Die Bierbauch-Bauchtasche von Albert Pukies ist zum Glück nur die Designstudie «Dadbags» (in Anlehnung an den Dadbod zu Deutsch: dem väterlichen Bierbauch) und der Anblick bleibt uns allen gottseidank erspart… und falls diese dann doch noch produziert werden, beachte man die verschiedenen Ausführungen.
I made the dadbag because I’m desperate to have dad bod but I’m also very concerned about the health risks associated with it. The solution is quite simple, a bumbag with a proper dad belly printed on it. Now I can put on a dad bod whenever I feel like it and even store my valuables in it.
Mit «Executed» stellen uns die Burning Witches einen ersten Vorgeschmack aus ihrem kommenden Album «Hexenhammer» vor. Die Schweizerinnen veröffentlichen ihr Old-School-Heavy-Metal-Album am 9. November und «Executed» erzählt die erschütternde Geschichte der «letzten Hexe» Anna Göldi aus der Schweiz. Eine wahre und sehr tragische Geschichte, die sehr gut zum Thema des Albums «Hexenhammer» passt…
Simone Barraco und Stefan Lantschner wurden von und mit GoPro auf eine Europareise geschickt und haben einige der beliebten Metropolen besucht. Natürlich nicht, ohne ein paar Trick-Einlagen auf dem Rad einzulegen und vor allem, die kulinarischen Köstlichkeiten vor Ort zu testen…
Simone Barraco and Stefan Lantschner ride BMX throughout Europe with their Interrail pass, meeting up with friends along the way to see the sights and ride unique spots in London, Paris, Berlin, and Rome.
GoPro: BMX Euro Trip with Simone Barraco & Stefan Lantschner
Es gibt Ideen, die die Welt verändern können. Agari ist die Alternative zur Plastikflasche wäre der Anfang um unser Müllproblem etwas in den Griff zu kriegen. Denn warum nutzen wir ein Material, das hunderte, wenn nicht tausende Jahre zum Verrotten braucht, für Artikel, die nach einmaligem Gebrauch im Müll landen?
Plastikmüll überall, im Meer türmt er sich mittlerweile zu synthetischen Inseln auf. Da wäre es doch ein Anfang, keine Trinkflaschen mehr aus Plastik herzustellen. Der finnische Designer Ari Jónsson scheint dieser Idee schon ein ganzes Stück näher gekommen zu sein, denn er hat ein Material mit dem Namen «Agari» entwickelt, dass aus roten Meeresalgen gewonnen wird und das auch der Grundstoff für das vegane Stärkemittel Agar Agar ist. Eine Flasche hergestellt aus «Agari» bleibt nur solange eine Flasche, wie sich noch Flüssigkeit in ihr befindet. Sobald sie leergetrunken wurde, trocknet sie aus und fängt wie sich zu zersetzten. Übrig bleibt nichts als zu 100% biologischer Abfall, den man im Prinzip dann sogar essen könnte. Mag sein, dass es noch ein paar Schritte sind bis zur Massentauglichkeit, ist die Flasche so robust dass man sie problemlos in den Rucksack werfen kann ohne das sie ausläuft? Lassen sich die Flaschen in grossen Mengen überhaupt herstellen? Können Flaschen aus Agari überhaupt so günstig produziert werden, dass die Getränkepreise stabil bleiben? Doch das hier ist neben Glas bis jetzt die beste Alternative zu Plastik, die mir je untergekommen ist. Ich hoffe inständig, dass Ari Jónsson es gelingt damit tatsächlich die Welt zu verändern…
This biodegradable water bottle could replace plastic
Das Künstlerkollektiv Oddviz hat mit «El Orfelinato» eine experimentelle Visualisierung geschaffen, die ein verlassenes jüdisches Waisenhaus in Istanbul als fotografische 3D-Rekonstruktion im Detail zeigt. Tausende von Fotos und 3D-Scans geben den Betrachtern einen Überblick, auch über das Innere das verlassenen Gebäudes. Geil gemacht!
Über knapp neun Monate wurden die Golden-Retriever-Welpen Colby und Bleu von der elften Lebenswoche an mit der Kamera auf dem Weg zum Fressnapf begleitet. Seht selbst, wie die Kleinen halsbrecherisch um die Ecke kurven, um als Erster an der Futterstelle zu sein und wie sie dabei zusehends grösser werden…
Golden retriever pups running for dinner, timelapse style
Bobby Dude hat sich seinen 58 Inch Flatscreen TV für eine Surf Party gekrallt… denn surfen kann man nicht nur im Nez, sondern am besten auf den Wellen der Weltmeere…
Eine schrullige Komödie aus der Schweiz über einen ebenso schrulligen Lehrer mit einem ziemlich ausgefallenen Plan. Nicht alles ist hier komplett stimmig oder realitätstreu und vieles wird übertrieben plakativ oder vereinfachend vorgetragen, aber dennoch trägt «Flitzer» das Herz am rechten Fleck. Kurzweilige Unterhaltung mit skurrilen Figuren und Situationen sowie ein Thema, das ebenso originell wie, im positiven Sinn, bescheuert ist.
Die Schweizer haben ja das Image, behäbig, langsam und steif zu sein. Damit räumen Regisseur Peter Luisi und sein Ko-Autor und Hauptdarsteller Beat Schlatter in dieser Komödie gründlich auf! «Flitzer» zeigt Eidgenossen, die so flink, frech und sexy sind, wie man das bisher eher Dänen oder Schweden nachgesagt hatte. Das Drehbuch für dieses Schelmenstück wirkt dabei wie eine durchgeknallte Begegnung von Miguel de Cervantes und Gottfried Keller: Balthasar Näf leiht sich aus Kellers Erzählung «Kleider machen Leute» den Namen der Hauptfigur Strapinski und schickt Flitzer auf die Schweizer Fussballplätze. Frei nach Gottfried Keller «Keine Kleider bringen Geld» lässt sich darauf wetten, wie lange sich ein Flitzer auf dem Feld halten kann. Was der Lehrer und sein Friseur da aufziehen, ist so hinreissend witzig, weil Strapinski und seine Sprint-Stripper den textilfreien Hindernislauf als Spiel ohne Grenzen mit sportwissenschaftlicher Akribie angehen: mit Sportstudio in einer Scheune, Taktiktafeln und Fitnessparcours, wo man Flic-Flac übt und den idealen «Flitzwinkel» berechnet.
Mit feinen Strichen statt grossem Getue zeichnet Beat Schlatter den braven Lehrer Näf, der zum ersten Mal in seinem Leben ein Risiko eingeht, komplett scheitert und schliesslich über sich hinauswächst. «Manchmal muss man mutig sein!», schmachtet ihn seine neue Verehrerin beim ersten Date hoffnungsvoll an. Welche Lawine sie mit diesem Spruch auslöst, kann die verknallte Polizistin natürlich noch nicht ahnen. Die Episoden mit dem rabiaten Bauunternehmer oder einem eingeschleusten V-Mann in die Flitzer-Truppe mögen etwas arg klamottig ausfallen, aber sie haben durchaus dramaturgischen Mehrwert, schliesslich setzen sie den Helden wider Willen chronisch unter Zugzwang und zwingen ihn zu immer neuen Schachzügen. Mit einem recht flotten Tempo stolpert der verzweifelte Pädagoge von einem situationskomischen Schlamassel in das nächste, wobei im letzten Drittel vergnüglich die Spannungsschraube angezogen wird. Mit der schrägen Stripper-Truppe ist das Figurenkarussell gut besetzt. Ihre variantenreichen Flitzer-Auftritte fallen mit zunehmender Raffinesse immer amüsanter aus. Beim ganz grossen Finale vor vollbesetztem Stadion gelingt nicht nur die tricktechnische Illusion perfekt, auch der Feel-Good-Faktor gerät zum Volltreffer. Die Gehemmten und die Enthemmten, die Wabbeligen und die Gestählten schwärmen aus auf die Sportplätze, und die Schweizer schwärmen vom neuen Trend- und Volkssport, der den Fussball zur schönsten Nebensache macht, während alle auf den nächsten Nackten warten.
Mit «Kleider machen Leute» wurde Gottfried Keller einst berühmt. Die ihn verehrende Komödie zeigt originell, dass es auch ohne Kleider funktioniert. Mag sein, dass diese Komödie nicht hundertprozentig als Ganzes funktioniert, dennoch gibt der Regisseur dem Zuschauer kaum eine Chance auszusteigen. Denn dieser Detailverliebtheit kann man sich nicht entziehen. Der Spass entsteht vor allem darin, die immer absurderen Auswüchse dieses Treibens zu beobachten und sich der Faszination hinzugeben, wie eine Gruppe aus Exhibitionisten ihren nächsten Auftritt so akribisch genau durchplant, als hätte man es hier mit den nächsten Ocean’s Eleven zu tun. Charmante Darsteller, ein durchdachtes Drehbuch und lauter tolle kleine Ideen machen jegliche Schwächen locker wett. Das engagierten Spiel der Darsteller, vor allem die Truppe der Flitzer bildet hierbei ein Ensemble, wie man es sonst nur in den besten britischen Komödien findet, verzeiht man dem Film gerne jede kleine Schwäche und ergötzt sich an dem Spielwitz, die aus einem kleinen Verlierer einen ganz grossen Gewinner werden lassen. Schöner Film!
Brian Henson, Sohn des Muppet-Erfinders Jim Henson, schreckt in seiner ganz und gar nicht jugendfreien Komödie «The Happytime Murders» vor keiner Schweinerei zurück und zeigt uns die Puppe so, wie sie wirklich sind. Sie fluchen, trinken, kopulieren und feiern im deutschen Kinotrailer, was das Zeug hält! Mittendrin gibt Melissa McCarthy (Brautalarm, Taffe Mädels) alles, um eine mysteriöse Mordserie aufzuklären, der ausschliesslich Muppets anheim zu fallen scheinen. Im Gegensatz zur berühmten Vorlage ist dieser Film aber garantiert nichts für Kinder. Dementsprechend bekam «The Happytime Murders» von der amerikanischen MPAA bereits ein R-Rating aufgedrückt. Die skandalöse Dauerparty endet abrupt, als ein mysteriöser Killer ein Ensemble-Mitglied nach dem anderen umbringt. Die mit allen Wassern gewaschene Detective Edwards (Melissa McCarthy) übernimmt den Fall und muss sich dafür mit ihrem verhassten Ex-Partner Phil zusammenraufen. Phil, selbst eine Puppe, sorgte vor Jahren mit einem schlimmen Patzer für den Ausschluss sämtlicher Puppen vom Polizeidienst. Doch in diesem Fall ist er unersetzbar. Und so stürzen sich die beiden ungleichen Cops in die Arbeit – und tauchen in einen wahrhaft lasterhaften Sündenpfuhl ein…
The Happytime Murders Trailer Deutsch German (2018)
Wundervoller Kurzfilm mit einer toll erzählten Geschichte, die auch visuell so einige Besonderheiten zu bieten hat. Ein tolles Filmprojekt von Julien Becquer, Elena Dupressoir, Jujes Durand, Viviane Guimaraes und Ines Scheiber…
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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