DoodleChaos hat Tschaikowskis «Blumenwalzer» mit einer von Hand geführten Kettenreaktion synchronisiert. Im Stil von «Line Rider» wurden Stahlkugeln, Magnete, Dominos, Hebel, die Schwerkraft und exquisites Timing verwendet, um die Schönheit dieser Kettenreaktion mit dem Walzer zu unterstreichen…
Nein, die folgende Anzeige sucht nix zum Ficken und wer zu alt (oder zu jung) ist für den Scheiss, findet nach dem Inserat die Übersetzung…
Ballern – Drogen nehmen
Emma – MDMA
Guenther – Gras(s)
Peter – Peace, was wiederum Haschisch ist
Pepsi – Pepp, was wiederum Speed ist
Alice (im Wunderland) – LSD
«Utøya: 22. Juli» ist der Film über das Massaker in Norwegen, bei dem 2011 insgesamt 77 Menschen durch die grausamen Taten eines Rechtsextremen sterben mussten. 87 Minuten dauerte das Attentat, in dem Erwachsene, Jugendliche und Kinder gejagt und eiskalt exekutiert wurden. Genauso lang ist auch der Film vom norwegischen Regisseur Erik Poppe.
Die 18-jährige Kaja verbringt mit ihrer jüngeren Schwester Emilie ein paar ausgelassene Ferientage in einem Sommercamp auf der norwegischen Insel Utøya. Es gibt Streit zwischen den Schwestern und Kaja geht alleine zu dem geplanten Barbecue. Angeregt diskutieren die Jugendlichen über aktuelle politische Entwicklungen, als plötzlich Schüsse fallen. Erschrocken suchen Kaja und die anderen Schutz im Wald. Rasend kreisen ihre Gedanken. Was passiert um sie herum? Wer sollte auf sie schießen? Kein Versteck scheint sicher. Doch die Hoffnung auf Rettung bleibt. Und Kaja setzt alles daran, Emilie zu finden. Während die Schüsse nicht verstummen wollen.
Gerade bei abstrakten Themen hilft eine kreative Aufbereitung. Von Herzen gratuliere ich dem Mathelehrer, der diese Textaufgabe verfasste. Mit Menschen wie ihnen, muss sich sich niemand um die Bildung sorgen.
Von der Idee eines harten Antihelden-Films bleibt leider nicht viel übrig. «Venom» liefert zweifelsfrei nicht den Antihelden, den die Trailer versprechen. Zu zahm, zu ungefährlich für einen Alptraum, der Menschen frisst. Das extrem hohe Genre-Potential seiner Figuren ertränkt der Film in unnötigem CGI-Gewitter. Für Zuschauer ohne Erwartungen gibt wenigstens genug Schauwerte, um zwei Stunden durchzuhalten.
In Tom Hardys Filmografie überwiegen eigentlich die guten Filme. Man könnte den Eindruck erhalten, dass er sich auch sein Underdog-Image, trotz grosser Filme, ein bisschen bewahren will. «Warrior», «No Turning Back» und «Legend» sind drei kleine Filmproduktionen, die ihm als Schauspieler alles abgefordert haben, aber nicht gezwungen wirken, da er perfekt mit den jeweiligen Rollen verschmilzt. Selbst in grossen Produktionen wie «Mad Max: Fury Road» und «The Dark Knight Rises» bringt er mit nur ein paar Worten und Gesten eine Präsenz auf die Leinwand, wofür ein Shia LaBeouf lange stricken muss. Sony Pictures zaubert nun 2018 noch eine ihrer letzten Marvel-Comic-Helden-Lizenzen aus dem Hut und gibt dem Spider-Man Gegner Venom seinen eigenen Film, worin Hardy in diese alien-schizophrene Rolle schlüpft. Mit Ruben Fleischer (Zombieland, Gangster Squad) als verantwortlicher Regisseur kann eigentlich nichts schiefgehen. Vielleicht dachten die Produzenten dasselbe und reichten das Drehbuch sorgenfrei durch vier (!) Paar Autorenhände. Die kreativen Schreiber konnten sich bei VENOM – ganz nach dem Motto «Viele Köche verderben den Brei» – kaum auf eine originelle Idee einigen und jeder lehnte sich wohl entspannt in der Hoffnung zurück, dass die Kollegen sich schon etwas einfallen lassen werden.
Die Drehbuchgrundlagen «Lethal Protector» und «Planet of the Simbiotes» erzählen von Venoms Läuterung und dem Wandel vom Schurken zum Antihelden. Die Storys sind beliebt, aber gerade für einen Origin-Film denkbar ungeeignet. Es gibt schlichtweg nichts zu läutern, nichts zu bereuen. Verletzt werden nur die bösen Buben, Eddie Brock ist Mr. Nice Guy – obgleich etwas grossmäulig – und auch wenn Venom mit seiner alptraumhaften Erscheinung eine gute Übersetzung auf die Leinwand erfahren hat, bleibt er handzahm. Nicht nur das. Mit seiner Dynamik zweier ungleicher Charaktere, die sich positiv beeinflussen, folgt Venom eher den Mustern bekannter Screwball-Comedy-Filme (beispielsweise «Dumm und Dümmer»), als dem des Alien-Invasion-Genres – oder überhaupt irgendwelchen Horror-Genres. Hat der jeweilige Symbiont den Charakter vollständig umschlossen, überzeugen die Effekte. Regisseur Ruben Fleischer macht es sich allerdings zu leicht und lässt den Symbionten-Effekt einfach als abstraktes CGI-Gebilde durch Körper und Kleidung morphen. Das sorgt leider dafür, dass einige Szenen regelrecht einfallslos und aufgesetzt wirken. Hier ging Sam Raimis «Spider-Man 3» damals einen plausibleren Weg und liess Venom mit Kleidungsstücken und seinem Wirt interagieren.
Der «Mad Max»-Star Tom Hardy hat sich schon im Vorfeld der Venom-Comic-Verfilmung als Fan des Anti-Helden geoutet. Kein Wunder, ist Venom doch einer der grössten Feinde von Spider-Man, ein albtraumhaftes Zerrbild der freundlichen Spinne. Die Bilder zwischen der Action sind gut durchdacht und schön in Szene gesetzt, dank des Kameramanns Matthew Libatique (Black Swan, The Fountain). Jedoch reissen der schnelle Schnitt und die unscharfen Effekte die ganze ästhetische, visuelle Arbeit wieder nieder. Auch die Filmmusik von Ludwig Göransson fällt für das Genre ungewohnt positiv auf und treibt den Film voran. Tom Hardy macht bei «Venom» seine Arbeit, aber leider auch nicht mehr. Das Spiel mit der Persönlichkeitsstörung bleibt auf Grundschulniveau und alle Mühen Venom eine beeindruckende Stimme zu geben bringen nichts, wenn dieser wenig Gehaltvolles zu sagen hat. «Deadpool» und «Logan» haben bewiesen, dass ein FSK 16-Rating einer Comic-Verfilmung viele interessante Aspekte abgewinnen kann. Bei «Venom» war dies gross angekündigt worden und auch die Anti-Held-Charakteristik ohne einen Spider-Man hätte alle Tore für einen harten und interessanten Venom geöffnet. Wer weiss, welche Drehaufnahmen im Schneideraum dem digitalen Papierkorb zum Opfer gefallen sind, denn es lockten die besseren Verkaufszahlen mit einer jugendfreien Ausgabe und Venom wurden die brutal scharfen Zähne gezogen. Tom Hardy gab kurz vor der Premiere in einem Interview mit dem Telegraph bekannt, dass seine Lieblings-Szenen (40 Minuten!) in der finalen Kinoversion nicht auftauchen. Aber um ehrlich zu sein, hätte eine Nicht-Jugendfreigabe dieses seichte Drehbuch kaum gerettet.
Wo «Deadpool» sich einen Dreck um wirtschaftliche Konflikte geschert hat und mit seiner trotzigen Art begeisterte, bleibt «Venom» ein Monster ohne Biss. Die Produktion hätte dem Drehbuchprozess viel mehr Zeit geben müssen mit dem Ziel einen Film für Erwachsene machen zu wollen. Dann hätten alle Talente, in der Besetzung und wie auch in der Produktion, kreativ gezündet und ein originelles, düsteres Filmwesen erschaffen. «Venom» hätte so viel mehr sein können, als der Film am Ende ist. So viele Möglichkeiten ungenutzt, so viel schauspielerisches Talent begraben unter flachen Charakteren. Wenn ihr Filme mit Tiefe und nachvollziehbarer Story sucht, seid ihr hier definitiv falsch. Doch Venom kann durchaus auch punkten, mit seiner imposanten Erscheinung, seinen humorvollen Aussagen und seinen, wegen seines zähflüssigen Zustands unendlichen Möglichkeiten, seine Feinde zu eliminieren. Dazu gibt es tolle Action-Szenen. Trotz der offenkundigen Schwächen («Ich weiss alles von dir. — Wer ist Anne?»), ist «Venom» doch recht unterhaltsam. «Venom» ist trotz seiner Mängel kein schlechter Film geworden, nur sollte man wissen, wo seine Stärken und Schwächen liegen. Einem Aufeinandertreffen mit Spidey steht also nichts mehr im Weg…
Mit dem sechsten Film des DC Extended Universe kriegen wir die Solo-Abenteuer von Jason Momoas «Aquaman» zu sehen und Warner Bros. hat einen schön langen Trailer dazu veröffentlicht. «Aquaman» wurde von James Wan inszeniert, der seine Karriere mit dem ersten «Saw» startete und danach mit «Insidious», «The Conjuring» und «Furious 7» weitere beachtliche Erfolge feiern konnte. In Aquaman hat er mit Jason Momoa, Amber Heard, Nicole Kidman, Patrick Wilson, Willem Dafoe, Dolph Lundgren und Graham McTavish zusammengearbeitet. Das Ergebnis gibt es ab dem 20. Dezember 2018 in den Kinos zu sehen…
Bekanntlich sind Katzen Fleischfresser. Doch kennt nicht jeder eine Geschichte über eine Katze, die sie kannten, die Melonen oder Mais ass oder etwas anderes, das Katzen normalerweise nicht fressen? Diese Kätzchen hier mögen Erdbeeren…
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
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Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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