A Cappella Version von Rammsteins «Du Hast»
Der folgende Clip ist zwar schon etwas älter, aber dennoch hörenswert. «Du hast» von Rammstein mal etwas anders…
Der folgende Clip ist zwar schon etwas älter, aber dennoch hörenswert. «Du hast» von Rammstein mal etwas anders…
…schneiden, schneiden, schneiden, schneiden, schneiden…

Auch in The Walking Dead Staffel 6 werden sich Greg Nicotero und sein Team der Maskenbildner wohl wieder selbst übertreffen, was das Aussehen unserer schlurfenden Freunde, der Walker, angeht. Was uns da genau Gruseliges erwartet, verriet der Meister im Interview. Rick hingegen wird mit Morgan einiges auszutragen haben und Daryl und Rick sind in der kommenden Staffel auch kein Herz und keine Seele mehr. Apropos Daryl, er und Carol werden gemäss Kirkman die grössten Veränderung in dieser Staffel erleben. Was das alles heisst, könnt ihr nachfolgend nachlesen.
Nach mittlerweile fünf Staffeln voller Zombie-Action, in denen wir die ganze Pracht von Greg Nicoteros Schaffenskunst bewundern konnten, wird die zunehmende Verwesung der Untoten sich deutlich sichtbarer bemerkbar machen, als in den vorangegangenen Staffeln. Zum ersten Mal in der Geschichte von TWD sollen in dieser Staffel auch digitale Effekte zum Einsatz kommen, damit die Walker noch gruseliger und vor allem noch ekliger aussehen! Wie der Meister der Spezialeffekte in Robert Kirkmans Universum, Greg Nicotero himself, im Interview mit AMC zugibt, sei es sein Ziel in diesem Jahr, mit nasen- und bauchlosen Walkern eine ganz neue Ära an Untoten übers Parkett spazieren zu lassen. «Wir haben den ganzen Make-Up-Prozess in diesem Jahr komplett umgestellt», erklärte Greg Nicotero und fügte, nicht ohne Stolz, hinzu: «Ich glaube, wir werden allein in den ersten drei Folgen der neuen Staffel mehr Walker als im kompletten letzten Jahr zu sehen bekommen!» Dass die hauptsächliche Bedrohung für Rick & Co. in diesem Jahr keineswegs eine «menschliche» werde, hatte auch Showrunner Scott M. Gimple bereits früh angekündigt. «Eine Sache, die uns in der Serie wirklich wichtig ist, ist, dass die Anatomie soweit es geht wirklichkeitsgetreu bleibt. Scott [Gimple] und ich haben uns deshalb schon lange darüber unterhalten, wie wir z.B. mit freiliegenden Knochen umgehen. Damit die Walker sich bewegen können, brauchen sie ja auf jeden Fall Muskeln und so müssen wir da aufpassen, dass wir das alles möglichst authentisch und realistisch umsetzen.»
Auf eine grosse Neuheit in der 6. Staffel sei Greg Nicotero besonders stolz: «Wir werden so einige Dinge tun, die wir noch nie vorher gemacht haben, nämlich digitale Vergrösserung und Anpassung bei einigen Walkern. Wir werden z.B. hier und da ein paar Nasen verrücken und stattdessen nur ein Loch einfügen. Oder wir nehmen den Bereich unter dem Brustkorb und lassen ihn komplett zusammenschrumpfen.» Da erwarten uns also so einige heisse Neuigkeiten in den kommenden Folgen… Doch auch zwischenmenschlich liegt einiges im Argen. So waren Rick und Daryl die letzten Staffeln ein eingespieltes Team. In der 6. Staffel scheinen die beiden Männer aber nun doch ein weiteres Mal aneinanderzugeraten. So treffen sich Rick und Daryl nach einer Verfolgungsjagd bei einem Laden. Rick verlässt seinen Wagen und schlägt die Tür zu. Er geht zu Daryl, der mit seinem Motorrad gefahren ist und schubst ihn. Das lässt sich Daryl nicht gefallen und schreit Rick an – ein Streit bricht los, der in einer Schlägerei zwischen den beiden endet, welche schliesslich von dem neuen Charakter Jesus beendet werden kann.
Die Geschehnisse der letzten Zeit, haben die Überlebenden zusammengeschweisst. Das ist vor allem jetzt wichtig, da die Wolves vor den Toren von Alexandria auf ihre Chance warten und auch innerhalb der Mauern die Situation angespannt bleibt. In den Comics finden im Anschluss an das Auftauchen der ersten Walker in Alexandria und der Ermordung Petes, so einige krasse Ereignisse statt. So wird die langsame Übernahme der Macht in Alexandria durch Rick in den Comics nämlich überschattet von internen z.B. einem «Putschversuch» durch «Nicholas» aus den Comics, sprich Carter in der Serie und externen Gefahren, wie den Wolves und dem Angriff der Riesenherde. Wie eng wird Staffel 6 sich also an diesen Storylines aus den Comics orientieren? Und was werden die grössten Unterschiede zwischen Serie und Comics sein? Wie Kirkman ausführte, beträfen die grössten Veränderungen in der kommenden Staffel Charaktere, die in den Comics nicht einmal auftauchen! «Somit werden wir die grössten Veränderungen bei Daryl feststellen, der in den Comics nie auftauchte, sowie bei Carol, die ja (in den Comics) schon längst tot ist und dort auch niemals so cool war wie sie es jetzt in der TV-Version ist.»
«Ausserdem haben wir Morgan, der auch ganz anders und wesentlich cooler ist als sein Comic-Counterpart. Da Lennie, der auch in Staffel 1 schon so einen grossen Teil ausmachte und jedes Mal einfach immer total cool drauf war, wenn wir ihn wiedersahen, uns ja jetzt endlich als Hauptdarsteller dieser Serie zur Verfügung steht, wird dies die Serie in der kommenden Staffel sicherlich total beleben. Ich würde jetzt zwar nicht behaupten wollen, dass die Serie unbedingt einen neuen Antrieb gebraucht hätte, aber so wird es halt einfach noch viel besser.» Oder in anderen Worten: Unsere kekse-backende Badass-Carol bleibt Badass-Carol oder wird sogar noch mehr «badass» und Fan-Liebling Morgan macht seinem Status alle Ehre – und Daryl? Der könnte natürlich so einige Schicksalsschläge auferlegt bekommen, die sonst anderen Charakteren in den Comics zufielen, die aber in der Serie erst gar nicht auftauchen oder die sich einfach schon zu sehr von den Comics «weg entwickelt» haben… Könnte darin auch der Grund für die gesteigerte Vorfreude von Norman Reedus liegen, der die sechste Staffel von TWD unlängst als «wie Staffel 1 auf Viagra» beschrieb? Es bleibt abzuwarten…
Wie wir auch schon berichtet haben, gibt es den japanischen Selbstmordwald mit Namen Aokigahara tatsächlich und man sagt, dass es dort komische Magnetfelder geben soll, was aber nicht belegt ist. Viel mehr liess ein Autor dort seine Protagonistin Selbstmord begehen, weswegen dort auch viele Leser den Freitod wählten. Mittlerweile ist es aber vermutlich einfach so ein Ding, dass man für den Selbstmord dahin geht, weil man das vielleicht einfach so macht.
Nun kommen die Amis daher und machen daraus eine Horrorgeschichte, weil amerikanische Horrorgeschichten, die auf japanischen Filmen oder Sagen beruhen, wie beispielsweise «Ju-On» oder «The Ring» ja total gut funktionieren. Naja, mal sehen… Am 14. Januar soll der Film dann bei uns in die Kinos kommen, aber ich glaube nicht, dass ich dafür unbedingt das Haus verlassen wollen würde…
Äusserst aussergewöhnlich und amüsant, wie dieser Bär durch die Welt schreitet… :)
This friendly Asiatic black bear (aka moon bear), who’s enjoying retirement at the Laos Wildlife Rescue Center after being saved from a bear bile farm in China, looks eerily like a human as he casually strolls a short distance on two legs.
Cartoon Channel zeigt uns die ganze Lichtschwert Kampfszene aus dem neuen Star Wars Film! Schaut es euch an und ihr werdet sofort wissen, die Szene ist echt! ;)
Wie ein junges Reh hüpft Parkour Stuntman Oleg Cricket auf ein paar Vorsprüngen an einer Fassade in Dubai herum. Hülfeee!
Freunde, Luftgitarre war gestern! YouTuber Jesse Elder hat vor kurzem dieses Video mit Namen «Blast Beat on the B Train» hochgeladen, dass einen Metalhead in der U-Bahn zeigt, der sein imaginären Drumkit bearbeitet, als gäbe es kein Morgen. Let your hair down and play the air drums like no one is watching!
So ein Mist! Das letzte Mal gab es Eukalyptus-Bonbons!
Der kanadische Politiker Wyatt Scott legt mal eben ein Wahlwerbevideo hin, von welchem unsere Parteien hierzulande nur träumen dürften. So tötet Scott mit einem Schwert einen Drachen, verschiesst aus seinen Augen Laserstrahlen und «Fist-Bumbed» ein Alien…
Oder eben so…

(via saper300)
Für den «Back To The Future»-Kurzfilm «Doc Brown Saves The World» wird Christopher Lloyd nochmal zu Doc Brown! Der Kurzfilm soll dann auf einer Superdupersonderedition des Films zu sehen sein, die natürlich zum 30. Jubiläum passend am 15. Oktober erscheint und ihr hier vorbestellen könnt, damit man sie dann am BTTF-Day am 21. Oktober anschauen kann. Neben 2 Stunden mehr Szenen soll es darauf noch Folgendes geben:
Doc Brown Saves the World, an all-new short featuring Christopher Lloyd
OUTATIME: Restoring the DeLorean: An inside look at the 2012 restoration of the most iconic car in film history.
Looking Back to the Future: A 9-part retrospective documentary from 2009 on the trilogy’s legacy.
Back to the Future: The Animated Series: 2 episodes (“Brothers” and “Mac the Black”) from the 1991 series featuring live action segments with Christopher Lloyd as Doc Brown.

(via Book of Adam)
Gestern ging das grösste Volksfest der Welt in eine neue Runde. Mit dabei sind auch wieder mehrere Millionen Liter feinster Gerstensaft. Folgende Infografik zeigt uns, dass die weiblichen Disney-Stars totale Bier-Fans sind! Offenbar ist bei dn Damen das gute deutsche Bier verpönt und stattdessen gibt es bei Arielle Corona aus der Flasche, bei Rapunzel Bud Light und bei Merida darf Guiness Irish Stout nicht fehlen…
(via Thats Nerdalicious)
Entwickler Will Herring beglückt die Welt mit einem netten GameBoy ähnlichen Spiel und mit «My Garbage Cat Wakes Me Up At 3AM Every Day» den perfekten Namen trägt.
Press Z to meow and cry all the time.

Queensryche stimmen mit ihrem Song «Hellfire» schon mal auf ihr neues Album «Condition Hüman» ein, welches am 2. Oktober erscheinen ist…
Hier die Black Sabbath Pizza mit doppelt Ozzy, mehr Headbangerfoodism von John Hurkes gibt es bei Rice and Bread-Magazines Perfect Pairings…
Ingredients: English banger sausage, smoked mozzarella, squid ink béchamel sauce, purple basil leaf, sweet lavender honey, and an authentic Mapledurham Watermill crust.
Albums: Black Sabbath’s Black Sabbath and Master of Reality – The original thick riff classics banging from the deep ’70s.
Tasting notes: What is this pizza that stands before me? A slice in black which points at me. Just like the conception of heavy metal, the Black Sabbath pizza is cooked from scratch. The flour is stoner-ground and rises from the early ’70s. The 12” crust is pressed from an actual bread recipe written by an “Evil Woman,” the miller’s wife of the Mapledurham Watermill in England. Spinning like a record, Ozzy Osbourne’s legendary vocals cascade into a wood-fired wheel of flavour riffles. Would you like a “N.I.B.”ble? Finger-picking through each slice, Tony Iommi’s hand-crafted guitar solos resonate through “Wicked World” and march across heavy slabs of sausage in “Children of the Grave.” Shrouded in the creamy black sauce, Geezer Butler’s bass lines find “Solitude” under a blanket of delicious smoked cheese as Bill Ward’s drums stick to the honey and herb “Sweet Leaf.” As the pizza is finished and the beer bottles burn out, you’ll be left “Into the Void.” Soon the world will love you, sweet pizza.
Bis zum April 2016 findet in Mannheim in einem enterstellarischen Museum die Ausstellung «Duck-O-Menta» statt, über die Weltgeschichte mit entastischen Ideen und einer ziemlich entelligenten Umsetzung:
Die spaßige Ausstellung lädt zu einer unterhaltsamen Reise in ein Paralleluniversum ein, das von Enten bevölkert wird. Es gibt ein überraschendes Wiedersehen mit weltberühmten Funden der Archäologie und Werken der Kunst- und Kulturgeschichte – alle augenzwinkernd neu interpretiert mit Entenschnabel.
Mehr als 300 Exponate zeigen uralte archäologische Zeugnisse wie Eisenten-Mumie Dötzi, weltbekannte Gemälde wie die Mona Lisa und moderne Klassiker in ungewöhnlicher Weise. Hinter der amüsanten Umdeutung der Weltgeschichte steht die Berliner Künstlergruppe interDuck.
Ein Team von 180 talentierten Bildhauer, Künstler und Haar Coloristen haben ein Jahr hart bei Madame Tussauds gearbeitet, um das epische Star Wars-Erlebnis zu erschaffen. Das folgende Video zeugt von der Entstehungsgeschichte der Star Wars-Wachsfiguren und blickt hinter die Kulissen bei Madame Tussaud…
Heute wurde der Horror Kurzfilm «Interimere» veröffentlicht und wie dem Trailer zu entnehmen ist, darf der Horror-Fan einiges erwarten. Der Film hat einen coolen 80er Jahre Look und sorgt für ordentlich Gänsehaut. Für lächerliche 1,99 Euro kann man sich den Kurzfilm nachhause holen. Mit jedem Kauf unterstützt ihr das Film Team und deren Budget, welches bereits geplant hat, den Film auch noch als als Langfilm zu verwirklichen. Der Film tourt nun auch ab jetzt durch ganz Deutschland und Österreich und besucht viele renomierte Film Festivals…
In den folgenden fünf Minuten zeigt uns die super-hippe und voll tätowierte Youtuberin Suzie Grime, wie man einen «perfekten Joint» baut. Im Stile eines Schminkvideos blubbert uns die Süsse mit Informationen über ihren letzten Nagelstudiobesuch, dem Kräuterschneidebrettchen ihres Vaters und Architekturvergleichen voll und baut nebenbei eine – zugegebenermassen – recht ansehnliche Lunte…
Mit «The Revenant» könnte es bei Leo vielleicht mal mit dem Oscar klappen. Inspiriert von einer wahren Begebenheit geht es in dem Film um den legendären Entdecker Hugh Glass (DiCaprio), der durch die noch unerschlossene Wildnis des amerikanischen Nordwestens streift. Nachdem er von einem wilden Bären angegriffen wurde, beschliessen seine Gefährten, unter ihnen sein engster Vertrauter John Fitzgerald (Tom Hardy), ihn dem nahenden Tod zu überlassen und sich aus dem Staub zu machen – aber nicht ohne vorher sein Grab zu schaufeln und ihm seine Waffen abzunehmen. Wider erwarten überlebt Glass und schwört Rache. Ein gebrochenes Bein und die winterkalte Prärie können den Rückkehrer nicht aufhalten…
Düster, atmosphärisch und gefährlich präsentiert sich die winterliche Wildnis im neuen Trailer zu Alejandro González Iñárritus «The Revenant – Der Rückkehrer». Neben Leo und «Mad Max» Tom Hardy schlagen sich Will Poulter (Maze Runner), Domhnall Gleeson (Ex Machina) und Paul Anderson (Passion) durch die unbändige Wildnis des Western-Dramas. Der Film soll dann am 14. Januar bei uns anlaufen, nachdem er jetzt um die 10 Jahre mit wechselnder Besetzung und Crew fertig gestellt wurde. Das ist bestimmt ein gutes Zeichen. Ich bin gespannt…
Der Schweizer Reto Hochstrasser hat in mühsamer Kleinarbeit diese wilde Zerstörungsorgie mit Lego-Figuren geschaffen. In knapp drei Minuten zerstören die kleinen Spielzeugfiguren ein Notebook. Hochstrasser betont, dass alle Effekte handgemacht sind und nicht nachträglich am Computer in das Video eingefügt wurden. Das Feuer und die Explosionen sind somit alle echt…
Mario Wienerroither hat wieder ein Musicless-Video am Start und wenn Rihanna in die Badewanne furzt, muss ich das einfach hier in die Gruft stellen… :)
Wer immer noch nicht weiss, warum so viele Syrer eine unmenschliche Reise Richtung Westen auf sich nehmen, sollte sich mal dieses 360°-Video des Konfliktjournalist Christian Stephen ansehen.
Das Leben in Trümmern ist kein menschenwürdiges Leben. Mit sanfter Stimme umreißt Filmemacherin Souzan Basmaji die vergangenen vier Jahre, in denen Aleppo von einer schillernden Hauptstadt der Islamischen Kultur in eine Betonwüste aus Schutt und Asche zerbombt wurde — während wir dank eines hochmodernen Virtual-Reality-Kamerasets für wenige Minuten die 360-Grad Perspektive eines Fussgängers in der unwirtlichen Kulisse Aleppos einnehmen.
«Welcome to Aleppo» ist ein Kurzfilm, entstanden auf den Strassen der Stadt im Sommer 2015. Er erinnert mahnend daran, aus welcher Welt ein Grossteil der aktuellen Flüchtlinge die gefährliche Reise nach Deutschland antritt.
Freunde, hier der neuste Megadeth Track «Fatal Illusion» aus dem kommenden Album «Dystopia», welches am 22. Januar 2016 erscheinen soll. Das letzte Album «Super Collider» welches im Jahr 2013 veröffentlicht wurde, bot aus meiner Sicht nichts für den Oldschool-Megadeth Fan und so hoffen wir doch, dass die Band oder genauer Megadave mit «Dystopia» wieder zu alter Stärke zurück findet. Der hier vorliegende Song vermag mich aber ehrlich gesagt (noch) nicht davon zu überzeugen…
Sicher habt ihr auch schon Bilder gesehen, auf welchen irgendwelche Leute ein Keksblech auf dem Amaturenbrett ihres Autos backen. Chefkoch Haim Cohen testet, was mit einer Pizza passiert, die man 30 Minuten im Auto lässt – und warnt! Die Vereinigung Beterem möchte damit warnen, Kinder oder auch Tiere in geparkten Autos bei solcher Hitze sitzen zu lassen. Sehr gelungene Veranschaulichung.
Bei den «Seraphim» handelt es sich laut der Bibel um eine höhere Engelsrasse. Als Seraphim, das Wort bedeutet im Hebräischen «die Brennenden», werden feurige, sechsflügelige Engel, die Gottes Thron umschweben und immerfort «Heilig, heilig, heilig» ausrufen, bezeichnet. Zugleich ist «Seraphim» auch der Titel des Ende August erschienenen Debüt des deutschen Black/Death Metal-Duos «Nýr Gata«, bestehend aus Sarghas und Nordmann, welche nebenbei noch gemeinsam bei Nelandhir, Immorior und Yarr aktiv sind. «Nýr Gata» beschreitet keine neuen Wege, aber was wir hier haben, ist ein Album, das viele Gruppen in diesem Genre nur allzu gerne selbst hinkriegen würden. Kein perfektes Album, aber alleine schon durch sein Abwechslungsreichtum sehr zu empfehlen!
Bei dem vorliegenden Werk von «Nýr Gata» handelt es sich um ein Konzeptalbum. Der Seraphim klagt an, das die Menschen trotz ihrer niederen Triebe und selbstsüchtigen Handeln nach Ende ihres Lebens im Himmelreich über seines Gleichen gestellt werden. Gott schickt ihn darauf in die Hölle um das «Menschsein» zu sehen, zu erleben und zu erlernen. Von Anfang an wird man Teil der Geschichte von Seraphim und dessen Schritte verlaufen vom ersten bis zum letzten Kapitel nach und nach in Richtung der absoluten Finsternis und Verzweiflung, geleitet durch Schmerz und Hass. Die Band «Nýr Gata» besteht aus Sarghas, welcher speziell Texte und Gesang beisteuert und Nordmann, der sich bestens in Programmierung, Mix und Mastering auskennt und beide sind zu gleichen Teilen für Instrumente und Komposition verantwortlich.
Das Album enthält neun Lieder mit einer Gesamtspielzeit von rund 38 Minuten. Das Cover des Debütalbums ist expressionistisch in schwarz-weiss gehalten und bringt bedrückende, unheilvolle Bilder mit sich, die bestens zur Grundatmosphäre des Albums passen. Die deutschen Texte wurden von Sarghas geschrieben und werden auch von ihm dargeboten. Je nach Kapitel und Lage des Protagonisten variiert die Stimme und zum Gesang kann man nur lobende Worte finden, denn dieser ist einfach perfekt um in die Lyrics einzutauchen. Dazu Bedarf es aber schon einer gewissen Aufmerksamkeit und vorallem auch Zeit, um das ganze Album auf sich wirken zu lassen. Sollte man beides nicht mitbringen, widmet man sich gleich besser etwas anderem.
Der Sound ist durchgehend gut und die Instrumente ordentlich abgemischt. Musikalisch baut das Album auf Blast Beats und melodischen Riffs auf, die zusammen mit den Vocals auch auf ein Folk Metal-Album gepasst hätten. Wie erwähnt wechselt der Sänger stimmlich oft zwischen Screams und Growls und vor allem in den Refrains kommt häufig auch Klargesang zum Einsatz. Obwohl die Songs eine meist beachtliche Spieldauer besitzen, wird man nicht müde sie immer wieder von neuem anzuhören, da man stets irgendetwas neues entdeckt, was einem vorher noch nicht aufgefallen ist. Es kommt zu keiner Zeit so etwas wie Monotonie oder gar Langeweile auf. Die instrumentale Arbeit der beiden Herren passt absolut grossartig zu der Thematik des Albums. Auf «Seraphim» wird dem Hörer einiges geboten, von vor Wut rasend, fies schreddernd, melodischen Höhen bis zu ruhigen Zwischenmelodien ist alles mit dabei.
Es wird einem also einiges an Abwechslung geboten, durch Variationen der Geschwindigkeit und der Härte der Musik, sowie dem Einsatz von Keyboards entsteht ein vielfältiges Klangspektrum, das vom epischen Melodien («Gefangen in der Ewigkeit») über leicht progressive Songs («In falscher Freiheit») bis zum aggressiven Abriss («Sohn des Hasses») reicht. Allein das Schlagzeug bei «In falscher Freiheit» fegt einem die Käfer aus der Stube und absolut grossartig und ein Anspieltipp meinereiner ist der Song «Acheron», denn dieser haut einem glatt die Rübe weg!
«Seraphim» büsst auch nach mehreren Durchläufen nichts an Intensität oder Atmosphäre ein. Kein Titel klingt wie ein anderer und der Silberling ist ein sehr ordentliches Debüt, dass man sich durchaus öfter anhören kann, ohne das Langeweile aufkommt. Um noch einmal auf die Texte von «Nýr Gata» zu sprechen zu kommen, man sollte sich wirklich Zeit für diese nehmen, denn da kamen mir Begriffe zu Ohren, die ich bis dato noch nicht kannte. So hiess es nachschlagen und dabei lernt man auch noch etwas dazu. Man merkt, dass mit diesem Album nicht einfach lieblos etwas hingerotzt wurde, sondern sehr viel Wert aufs Detail gelegt wird. «Seraphim» ist ein rundum gelungenes Black/Death Metal Album und wäre der Weg durch die Hölle musikalisch unterlegt, so hält man mit «Seraphim» den Soundtrack dazu in Händen.
Tracklist:
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Darum! Endlich die einzige, logische Begründung…
Warum Daten in der Cloud nicht sicher sind: pic.twitter.com/T6kdkZdYwf
— Kaltfront (@kaltfront) June 6, 2015