Langsam kommt das Marketing für den neuen Peanuts-Film so richtig ins rollen. Nach dem Get-Peanutized-Tool gibt es nun die Wah Wah Machine mit der man so reden kann wie die Erwachsenen in den Peanuts. Klappt am Besten mit englischen Phrasen…
Der Original Wah-Wah-Sound stammt übrigens von einer Posaune. Die Idee dazu hatte Vince Guaraldi, der auch für die legendären Soundtracks verantwortlich war.
Die Zeiten von Glam-Rock, toupierten Mähnen und Spandexhosen sind glücklicherweise schon laaange vorbei. Doch einige Bands halten bis heute durch. Mit Mötley Crüe trat gestern 9. November 2015 einer der Prototypen ab, endgültig und mit einem lauten Knall. Das Vorprogramm bestritt an diesem Abend der 67 jährige Shock-Rock-Veteran Alice Cooper. Ihr allerletztes Konzert spielt die Crüe dann am 31. Dezember im heimischen Los Angeles und wer wissen will, wie richtiger Grössenwahn on Stage aussieht, wurde schon immer bei Mötley Crüe fündig, so auch gestern. Die Band bot die grösste Show ihrer Geschichte, mit gewaltigen Pyro-Effekte – unter anderem ein Feuerspuckender Bass für Nikki Sixx (Rammstein lässt Grüssen) – und ein auf Gleisen montiertes Schlagzeug, dem «Crüecifly«, mit dem Drummer Tommy Lee wie auf einer Achterbahn durch die St. Jakobshalle sauste.
Gestern Abend kam für die Fans der Glam-Metal-Band Mötley Crüe die Stunde des Abschieds. Mötley Crüe, eine der skandalträchtigsten Bands aller Zeiten, für viele Metal-Fans nur Poser, die kaum ihre Instrumente in den Händen halten können, gehören so oder so zu den schillerndsten musikalischen Vertretern der 80er Jahre. Nun haben Nikki Sixx, 56, Vince Neil, 54, Tommy Lee, 53 und Mick Mars, 64 auf ihrer letzten Torunee, kurz von der Band als «Final Tour» angekündigt, ihren definitiv letzten Gig in der Schweiz gespielt. Am 31. Dezember 2015 soll im Staples Center von Los Angeles die beeindruckende Karriere von Mötley Crüe ihr Ende finden. Davor spielen sie aber noch ihre «Final Tour» und machten dabei auch am Montag Halt in Basel, um sich von den Fans in der St. Jakobshalle zu verabschieden. Im Gegensatz zum Auftritt vor 3 Jahren in derselben Location, war die Halle dieses mal höchstens halbvoll und ich habe noch nie erlebt, dass die oberen Ränge der Halle durch einen schwarzen Vorhang verdeckt werden mussten. Das Publikum bestand auch vorwiegend aus Fans, die die glorreichste Epoche der Band noch miterlebt haben, doch auch jüngere Metalheads waren anwesend, um einen exzessiven Abschied mit der Band zu feiern und der Rest blieb wohl zuhause und schaute «The Walking Dead», war ja fast das Gleiche… ;)
Als sich im Jahre 1981 Sänger Vince Neil, Drummer Tommy Lee, Gitarrist Mick Mars und Basser Nikki Sixx in Los Angeles zusammen taten, hatten sie nur eines in Kopf: Sich mit Sex, Drugs und Rock’n’Roll durchzuschlagen. Nikki, welcher mit bürgelichem Namen Frank Ferrano heisst, trifft in L.A. auf Tommy Lee, der zu der Zeit den Spitznamen T-Bone trägt, weil er kaum Fleisch auf den Knochen hat. Als nächstes stossen sie auf den Gitarristen Robert Alan Deal, der seinen Namen bald in Mick Mars ändert. Auf der Suche nach einem Rhythmusgitarristen stolpern sie schliesslich über Vince Neil Wharton, der als Sänger perfekt zu dem Trio passte und schon wenig später spielten sie ihren ersten Gig im Vorprogramm von Y&T. Bereits in den ersten Monaten nach der Gründung machten sie mit extremer Partyleidenschaft und bunten Kostümierungen auf sich aufmerksam. Ihrem Bandnamen, einer Abweichung von ‚Motley Crew‘, zu deutsch ‚bunter Haufen‘ fügen sie Umlaute hinzu, weil sie Löwenbräu als ihr Lieblingsbier betrachten.
Für 6000 Dollar nehmen sie ihr Debüt «Too Fast For Love» (1981) auf. Zunächst nur bei ihren Auftritten erhältlich, unterschreiben sie 1982 einen offiziellen Plattenvertrag bei Elektra. Schon zu der Zeit fahren sie ihre erste Headlinertour durch Kanada, spielen dort aber hauptsächlich in kleineren Clubs und Schwulenbars. Doch schon mit ihrem Zweitling «Shout At The Devil» gelingt ihnen 1983 der Durchbruch, der ihnen grosse Konzerte in Kalifornien, eine Australien-Tour als Vorband von Kiss und eine US-Tour mit Ozzy Osbourne einbringt. Auch Europa kommt langsam in den Genuss der Band, im Vorprogramm von Iron Maiden verbraucht das Quartett so manche Dose Haarspray. Doch kein Erfolg ohne Skandal, lautet ihre Devise. Erst kritisiert ein ‚Committee On Pornography In Rock Music‘ des US-Senats die Band wegen gewaltverherrlichender und frauenfeindlicher Texte. Dann knallt ein verkokster, nackter Sixx mit seinen Porsche gegen einen Mast. Schliesslich baut Neil einen wüsten Unfall, als er besoffen in ein anderes Auto fährt. Sein Beifahrer Razzle, Schlagzeuger von Hanoi Rocks, stirbt, die Insassen des beteiligten Fahrzeugs kommen mit lebensgefährlichen Verletzungen davon.
Mötley Crüe Basel 9.11.15
Anstatt für Ewigkeiten in den Bau zu fahren, muss Neil gerade einmal 30 Tage absitzen, 200 Stunden Sozialdienst leisten und 2,6 Millionen Dollar Schadensersatz zahlen. Nachdem sich Neil einer Therapie unterzieht, geht das kollektive Saufen aber fröhlich weiter. Zwar ist «Theater Of Pain» (1985) dem verstorbenen Freund gewidmet, am Lebensstil der Party Animals ändert sich aber nichts. Auf den anschliessenden Touren kommt zum ersten Mal der seitdem bekannte Drumriser der Band zum Einsatz, der Tommy Lee während seines Drumsolos einmal quer durch die Luft schwenkt und dabei sogar kopfüber spielen kann. Nachdem Lee im Mai ’86 Heather Locklear heiratet, findet Neil auch endlich die Zeit seine 30 Tage Knast abzusitzen, von denen er aber nur 18 tatsächlich hinter Schwedischen Gardinen verbringt. Auf «Girls, Girls, Girls» (1987) findet die Crüe wieder zu ihrer alten Thematik zurück, zeigen sich aber deutlich härter. Das Album erreicht Nummer zwei in den US-Charts und muss sich nur Whitney Houston geschlagen geben. Für die Tour verpflichtet das Quartett zunächst Whitesnake und etwas später Guns N’Roses als Opener. Bei einem drogenreichen Abend in Slashs Hotelzimmer erliegt Sixx während der Japan-Tour beinahe einer Überdosis Heroin – wie in «Pulp Fiction» rettet ihn eine Adrenalinspritze ins Herz. Der Bassist war aber laut eigenen Aussagen schon zwei Minuten in Valhalla und legte dort wohl ein paar Walküren flach. Elektra stellt die Band daraufhin vor die Wahl, zu entziehen oder ohne Vertrag da zu stehen. Sie entscheidet sich für die erste Option.
Im Sommer 1989 spielen sie mit Bon Jovi, Ozzy Osbourne, Skid Row und den Scorpions vor 100’000 Zuschauern in Moskau. Der Liveübertragung im Fernsehen sollen sogar eine Milliarde Menschen beiwohnen. Die globale Aufmerksamkeit trägt Früchte: Das wenig später veröffentlichte Album «Dr. Feelgood» erreicht die Nr.1 in den US-Charts und verkauft sich im Heimatland über drei Millionen Mal. Auf dem Album sind neben Bryan Adams, Steven Tyler und Skid Row noch einige andere Gäste vertreten. Die sich anschliessende Mammut-Tour rund um die Welt ist beinahe komplett ausverkauft. Sowohl Mick, als auch Nikki heiraten 1990 und nachdem die Best-Of «A Decade Of Decadence» erscheint, geht es an neues Material. Allerdings nicht ohne Probleme, denn Neil verfällt erneut dem Alkohol und interessiert sich eher für Autorennen als für Musik. Die Band feuert ihn und holt John Corabi als Ersatzmann. Das Ergebnis «Mötley Crüe» (1994) ist zwar ihre bis dato teuerste Produktion, verkauft sich aber spärlich, wie auch die Eintrittskarten zur Tour. Neil macht derweil solo weiter und holt sich für seine Band den ehemaligen Billy Idol-Klampfer Steve Stevens, sowie den Ex-Ozzy Osbourne-Basser Phil Soussan. Das Debüt der Vince Neil Band verkauft sich noch ganz anständig, jedoch sieht es mit den darauf folgenden Veröffentlichungen nicht ganz so rosig aus. Nachdem Corabi bei Mötley Crüe wieder seinen Hut nehmen muss, startet er zusammen mit dem ehemaligen Kiss-Gitarristen Bruce Kulick die Band Union. Da all das nicht unbedingt das Gelbe vom Ei ist, holen sich Mötley Crüe Vince wieder zurück in die Band.
Zwischenzeitlich gelingt es einzig Schlagzeuger Lee weiterhin für Schlagzeilen zu sorgen. Seine Eskapaden sind so berühmt wie die Mick Jaggers, seine Hochzeit und Streitereien mit Bay Watch-Silikonbusen Pamela Anderson beherrschen jahrelang die Gazetten aller Welt. Ein Video, das die beiden beim Sex am Pool zeigt sorgt für Überlastung so manch einer Internet-Leitung. Dagegen macht eine Kinderfeier in Lees Villa 2001 traurige Schlagzeilen, als der Sohn der deutschen Schauspielerin Ursula Karven im Pool ertrinkt. Ein Prozess wegen fahrlässiger Tötung endet mit einem Freispruch. Wenig glamourös gestalten sich auch die Aktivitäten um Mötley Crüe. Zwar kehrt Neil 1997 zurück, nach dem Album «Generation Swine» und einer Tour (teilweise als Opener für Type O Negative), die von Randalen und Streitereien bestimmt ist, schmeisst Lee das Handtuch. Während er die Metal Rap-Band Methods Of Mayhem gründet und mit dem gleichnamigen Album 2000 einen grossen Erfolg landet, verpflichtet seine Ex-Band den ehemaligen Ozzy Osbourne-Schlagzeuger Randy Castillo. Mit ihrem gemeinsamen Studiowerk «New Tattoo» (2000) landen sie aber einen Flop und auch die Tour mit Megadeth und Anthrax bringt nicht den erwarteten Erfolg. Nach der Veröffentlichung der lesenswerten Autobiografie «The Dirt» (2001) und dem Krebstod Castillos 2002 lösen sich Mötley Crüe faktisch auf. Der tätowierte Schlagzeuger Lee widmet sich wieder hauptsächlich dem anderen Geschlecht, Pamela Anderson schickt ihn aber derweil wieder in die Wüste. Ende 2003 ist es Pink, die an seiner Angel anbeisst, sich aber bald schon wieder verabschiedet. Nikki Sixx startet in der Zwischenzeit mit Tracii Guns (Ex-L.A. Guns) die Brides Of Destruction. Auch als Songwriter ist er umtriebig und schreibt für Saliva, Drowning Pool und Tantric. Derweil konzentriert sich die mediale Aufmerksamkeit auf Tommy und im Hintergrund ziehen unmerklich andere Leute die Mötley Crüe-Strippen.
Ein gewisser Mags Revell, britischer Promoter der Metropolis Music Group, bringt den Stein wieder ins Rollen, indem er eine Initiative startet, deren Ziel es ist, die Originalmitglieder der Crüe zu einer Reunion zu bewegen. Dank des Internets erhält er bald enormen Zuspruch seitens gefrusteter Mötley-Fans. In Eigenregie reserviert er Venues in Grossbritannien und zwingt die Band quasi dazu, dort auch aufzutreten, denn andernfalls hätte der gute Mags finanziellen Schiffbruch erlitten. Offensichtlich haben Vince, Nikki, Mick und Tommy diesen Arschtritt gebraucht, denn nachdem sie spitz kriegen, dass alleine im Vereinigten Königreich mehrere zehntausend Fans nach einer Reunion geifern, kommt es schliesslich am 6. Dezember 2004 zum offiziellen Vollzug. Bei einer Pressekonferenz erklärt das Quartett, wieder gemeinsam auf Tour zu gehen und auch neues Material aufnehmen zu wollen. Der Presse-Tamtam um Mötley Crüe führt sogar dazu, dass der Server der offiziellen Seite ob dieser Nachricht in die Knie geht, das Interesse der Fans scheint wirklich vorhanden zu sein. Nicht kleckern, sondern klotzen lautet das Motto der Tournee, die unter dem Banner «Red, White And Crüe Tour… Better Live Than Dead» nur in den ganz grossen Hallen Station macht.
Neben der Mötley-Reunion versucht Tommy Lee sich auch wieder als Solo-Künstler. Er nimmt Platten mit Mitgliedern von Incubus und den Deftones auf, ausserdem bringt er zwei Solo-Alben «Never A Dull Moment» (2002) und «Tommyland – The Ride» (2005) heraus. Danach satteln die Amis allerdings ihre Hühner und gehen mit Motörhead zusammen auf Australien-Tour. Bevor neues Material der Band auf den Markt kommt, erscheint über Nuclear Blast Records zunächst die Biographie «The Dirt» als Hörbuch, gelesen von Schauspieler und Knastbruder Ralf Richter. Im Sommer 2006 sind sie mit Aerosmith auf US-Tour unterwegs, gleichzeitig aber dabei, an einem neuen Album zu basteln. Nikki ist unterdessen als Sixx A.M. aktiv, Mick hilft bei den Finnen von Crashdiet mit Ideen aus und bringt seine Songwriter-Qualitäten auch anderweitig gern ein. Tatsächlich melden sie sich 2008 mit dem starken «Saints Of Los Angeles» zurück. Während vor allem Nikki neben der Musik auch als Autor und Fotograf einige Meriten einsammelt, versucht sich auch Sänger Vince Neil 2010 auf dem Gebiet und veröffentlicht «Tattoos & Tequila», sowohl als Buchtitel, als auch als CD. 2011 kommt es schliesslich sogar zu einer Tour mit den eher weniger geschätzten Poison, ohne dass auf oder hinter der Bühne gross die Fetzen fliegen. Ofensichtlich wird man älter, oder profesioneller oder einfach müde, vom ewigen Sex, Drugs und Rock’n’Roll.
Nun also die «Final Tour», zu welcher Mötley Crüe sogar einen Vertrag unterzeichnet haben, dass sie danach nie mehr zusammen auftreten dürfen. Die Crüe will nach eigenen Angaben, nicht als alte Witzfiguren enden. Davon gäbe es schon genug. Einst coole Bands, die ihren Zenit überschritten hätten, aber weiter auf irgendeiner Bühne herumkriechen würden. Am Ende hätten die Zuschauer nur noch Mitleid. Das soll Crüe nicht passieren – sie wollen den Fans in bester Erinnerung bleiben. «Heute Abend feiern wir 34 Jahre Musik von Mötley Crüe», kündigt Sänger Vince Neil an. Dann feuern nicht nur die Pyrotechniker, sondern auch Mötley Crüe aus allen Rohren. Beim Auftakt der Show ist alles so überzogen, wie es der Glam-Rock aus den 80er-Jahren verlangt: Feuerbälle und Funkenregen schiessen von der Bühne, Background-Sängerinnen agieren auch gleich als laszive Tänzerinnen, Tommy Lees Schlagzeug fährt an Schienen die Decke entlang, damit der Drummer sein Solo kopfüber spielen kann. Die Band wird ihrem exzessiven Image gerecht. Mötley Crüe sind keine Freunde emotionaler Ansprachen – und das, obwohl sie unterwegs auf der letzten Tour der Band-Geschichte sind. Lieber lassen sie Taten sprechen.
Motley Crue - Final Tour - Kickstart My Heart Live 2015
Keiner der Hits wie «Girls, Girls, Girls», «Dr. Feelgood», «Kickstart My Heart» oder «Wild Side» lassen sie in den knapp zwei Stunden aus. Die vier Amis sind nicht mehr die jüngsten, lassen sich aber kaum Müdigkeit anmerken. Ob sie für all die Partys und Drogen-Geschichten ihrer langen Karriere einen Preis gezahlt haben, ist nicht ersichtlich. Doch nach eigenen Angaben sind Nikkis Schultern kaputt, Vince Gelenke lädiert und praktisch alle taub. Heute schauen sie alle fast schon exzessiv auf ihre Gesundheit, um das Massaker, das sie am Körper angerichtet haben, einigermassen zu vertuschen. «Alles okey», gemäss Neil, «Am Leben zu sein, ist alles, was zählt.» «Wir haben uns alle verändert, sind älter und weiser geworden», sagte Tommy Lee kürzlich in einem Interview. Seit 2014 touren sie nun um die Welt, um Abschied zu nehmen. «Manchmal war es ein bisschen wie auf einer Beerdigung», sagt Tommy Lee. In Basel war es eine Beerdigung bei bester Stimmung und die Fans kleideten sich dem Anlass entsprechend: Haarspray-Mähnen, Motorrad-Lederjacken und Bandanas. «Alles Schlechte muss einmal ein Ende haben“», ruft Vince Neil in Basel der Menge entgegen: «Erinnert euch immer daran: Wir sind Mötley Crüe!» Rest In Peace, Glam-Rock-Kings!
Setlist:
Intro: So Long, Farewell (Rodgers & Hammerstein Song)
Girls, Girls, Girls
Wild Side
Primal Scream
Same Ol‘ Situation (S.O.S.)
Don’t Go Away Mad (Just Go Away)
Smokin‘ in the Boys‘ Room (Brownsville Station Cover)
Heute für euch die amerikanischen Thrasher «Psychosomatic» mit dem Video zum Song «Grand Mal Seizure» aus dem aktuellen Album «Clicking Sound of a Hammer Pulled Back»…
PSYCHOSOMATIC - "Grand Mal Seizure" Official Video 720p HD
The Hard Times, sowas wie The Onion für Punk und Hardcore, hat eine Henry Rollins Driving App am Start, Tells You How Hard It Would Have Been to Get There in the 80’s.
A new driving app voiced by Henry Rollins is quickly becoming the go-to navigation choice for punk and hardcore kids on the go. The new app, RatsEyes, gives driving directions to your destination while also shouting knowledge gained from the relentless work ethic of Rollins’ legendary hardcore group, Black Flag. […]
Noticeably absent from the app is a mute feature; any attempt to silence the app only makes the Rollins narration more irritated. Also, RatsEyes features long-winded talks from the former Black Flag frontman that can extend up to 20 minutes after you arrive at your destination. Some users with Wifi-enabled cars have reported a glitch where the car locks until the stories are over.
Henry Rollins as a GPS-App? I wouldn`t trust him.
«And do you want to know why?
`cause he`s a liar
Yeah he`s a liar
He’ll tear your mind out
He’ll burn your soul
He’ll turn you into me
He’ll turn you into me
Cause he`s a liar, a liar
A liar, a liar.»
Das Mad Max-Fieber fegt über die ganze Welt, doch bei einigen fliesst das Blut eines Road Warriors bereits seit Jahrzehnten durch die Adern. Einer dieser Fans, die davon träumen mit ihrem hochgezüchteten Fahrzeug, gespickt mit Waffen, durch die Wüste zu brettern, kann nun auch die Autobahn im Mad Max Style unsicher machen. Dale Walter hat seine eigenen post-apokalyptischen Träume wahr werden lassen, indem er einen 1972 Australian Ford Falcon in den Badass Muscle-Car, welcher Mad Max im Jahr 1979 fuhr, nachbaute.
Und die Teufel tanzen weiter! Auch Folge zwei bietet einen temporeichen Mix aus Witz, Horror und derber Splattereinlagen! Nach den Ereignissen aus dem Ash vs. Evil Dead- Piloten will Ash der dämonischen Invasion weiter auf den Grund gehen. Aber zuvor werden er und seine Begleiter auf eine harte Probe gestellt. Muss ein tot geglaubter Rückkehrer immer ein Dämon sein? You used to be dead, right?
Die Pilotfolge «El Jefe» lieferte einen grandiosen Einstieg in die Serie «Ash vs. Evil Dead» und die neue 2. Episode «Bait» führt die Geschichte um Ash und seine Begleiter weiter. Selbstverständlich geht es auch diesmal wieder äusserst blutig zur Sache und Bruce Campbell – die coole Sau – zeigt sich in bester Spiellaune. Auch in der zweiten Episode bleibt kein Auge trocken und wenn das so weiter geht, was wir doch mal schwer hoffen, ist das genau dies, was die Fans der «Evil Dead» Reihe wollten.
Thematisch geht es in dieser Folge um Vertrauen und Teamwork. Nach einen kurzen Rückblick auf die vergangenen Ereignisse wird man sofort ins aktuelle Geschehen gerissen. Ash steht zusammen mit Pablo (Ray Santiago) und Kelly (Dana DeLorenzo) vor einem toten Dämon, welcher die Gruppe am Schluss der Pilotfolge heimgesucht hat und von Ash einen Kopf kürzer gemacht wurde. Ash greift sein ursprüngliches Vorhaben wieder auf und will mit dem Necronomicon zu einem Experten gehen und hofft damit auf eine Möglichkeit, die umherstreifenden Dämonen wieder aus der Welt der Lebenden vertreiben zu können. Kelly hat allerdings eine andere Priorität, die bereits im Serienauftakt angedeutet wurde. Während sie mit ihrem Vater telefonierte, tauchte plötzlich Kellys tot geglaubte Mutter bei ihm auf und anschliessend wurde die Verbindung unterbrochen. Nun ist Kelly voller Sorge um ihren alten Herren und möchte ihm unbedingt einen Besuch abstatten.
Ash ist von der Idee weniger begeistert und möchte stattdessen lieber schnellstmöglich die Geheimnisse des Necronomicon entschlüsseln, um das Übel bei der Wurzel zu packen. Nachdem Kelly Pablos fahrbaren Untersatz stiehlt um auf eigene Faust zu ihren Eltern zu fahren, ist das Necronomicon plötzlich nicht mehr auffindbar. Ash vermutet das Schlimmste und macht sich mit Pablo auf den Weg zu Kelly. Ash und Pablo gehen verständlicherweise davon aus, dass Kellys von den Toten wiederauferstandene Mutter Suzy (Mimi Rogers) als zähnefletschende Höllenkreatur zurückgekommen ist, aber zu ihrer Überraschung werden sie in Kellys Heim von einer gesund aussehenden und gut gelaunten Dame empfangen. Diese erzählt ihnen eine einigermassen glaubwürdige Geschichte für ihr Verschwinden und versichert, dass sie kein Dämon ist.
Die Frage, ob Suzy in Wirklichkeit ein hinterhältiger Dämon ist oder ihre tragische Geschichte der Wahrheit entspricht, bildet den Kern der zweiten Episode. Suzy präsentiert sich so freundlich und zuvorkommend, dass Kelly und ihr Vater (Phil Peleton) sofort daran glauben, dass die Ehefrau und Mutter wieder da ist. Pablo ist bei der Vertrauensfrage hin- und hergerissen und Ash will nicht eine Sekunde an Suzys Geschichte glauben, denn er kennt die hinterlistigen Täuschungsmanöver der Dämonen bereits aus seiner eigenen Vergangenheit.
Scouts vs. Zombies – Der Titel ist Programm. Irgendwie hatte diese quirky Zombiemania ja bereits in Zombieland im Jahr 2009 ihren Höhepunkt gefunden. Doch dann folgte kein Sequel und seither versuchen immer mehr dieser Filme das Zombiegenre mit allen Kräften und Twists am Leben zu erhalten Zombies in der Schule, Zombies auf dem Mond, Zombies in Love… STOP! Ich mag ja Tye Sheridan und das Poster rockt, aber da ist doch definitiv die Luft raus.
Hier der Trailer zum CGI-Realfilm-Warcraft-Schnickschnack von Duncan Jones. Blizzard hat ja mittlerweile ein Filmstudio gegründet, erstmal soll eine Serie über Skylanders kommen (keine Ahnung, nie gesehen, nie gespielt), dann sollen Filme zu «Call of Duty» folgen. Der folgende Film wird von Legendary produziert, Blizzard hat da also eher sekundäre Finger im Spiel. Das CGI sieht ziemlich grossartig aus, wobei mir die Charaktere völlig egal sind, ein bisschen Hulk, ein bisschen Standard-Fantasy-Stuff und nichts davon rechtfertigt einen Kinobesuch. Eine weitere Game-Verfilmung halt. Vielleicht unterschätze ich ja die Zugkraft der Myriarden internationaler WoW-Zocker, hier der Plot:
The peaceful realm of Azeroth stands on the brink of war as its civilization faces a fearsome race of invaders: Orc warriors fleeing their dying home to colonize another. As a portal opens to connect the two worlds, one army faces destruction and the other faces extinction. From opposing sides, two heroes are set on a collision course that will decide the fate of their family, their people and their home.
So begins a spectacular saga of power and sacrifice in which war has many faces, and everyone fights for something.
Die portugiesischen Thrash Metaller «Terror Empire» hauen uns das Video «The Route Of The Damned» um die Ohren. Der Song stammt aus dem aktuellen Debut Album «The Empire Strikes Black»…
Terror Empire - The Route of the Damned (Official Video)
Microsoft HoloLens, Oculus Rift und wie sie alle heissen wetteifern derzeit um die Zukunft, diese heisst mal Augmented, mal Virtual Reality, mal Mixed Reality. Magic Leap ist ein mysteriöse Startup, dass eine revolutionäre und neuartige Lösung anbieten will. Irres Video zeigt Sonnensystem mitten im Raum und ein Wal in Sporthalle und wir sagen: WOW!
Magic Leap | Demos: Everyday Magic with Mixed Reality
Magic Leap hat in den vergangenen Monaten mehr als eine halbe Milliarde Dollar an Inverstoren-Geldern sammeln können, daran beteiligt haben sich unter anderem Google und Qualcomm. Warum? Das weiß keiner so recht, denn bisher hat Magic Leap ein großes Geheimnis daraus gemacht, was man eigentlich macht. Klar war nur: Es ist eine Art Augmented Reality-Lösung, die schon mal als «Google Glass auf Steroiden» beschrieben worden ist.
Magic Leap präsentiert mit diesen Videos zum ersten Mal die echte Projektion eines kleinen Roboters unterm Schreibtisch und ein ganzes Miniatur-Sonnensystem mitten im Büro! Auch zu sehen ist, wie die virtuelle Sonne einen hellen Punkt auf den realen Tisch wirft. Der Hersteller weist explizit darauf hin, dass es sich bei diesem Video um keine Simulation handelt. Das Hologramm sei direkt mit der eigenen Hardware erstellt worden – ohne jegliche nachträglich hinzugefügte Spezialeffekte. Hier soll es sich also zum ersten Mal exakt um ein Bild handeln, dass sich nach dem aktuellen Stand der Technik mit Magic Leap realisieren lässt. Von der verwendeten Hardware allerdings gibt es noch keine Aufnahme. Wie die Projektionen entstehen bleibt also vorerst offen. Was Magic Leap allerdings in der Zukunft herstellen will, davon kann man sich ein Bild machen, wenn man die Hompage des Herstellers besucht: Da springt nämlich ein Wal aus dem Boden des Sportsaals oder die Arbeiten im Büroalltag gehen wie bei Minority Report von der Hand. Wow!
Heute feierte «Dark Star – HR Gigers Welt» im Schweizer Fernsehen in der Sendung «Sternstunden Kultur» seine Free-TV Premiere. Die Dokumentation ist ein sehr persönlicher Einblick ins Leben des berühmten Schweizer Künstlers und für Fans definitiv ein Must-See. Wer den Film im Kino verpasst hat, kann dies in den nächsten 30 Tagen nachholen und dies kostenlos im Stream. Dieser funktioniert aus rechtlichen Gründen aber nur in der Schweiz. Leser aus Deutschland, Österreich und dem Rest der Welt müssten die Ländersperre via VPN-Dienst umgehen, um die Dok auch anschauen zu können…
Schöner kleiner Supercut von Burger Fiction, welcher einen besonderen Fokus auf den besonderen Fokus setzt. Konzentrierte Kamerafahrten auf das Konterfei des Charakters um zu zeigen, wie verdammt wichtig er und sein Entschluss und/oder Auftreten in eben genau diesem Moment ist…
Alles was man in folgendem Video hört und sieht, ist die Stimme der jungen Künstlerin Kawehi. «Anthem» ist die erste Single aus ihrem aktuellen Album «Robot Heart»…
«Elstree 1976» ist eine Dokumentation über die versteckten Darsteller in Star Wars. Schön sieht man mal nicht die Dinge, die wir schon tausend mal gesehen haben, wie Effekte, bekannte Schauspieler, Hastenichtgesehen, sondern die Schauspieler, die während der Filme in irgendwelchen Masken feststeckten. Angefangen bei Greedo, Bobba Fett, aber eben auch Darth Vader und die Stormtrooper. Keine Ahnung wann und wo, aber vermutlich erscheint die Doku passend zum Start des neusten Teils zum 17. Dezember…
Gestern ist Darsteller Gunnar Hansen, bekannt als «Leatherface» aus dem 1974 Horrorfilm-Klassiker «The Texas Chainsaw Massacre» (Blutgericht in Texas) im Alter von 68 Jahren verstorben. Gunnar starb zu Hause im Kreis seiner Liebsten an Bauchspeicheldrüsenkrebs wie sein Agent bekannt gab.
Hansen wurde am 4. März 1947 in Reykjavik, Island geboren und zog im Alter von 5 Jahren mit seiner Familie in die US&A. Bis zu seinem elften Lebensjahr lebte Hansen in Maine, ehe seine Familie schliesslich nach Texas zog. 1973 bewarb sich Hansen erfolgreich beim Casting für Tobe Hoopers und Kim Henkels Film «The Texas Chainsaw Massacre» und erhielt die Rolle des maskierten, kettensägenschwingenden Kult-Killers «Leatherface». Der Film entwickelte sich zum Kultfilm und Hansen wurde zu einem geläufigen Namen unter Fans des Horrorgenres.
Hansen wollte jedoch die Schauspielerei nicht fortsetzen, sondern sich der Schriftstellerei widmen. Nachdem er ein weiteres Jahr Schule absolviert hatte, kehrte er zurück nach Maine und begann zu schreiben. Eine angebotene Rolle im Film «The Hills Have Eyes» (1977) lehnte er ab. Nachdem er eine Weile für Magazine und eigene Bücher geschrieben hatte, kehrte Hansen zur Schauspielerei zurück. So agierte er 1988 in der Horror-Parodie «Hollywood Chainsaw Hookers» und trat seitdem in 20 weiteren Filmen, zumeist Low Budget-Produktionen, auf. 2009 war er in dem in Island produzierten «Reykjavík Whale Watching Massacre» zu sehen. Parallel dazu verfasst er weiterhin Bücher und Drehbücher für Horror- und Dokumentarfilme und wirkte ausserdem 2013 in «Riddick» als Visual Effect-Spezialist mit.
Er hat einmal gesagt, dass, wenn Leute ihn trafen, sie oft schockiert reagierten, weil er so anders als der psychotischen Killer aus «The Texas Chainsaw Massacre» war. Hansen war ein Gentleman der alten Schule. Mir wird er immer als der Kettensäge schwingender Schurke in Tobe Hooper Klassiker in Erinnerung bleiben. R.I.P. Gunnar Hansen!
Ryan Reynolds Deadpool hat Halloween natürlich mit Kindern verbracht. Mit Kinder, etwas derbem Humor, spitzen Gegenständen und Lebensweisheiten, wie sie uns nur Ryan Reynolds als Deadpool zum Besten geben kann. Es ist schon nicht schlecht, was Ryan sich da da spontan ausgedacht hat, weswegen ich sehr guter Dinge bin, dass das mit einem passenden Script noch besser funktioniert. Fraglich ist nur, ob Ryan Deadnolds da fremde Kinder belästigt oder sich ein paar Schauspielerkinder aus der Nachbarschaft organisiert hat. Am 11. Februar kommt der Film dann endlich bei uns in die Kinos…
Als erster Sender im deutschsprachigen Raum bringt ARTE «Kung Fury» ins TV! Heute um 0:50 oder im Stream für alle, die das Ding schon immer mit einem ARTE-Logo sehen wollten… und für alle, die den Film bei uns sehen wollen, hier entlang meine Herrschaften!
Für viele Männer ist Auto fahren wie Sex: Die Frau sitzt teilnahmslos daneben und ruft immer: Nicht so schnell, nicht so schnell.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
Blogosphere zu deutsch
Stubenhockers WICHTIGER Beitrag zu Politik, Kultur, Wissenschaft und Popeln
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Dass das Betreiben von dravenstales.ch mit erheblichem Zeitaufwand und auch einigen Kosten verbunden ist, dürfte klar sein. Damit Kosten und vielleicht noch ein, zwei Freigetränke gedeckt sind, könnte ich den ganzen Laden hier mit Werbung vollkleistern. Ich mag aber meine Leser, weshalb ich ihnen ein (weitgehend) werbefreies Leseerlebnis bieten möchte. Wenn dir das und/oder das Treiben auf dieser Webseite gefällt, dann wäre es nett, wenn du den Spass hier irgendwie unterstützen würdest. Danke!