2026 wird kein sanftes Jahr. Kein Jahr für Nostalgie, keine Zeit für das Festhalten an dem, was war. Es ist ein Jahr der Häutung. Und Häutungen fühlen sich nie bequem an. Alles, was wir bisher «Ordnung» nannten, beginnt zu bröckeln. Beziehungen, Systeme, Überzeugungen, Identitäten. Nicht zufällig. Nicht chaotisch. Sondern nach einem inneren Gesetz, das älter ist als jede Zivilisation.

Seit 2023 wirkt eine neue Qualität von Zeit. In der Sprache der Sterne heisst sie: Pluto im Wassermann. In der Sprache der Seele bedeutet sie: Radikale Wahrhaftigkeit. Pluto bringt nichts an die Oberfläche, was nicht längst faul war. Er reisst Schleier weg, legt Machtstrukturen frei und zwingt zur Ehrlichkeit. Der Wassermann wiederum steht für Freiheit, für das Unangepasste, für den Bruch mit überlebten Traditionen und für die Vision einer neuen kollektiven Ordnung.

Bevor etwas Neues entstehen kann, muss das Alte zerfallen. Das ist kein Fehler im System. Das ist das System.

Was früher als «gut» galt, wird plötzlich hinterfragt. Was einst als extrem galt, wird salonfähig. Nicht, weil die Welt verrückt geworden ist, sondern weil sich das Koordinatensystem verschiebt. Wir erleben keine Wertekrise. Wir erleben eine Werteverlagerung. Und das fühlt sich für jene bedrohlich an, die Stabilität mit Stillstand verwechseln.

Ein zentrales Thema dieser Zeit ist Identität. Nicht im oberflächlichen Sinn von Etiketten, sondern im existenziellen Kern: Wer bin ich jenseits von Rollen? Wer darf ich sein, wenn alte Zugehörigkeiten zerbrechen? Und wer glaubt eigentlich, darüber entscheiden zu können?

Viele Konflikte unserer Zeit werden nicht mehr mit Waffen ausgetragen, sondern mit Moral. Moral wird zur neuen Währung. Jede Seite beansprucht Humanität, Wahrheit, Gerechtigkeit. Doch sobald Moral absolut gesetzt wird, stirbt der Dialog. Dann gibt es nur noch richtig und falsch. Wir und sie. Licht und Dunkel. Und genau hier beginnt die Spaltung.

Diese Trennlinien ziehen sich nicht mehr nur durch Parlamente oder Kommentarspalten. Sie gehen mitten durch Familien, Freundschaften, Arbeitswelten. Nichts bleibt unberührt. Pluto im Wassermann wirkt nicht an der Oberfläche. Er arbeitet im Fundament.

Diese Zeit bringt abrupte Entscheidungen, plötzliche Richtungswechsel, Wertbrüche über Nacht. Stabilität fühlt sich fragil an, weil sie es auch ist – zumindest die alte Form davon. Das kann sich äussern in sozialen Unruhen, lokalen Zusammenbrüchen, radikalen Gegenbewegungen. Nicht überall. Aber punktuell. Wie Blitzeinschläge, die anzeigen, wo die Spannung zu gross geworden ist.

Doch Wassermann will nicht zerstören. Er will befreien. Und Befreiung beginnt selten sanft. Sie beginnt oft schockartig, weil wir sonst nicht loslassen würden. Weil wir uns an Ketten gewöhnt haben und sie Ordnung nennen.

Die gute Nachricht: Diese Phase ist nicht das Ziel. Sie ist der Übergang. In den 2030er-Jahren zeigt der Wassermann seine reife Seite. Dann geht es nicht mehr um jeder gegen jeden, sondern um alle mit allen. Nicht Gleichmacherei, sondern bewusste Kooperation. Nicht Uniformität, sondern Verbundenheit in Vielfalt.

Und wir müssen nicht warten, bis «die Zukunft» eintritt. Wir können sie jetzt üben. Indem wir Dialog halten, auch wenn es unbequem wird. Indem wir verlässlich bleiben, ohne starr zu sein. Indem wir Kooperation leben, wo andere spalten. Das ist keine Naivität. Das ist Zukunftskompetenz.

Ab 2025 und 2026 verstärkt sich diese Bewegung weiter. Uranus wechselt in die Zwillinge. Denken, Sprache, Wissen beschleunigen sich. Gedankliche Quantensprünge werden möglich. Neue Narrative entstehen. Erkenntnisse vernetzen sich schneller als je zuvor. Künstliche Intelligenz tritt nicht nur als Werkzeug auf, sondern als Spiegel unseres Denkens. Das «Super-Gehirn» der Menschheit beginnt zu pulsieren.

In dieser Zeit wird niemand «gerettet». Aber viele werden geführt – von innen. Wer lernt, stabil zu bleiben, ohne sich zu verhärten, wird diese Jahre nicht nur überstehen, sondern gestalten. Wer flexibel bleibt, ohne sich zu verlieren, wird Orientierung geben, während andere nach Halt suchen.

Die Zukunft beginnt nicht mit Systemen.
Sie beginnt im Verhalten…

2026 - Der grosse Zerfall und das leise Erwachen


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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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