Alle Jahre wieder, beinahe so regelmässig wie Ostern oder Weihnachten, steht der letzte Montag im Monat November im Zeichen der Zwiebeln und des dazugehörigen Zibelemärit – den Zwiebelmarkt eben. Und ich mag den nicht! Dies aber nicht etwa, wegen der (eigentlich leckern) Spezialtäten und Fressalien an diesem Tag, welche doch zu dezenten Blähungen führen können, nein, ich mag diese vielen Leute nicht in der Stadt. Was wollen all diese Fremden Fötzel hier?! Zwiebeln kaufen? Konfetti schmeissen? Silvester, Fasnacht oder sonst für irgendeine Hundverlochete feste festen? Liebe Touristen, geht euch doch lieber gegenseitig Tomaten an die Birne werfen in Italien. Oder in Pamplona Stieretreiben. Oder zur Klagemauer. Oder…

Doch es ist geschafft, der Zibelemärit 2007 ist überstanden und dies sogar ohne die sonst so nervenden Umstände:

  • ohne auch nur einmal mit einem Gummihämmerchen oder sonstig „spassigem“ Auf-Den-Kopp-Hau-Utensil eines abbekommen und vielleicht nem Fünfjährigem Zehnjährigem Fünfzehnjährigem Zwanzigjährigem das „spassige“ Hauutensil in den Rachen gestopft und den Kopf umgedreht zu haben
  • ohne mich durch das Gedränge quälen zu müssen
  • ohne auch nur ein Papierschnipselchen der bunten Konfetti in die Haaren
  • Etwas sehr schönes war das, um nicht zu sagen wunderbar – ich bin einfach nicht so dermassen massentauglich – massenfestivitätstauglich – massenzibeletauglich. Und das ist auch gut so.