Monday At Work


Die Macher eines Dokumentarfilms waren gerade dabei für die Discovery Channel-Sendung «Bride Of Jaws» Material aufzuzeichnen und benutzten einen Unterwasserlautsprecher des Militärs, um eine Runde Death Metal in die See zu ballern. Damit wollten sie einen 4,8 Meter langen Hai anlocken, der den fetzigen Spitznamen «Joan Of Shark» trägt. Der schwamm zwar leider nicht herbei, dafür tauchten jedoch zwei andere Haie bei dem Boot auf. Einer war immerhin 4,2 Meter gross. Haie spüren die Vibrationen von Klangwellen mittels ihrer sogenannten Seitenlinie. Das ist ein Wahrnehmungsorgan, das sich von ihrem Kopf aus seitlich an ihrem Körper entlang bis hinunter zur Heckflosse erstreckt. Die grossen weissen Haie nehmen Vibrationen im unteren Frequenzbereich sehr gut wahr, denn damit spüren sie zum Beispiel auch Fischschwärme auf. Die tiefen, rumpelnden Töne und Schläge des Death Metal simulieren für die Haie zappelnde Fische.
Es muss jedoch nicht zwingend Death Metal sein, AC/CD funktioniert ebenfalls ziemlich gut; darauf schwört zumindest der australische Hai-Touren-Anbieter Matt Waller, wie er im Gespräch mit dem Daily Telegraph berichtete:
Es ist besser als Berley (stinkendes Gebräu aus Fischfleisch und Minze – Anm.d.R.). Und die Haie verletzten sich nicht, wenn sie sich aufgrund des Geschmacks von Blut im Wasser aufregen. Ein verrückter Kumpel von mir hat für 1000 Dollar einen Unterwasserlautsprecher gebaut, um damit Delphine zu vertreiben, während er Sardinen mit dem Netz fängt. Diesen Lautsprecher habe ich mir geliehen und eines Tages aus dem Boot gehangen. Wir fanden heraus, dass Musik in die Frequenzen zwischen 370 und 380 Hertz passt und beschlossen am Anfang des Alphabets zu beginnen. Wir fingen an ‘Back In Black’ zu spielen und es war einfach nur großartig – ein großer Hai kam direkt zu uns ans Boot.
Mit der Verfilmung von Philip Pullmans «His Dark Materials»-Trilogie hat «Game Of Thrones»-Sender HBO den nächsten potenziellen Fantasy-Hit im Gepäck. Der Trailer ist unheilvoll, starbesetzt und zeigt kein bisschen zu viel. Die BBC-One-Koproduktion ist eine Verfilmung der bei uns als «Der goldene Kompass», «Das magische Messer» und «Das Bernstein-Teleskop» bekannten Romantrilogie. In dieser sind Religion, Magie und Wissenschaft vermischt, die Fantasy-Welt, deren Geheimnisse die Protagonisten im Lauf der Handlung auf den Grund gehen, enthält vor allem Elemente des Steampunk-Genres. Eine Besonderheit in Pullmans Romanreihe sind die sogenannten Dæmonen, magische Begleiter, die nach der Kindheit die Form eines Tieres annehmen, das die Seele einer Person widerspiegelt. Diese sind immer auch ein Teil des Menschen und dürfen nicht von ihm getrennt werden.
Die Geschichte beginnt in Oxford. Dort lebt die zwölfjährige Lyra Belacqua («Logan»-Star Dafne Keen) an einem von Männern dominierten College. Ihre Eltern sind bei einem Unfall ums Leben gekommen, weshalb ihr einziger Verwandter scheinbar ihr Onkel Asriel (James McAvoy) ist. Dieser untersucht ein beunruhigendes Natur-Phänomen, einen merkwürdigen, ohne Hilfsmittel nicht sichtbaren Staub, der sich um erwachsene Menschen bildet und die Antwort auf alle Fragen des Lebens bereithalten könnte. Dann taucht die mysteriöse Agentin, Wissenschaftlerin und Geschäftsfrau Marisa Coulter (Ruth Wilson) in der Lehranstalt auf und bietet an, Lyra mit auf eine Expedition in den Norden zu nehmen. Das vom Leben am College gelangweilte Mädchen schlägt ein und begibt sich mit ihr auf ein Abenteuer von kosmischem Ausmass.
Im Gegensatz zu HBOs kürzlich geendetem Steckenpferd «Game Of Thrones» handelt es sich bei «His Dark Materials» um eine Jugendbuchreihe. Das heisst jedoch nicht, dass das Universum nicht komplex und die philosophischen Fragen, die in der Geschichte aufgeworfen werden, nicht interessant sind. Nur nach Nacktheit und Blutfontänen sollte man wohl besser nicht Ausschau halten. Bei der Besetzung hat man sich vor allem in Bezug auf Starpower nicht lumpen lassen. Neben Ruth Wilson (Jane Eyre) und den «X-Men»-Stars James McAvoy und Dafne Keen treten auch Musicalkönig Lin-Manuel Miranda (Mary Poppins Returns), Anne-Marie Duff (Suffragette) und Clarke Peters (The Wire) in der Serie auf. Mit James Cosmo (Jeor Mormont), Lucian Msamati (Salador Saan) und Ian Gelder (Kevan Lannister) befinden sich auch alte Bekannte aus «Game Of Thrones» im Cast. Als Drehbuchautor und Showrunner zeichnet TV- und Theaterautor Jack Thorne (Philip K. Dick’s Electric Dreams,Harry Potter And The Cursed Child) verantwortlich, die Regie übernimmt Oscarpreisträger Tom Hooper (The King’s Speech, Les Misérables). Ein genaues Datum für den Start von «His Dark Materials» wurde noch nicht genannt, ein Release ist jedoch definitiv noch 2019 geplant. Fraglich ist jedoch, wer die Ausstrahlung in unseren Breiten übernimmt. Am wahrscheinlichsten ist wohl, dass auch diese Serie – wie schon «Game Of Thrones» – bei Sky landet.
Hier ein Festival Lineup für die Couch Potatoes unter euch…

(via LolSnaps)
Maciek Janicki bereitet uns mit «No Blue Without Yellow» eine ziemlich beeindruckende und vorallem schöne Erfahrung. Der Künstler aus San Francisco hat eine Art 3D-Painting einer Van Gogh-Welt geschaffen, in die wir als Video-Zuschauer eingezogen werden, um darin herumzufliegen. Wäre als interaktive Spiel-Landschaft natürlich noch eine Stufe genialer, aber diese statische Videoversion ist doch sehr gelungen. Weitere digitale Arbeiten von Janicki finden sich auf seiner Website und auch bei Instagram…
The film opens luring closer and closer to discover the possibility of stepping inside a fantastical sphere. The observer is slowly drifting into Van Gogh’s world, carried by the rhythm of a waltz. Van Gogh’s memories are sculpted within his paint strokes. His memories are alive within the film, but just for a fleeting moment. The fantasy lasts simply two minutes, but within that short time the observer is immersed in a painters lifetime.
Ein Vater aus Kalifornien hat das Fahrrad seines Sohnes in einen ziemlich beeindruckenden Sternzerstörer verwandelt, um an Halloween damit Trick-or-Treating zu gehen. Nicht nur hat er aus seinem Sohn den wohl glücklichsten Jungen in seinem Viertel gemacht, sondern auch erfolgreich seinen Teil dazu beigetragen, die nunmehr dritte Generation mit Star Wars anzufixen.
Mit dem folgenden Making-Of geh ich schon mal in den Bastelkeller…
Cannibal Corpse haben ihrem Titelsong der aktuellen Schlachtplatte «Red Before Black» ein äusserst brutales Musikvideo spendiert. Die Scheibe ist im November 2017 erschienen…
Dieser Oktopus im Enoshima Aquarium in Fujisawa, Japan ist ein schlaues Kerlchen. Der Deckel ist natürlich nicht wirklich fest verschraubt, trotzdem sehr abgefahren…
Die kanadischen Designer Andrew Greenbaum und Ian Felton haben diesen aufblasbaren rosa Pool-Sarg entworfen und über eine Kickstarter-Kampagne die Produktion finanzieren lassen. Wer gerne im oder auf nem Sarg rumpaddeln möchte, kann diesen hier vorbestellen…
P-Francis and the Prez….
Wie reagieren Menschen auf eine eigentlich natürliche Sache, die sie aber so nie miterleben würden? Das Schlachten von Tieren ist da das wohl beste Beispiel, gehört es doch im Grunde zum Alltag dazu, zumindest für die, die Wurst und Fleisch konsumieren. Nur geht bei vielen die Nahrungskette erst im Supermarkt los und es soll ja tatsächlich unfassbar viele Menschen geben, die noch nicht mal im Sinn haben, dass das irgendwas mit Schlachten und dem Töten von Tieren zu tun hat. So haben die Jungs und Mädels von Quarks zusammen mit einem Bauern das Thema in die Fussgängerzone gebracht und bieten dort nicht nur die wohl frischesten Gänse des Tages an, sondern zeigen auch, dass ein bisschen mehr zum Fleischgenuss gehört, als der Besuch der Fleischtheke:
Wir wollten testen, wie Passanten reagieren, wenn wir in der Öffentlichkeit Tiere schlachten. Mit der Reaktion von diesen zwei Passantinnen hätten wir allerdings nicht gerechnet.
Als zwei Veganerinnen das Experiment beobachten, schreiten sie ein. Sie verhandeln mit Bauer Weber, um die restlichen Gänse vor dem Tod zu retten.
Die beiden Filmemacher aus Österreich Severin Fiala und Veronika Franz (Ich seh, ich seh (Goodnight Mommy)) melden sich mit ihrem nächsten Spuk in den Kinos zurück, der beim diesjährigen Sundance Film Festival äusserst positive aufgenommen wurde. Denn in einem Punkt waren sich die anwesenden Zuschauer einig: Franz und Fiala legen in Sachen Horror und Anspannung noch eine Schippe drauf. Das scheint auch der folgende Trailer zu «The Lodge» zu bestätigen, der in vielerlei Hinsicht an den letztjährigen Überraschungshit «Hereditary – Das Vermächtnis» erinnert. Wieder droht eine Familie langsam in den Wahnsinn abzudriften, nachdem sie in einer eingeschneiten Berghütte strandet.
In «The Lodge» wird eine werdende Stiefmutter mit den beiden Kinder ihres Verlobten in einer einsamen Berghütte eingeschneit. Gerade, als das Trio untereinander etwas aufzutauen scheint, nehmen merkwürdige, verstörende Ereignisse ihren Lauf. Doch was hat der Massenselbstmord einer Sekte damit zu schaffen? Das gilt es voraussichtlich diesen Sommer herauszufinden. Einen Starttermin für unsere Breiten hat «The Lodge» nämlich bislang nicht erhalten. Produziert wurde die Schauermär vom britischen Horror-Kultstudio Hammer Films, das sich dank «Die Frau in Schwarz» oder «Let Me In» zuletzt wieder einen Namen unter Genrefans machen konnte. Mit auf den frostigen Ausflug in den Norden begeben sich Richard Armitage (Der Hobbit, Storm Hunters), Alicia Silverstone und Riley Keough (It Comes at Night, Mad Max: Fury Road).
Der australische Messerschmied Steve Miller hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen sehr alten und heruntergekommenen Hammer, den er auf einem Flohmarkt gefunden hat, wieder auf Vordermann zu bringen. Zuerst einmal hat Miller das poröse Gummi vom Griff geschnitten. Anschliessend musste sich der Hammer, der übrigens vom US-amerikanischen Hersteller Estwing stammt, lange unter verschiedene Bandschleifer legen. Dabei kam allmählich wieder der alte Glanz zum Vorschein. Zu guter Letzt musste Miller natürlich auch den Griff restaurieren, was wohl der zeitaufwendigste Part der Arbeit war. Am Ende war das Werkzeug aber wieder so gut wie neu…