Für Roberta Mancino war es schon lange ein Traum, mit einem Wingsuit über einen aktiven Vulkan zu fliegen. Nach Jahren des Trainings, erhilt sie die Mission, über Chile’s Villarrica durch den Schwefel-geschwängerten Rauch zu fliegen, der aus dem Krater aufsteigt. In folgendem Video können wir Roberta aus einem Hubschrauber springen und mit ihrem Wingsuit durch den vulkanischen Rauch und Turbulenz fliegen sehen…
GoPro: Roberta Mancino's Wingsuit Flight Over An Active Volcano
Auf dem Teich im Bradgate Park, in Glenfield, Grossbritannien, hat sich eine dünne Schicht Eis gebildet und aus irgendeinem Grund muss diese Familie Schwäne mittendurch schwimmen. Allen voran der Papa, der Stück für Stück sich den Weg freibricht und so für den Rest der Familie einen Pfad durch das Eis frei macht…
Der erste Jamiroquai Song nach 7 Jahren ist zugleich der Titeltrack des kommenden Albums «Automaton», das bereits am 31. März erscheint. Passend zum Sonntag chilliger Sound mit flashigem Video – oder so…
Der neue 3D-Drucker XOCO gehört keineswegs in ein Büro oder eine Werkstatt, sondern in die Küche! Statt mit irgendwelchen Kunststoffen arbeitet der XOCO mit feinster Schokolade und druckt einem fast jede Form in dem süssen Werkstoff. Ganz wichtig war den Entwicklern vom niederländischen Kreativstudio Michiel Cornelissen Ontwerp, dass der Nutzer jeden Schritt des besonderen Druckvorgangs mitverfolgen kann. Darauf basierend wurde die auffällige Kuppelform aus Glas designt, die den Gebrauchsgegenstand Drucker zu einem ansprechenden Deko-Element macht und schon die optische Teilnahme am Entstehungsprozess zum Genuss werden lässt. Und natürlich gehört zu so einem hübschen Gerät unter anderem auch eine passende App, die den Schokodruck Schritt für Schritt begleitet.
Wer viel und oft zockt kennt das Problem: Videospiele kommen heutzutage mit wahnsinniger High-Definition-Grafik daher, so dass der beste Platz, damit man auch ja nicht ein einziges Detail der Action verpasst, direkt vor dem Bildschirm ist. Dummerweise führt diese Tatsache vielfach dazu, dass der geneigte Spieler sich direkt auf dem Boden vor den Schirm platziert, was eine Folter für Knie und Rücken ist. Nicht so mit «Buddy«, dem speziellen Gaming-Seesel, dessen Vorder- und Rückseite sich leicht anpassen lässt und über eine gekrümmte Kopfstütze verfügt, die sich auch als Armstütze nutzen lässt. Der Sessel hilft, eine gute Körperhaltung während des Spiels zu bewahren und ist weich gepolstert. Buddy belegt bereits die besten Plätze in Amazon Japans «Home» Bestseller-Liste und wer mutig genug ist, kann sich mit Hilfe von Google Translate für ungefähr $40 ein Exemplar sichern…
Gerade noch feierten wir seinen Geburtstag, jetzt müssen wir uns von John Hurt verabschieden. «Der Elefantenmensch», «1984», «Alien» oder «Dame, König, As, Spion» – Hurt brillierte stets. Ein grossartiger Schauspieler, dessen stets melancholischer Gesichtsausdruck einen sofort in den Bann schlug. John Hurt fand in seiner experimentierfreudigen, inquisitiven Arbeit viele laute und stille, aber immer eindrucksvolle andere Wege, seinen Charakteren Ausdruck zu verleihen. Egal, wo Hurt auftauchte, er blieb im Gedächtnis, er war gross auch in den kleinen Rollen.
Exzentriker und Ausgestossene, irre Autokraten und gequälte Widerständler: Der Schauspieler John Hurt versenkte sich mit Leib und Seele in die Abgründe menschlicher Natur. Kein anderer Darsteller seiner Generation verkörperte Schmerz und Verletzung so intensiv wie der 1940 geborene Brite. Hurt drängte mit seinem Spiel nie nach vorn, war nie ein Mann der ersten Reihe wie seine Freunde und Trink-Kumpanen Oliver Reed und Peter O’Toole und doch brannten sich seine besten Rollen tief ins kollektive Kinogedächtnis ein: Der «Elefantenmensch» Joseph Merrick, Gay-Ikone Quentin Crisp, Winston Smith in «1984» oder der römische Herrscher Caligula waren nur einige seiner Paraderollen, die er verkörperte. Die gesamte Palette menschlicher Schwäche und Zerbrechlichkeit konnte Hurt mit der Eindringlichkeit seines schon früh von Falten zerfurchten Gesichts und der sehnigen Drahtigkeit seines Physis verkörpern. In jede einzelne seiner Rollen versenkte er sich ganz und gar, egal wie tief die Abgründe schienen.
Als Sohn eines anglikanischen Vikars wuchs Hurt in frömmelnden Verhältnissen in der englischen Grafschaft Lincolnshire auf. Der Vater war distanziert, als jüngstes von drei Geschwistern hing Hurt am Rockzipfel seiner Mutter, trieb aber bereits als Ministrant im Gottesdienst allerlei Schabernack, als er die Weihrauchgefässe absichtlich überfüllte, um die Gemeinde einzunebeln und in Ohnmacht zu versetzen. An der kirchlichen Prep-School scheiterte er jedoch und wurde an eine öffentliche Schule geschickt. Ein Kulturschock, der Hurt tief beeindruckte: Die autoritäre Strenge der Lehrer, die Brutalität der Bullys auf dem Schulhof, das ständige Fluchen – Härten der Arbeiterklasse, die dem behüteten Pastorensohn bis dato unbekannt gewesen waren. Hurt zog sich in Fantasiewelten zurück und entwickelte, gehänselt und eingeschüchtert, sein Gespür für Underdogs. 1966 entdeckte Regisseur Fred Zinnemann den Bühnen- und Fernsehschauspieler und gab ihm eine Nebenrolle als Richard Rich in der Romanverfilmung «Ein Mann zu jeder Jahreszeit».
Seinen Durchbruch erlebte er nach vielen kleineren Rollen und mehreren Jahren als Ensemble-Mitglied an der Royal Shakespeare Company jedoch erst 1975 mit seiner Hauptrolle als Szenegrösse Quentin Crisp in dem TV-Biopic «The Naked Civil Servant». Schwules Kino war in den Siebzigern noch dabei, sich abseits von Voyeurismus oder Didaktik zu etablieren, sodass Hurts furchtlose, zickig-flamboyante Darstellung der queeren Ikone für Aufsehen sorgte. Im Jahr darauf schockierte er das Fernsehpublikum erneut mit seinem rundheraus irren Caligula in «I, Claudius», der zu seiner sterbenden Grossmutter ins Bett kroch und seiner schwangeren Schwester das ungeborene Kind aus dem Bauch schnitt. Drei Jahre später gewann Hurt mit seiner Darstellung des Häftlings Max in Alan Parkers Gefängnisschocker «Midnight Express» einen Golden Globe als bester Nebendarsteller und eine Oscar-Nominierung. 1979 folgte einer von Hurts kürzesten, aber spektakulärsten Kino-Auftritte. In Ridley Scotts Weltraum-Thriller «Alien» spielt er das bemitleidenswerte Crew-Mitglied Kane, dem nach einem gierig verzehrten Spaghetti-Dinner die erste Horror-Kreatur aus dem Brustkorb bricht. Der Schock auf Kanes Gesicht, in den sich Schmerz und Unglaube mischen, ist furchterregender als die grandiosen Spezialeffekte in dieser Szene.
Mit körperlicher Versehrtheit bekam es Hurt auch 1980 in David Lynchs «Der Elefantenmensch» zu tun. Er spielte, praktisch unkenntlich unter monströsen Verformungen, den von der seltenen Lymphstörung Elefantiasis befallenen Briten Joseph Merrick (im Film John genannt). Sein Aufschrei am Ende des Films ging durch Mark und Bein: «I’m not an animal. I’m a human being!» Die berührende, oft mit Boris Karloffs klassischer Frankenstein-Performance verglichene Darstellung brachte Hurt eine weitere Oscar-Nominierung ein. Unter der schweren Maske allein auf schmerzerfüllte, verängstigte oder verachtende Blicke und Gestik zurückgeworfen, entwarf Hurt eine so bemitleidenswerte wie würdevolle Figur. Mit gleicher Sensibilität machte Hurt auch das mit Poesie gegen das autoritäre «Big Brother»-Regime widerstrebende Individuum Winston Smith zum schauspielerischen Ereignis. Als Michael Radfords Verfilmung von George Orwells Gesellschaftsdystopie «1984» im gleichen Jahr ins Kino kam, spiegelte sich das Leid und die Gebrechlichkeit seiner Filmcharaktere längst auch im Privatleben John Hurts: Seine langjährige Lebensgefährtin Marie-Lise Volpelière-Pierrot starb 1983 bei einem Reitunfall. Hurt verfiel dem Alkohol, dem er schon seit seinen Anfängen aus Unsicherheit zugetan war.
Nineteen Eighty Four (1984) - Rats - Richard Burton - John Hurt
In späteren Karrierejahren brillierte Hurt als versierter und verlässlicher Nebendarsteller und Sprecher in Dutzenden von Rollen: Unvergessen bleiben seine minimalen, aber wirkungsvollen Einsätze als Zauberstabmacher Mr Ollivander in zwei Teilen der Harry-Potter-Reihe, aber auch prägnante Rollen in Lars von Triers «Melancholia» und als Geheimdienstchef in der Le-Carré-Adaption «Dame, König, Ass, Spion». Ehrgeiz, sagte er einmal dem «Guardian», sei nie seine Sache gewesen. «Ich habe unheimlich ambitionierte Leute beobachtet: Im Moment des Erfolgs wissen sie genau, wo es lang geht, sie wissen, wie sie damit umgehen sollen und dann geht es richtig los für sie. Toll. Aber so funktioniere ich nicht.» Im Juli 2015 wurde er von Königin Elizabeth II. zum Ritter geschlagen. Religiös war der vierfach verheiratete, inzwischen seit vielen Jahren trockene Cricket-Fan trotz seiner Kindheitsprägung nie gewesen.
V for Vendetta High Chancellor Scenes
John Hurt starb in der Nacht zu Samstag in London an den Folgen seiner Bauchspeicheldrüsenkrebs-Erkrankung. Noch vor einem Jahr hatte er sich in der britischen Presse zuversichtlich gezeigt, den Krebs besiegen zu können. Ich kann gar nicht aufzählen, in wie vielen Genre-Filmen der Mann mitwirkte, am berühmtesten wurden bereits genannt, doch sind hier auch neben Kane in Ridley Scotts Alien, eine Rolle die er selbst nochmal in Mel Brooks Spaceballs verarschte, auch Sam Peckinpahs in «The Osterman Weekend» genannt oder lieh er dem Hasen Hazel in «Watership Down» seine Stimme und sprach Aragorn in Ralph Bakshis Zeichentrick-Hobbit. Hurt blieb SciFi und Fantasy immer treu, war der Anführer der Aufständischen in «Snowpiercer» und natürlich der diabolische Great Chancellor in «V for Vendetta». John Hurt war wahrlich eine Legende des Genre-Films. Ein ganz grosser Schauspieler verlässt die Bühne. Ruhe in Frieden. Thanks for all the Magic, John.
One of the most badass fights on WWE! Spassiger Mod im WWE 2K17 bei dem wir Jason Voorhees und Michael Myers gegen Donald Trump im Handicap Match antreten sehen…
WWE 2K17 Jason Voorhees And Michael Myers VS Donald Trump In A Handicap Match
Die Trump-Karikaturen von Rob Israel wirken leicht verstörend, irgendwie eklig und liegen vielleicht auch an der Grenze des guten Geschmacks. Genauso als würde man Trump zuhören, da ist das ja oft auch nicht anders. Insofern ist das ja im Grunde nur die Visualisierung von dem Zeug, das er sonst so von sich gibt…
«Planet der Affen: Survival» dreht sich um jenen Krieg, der über die zukünftige Herrschaft des blauen Planeten entscheidet. Doch wie genau wird man sich eigentlich an die Originalserie halten? In folgendem Trailer zum actiongeladenen Sci/Fi-Drama sehen wir am Anfang ein kleines Mädchen. Hierbei handelt es sich laut Regisseur Matt Reeves um Nova, die damals von Linda Harrison verkörpert wurde. Im Film wird sie neuesten Informationen nach zu urteilen von Caesar aufgegabelt, während der Jagd auf den von Woody Harrelson gespielten Colonel macht. Der Grund, weswegen Reeves die Figur unbedingt übernehmen wollte, sei der, dass es nicht nur um den Krieg zwischen Mensch und Affe gehe. Er tobe auch im Inneren von Caesar. Nova hält seine menschliche Seite am Leben. Die Einführung der Figur dürfte der bislang grösste Schritt in Richtung Vorlage sein, da in den beiden Vorgängerfilmen alles auf Anspielungen reduziert wurde. Man darf also gespannt sein, wohin es die Geschichte führen wird, wenn sie sich Sommer 2017 auf der Kinoleinwand entfaltet…
Planet der Affen: Survival | Trailer 1 | German Deutsch HD (2017)
Grossartig surreales Meisterwerk vom französischen Pop-Art-Bastler Stab, mit Hintergrundcollagen aus Junk Food, Popkultur und der Renaissance. So fliegt man etwa auf Burgern und Einhörnern, schiesst mit Kreuzen und bekämpft in einem Level den Kapitalismus im Space-Invaders-Style. Da würde ich mir doch wünschen, dass wäre ein echtes Game…
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
Stubenhockers WICHTIGER Beitrag zu Politik, Kultur, Wissenschaft und Popeln
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