Trailer zu «Resident Evil: The Final Chapter» zeigt uns noch mehr neue Szenen aus dem voraussichtlich letzten Wiedersehen mit Resident Evil-Aushängeschild Alice, wieder gespielt von Milla Jovovich. Dass danach aber noch nicht zwangsläufig Schluss sein muss, stellte die Schauspielerin kürzlich in einem Interview klar: «Die Geschichte um Alice findet definitiv ein Ende,» erklärt Jovovich. «aber es ist ja nicht so, als würde sich Alice zukünftig hinsetzen, Barbecues für die restlichen Überlebenden schmeissen und Däumchen drehen, denn das wäre wohl einfach nicht sie selbst. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass sie tatsächlich zurückkehrt. Die Vorgänger waren dahingehend schon immer recht offen und es ist Pauls Stil, die Filme so abzuschliessen, weshalb wir auch diesmal auf einen konkreten Schlussstrich verzichten. So gesehen bieten wir also das Beste aus beiden Welten.» Der Streifen knüpft direkt an die Handlung aus «Resident Evil: Retribution» an. Nach den Verlusten, die der letzte Widerstand der Menschheit erleiden musste, macht sich Alice dorthin auf, wo alles begann: nach Racoon City, wo sich die Umbrella Corporation für einen finalen Schlag gegen die verbliebenen Menschen sammelt. Im Wettlauf gegen die Zeit verbündet sich Alice mit alten Freunden und einem unwahrscheinlichen Gefährten, die ihr beim Kampf gegen neue Mutanten zur Seite stehen. Auf dem Spiel steht nichts weniger als das Fortbestehen der Menschheit.
RESIDENT EVIL: THE FINAL CHAPTER - International Trailer #2 (HD)
Es war einmal – ein Horrorfilm, wie es so noch keinen gab. Ein junger Amerikaner, der bislang als Illustrator und Setdesigner in Erscheinung getreten war serviert uns mit «The Witch» ein rabenschwarzes und überaus böses Stück Genrekino. Der erst 32-jährige Regisseur und Drehbuchautor Robert Eggers vermag mit seinem Spielfilmdebüt den Zuschauer detailgetreu ins 17. Jahrhundert zu versetzen und bringt die Atmosphäre des dunklen, teils trostlosen Mittelalters gut zur Geltung. Die Palette reicht von Gruselmärchen über Historiendrama bis hin zur Familientragödie: Für jeden ist etwas dabei.
Robert Eggers durfte bereits auf dem Sundance Filmfestival 2015 den Preis für die «Beste Regie» in Empfang nehmen, während die internationale Presse sein Werk frenetisch feierte. Nach all den «besten Horrorfilmen seit Jahren», die in Wahrheit doch nur ausgelutschte Ideen ein wenig variieren und modern aufpeppen, schlägt Eggers einen anderen Weg ein: Er konzentriert sich zunächst voll auf seine Figuren und das Drama, lässt dabei nur sehr langsam und subtil das Grauen in die im Zentrum stehende Familie schleichen und beschwört letztlich dann mit aller Konsequenz die Hölle auf der Leinwand herauf. Billige Schocks und literweise Blut sind nicht seine Sache – eine erstickend dichte Atmosphäre und ein symbollastiges, intelligentes Konzept dafür umso mehr. In der versierten Ausarbeitung lassen sich hier gar Vergleiche mit grossen Meistern wie Stanley Kubrick (Shining), Nicolas Roeg (Wenn die Gondeln Trauer tragen) oder William Friedkin (Der Exorzist) ziehen, doch tatsächlich erinnert «The Witch» am ehesten an einen finsteren Albtraum, den Ingmar Bergman nie geträumt hat.
Das in Neuengland spielende Horrormärchen ist erfrischend, da es zu den Anfängen rund um die Thematiken Hexerei und Mittelalter zurückgeht – was durch die Verwendung originaler Protokolle und Schriften der damaligen Hexenprozesse von Salem besonders authentisch wirkt. Es entwickelt sich sehr subtil zum verstörenden Familiendrama mit vorherrschendem Misstrauen und Religionswahn. Der damals vielerlei praktizierte Puritanismus, welchem auch die in «The Witch «porträtierte Familie angehört, wird authentisch und gleichzeitig für den Zuschauer bedrückend dargestellt. Ausgezeichnete, kaum vorhersehbare Handlungsstränge und Hintergründe verleihen der Geschichte die nötige Tiefe. Nebst den fantastisch grausamen Bildern, die meist nur bei natürlichem Licht aufgenommen wurden, ist die Musik des Films wahrlich meisterhaft eingesetzt und man fragt sich ob auch der Komponist einen Pakt mit dem Teufel eingegangen ist. Sowohl die Sprache aus der damaligen Zeit, wie auch die Symbolträchtigkeit – der Ziegenbock «Schwarzer Philip» als Versinnbildlichung des Teufels – sind ein zusätzlicher Pluspunkt des Films. Schauspielerisch sticht vor allem die junge Anya Taylor-Joy als Tochter Thomasin hervor. Wer das Böse sucht, der wird es finden. Ein Film der einem ins Bewusstsein ruft, wie dunkel dieses Zeitalter damals war und das Aberglaube und Gottesfürchtigkeit zum täglichen Brot gehörten.
Wie beim Häuten einer Zwiebel gelangt man stetig näher an den morbiden Kern der Geschichte. Vielschichtig und hintergründig verpackt Eggers seinen Albtraum aus der Vergangenheit – aus einer Zeit, in der Hexen und der Beelzebub noch ernsthaft Angst und Schrecken unter den Menschen verbreitet haben. So wirken die wohldosierten übersinnlichen Elemente des Films im Kontext der bitteren Familientragödie besonders verstörend und nachhaltig. Wer das Übel in sich trägt, oder ob dieses vielleicht von aussen zugeführt worden ist, wird sich erst am Gänsehaut erzeugenden Ende herauskristallisieren. Wenn man die Charaktere genau studiert, kommt man schnell zum Schluss, dass hier niemand wirklich ohne Sünde verbleibt – sei es der ignorante Hochmut des Vaters, das sexuelle Verlangen des heranwachsenden Caleb nach der verbotenen Frucht oder das gehässige Spiel der Kinder. Und immer wieder: Lügen. Am eindringlichsten führt das Werk dann auch vor Augen, dass erst das Auseinanderrücken einer Einheit den Platz für das wachsende Unheil bereitet. Im flackernden Kerzenlicht verdrängt die Angst langsam alle Hoffnungen und der starre Glaube wirkt als ein Werkzeug der Zerstörung.
Es ist ein Film im Schwebezustand – und das hat der Zuschauer mit den Figuren gemein: Man ist hoffnungslos gefangen in der eigentümlichen Welt, die sich einem da auftut. Nie weiss man so recht, ob das Gesehene wirklich geschieht oder doch nur Ausdruck eines langsam um sich greifenden Wahnsinns ist. Eines Wahnsinns, der eine einfache Quäkerfamilie befällt, die, abgeschnitten von allen sozialen Kontakten und geächtet von ihrer Gemeinde, in einer notdürftig errichteten Hütte in der Wildnis von Neu-England auf sich allein gestellt ist. Isolation und Gottesfürchtigkeit sind ein explosives Gemisch. Vorangetrieben von der Verzweiflung, die vom Ausbleiben der Ernte und dem spurlosen Verschwinden des jüngsten Sohnes ausgelöst wird, entsteht ein Überdruck, der sich entladen wird. Das steht fest, das weiss man. Wir haben es mit einem leisen und unbequemen Film zu tun, der mit langen Einstellungen und wenigen Schnitten auskommt und bei dem der Zuschauer einerseits genug weiss, um den Familienmitgliedern Warnungen zurufen zu wollen, andererseits selbst nicht so sicher sein kann, was dort in den Wäldern vor sich geht.
THE WITCH | Trailer deutsch german [HD]
«The Witch» ist nichts für Freunde leichter Gruselkost und belohnt vor allem jene Zuschauer, die mit der Bildersprache Bergmans etwas anfangen können und sich gleichzeitig noch einen Hauch David Lynch dazudenken. Atmosphärisch gefilmt und gut gespielt ist der Film ohnehin und eine kritische Auseinandersetzung mit eifrigem Glauben bekommt man noch obendrein. Wer «The Babadook» mochte, weil der die Figuren in den Vordergrund stellte und kein belangloser Genrefilm sein wollte und «Blair Witch Project» gut fand, weil er Zweifel säte und natürlich auch mit einer (meist unsichtbaren) Bedrohung in den Wäldern zu tun hatte, hat gute Chancen mit «The Witch» glücklich zu werden. Aufgeschlossene Filmfreunde finden hier ein kleines Meisterwerk, das sich mit seinen herausragenden Darstellern und der liebevollen Ausstattung sogar der in der Regel horrorscheuen Academy empfehlen könnte. Erwachsener Horror mit Verstand und damit nicht jedermanns Sache.
Mit «Under The Thunder» veröffentlichen Devilment den ersten Track von ihrer kommenden Platte «Devilment II: The Mephisto Waltzes», welche am 18. November erscheint…
DEVILMENT - Under The Thunder (OFFICIAL TRACK & LYRICS)
Während einige Halloween-Fans noch über ihr perfektes Grusel-Kostüm nachdenken, hat eine New Yorker Burger-King-Filiale bereits ihr passendes Outfit gefunden. Mit einer grossen, weissen Plane, einer Schere und ein bisschen Farbe wurde ein Fastfood-Gespenst mit dem gruseligen Namen «McDonald’s» kreiert. Um die Kunden aber nicht vollkommen zu verschrecken, hat Burger King auf einer Anzeigetafel den ganzen Scherz aufgelöst. Ob es so oder genau umgekehrt erschreckender ist, darf jeder für sich selbst entscheiden. Eine ziemlich coole Aktion ist das aber auf jeden Fall…
Burger King verkleidet sich zu Halloween als McDonald’s
Die französische Künstlerin Lor-K verwandelt alten Matratzen im Rahmen ihres Street Art Projektes «Eat Me» in riesengrosse Lebensmittel und verwandelt so die Pariser Innenstadt in ein wahres Schlaraffenland. So werden aus alten Liegeunterlagen in händischer Arbeit überdimensionale Sandwiches, Hot Dogs und Burritos zu. Yummy!
French street artist Lor-K has been cutting, shaping, and painting old mattresses so that they look like giant versions of common foods. If you’ve ever wanted a slice of pizza that’s big enough to be a complete meal, she can provide it! Lor-K calls the project Eat Me.
Warum zu Halloween nicht mal als Kalmar unterwegs sein? Devon hat für ihren Freund Peter als Teil ihrer Sculpting Class an Make Up Designory NYC eine Silikonmaske gemacht. Den Prozess zur Fertigung der Maske hat Devon hier festgehalten…
In Brasilien schreckt die berühmte Figur der Blondine im Badezimmer seit Generationen die Kinder und obwohl die Figur es in der Vergangenheit schon in so manchen Film geschafft hat, so erschreckend wie in folgendem Kurzfilm wurde «Blondie» noch nicht gezeigt. Geschaffen haben das Werk der brasilianische Filmemacher Rodrigo Gasparini zusammen mit Dante Vescio und soviel zur Synopsis:
Two kids serving detention discuss the right way to summon Blondie, an old Brazilian urban legend. One of them tries. It works.
Mit Pee World VR, das Wunder der Technik von morgen, kann man schon heute überall hinstrullern. Die dabei ist, damit die Pinkelsitzungen im echten Leben um virtuelle Realitäten zu erweitern. Das Klo der Virtual Reality Pisser möchte ich nach der virtuell erweiterten Sitzung gerne mal sehen, so mit dem ganzen erweiterten Pissstrahlergebnis links und rechts und überall neben der Schüssel…
The world’s first urination simulation — see into virtual reality reality while also peeing into a toilet. Urinate into amazing places while staying in the safety of your own bathroom. Go in amazing places like the grand canyon, a political rally, the beach, and outer space. Look down to pee. Look up to be teleported to a new exotic location.
Outlast 2 spielt grundsätzlich im gleichen Universum wie der Erstling, wartet aber mit brandneuen Charakteren und einem anderen Schauplatz auf. Als Spieler schlüpft man dabei abermals in die bekannte Egoperspektive und muss unbewaffnet einem Mysterium auf den Grund gehen. Dabei gibt es keine Garantie, dass das Rätsel am Ende auch gelöst wird. Schliesslich lauert hinter jeder Ecke eine potenzielle Gefahr und mit ihr auch der Tod. Erscheinen soll das Sequel zum Horrorhit von 2014 voraussichtlich Anfang 2017 und nur kurze Zeit nach dem ähnlich gelagerten «Resident Evil 7» von Capcom. Bis dahin sollte man sich dann auch entschieden haben, ob man für PC, PlayStation 4 oder Xbox One zugreifen will.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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