I See You – Trailer

Helen Hunt wirkt dieses Jahr im übersinnlichen Albtraum «I See You» von Regisseur Adam Randall (iBoy) und Autor Devon Graye (American Horror Story, 13 Sins) mit und macht so ihrer langen Genre-Abstinenz ein Ende. Eine unheimliche Präsenz knabbert zunehmend am Geisteszustand der Ehefrau und Mutter Jackie Harper (Hunt) und als wäre die Familienidylle durch ihre kürzliche Untreue nicht schon ausreichend genug angeschlagen, manifestiert sich immer häufiger eine unheimliche Macht im Haus der Familie, die besonders dem jüngsten Sohn zu schaffen macht. Ob die Geister der Vergangenheit mit dem erschütternden Mordfall in Zusammenhang steht, den Jackies Mann Greg gerade untersucht?

Laut Stephen Kelliher, einem der Produzenten, soll uns «I See You» auf ähnliche Weise in den Bann ziehen wie die Genrehits «Don’t Breathe» und «Get Out». In unseren Breiten ist der übersinnliche Mystery-Thriller, in dem neben Helen Hunt ausserdem noch Jon Tenney, Judah Lewis, Owen Teague, Libe Barer, Greg Alan Williams, Erika Alexander mitspielen, bislang noch ohne Starttermin. Amerikaner begeben sich dagegen bereits ab dem 6. Dezember auf Spurensuche, um einen Jungen, der auf die gleiche unerklärliche Weise verschwand wie ein anderes Kind zehn Jahre zuvor, ausfindig zu machen. Detective Joe Harper nimmt den Fall auf und sieht sich und seine Familie bald von beunruhigenden Phänomenen bedroht, die ebenfalls eine Brücke in die Vergangenheit zu schlagen scheinen.

I See You Trailer (2019) - Helen Hunt
I See You Trailer (2019) - Helen Hunt

3 from Hell

Inzwischen ist Schock-Rocker Rob Zombie längst ein alter Hase im Horrorbusiness. Stolze 16 Jahren sind seit seinem Erstlingswerk «Haus der 1000 Leichen» mittlerweile ins Land gegangen. Zwei Jahre später folgte mit dem dreckigen Road-Movie «The Devil’s Rejects» die ungleich stärkere Fortsetzung. Feinster White-Trash-Terror! Zunächst klassisch, aus der Sicht einer Teenager-Gruppe, die vom Firefly-Clan heimgesucht werden. Dann aus der Sicht der Killer, die so schon fast sympathisch wirken – Tutti Frutti Ice Cream – und nun – tja nun gibts Teil Drei.

3 from Hell

Zombie versucht merklich, die Qualitäten von «The Devil’s Rejects» wieder einzufangen. Das führt aber leider dazu, dass der Film mehr wie eine Nacherzählung als eine wirkliche Fortsetzung wirkt. Nach einer schrulligen, noch recht vielversprechenden Einführung schlägt der Film bald altbekannte Töne an. Ein Freundeskreis macht sadistische Bekanntschaft mit den Protagonisten, es wird zynisch gelacht und sich gewohnt schimpfwortlastig ausgetauscht. Das ist weder innovativ, noch besonders spannend, reicht aber problemlos aus, um zumindest einen leichten Anstieg der Leistungskurve festzustellen. Gerade in der zweiten Hälfte, in der «3 From Hell» wieder mehr die Richtung Road-Movie einschlägt, ist der Unterhaltungswert einigermassen ordentlich. In den beiden vorangegangenen Filmen spielte Sid Haig aka Captain Spaulding eine tragende Rolle. Der Killer-Clown war nicht nur Firefly-Oberhaupt, sondern auch Publikumsliebling. Und das nicht grundlos. Die Rolle von Spaulding war dem Genre-Schauspieler wie auf den Leib geschneidert. Eine Hochzeit für die Ewigkeit, denn trotz seiner schweren Krankheit, die man Haig im Film stark ansieht und der er vor einigen Wochen leider erlag, stiehlt er mit seinem kurzen Auftritt im Film doch irgendwie den anderen die Show.

3 from Hell

Gerade in der ersten Hälfte scheint der Fokus sehr auf Baby Firefly zu liegen. Während sie einige Tattoos mehr hat, scheint ihr eine grössere Portion ihres Verstandes abhanden gekommen zu sein – sie wirkt noch irrer als in den Vorgängern. Otis erinnert hingegen in einigen Einstellungen sehr an Charles Manson, was sicher kein Zufall ist. Der Ausbruch aus dem Gefängnis wird – zumindest auf der Seite von Otis – nicht weiter erklärt, so dass man sich ein wenig fragt, wie genau die Planung dazu wohl ausgesehen haben mag. Vielmehr ist es so, dass plötzlich der Halbbruder, der vorher mit keinem Wort erwähnt wurde, auftaucht und die beiden dann gemeinsam abhauen. Aber für komplexe und logische Handlung schaut man «3 from Hell» wahrscheinlich ohnehin nicht. Die zweite Hälfte der Handlung sind Otis, Baby und der Midnight Wolf mehr oder weniger ziellos unterwegs und geraten unverhofft in einen Rachefeldzug. Die Story wirkt ein wenig an den Haaren herbeigezogen und es scheint, als hätte Zombie hier mehr Fokus auf Style, als auf Sinnhaftigkeit gelegt. Die Bilder sind ziemlich cool, das Geschehen unterhält, aber am Ende fragt man sich trotzdem was das alles jetzt sollte. «3 from Hell» bildet definitiv nicht den Abschluss, der er eigentlich sein sollte.

3 from Hell

Schauspielerisch ist Bill Moseley das Zentrum des Geschehens. Seine Manson-Kopie Otis ist auch in diesem Film bitterböse, charismatisch und rabiat. Die gewohnheitsmässig chargierende Sheri Moon Zombie überspannt in diesem Film den Bogen hin zur Selbstparodie. Ihr in den ersten Filmen so unterhaltsamer Part bleibt hier meistens eher nervig. Charakterkopf Richard Brake, der als ähnlich brutaler Halbbruder den Killern zur Seite stehen darf, ist – da ihn Rob Zombie nur für boshaftes Grinsen und Wolfsgeheul einsetzt – ziemlich unterfordert. Natürlich fehlt hier Sid Haig als Familienoberhaupt deutlich. Ein schicker B-Movie-Cast um Clint Howard, Emilio Rivera, Dee Wallace und Danny Trejo darf in Nebenrollen mitwirken. Die schauspielerischen Leistungen sind solide, handwerklich ist «3 from Hell» in Ordnung. Ein paar Effekte sehen sehr nach CGI aus, was nach den beiden Vorgängern ein wenig enttäuschend ist. Insgesamt wirkt der Film an manchen Stellen so, als hätte wenig Budget zur Verfügung gestanden. Der Soundtrack ist gut gewählt, wie zu erwarten war.

3 from Hell

Rob Zombie, dessen Regie-Karriere seitdem mit den polarisierenden «Halloween»-Filmen, dem experimentellen «The Lords of Salem» und dem eher ermüdenden «31» eher holprig verlaufen ist, konnte der Versuchung nicht widerstehen, zum beliebtesten Film seiner Karriere zurückzukehren. Vierzehn Jahre nach dem perfekten Ende von «The Devil’s Rejects» lässt er die Massenmörder in «3 From Hell» wiederauferstehen. Doch während sich der zweite Film wirklich etwas getraut und neue Pfade beschritten hat, begnügt sich Zombie beim unnötigen Nachfolger damit, den Vorgänger beinahe mechanisch zu wiederholen. Damit ist nicht nur gemeint, dass er dessen Stil weiterführt, sondern dass er tatsächlich nahezu jedes Handlungselement von «The Devil’s Rejects» lieblos neu verpackt und wiederholt. Es ist nicht nur Sheri Moon Zombies Performance, die die erste Filmhälfte beinahe unerträglich macht, sondern auch Rob Zombies überraschend durchwachsene Inszenierung mit hektischen, desorientierenden Schnitten und einer sehr nervösen Wackelkamera. Gegen Ende findet der Film seinen Flow und bietet immerhin einige gut umgesetzte Actionmomente. Allerdings leidet der letzte Akt unter einem anderen Problem: Rob Zombie erhebt seine mörderischen Figuren diesmal scheinbar völlig ironie- und satirefrei zu Antihelden, die ja immer noch besser sein sollen als die kaputte Welt um sie herum. Damit geht auch das interessanteste Element seines komplexeren Vorgängers flöten.

3 from Hell

«3 from Hell» fehlt der Biss. Die Gewalt ist zu irrelevant, die Stücke dazwischen zu träge und am Ende stellt sich das Gefühl der Müdigkeit ein. Vermutlich sind die Fireflys es selbst auch. Das ewige Morden und Flüchten geht einem vermutlich irgendwann an die Essenz. Der Film punktet aber auch durchaus in ein paar Aspekten. Zombie hat seinen Look wieder souverän durchgezogen. Alle Charaktere sehen irgendwie eklig aus. Schmutzig. Schwitzend und ungewaschen. Die Klamotten, Fingernägel und Zähne sind ungepflegt und dreckig und auch die vermeintlichen Opfer der Familie haben immer etwas Abstossendes an sich. Und auch sonst ist der Grindhouse-Look etwas, was dem Film Seele gibt. Insgesamt ist «3 from Hell» kein schlechter Film, hinterlässt aber trotzdem einen leicht enttäuschenden Eindruck. «3 From Hell» tut dem Vermächtnis seines bösen, cleveren Vorgängers keinen Gefallen, indem er dessen gesamten Höhepunkte lieblos und uninspiriert herunterspult. Bei all seiner menschenverachtenden, drastischen Gewalt, Grindhouse-stilistischen Auswüchsen und einer Over-Over-the-Top-Performance seiner Gattin fühlt sich Rob Zombies Film so leblos an, wie seine Hauptcharaktere es am Ende von «The Devil’s Rejects» hätten sein sollen.

Abgerissen – Deutscher Trailer

Im nervenaufreibenden Survival-Thriller «Abgerissen» (Break) stellt uns einen eiskalten und klaustrophobischen Albtraum in wahrhaft schwindelerregender Höhe in Aussicht. Denn nicht immer braucht es ausladende, verwinkelte Sets, um für Hochspannung zu sorgen. Manchmal genügt dafür schon der sehr begrenzte Raum einer im Wind schaukelnden, mehrere hundert Meter über dem gefrorenen Erdboden schwebenden Gondel.

Am 29. November, der Veröffentlichung auf Blu-ray und DVD sowie digital, erleben wir ein frostiges Winter-Abenteuer der etwas anderen Art. Der russische Horrorfilm verlegt das bekannte Szenario aus Adam Greens «Frozen» in eine Gondel, die mehrere 100 Meter über dem zugefrorenen Boden feststeckt. Diese ist natürlich nicht leer, sondern hat drei Männer und zwei Frauen an Bord, die sich an Silvester auf dem Gipfel eines Berges vergnügen wollen. Doch dann geschieht das Unglück, auf der Fahrt bleibt die Gondel plötzlich stehen und sperrt sie ohne Fluchtmöglichkeit in der eisigen Kälte ein. Schnell macht sich Todesangst unter ihnen breit, denn die Höhe, der Schnee und die langsam ansteigende Panik fordern ihren Tribut. Seine russische Kinopremiere hatte «Break», inszeniert und erdacht von dem Newcomer Tigran Saakyan, bereits Anfang des Jahres. Nun schafft es der mit Irina Antonenko, Andrey Nazimov und Ingrid Olerinskaya in den Hauptrollen besetzte Survival-Thriller auch in unsere Regale…

ABGERISSEN Trailer German Deutsch (2019) Exklusiv
ABGERISSEN Trailer German Deutsch (2019) Exklusiv

Zitat des Tages

Ich kann mich an eine Zeit erinnern, in der Linkshänder gezwungen wurden, mit Rechts zu schreiben. Bis man ihnen zugestand, dass sie einen eigenen Menschenrypus ausmachten und das gut so war.

Auch ADHSler haben Fähigkeiten und Nachteile, die sie von anderen unterscheiden. Zur Zeit wird das noch als «nicht normgemäss» interpretiert und sie werden mit Drogen und Verhaltenstherapie dem System angepasst. Dabei verliert die Gesellschaft die ausserordentlichen Möglichkeiten, die diese Menschen und ihre Art, mit der Realität umzugehen, für uns bereithalten.

Wir sollten aufhören, Menschen auf das System zuzuschneiden und anfangen, das System dem Menschen anzupassen.

Reda Philippe El Arbi

Zombieland 2 – Trailer und TV-Spots

Bekannterweise muss man sich unbedingt an gewisse Regeln halten, wenn man die post-apokalyptische Zeit in Zombieland überleben will. In den folgenden TV-Spots und dem Trailer zur Fortsetzung, die heute, dem 7. November auf unsere Kinos losgelassen wird, bekommen wir Regel #52 zu hören, die da wäre: «Habe nie Angst davor, nach Hilfe zu fragen». Selbstverständlich muss man sich zunächst einmal vergewissern, welchen Menschen man in einem solchen Szenario überhaupt noch vertrauen kann. Das Quartett Woody Harrelson, Emma Stone, Jesse Eisengerg und Abigail Breslin bewies diesbezüglich einen erstaunlich guten Riecher, da sie im vergangenen Jahrzehnt sämtlichen Gefahren die Stirn bieten konnten. «Zombieland 2» nutzt die zehnjährige Pause zum eigenen Vorteil und zeigt eine Zombie-Apokalypse, die sich merklich weiterentwickelt hat.

ZOMBIELAND: DOPPELT HÄLT BESSER - Trailer J - Ab 7.11.19 im Kino!
ZOMBIELAND: DOPPELT HÄLT BESSER - Trailer J - Ab 7.11.19 im Kino!

Untote sind inzwischen völlig normal und die Clique rund um Wichita, Little Rock, Tallahassee und Columbus umgibt eine gewisse Apathie, welche Wichita in die Flucht schlägt und Little Rock mit einem neuen, bis dato noch unbekannten Charakter weglaufen lässt. Das alles führt zu einem Road Trip, der sich gleichzeitig auch als Rettungsmission herausstellt. Denn währenddessen entdecken die Protagonisten eine völlig neue Art von Super Zombies, die grösser, stärker und sehr viel unverwüstlicher sind als alles bisher Dagewesene.

ZOMBIELAND: DOPPELT HÄLT BESSER - Rules Have Changed 30" - Ab 7.11.19 im Kino!
ZOMBIELAND: DOPPELT HÄLT BESSER - Rules Have Changed 30" - Ab 7.11.19 im Kino!

Auf der Reise stossen prominente Neuzugänge wie Rosario Dawson (Sin City 2: A Dame to Kill For), Zoey Deutch (The Disaster Artist) und Luke Wilson (Die Royal Tenenbaums) zur bekannten Truppe, die sich ganz neuen Zombies entgegenstellen muss. Doch in erster Linie müssen sich Wichita, Little Rock, Columbus und Tallahassee den wachsenden Problemen innerhalb ihrer eigenen schrägen Zwangsfamilie stellen ‒ scharfzüngig und schonungslos wie eh und je…

ZOMBIELAND: DOUBLE TAP (2019) Clip "Rule 52" HD
ZOMBIELAND: DOUBLE TAP (2019) Clip "Rule 52" HD

Introvertierte hassen keine Menschen, sie hassen Smalltalk und seichte Geselligkeit

Freunde, hasst ihr es, neue Kontakte zu knüpfen, weil ihr Menschen einfach nicht mögt? Wenn es dir schwer fällt, mit vielen Menschen zusammen zu sein und du jedes Mal ein beklemmendes Gefühl bekommst, wenn du eine Einladung zu einem geselligen Beisammensein erhälst, mach dir keine Sorgen! Du bist kein schlechter Mensch, wenn du dich so fühlst – du bist einfach introvertiert!

Introvertierte hassen keine Menschen, sie hassen Smalltalk und seichte Geselligkeit

Für Introvertierte ist Geselligkeit immer etwas, wovor sie sich fürchten und sie vermeiden diese um jeden Preis. Und wenn sie dazu gezwungen werden, ist das, was sie am meisten ärgert, dass sie Smalltalk mit Leuten führen müssen, die sie wahrscheinlich nie wieder sehen werden. Das Stereotyp des misanthropischen Introvertierten wird durch unzählige Facebook-Memes und Popkultur-Referenzen untermauert. Denkt an die Zeichentrickfigur Daria mit ihrer übergrossen Brille und einem Buch in der Hand oder an das eingängige Zitat von Charles Bukowski: «Ich hasse Menschen nicht. Ich fühle mich einfach nur besser, wenn sie nicht da sind.»

Introvertierte werden nervös, wenn sie sich in der Nähe von Menschen befinden, insbesondere in der Nähe von Menschen, die sie nicht kennen. Sie haben Angst vor dem Gedanken, den unangenehmen Prozess zu durchlaufen, sich anderen Menschen vorzustellen und mit ihnen die Oberflächlichkeiten der Welt zu diskutieren. Schönes Wetter heute. Ah ja, Es ist der Smalltalk, den sie hassen und vermeiden wollen – nicht die Menschen. Doch die Realität ist, jeder muss von Zeit zu Zeit etwas Smalltalk betreiben und während es Leute gibt, die es lieben, gibt es andere Leute wie Introvertierte, die es wirklich verabscheuen. Mir zum Beispiel fällt es schwer, zuzugeben, dass das Überwinden der Barriere des Small-Talks von wenig ermutigend bis geradezu furchterregendzum grössten Horror reicht. Also vereinfache ich es und sage, ich mag keine Menschen, da ich die Interaktionen auf oberflächlicher Ebene der meisten sozialen Zusammenkünfte nicht mag. Ich hasse die oberflächliche Geselligkeit.

Introvertierte hassen keine Menschen, sie hassen Smalltalk und seichte Geselligkeit

Für Introvertierte gibt es einen grossen Unterschied zwischen «Small Talk» und «Sprechen». Und während sie es hassen, triviale und unwichtige Dinge zu diskutieren (auch als «Smalltalk» bekannt), haben sie nichts dagegen, über bedeutungsvolle Dinge zu sprechen, die tiefes Denken erfordern. Doch Geselligkeit ist ein Teil des Lebens – dem wir nicht entkommen können. Schliesslich sind wir alle Menschen und wir brauchen einander und wenn man die ganze Zeit zu Hause bleibt, lernt man keine neuen Leute kennen. Daher ist es für Introvertierte von entscheidender Bedeutung, ein Gleichgewicht zu haben. Es gibt Zeiten, in denen es am besten ist, zu Hause zu bleiben und sich einfach wohl fühlen. Aber manchmal muss man auch versuchen, sich selbst zu überwinden, die Komfortzone zu verlassen, um neue Freunde zu treffen.

Extrovertierte verstehen möglicherweise nicht, was Geselligkeit für Introvertierte bedeutet. Denn für Introvertierte ist Geselligkeit mehr als nur Zeitvertreib. Introvertierte geniessen lieber ihre eigene Gesellschaft, als einen Tag langweilig und ungemütlich in Gesellschaft zu verbringen. Denn wenn sie alleine sind, wird es ihnen nie langweilig. Sie haben immer interessante Dinge zu tun. Sie geniessen ihre Momente der Einsamkeit. Während dies für Extrovertierte lächerlich klingen mag, wissen Introvertierte sofort, wovon ich spreche. Geselligkeit ist für Introvertierte nicht selbstverständlich. Es ist ein anstrengender Prozess, sich mental darauf vorzubereiten, mit Menschen zu sprechen und viele flache Gespräche zu führen, bis die Tiefe der Unterhaltung erreicht wird, den sie geniessen können. Eine echte Herausforderung!

Introvertierte hassen keine Menschen, sie hassen Smalltalk und seichte Geselligkeit

Also, Introvertierte, sorge dich nicht zu sehr darum, was andere Leute denken. Wenn ihr nicht gerne ausgeht – bleibt einfach zuhause. Findet euer Gleichgewicht zwischen Geselligkeit und Zeit allein. Und wenn «Small Talk» nicht dein Ding ist – tu es nicht! Es gibt viele andere Menschen wie dich, die auch gerne tiefe und bedeutungsvolle Dinge diskutieren – wie den Sinn des Lebens und die Geheimnisse des Universums. Diese Leute sind deine Masse. Du bist einfach nicht für flache Geselligkeit gemacht! Als Introvertierter sehe ich Geselligkeit so, wie ich andere Aspekte meines Lebens sehe, von denen ich weiss, dass sie auf lange Sicht gut für mich sind, aber im Moment nicht sehr angenehm.

Mir ist bewusst, wie lächerlich meine Geselligkeitsphilosophie für Extrovertierte klingen wird. Geselligkeit ist für sie das Endziel. Meine extrovertierten Freunde sind immer auf der Suche nach etwas, was sie am Wochenende, in den Ferien und gar am Feierabend tun können. Sie streben nach Geselligkeit für die unmittelbare Aufregung, die sie mit sich bringt. Der Versuch, Kontakte zu knüpfen, ist für mich ein langfristiges Ziel, das ich sorgfältig gestalte und ausbalanciere. «Ausgehen» ist für mich im Moment selten aufregend. Wenn ich Kontakte knüpfe, suche ich nicht nach einer Möglichkeit, die Zeit zu vertreiben. Ich habe bereits eine grosse Liste an Hobbys und Interessen und nicht genug Stunden am Tag, um sie alle zu geniessen. Aber ich bin immer auf der Suche nach einem neuen Menschen, mit dem ich meine Leidenschaften und meine Welt teilen kann. Manchmal lohnt es sich, diese eine neue Person zu treffen. Ich mag es zu denken, dass ich die Art von Person bin, für die es sich lohnt, Kontakt zu knüpfen und ich weiss, dass ich nicht die einzige meiner Art bin. Also, meine introvertierten Freunde, legt gelegentlich eure Bücher beiseite, geht raus und sucht nach den Leuten, die sich lohnen, Kontakte zu knüpfen – denn ich bin da draussen und suche dich…

Introvertierte hassen keine Menschen, sie hassen Smalltalk und seichte Geselligkeit

Overrun

An einem dunklen Ort stürzt eine Ameise mit einem Schreck zu Boden. Wir folgen der Reise dieser Ameise durch eine beunruhigende und gefährliche, aber faszinierende Welt, auf der Suche nach einem Ausweg… Regie führten bei diesem Kurzfilm Pierre Ropars, Adrien Zumbihl, Jérémie Cottard, Antonin Derory, Diane Thirault und Matthieu Druaud. Für die Musik waren Jordan Rees und Kévin Bardin verantwortlich…

OVERRUN
OVERRUN

Thumb Wars IX: The Thighs of Skyskipper

Es ist Zeit für den epischen Abschluss der Skyskippers. Alles wird enthüllt…

THUMB WARS IX: The Thighs of Skyskipper - Teaser - STAR WARS 9 Feature Film Parody
THUMB WARS IX: The Thighs of Skyskipper - Teaser - STAR WARS 9 Feature Film Parody

Diese Horrorfilme haben die Zuschauer am meisten geschockt

Horrorfilme sind für viele das Salz in der Suppe, wenn es am Abend darum geht, was auf Netflix und Co. angesehen wird. Die schaurigen Werke haben ihren ganz eigenen Reiz, der seit vielen Jahrzehnten die Menschen in die Kinosäle lockt. Dort tauchen dann alle Zuschauer in die Welt der überraschenden Schockmomente ab und befinden sich zumindest für anderthalb Stunden in einer schaurigen Parallelwelt. Hier soll es um die schockierendsten Horrorfilme gehen, die im Laufe der Jahre erschienen.

Der Exorzist (1973)

Der Exorzist (1973)
Das Meisterstück von William Friedkin ist völlig zu Recht ein Mitglied dieser Liste. Regan, die Tochter einer erfolgreichen Schauspielerin, spielt in Der Exorzist die Hauptrolle. Eines Tages beschäftigt sie sich im Keller mit einem Ouijaboard, was sie wie später klar wird, besser nicht hätte tun sollen. Ein unwillkommener Gast nimmt das Mädchen ein und sorgt für besonders viele gruselige Momente. Diese führten zur Zeit der Veröffentlichung sogar dazu, dass die Besucher unter Tränen das Kino verliessen. Selbst in den glücklichsten Szenen des Films befällt einen stets ein ungutes Gefühl der Angst und Bedrückung. Die Dreharbeit fand besonders realistisch statt, sodass die Schauspieler frierend von Szene zu Szene gelotst wurden. Nichtsdestotrotz – oder gerade deswegen – wurde der Exorzist zu einem der grössten Horrorklassiker, von dem viele nicht genug bekommen können. Kein Wunder also, dass noch immer Merchandise in Form von Figuren oder T-Shirts auf den Markt kommt.

Paranormal Activity (2007)

Auch wenn die meisten Horrorklassiker aus den 1970-er und 80-er Jahren stammen, sind auch in der jüngeren Vergangenheit einige spannende Filme hinzugekommen. Einer von ihnen ist Paranormal Activity, der die Zuschauer 2007 in seinen Bann zog. Sämtliche ultimativen Ängste des Zuschauers werden von Regisseur Oren Peli dabei bedient: Gestalten, die einen während des Schlafs anstarren, heimlich böse Geliebte und echte Geister in den eigenen vier Wänden. Der Streifen war im Kino so erfolgreich, dass mittlerweile bereits fünf Fortsetzungen existieren und Paranormal Activity auch sonst Einzug in die Gesellschaft fand. Ein Beispiel gefällig? Sogar ein eigenes Spiel wurde dem Film gewidmet. Dieses ist im Online Casino Casino777 zu finden und wurde offiziell lizenziert. So sind beispielsweise die Symbole und Sounds des Films im Spielautomaten allgegenwärtig und lassen die Gefühle aus dem Kinobesuch immer wieder aufleben.

The Thing (1982)

The Thing (1982)
Wenn es um den schaurigsten Film geht, indem Horror-Kreaturen ihr Unwesen treiben, ist John Carpenters The Thing aus dem Jahr 1982 der Massstab. Auch wenn der Titel auf den ersten Blick nicht besonders vielversprechend aussieht, verbirgt sich ein wahrer Klassiker hinter dem Film. Dieser erzählt von einer Gruppe Amerikaner, die sich zu einer Forschungsstation in die Antarktis aufmachen. Vor Ort treffen sie auf ein Alien – oder was auch immer hinter dem „Ding” steckt- das zunächst für infiziertes Blut bei Hunden sorgt, ehe die Forscher an der Reihe sind. Wer sich bei diesem Film nicht paranoid fühlt, hat vermutlich ohnehin gefrorenes Blut in den Adern. Es handelt sich um einen wirklich makaberen Film, der nichts für Zartbesaitete ist. Viele Menschen klagen noch immer in Online-Foren über Albträume nach der Ansicht des Films.

Hier hören die schaurigen Filme aber freilich nicht auf. 28 Days Later (2002), Scream (1996), The Shining (1980) oder das Texas Chainsaw Massacre (1974) sind weitere Klassiker, die man als echter Horror-Fan einmal gesehen haben sollte. Für Albträume wird aber keine Verantwortung übernommen.

The Outsider – Trailer

Die nächste Adaption von Stephen King für 2020 steht bereits fest: Am 12. Januar startet «The Outsider», die Verfilmung des gleichnamigen Romans. In zehn Episoden wird die Geschichte von Familienvater Terry Maitland (Jason Bateman, Ozark) erzählt, dem vorgeworfen wird, einen Jungen vergewaltigt und getötet zu haben. Detective Ralph Anderson (Ben Mendelsohn, Star Wars) und Ermittlerin Holly Gibney (Cynthia Erivo, Bad Times at the El Royale) nehmen die Ermittlungen auf. Anfangs deuten alle Spuren am Tatort darauf hin, dass Terry der Mörder ist, wenngleich dieser darauf beharrt, unschuldig zu sein. Doch je länger sich Ralph und Holly mit dem Fall auseinandersetzen, umso mehr Ungereimtheiten tauchen auf. Es beschleicht sie der Verdacht, dass eine übernatürliche Macht ihre Finger im Spiel hat. Ist am Ende nicht jemand, sondern etwas für den Mord an dem Kind verantwortlich? HBO hat einen Trailer zu «The Outsider» veröffentlicht, der eine stimmungsvolle, beklemmende Thriller-Serie mit Star-Aufgebot verspricht. Übernatürliche Elemente dürfen – wie so oft bei King – natürlich nicht fehlen. Schon jetzt eine der vielversprechendsten Serien-Neustarts im nächsten Jahr…

The Outsider: Official Teaser | HBO
The Outsider: Official Teaser | HBO

Schirkoa

In folgendem Kurzfilm, geschrieben und inszeniert von Ishan Shukla, steht in der Stadt Bag-Heads ein Senatsmitglied vor einer schwierigen Entscheidung zwischen politischer Karriere, Bordellen und der Liebe zu einer mysteriösen Frau. Eine Wahl, die sein Leben und die Stadt auf unvorstellbare Weise verändern wird.

Schirkoa
Schirkoa

Stormscapes 4 – Schöner Stürmen

Nicolaus Wegner hat einige sehr schöne Aufnahmen von Unwettern zusammengestellt und es ist schon beeindruckend zu sehen, wie sich so eine Sturmzelle aufbaut…

For a few months out of every year, the northern high plains bear witness to some of the most incredible and beautiful severe weather events on the planet. Rotating and rolling monsters composed of moisture and heat, sculpted into towering behemoths by wind and terrain. I do hope that this timelapse short film does these terrifically terrifying beasts of the sky justice. Keep in mind that everything about this video is over the top. It’s bombastic, slow, fast, then slow, then fast, has cows mooing somewhere, is weirdly edited and paced, and overall a little bonkers. But these storms are bonkers. Especially the nocturnal ones.

Stormscapes 4
Stormscapes 4

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