Bigshot: Explosive Weihnachten
Maurice Huvelin hat eine schön idiotische Geschichte animiert…
Maurice Huvelin hat eine schön idiotische Geschichte animiert…
Es ist total bescheuert, gleichzeitig unglaublich lustig und macht einfach nur unglaublich viel Spass, auch wenn man es nicht so richtig lange ertragen kann: Shittyflute. Der Youtube-Kanal Shittyflute covert mit einer Blockflöte und einer Kazoo bekannte Popsongs und es ist immer scheisse. So richtig scheisse. Freunde, es ist wirklich scheisse, in seiner Absurdität aber ist es eben auch wirklich, wirklich lustig… :)
Auf dem Gebiet der französischen Gemeinde Treigny im Département Yonne haben sich ein paar Leute zusammengefunden, die mit dem Bauprojekt Guédelon eine Burg aus dem 13. Jahrhundert rekonstruieren. Das tun sie mit Leidenschaft und ausschliesslich mit handwerklichen Techniken, die eben zu dieser Zeit geläufig waren. Great Big Story hat sie besucht und sich das mal angesehen.
It’s hard to fathom how magnificent castles were built centuries ago. One group set out to understand just that by building their own masterpiece two hours outside of Paris. Tucked away in a forest, a team of master builders and archeologists are attempting to construct Guédelon, a castle from the 13th century, using only medieval techniques.
Hier noch eine ausführliche BBC-Doku über das Projekt…

Simone Gertz hat eine Maschine gebaut, die einem den Arsch leckt putzt. Und vielleicht ist das genau das, was die Welt braucht, denn eine Menge Leute sind voller Scheisse…
Lacuna Coil sind offensichtlich in Weihnachtsstimmung und lassen uns mit dem Lyric-Clip zu «Naughty Christmas» daran teilhaben…

(via Michael La Rosa)
Alle Jahre wieder haut YouTube gegen Jahresende einen Clip raus, in dem das Videoportal seine eigenen Highlights des zur Neige gehenden Jahres Revue passieren lässt. Man muss sich schon ein wenig in der YouTube-Szene auskennen, um zu wissen, wer die Hauptdarsteller von «YouTube Rewind 2016» sind. Dwayne «The Rock» Johnson eröffnet den Reigen und dürfte noch jedem Zuschauer bekannt sein, aber dann wird es dünn. Wir haben zumindest PewDiePie und den Typen erkannt, der den Song «Pen-Pineapple-Apple-Pen» gesungen hat…
Halleluja! Endlich ein Produkt für fromme Christen: Cheesus Christ, die Käsereibe ist hier für knapp 10 € zu haben…
The Cheesus Christ Grater is a tongue-in-cheek handy cheese grater, perfect for adding those final cheesy garnishes to pasta or salad. Handily sized for use at the table, the Cheesus Christ Grater adds a touch of fun to mealtimes.
The Cheesus Christ Grater has a stainless steel plane grater with black plastic handle. It measures 23.5 cms in length and will store easily away in your kitchen drawer. The stainless steel grater has medium sized holes and is 11.5 x 6 cms. Laser etched onto the grater is an image of ‘Jesus’ from where the Cheesus Christ Grater cheekily takes its name. The black handle is both comfortable and ergonomic and won’t cause your hand to slip whilst grating. The Cheesus Christ Grater is both fun and functional and the perfect gift for anyone who is setting up home or moving into a new place.
Wie uns zuletzt schon Ouija gelehrt hat, wer willentlich Kontakt mit dem Reich der Geister aufnimmt, muss mit grauenvollen Konsequenzen rechnen. Und die lassen im ersten Filmclip zum kommenden Horror-Thriller «The Possession Experiment» natürlich nicht lange auf sich warten. Bald darauf befördert ihre Suche nach dem Übernatürlichen erschreckende Antworten ans Tageslicht, denn die heraufbeschworene Präsenz greift gnadenlos auf die Zuschauer vor den Bildschirmen über und verbreitet sich so rasend schnell auf der gesamten Welt. In den Hauptrollen spielen namhafte Genrestars wie Bill Moseley (Devil’s Rejects), Greg Travis, Chris Minor, Jake Brinn, Nicky Jasper oder Angelo Reyes.
Seit gestern dürfen wir den Geisterjäger der nächsten Generation zu sehen. Legendary Pictures und Netflix fahren schwere Geschütze auf, um in «Spectral» eine ganze Stadt von Geistern auszuräuchern. Gewehre und Sprengladungen sind dabei natürlich vollkommen nutzlos, was das verantwortliche Team um die kampferfahrenen James Badge Dale (13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi, The Lone Ranger), Emily Mortimer (Shutter Island, Hugo) und Bruce Greenwood (Star Trek, I, Robot) vor völlig neue Herausforderungen stellt. Statt «Spectral» wie ursprünglich geplant über Universal Pictures ins Kino zu bringen, feierte das actiongeladene, hochbudgetierte Sci/Fi-Abenteuer direkt auf Netflix Premiere…
«Blood Creek» ist ein guter Horrorthriller, bei dem es, ohne viele Erklärungen, schnell zur Sache geht. Man fiebert mit den Charakteren mit, Blut fliesst auch genug und die Geschichte ist okay, aber nichts Besonderes. Ein Joel Schumacher Film, der in den guten alten 80er Jahren Klassiker wie «St. Elmo´s Fire», «The Lost Boys» oder etwa «Flatliners» schuf. Er war aber auch für die wirklich schlimmen Batman Filme («Batman Forever» und «Batman und Robin») verantwortlich, die höchstens Kindern gefallen haben dürften. Nun taucht Schumacher mit «Blood Creek» wieder auf. Man sieht dem Film in jeder Sekunde an, dass Schumacher ein erfahrener Kinoregisseur ist, der genau weiss, wie man für Gänsehaut und wohl dosierten Grusel sorgt. Das Ende würde doch glatt als Beginn einer Serie funktionieren.
Für mich war der Film eine positive Überraschung, da ich überhaupt nichts von ihm gewusst und daher auch nix erwartet habe. Gute Darsteller, eine toll anzusehende und dynamische Inszenierung, eine spannende Story mit wohl dosierten Ekel- und Gewaltszenen, die zwar schon ganz schön heftig ausfallen können, jedoch nie plakativ oder voyeuristisch daherkommen. Was will man schon mehr von so einer Art Film? Wenn der Bösewicht einen geliebten Menschen, der getötet wurde, wieder aufweckt und gegen seine Familie richtet, dann ist das erstens spannend und zweitens wird man durch diesen emotionalen Ansatz viel mehr in die Handlung hineingesaugt. Wiederbelebte Pferde und Hunde kommen übrigens auch noch zum Einsatz und sorgen für Schrecken und zusätzliche Verwüstungen. Bei «Blood Creek» zeigt Schumacher von Anfang an, dass er ein Gespür für starke Bilder hat und da er die düstere Schwere auch in die Gesichter seiner Figuren trägt, weiss man schnell, dass es hier keine Verwässerung einer potenziell fiesen Geschichte geben wird.
Theoretisch hat das Konzept Nazis und Okkultismus jede Menge Potential für guten Stoff (siehe «Hellboy»), der Prolog des Films ist auch relativ ansprechend – in einem stimmigen Rückblick wird der Hergang der Ereignisse gezeigt, der mit Wieder-Nazi Michael Fassbender (nach «Inglourious Basterds») treffend besetzt ist. Springt man in die Gegenwart, landet man in einem Fass, das daraufhin wild polternd über eine Schotterpiste rollt, in eine Schrottpresse fällt und auf die Größe eines handlichen Fußballs reduziert wird. Es beginnt ein zäher Kampf gegen einen lachenden Supernazidämon, der ein drittes Auge hat, die Farm aufgrund gemalter Kritzeleien nicht betreten kann und Zombies und Zombiepferde für seinen Kampf einsetzt. Dominic Purcell, besser bekannt als Lincoln aus «Prison Break» oder als Rüschen-Dracula aus «Blade 3», blamiert sich ein weiteres Mal. Ein weiterer Fehlgriff, der enttäuscht. Purcell selbst wirkt unzufrieden, hilflos mit seiner lächerlichen knöchernen Ritterrüstung, mit der er dem Nazischergen beikommen will.
Angenehm ist, dass der Film versucht, üblichen Genre-Mustern zu entgehen und nicht einfach nur eine altbekannte Geschichte abzuspulen. Der Belagerungsaspekt in der zweiten Hälfte der Geschichte ist zwar bekannt, ist so aber vergleichsweise neu und bietet auch Szenen, die man noch nicht gesehen hat. Die Farben sind atmosphärisch ausgefallen und lassen das amerikanische «Heartland» zum Leben erwachen. «Blood Creek» ist ein guter Horrorfilm – ein wahrhaft selten gewordenes Exemplar also – der all die Elemente hat, die einen gelungenen Schocker ausmachen. Joel Schumacher reduziert eine potenziell zerfahrene Geschichte auf das Wesentliche, nämlich auf das Grauen und die bedrohten Menschen mittendrin. Eine ebenso saftige wie spannende Höllenfahrt, die auch von der Beschränkung von Zeit und Raum lebt und von einer erlesenen Visualität zehrt. Statt auf Grusel setzt der Film überwiegend auf Gore, zartbesaiteten Gemütern sei daher von «Blood Creek» abgeraten. Wo Blut draufsteht, ist auch Blut drin. Hälse und Bäuche werden mit Stacheldraht aufgeschlitzt, Pferde und Hunde abgeschlachtet und Nägel in Köpfe geschlagen. Ein spannender und actionreicher Horrorfilm mit guten Darstellern und ein paar gruseligen Szenen. Kein Meilenstein, aber unterhaltsam genug, um ihn Horrorfans zu empfehlen.
Der Horrorthriller «Wolves at the Door» holte sich seine Inspiration bei den Charles-Manson-Morden. Der US-amerikanische Kriminelle Charles Manson und seine Anhänger, die zusammen eine Art Kommune, die «Manson Familie», formten, begingen im Sommer 1969 über fünf Wochen hinweg insgesamt neun Morde an vier unterschiedlichen Orten, wobei ihr berühmtestes Opfer die Schauspielerin Sharon Tate war. Manson wurde 1971 zu neun Mal lebenslänglich verurteilt. Seine berüchtigte Person umgab die Aura von Verrücktheit und Gewalt, was ihn über die Jahre hinweg zu einem makaberen Symbol der Popkultur machte. Für John R. Leonetti war «Wolves at the Door» nicht der erste Ausflug ins Horrorgenre. Als Kameramann wirkte er bereits an Filmen wie «Conjuring – Die Heimsuchung» (2013) und «Insidious» (2010) mit und als Regisseur inszenierte er zuvor das Conjuring-Spin-off «Annabelle» (2014) und «The Butterfly Effect 2» (2007). Als Darsteller holte Leonetti sich viele Schauspieler, die durch ihr Mitwirken an Serien bekannt geworden waren, vor die Kamera: z.B. Elizabeth Henstridge (Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.), Jane Kaczmarek (Malcolm mittendrin) und Katie Cassidy (Arrow).
Im Jahr 1969 wollen vier Freunde einen ruhigen Abend in ihrem Haus in den Hollywood Hills in Los Angeles verbringen. Doch das gemütliche Beisammensein wird jeh zerstört, als eine Gruppe von brutalen Kriminellen in das Haus einbricht und die Gruppe als Geiseln für ihre psychopathischen Spiele nimmt. Bald müssen sie merken, dass es dabei wirklich um Leben und Tod geht…
Wenn PornHub etwas kann, dann Werbung. Und diese Werbung ist sogar ganz jugendfrei und kann gefahrenlos auf der Arbeit angeschaut werden… ;)
Im offiziellen Videospiel zur Kultreihe dürfen wir uns bald selbst daran machen, dem Killer mit Maske und Machete das Handwerk zu legen. Dass Jason hier auch noch ein Wörtchen mitzureden hat und gar nicht daran denkt, sich von ein paar Halbstarken (mal wieder) ins Jenseits befördern zu lassen, verdeutlichen die ersten Gameplay-Szenen mit einem gewohnt erbarmungslosen Jason. Das Game soll Ende 2016 für PC, Xbox One und PlayStation 4 erscheinen und darin können Spieler wahlweise in die Rolle eines hilflosen Opfers oder Jason Voorhees schlüpfen. Beiden stehen diverse Waffen und Hilfsmittel zur Verfügung, um die Gegenseite auf möglichst blutrünstige Weise ins Reich der Toten zu schicken. Ich freu mich endlos drauf!
Für Jason Momoa, den Khal Drogo aus «Game of Thrones», war «Vendetta Rider» eine Herzensangelegenheit. In Interviews hat er sich häufig darüber geäussert, was ihn daran ansprach, warum er eine Geschichte erzählen wollte, die zeigt, wie Native Americans Opfer von Verbrechen werden. Das ist alles schön und gut. Ein ehrenwertes Anliegen, ein durchaus auch wichtiges Thema, aber der grosse Wurf ist Momoa nicht gelungen. Wer hier Action erwartet, wird enttäuscht. Es gibt Action, in erster Linie wirkt der Film aber wie der Versuch seines Machers, einen kontemplativen Action-Streifen zu drehen.
Der deutsche Verleih hat sich sicherlich etwas gedacht, als er den Film «Vendetta Rider» betitelte. Hauptsächlich wohl, dass das nach Action klingt, dass es markig ist, dass es die Fans von Khal Drogo anzieht. Der eigentliche Titel verspricht da schon anderes: «Road to Paloma». Das klingt nach einem Reisevideo und ganz so schlimm ist der Film nicht, aber wirklich punkten kann er tatsächlich nur bei den herrlichen Landschaftsaufnahmen. «Road to Paloma» ist weder ein Action-Streifen noch ein Suspense Thriller – jegliche in diese Richtung tendierende Erwartungen sind demnach weitestgehend fehl am Platze, möglichst zu vermeiden und dürften gegebenenfalls geradezu unweigerlich mehr oder minder schwere Enttäuschungen hervorrufen. Stattdessen liess sich Momoa von bestimmten Veröffentlichungen aus den 60ern und 70ern inspirieren – und versuchte, relativ erfolgreich, das in den einsamen Weiten der Natur vorherrschende «Freiheitsgefühl» heraufzubeschwören und es zugleich den untrennbar mit einem «Leben in der Zivilisation» verknüpften Belastungen, Sorgen, Problemen und Ungerechtigkeiten gegenüber zu stellen. Aus der Perspektive eines amerikanischen Ureinwohners betrachtete er das Land, die Leute, ihre Traditionen sowie gewisse Aspekte des ihnen auferlegten Schicksals – allen voran die herabsetzende Art, mit der sie bis heute noch vom «weissen Mann» behandelt werden – und das mit Bedacht, Respekt und Würde, wobei auch einige Mitglieder des «Fort Mojave Tribes» tatkräftig an der Entstehung mitgewirkt haben…
Der Film steigt erst eine Zeit lang nach der «Kette an Ereignissen» ein, die Robert zu einem Flüchtigen werden liessen – beleuchtet also primär die Auswirkungen und Konsequenzen dieser. Zu Beginn kann er sich noch verhältnismäßig frei bewegen – stellt beispielsweise für einen älteren Werkstatt-Besitzer Zäune auf, um mit dem Lohn die Reparatur seines Motorrads abzuzahlen – allerdings ändert sich das, als er Kenntnis des intensivierten FBI-Engagements erlangt. Sich über seine «Optionen» im Klaren, entscheidet er sich dazu, die ihm «noch übrigen» Stunden oder Tage zu nutzen, um sich von seinen Familienangehörigen zu verabschieden, die Asche seiner Mutter an einen besonderen Ort zu überführen sowie im Zuge dessen wohlmöglich eine Form von «spiritueller Erlösung» zu finden. In der Hauptrolle überrascht Jason Momoa mit einer charismatischen, selbstsicheren Performance. Seitens seines Wesens ist Robert Wolf ein friedfertiger, freundlicher, von Wut und Schmerz auf jene «Bahn» gelenkter Mann, der sich den Respekt seiner Mitmenschen allerdings auch «auf physischem Wege» erworben hat. Ein achtbarer «Antiheld», der eine Menge über seine Blicke und Körpersprache vermittelt. Robert Homer Mollohan («Bowman»), welcher ebenfalls das Skript mitverfasst hat, agiert als «Sidekick» Cash dagegen ab und an leicht «over the Top» – wie ein öfters betrunkener, streitlustiger Zeitgenosse halt – wobei sein Part definitiv ein Stück weit schwächer ausgearbeitet wurde als jener Roberts, er diesen nichtsdestotrotz annehmbar solide meistert. Generell kann sich die Besetzung sehen lassen: Wes Studi («Geronimo») ist klasse wie eh und je, Lisa Bonet («Angel Heart») gibt sich verführerisch und sieht für ihr Alter noch immer echt attraktiv aus, Sarah Shahi («Static») tritt angenehm «natürlich» in Erscheinung, Lance Henriksen («Aliens») ist bloss flüchtig in Form eines Cameos mit von der Partie und Chris Browning («Let me in») sowie Michael Raymond-Jones («True Blood») rufen jeweils keinerlei Veranlassung zur Klage hervor.
Das Drehbuch, an welchem zudem noch Jonathan Hirschbein («Bad Country») beteiligt war, bietet dem Publikum eine Story, die frei von Innovationen oder herausragenden Eigenschaften daherkommt – unabhängig dessen aber dennoch zufrieden zu stellen vermag, sofern man «per se» mit einer derart gestrickten und dargebotenen Geschichte einigermassen etwas anzufangen weiss. Weder die porträtierten Personen noch die konkrete Handlung sind allzu komplex oder originell geraten – viel gewichtiger geht es um die mit diesen Individuen, ihren Begegnungen, Entscheidungen und Taten verbundenen Empfindungen und Konsequenzen, also die daraus entstehenden «Gemütsregungen» und «inneren Entwicklungen». Auf ein hohes Tempo und eine straffe Plot-Entfaltung wurde zugunsten verschiedener «Schlenker» verzichtet – unter ihnen die entspannte, geradezu unbeschwerte Zeit, die Robert mit Magdalena verlebt. Momoa hat sein Werk mit geringen Ressourcen und einem erstaunlich kleinen Team realisiert – welches teilweise nur aus acht seiner Freunde bestand. Mit einigen seiner Co-Stars hatte er bereits mal in der Vergangenheit zusammengearbeitet – mit Lisa Bonet ist er bekanntermassen seit Ende 2007 verheiratet. Ein höchst persönliches Projekt also, das durch gewisse dieser Umstände bzw. Gegebenheiten auf jeden Fall profitiert hat: Die Locations in den betreffenden Städtchen sind absolut authentisch in ihrer «Unglamourösität», künstliche Beleuchtung wurde nur selten verwendet und die atemberaubenden Landschaften dieser Region Amerikas (u.a. Monument Valley) warten ohnehin «ganz für sich allein» mit mehr als genügend Atmosphäre und Schauwerten auf. Majestätische Berge, fantastische Sonnenuntergänge, Nächte am Lagerfeuer unterm Sternenhimmel – dazu noch das «Freiheitsgefühl» auf den entlegenen Strassen: Alles überaus stimmig.
«Road to Paloma» ist eine ambitionierte Kombination aus Drama, Thriller, Biker- und Buddy-Roadmovie, in Gestalt derer Jason Momoa auf beiden Seiten der Kamera eine Menge «ungeschliffenes Talent» und Potential beweist. Ein ruhiger, reflexiver, abseits des Mainstreams zu verortender Film, der deutlich mehr Wert auf visuelle und emotionale Eindrücke legt als auf solche Dinge wie Action, Suspense oder selbstschöpferische Inhalte. Die Arbeit des Kameramanns ist das Beste am Film, die des Cutters durchaus auch. Mit Hilfe schneller Schnitte wird kaschiert, dass die Actionsequenzen eher schwachbrüstig inszeniert sind. Wenn Schläge meilenweit am Kopf vorbei und einfach ins Leere gehen, dann kann das nur stakkatoartiger Schnitt verbergen. Zum Teil zumindest, wer genau hinsieht, merkt schon, dass Momoas Stärke Action nicht ist. Das ist umso erstaunlicher, da er sowohl als Khal Drogo als auch als Conan und natürlich als Gegner von Sylvester Stallone in «Shootout» mehr als genügend Erfahrung in Sachen Action gesammelt hat. Es ist aber ohnehin nicht so, dass „Vendetta Rider“ ein reinrassiger Actionfilm wäre. So richtig kann sich «Vendetta Rider» nie entscheiden, was er eigentlich sein will. Er prangert an, dass Verbrechen an Indianern nicht verfolgt werden, wenn aber ein Weiwwer im Reservat sein Leben aushaucht, dann kommt die Staatsmacht mit aller Gewalt daher. Das funktioniert halbwegs, häufig scheint der Film aber zu vergessen, dass er sich eigentlich dieses Themas annehmen wollte. Da wird er dann eher zu einer indianischen Version von «Easy Rider», ohne natürlich jemals dessen Brillanz zu erreichen. Stattdessen gibt es zahlreiche Szenen, die einfach ins Nichts führen, bis zu dem völlig unerwarteten Ende, auf das nichts in diesem Film hingedeutet hat.
Darauf haben Fans gewartet und endlich ist er nun da: Der Trailer zum epischen Kampf zwischen Mensch und Affe, zu «War for the Planet of the Apes». Der inzwischen dritte Teil der Erfolgsreihe thematisiert nun jenen Krieg, der über die Herrschaft auf dem blauen Planeten entscheidet. Der Ausgang ist uns zwar schon bekannt, die Macher versprechen aber dennoch grosse Wendungen und zahlreiche Überraschungen. «War for the Planet of the Apes» spielt zwei Jahre nach den Geschehnissen aus dem 2014er «Dawn of the Planet of the Apes» von Filmemacher Matt Reeves, in einer Welt, in der es zunehmend zu Auseinandersetzungen zwischen den dominanten Affen und Menschen, angeführt von dem extremen Colonel (Woody Harrelson), kommt. Und letztlich muss auch Caesar (Andy Serkis) eingestehen, dass sein alter Erzfeind Koba vielleicht doch recht hatte. Sieht alles gut aus. US-Release am 14. Juli, deutscher Kinostart am 3. August 2017.
In War for the Planet of the Apes, the third chapter of the critically acclaimed blockbuster franchise, Caesar and his apes are forced into a deadly conflict with an army of humans led by a ruthless Colonel. After the apes suffer unimaginable losses, Caesar wrestles with his darker instincts and begins his own mythic quest to avenge his kind. As the journey finally brings them face to face, Caesar and the Colonel are pitted against each other in an epic battle that will determine the fate of both their species and the future of the planet.
Hier ein 360 Grad Video der ersten erfolgreichen Landung einer SpaceX-Rakete auf einer schwimmenden Landeplattform. So fühlt sich eine Raketen-Landung mitten im Atlantik an…
In der Advents- und Weihnachtszeit einverleibt man sich gerne schönes und leckeres Essen, sodass man eigentlich mit geschlossenen Augen unterwegs sein muss, um nicht irgendwann versehentlich den Hosenbund zu sprengen. Wer also Angst vor Kalorien hat, schliesst jetzt besser das Fenster. Das Berliner Video-Projekt Food, People, Places haben sieben weihnachtlich inspirierte Burger kreiert, die es sowohl optisch als auch zutatentechnisch in sich haben. Das ganze haben sie so unfassbar köstlich gefilmt, so dass ich mich gerade beim Ablecken des Bildschirms erwischt habe. Ich sag nur Deer-Meat-Patty, Knödel-Buns, Orangen-Mayo, Rote-Bete-Chutney und Rosenkohl-Chips…
Thor hat Mjolnir an verschiedenen Orten platziert, was für Spider-Man durchaus lästig ist… :)
Hier das High Fighter Video zu ihrem Track «Darkest Days», das erneut komplett von der Band selbst produziert wurde. Wenn euch der bluesige Sludge-/Stoner-Metal der Hamburger gefällt, legt euch ihre aktuelle Scheibe «Scars & Crosses» zu…
Früher war ja bekanntlich alles besser, hier ein Supercut der Hollywood-Eitelkeiten, richtige Promis die ihre schönen Visagen für Fitness zur Verfügung gestellt haben. Marky Mark, Alissa Milano – all die ganz Grossen! Und dass auch noch auf VHS! Hach, das waren Zeiten…
Back in the 80’s and 90’s celebrities used to help people get in shape with their own personal exercise videos. Now all celebrities do is make us wish our butts were bigger.
Da fährt man mit seinem Geländewagen durchs Outback und entdeckt ein Känguru mit einem Hund in seinen Fängen. Da steigt man doch aus, rennt hin und das Känguru lässt den Hund frei. Was dann passiert ist einfach köstlich. Ich glaube so etwas schon mal in irgendwelchen Hollywoodfilmen gesehen zu haben…
A group of hunters got together to help a young cancer sufferer (terminal diagnosis) with his last wish of catching a 100 kg (220 pound) wild boar with his dogs. One day while hunting one of the highly trained dogs was chasing some pigs by scent and collided with a big buck kangaroo that then held and wrestled the dog by its protective gear (boars have tusks like knives), the owner was horrified that his dog or the kangaroo would get hurt and run in to save both parties.
Bald läuft endlich «Rogue One: A Star Wars Story» in den Kinos. Helle Aufregung und grosse Vorfreude auch hinter den Kulissen, wie dieses Video inkl Twerking Trooper beweist:
«Golden Toast» hat zum Frühstücks-Streich egeladen und aufgerufen, Freunde und Familie doch mal am und um den morgendlichen Frühstückstisch zu veräppeln. Aus den besten eingesandten Videos wurde jetzt ein kleines Best of geschnitten, das die schönsten Reaktionen der Aktion zusammenfasst. Mein Favorit ist übrigens der morgendliche «Sofastreich» von Patrick.
ARVE error: Need Provider and ID to build iframe src.
Die Killerkugeln vom Tall Man aus Phantasm gibt es jetzt bei Mondo als Weihnachtskugeln:
Introduced in the 1979 horror classic PHANTASM, the Sentinel Sphere is the signature weapon of supernatural undertaker, The Tall Man. The flying silver orb is used to drill into the brain of his victims and drain their head-nog.
We teamed up with legendary filmmaker Don Coscarelli and our friends at Middle of Beyond to create the Sentinel Sphere replica ornament. It’s the perfect addition to your holiday horror decor! Click here to pre-order now.
Ich weiss nicht, ob das hier Gezeigte tatsächlich die Reste eines östlichen Bezirks von Aleppo zeigt. Aber nach all dem, was ich über die aktuelle Lage in Aleppo gelesen habe, kommt das wohl so hin. Festgehalten mit Virtual-Reality…
In Japan hat jemand die Robotertechnik ausgenutzt, um sich die lästige Arbeit des Animefigurenableckens abnehmen zu lassen. Die Zunge leckt prinzipiell alles ab, was man ihr vor die nicht vorhandene Nase setzt, allerdings benutzt er es halt in diesem Beispiel für Animes und irgendwie gehört es sich wohl einfach so… Für Tinder wäre das echt praktisch ;)
Immer mehr Filme greifen auf die beliebte Home Invasion-Thematik zurück, denn nirgendwo ist der Horror realer und nachvollziehbarer als in den eigenen vier Wänden. So will demnächst Dylan Narang uns in gewohnter, vermeintlich sicherer Umgebung mit dem Schlimmsten konfrontieren und für Gänsehautstimmung sorgen. In dessen «Wake in Fear» wacht Chloe (Caitlin Stasey) gefesselt und ohne Erinnerung in ihrem Zuhause auf. Neben der jungen Frau stapeln sich gleich mehrere Frauenleichen. Währenddessen bricht Andrew, ein junger Vater, ungewollt in den finsteren Bauch von Los Angeles ab. Kann er die verzweifelte Chloe aus ihrer ausweglosen Gefangenschaft befreien und dem mörderischen Treiben ein Ende bereiten? Antworten darauf gibr es am 21. November mit der britischen Premiere, gefolgt von einer amerikanischen Auswertung am 7. Februar 2017…
Freerunning-Weltmeister Jason Paul flitzt über die Hashima-Insel (Gunkanjima), die 3 km südwestlich von Takashima liegt und seit Jahrzehnten ungewohnt ist. Ein idealer Spielplatz für Parkour und diese wundervolle Aufnahmen sind dabei entstanden…
Ben Afflecks Batman hat eine persönliche Vendetta gegen… Santa Claus!