Bern zu nachtschlafender Zyt

Schönes Hyperlapse Video von Marco Rolli, der die Altstadt von Bern mit eindrücklichen Nachtaufnahmen festgehalten und das Video aus 3500 Einzelaufnahmen, welche zwischen Dezember 2013 und März 2014 entstanden sind, produziert hat. Hyperlapse steht übrigens für Zeitraffer-Aufnahmen, bei denen sich die Kamera nach jeder Auslösung weiterbewegt und genauso entstand die Kamerafahrt in folgenden Video. Äusserst sehenswert!

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"Zu nachtschlafender Zyt" | Bern Hyperlapsed

Ist das noch Punkrock? Ich glaube nicht! – Die Toten Hosen am Gurtenfestival

„Ist das noch Punkrock, wenn euer Lieblingslied in den Charts ist?“, fragen Die Ärzte in einem ihrer neuesten Songs und die Antwort wird gleich mit dazu geliefert: „Ich glaube nicht!“ Dieser Meinung bin ich auch, doch Die Toten Hosen vermochten dennoch zu überzeugen. Gut möglich, dass Die Ärzte beim Dichten dieser Zeilen an die Fans der Truppe aus Düsseldorf gedacht haben. Und die Frage ist berechtigt! So erfolgreich wie die Band aus Düsseldorf ist derzeit im deutschsprachigen Raum nur noch der Schlager-Graf von Unheilig. Punk lehnte sich vor Urzeiten mal gegen den gesellschaftlichen Konsens auf, doch diese deutschrockige Bierseligkeit, welche die Hosen auf dem Gurten zelebrieren, ist wohl eher eine Art Antithese zum Punk. Ich habe die Hosen schon in den Jahren 1996 und 2002 auf dem Gurten genossen und vielleicht liegt es auch daran, dass die Hosen und ich alt geworden sind, wie singt Campino schon wieder? „Ich bin noch keine sechzig und ich bin auch nicht nah dran.“ Tja, von wegen nah dran, bei Campino dauert es noch neun Jahre… bei mir zum Glück noch einiges mehr :)

Die Toten Hosen am Gurtenfestival

„No future – das war gestern, seit dem ist viel passiert“, um nochmals den Eingangs erwähnten Song zu zitieren und „das hat so den Coolnessfaktor von einem Gartentraktor“ passt auch wieder wie Arsch auf Eimer. Doch kommen wir erst zum zweiten Tag des 30. Gurtenfestivals, dass mit über 20’000 Besuchern ausverkauft war. Auch hier wieder eine kleine parallele zu den Toten Hosen, welche letztes Jahr ihr 30 jähriges bestehen Feiern konnten. Zurück zum Festival, den Tag eröffneten Hoffmaestro aus Schweden mit einer geballten Ladung Ska. Gebändigten Indiepop präsentierten auf der Zeltbühne die Landsmänner von Friska Viljor und ähnlich wechselhaft wie das Konzertprogramm war das Wetter, welches nicht wusste, ob es sich zwischen brütender Wüstenhitze und Regenschauer entscheiden sollte.

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Die Toten Hosen - Hier Kommt Alex ( Gurtenfestival 2013 )

Wer dem anbahnenden Regen entgehen wollte, verzog sich unter das Zelt der Zeltbühne, wo die Schweizer Celtic Metal-Band Eluveitie sich mit ihrem Sound deutlich von den bisherigen Acts auf dem Gurten positiv abhebte. Keltische Klänge, Dudelsäcke und urhelvetische Ikonografie lockten eingefleischte Metalheads an, schienen aber den Durchschnitts-Besucher eher zu verwirren. Letztere setzten sich daher doch lieber zu den braven Lunik auf der Waldbühne ab. Sophie Hunger schlägt sich derweil tapfer auf der Hauptbühne und ist sichtlich motiviert. Ein sauberes Konzert, doch der Funke will einfach nicht so recht auf das Publikum überspringen. Vereinzelte Zuschauer schunkeln zu den Big Band-Rythmen mit, aber Hunger kann sie auch mit grössten Anstrengung nicht zu mehr bewegen, denn alles wartet auf Die Toten Hosen.

Die Toten Hosen am Gurtenfestival

Dann, endlich, pünktlich wie angesagt um 21:45 Uhr, hissen die Hosen die Flagge auf der Hauptbühne. Frontmann Campino lässt nichts anbrennen und liefert gleich du Beginn eine Riesenshow ab. Bereits beim zweiten Song lässt er sich von seiner „Security“ zu den Fans tragen. Das hungrige Publikum grölt begeistert Hits wie „Ballast der Republik“, „Bonnie & Clyde“ und „Alles aus Liebe“ mit. Es herrscht eine ausgelassene Stimmung und der Frontsänger Campino erzählt uns aus einer Welt, die sich hauptsächlich um Fussball, Gerstensaft, Party und Passivsport zu drehen scheint. Campino, der sich in letzter Zeit ganz gerne auch als Komponist etwas gar plakativer Zusammengehörigkeits-Hymnen („An Tagen wie diesen“, „Steh auf, wenn du am Boden bist“) hervortut, ist ein geborener Entertainer.

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Paradies - Pasci & Die Toten Hosen, Gurtenfestival 2013 HQ

Der Sänger erwähnt, dass er schon in den Jahren 1996 und 2002 auf dem Gurten war und er sich nach eigenen Angaben gut erinnern kann. Auch erinnerte er sich an den April 2012 anlässlich die Band auf der „Magical-Mystery-Tour“ ein privates Hosen-Konzert auf einem Berner Dachboden, der zu einer Privatwohnung gehört, spielte und gemäss Campino eine der besten Parties überhaupt feierten. Ich selbst erinnerte mich daran, als „Die Goldenen Zitronen“ ein Konzert in der Reithalle gaben und Campino, Kuddel und Wölli als Freunde mit auf Tour waren. An diesem Abend war es möglich, mit den Jungs ein paar Bierchen zu kippen, zu plaudern und einigen Unsinn anzustellen. Schön wars, doch das ist ewige Zeiten her, kaum mehr wahr und darum zurück zum Konzert. „Paradies“ brach die Band plötzlich ab, denn einer (Pasci) im Publikum hielt ein Transparent hoch mit „Campino, das kann ich besser“. Campino bat Pasci aus dem Aargau mit den Worten „Hier ist die Bühne der Verlierer“ auf die Bretter die die Welt bedeuten und der Aargauer macht seine Sache gar nicht schlecht und nutzte die einmalig grosse Bühne, um sich in Szene zu setzen und die 15 Minuten Ruhm zu geniessen.

Die Toten Hosen am Gurtenfestival

Weiter gings und spätesten bei „Alles aus Liebe“ lagen sich die Menschen hüpfend in den Armen und Pyros werden gezündet, was die grimmigen Broncos in helle Aufregung versetzte. Bald war nicht mehr klar, was Schweiss, was verschüttetes Bier und was Freudentränen waren. Der grosse Headliner am Freitagabend brachte das textsichere Bern an den Rande des Kreislaufzusammenbruchs und bot ein gigantisches und energiegeladenes Konzert. Doch irgendwie war es vor vielen Jahren besser auf dem Güsche und dass machten nicht nur die teilweise fein rausgeputzten über 20’000 Zuschauer aus. Nein, irgendwie ist der Gurten Charme dem absoluten Kommerz gewichen, Freundschaften dem Sehen und Gesehen werden und irgendwie sehen sowieso alle gleich aus und das selbst an diesem Abend. Sie sind sauber, gesund, gutriechend, enthaart, leistungsfähig und unauffällig. Wie langweilig und irgendwie ekelhaft. Wo sind all die Freaks geblieben? Wo sind die Gruftis und Punks? All die „Spinner“ kann man an einer Hand abzählen. Nix mehr los, überall gepflegte Menschen, die alle aussehen, als seien sie Mitte 30. Schon wenn sie 20 sind, sehen sie so aus. Wenn sie crazy sind, tragen sie Bärte und Hüte und ein Hosen Shirt.

Ist das noch Punkrock? Ich glaube nicht! - Die Toten Hosen am Gurtenfestival

Doch was solls, auch hier eine parallele zu der Band – und irgendwie macht es ja trotzdem Spass. Fast zwei Stunden rockte die Band und der stimmungsmässige Höhepunkt der diesjährigen Jubiläumsausgabe erwies sich einmal mehr als Idealbesetzung für ein Festival in diesen Breitengraden. Die gewohnte Spielfreude und Interaktion mit dem Publikum fehlte ebensowenig wie der crowdsurfende Ausflug Campinos zum Mischturm – inklusive bengalischer Fackel auf dessen Dach – und zurück. Der Gurten befindet sich beim Konzert der Toten Hosen im Sing-Along-Rausch, „Hier kommt Alex“, „Wünsch Dir was“, das Ärzte-Cover „Schrei nach Liebe“, „Tage wie diese“ und als erste Zugabe den „eisgekühlten Bommerlunder“. Den Rest geben die müden Rebellen dem Gurten mit dem Abzählvers „Zehn kleine Jägermeister“ und der amtlichen Verabschiedungshymne „Auf Wiedersehen“. Ganz viel Spektakel, doch was die Toten Hosen bieten hat mit Punk nicht mehr viel am Hut, ist wohl eher zum Schunkelpunk geworden. Macht ja nix, Heino covert mittlerweile auch nen Song von „Die Ärzte“, wird schon alles passen, ansonsten wird es passend „gemacht“… Bist du noch Punkrock?

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Campino zündet Pyro, Die Toten Hosen, Gurtenfestival 2013 HQ

Setlist der Toten Hosen am Gurtenfestival:

  1. Ballast der Republik
  2. Altes Fieber
  3. Auswärtsspiel
  4. Das ist der Moment
  5. Alles was war
  6. Heute hier, morgen dort
    (Hannes Wader Cover)
  7. Bonnie & Clyde
  8. Paradies
    (Kann es Pasci besser?)
  9. Niemals einer Meinung
  10. Alles aus Liebe
  11. Pushed Again
  12. Schrei nach Liebe
    (Die Ärzte Cover)
  13. Liebeslied
  14. Steh auf, wenn du am Boden bist
  15. Hier kommt Alex
  16. Wünsch dir was
  17. Tage wie diese
  18. Encore:

  19. Eisgekühlter Bommerlunder
  20. Alles wird vorübergehen
  21. Far Far Away
    (Slade Cover)
  22. Zehn kleine Jägermeister
  23. Schönen Gruss, auf Wiederseh’n
  24. Encore 2:

  25. Draußen vor der Tür
  26. Wort zum Sonntag
    (Campino Croudsurfing)
  27. Bis zum bitteren Ende
    (Campino Surfing Back)
  28. You’ll Never Walk Alone
    (Gerry & The Pacemakers cover)
Ist das noch Punkrock? Ich glaube nicht! - Die Toten Hosen am Gurtenfestival
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Heute werden Zwiebeln skalpiert

Und das ganz blutrünstig! Denn heute ist in Bern Zibelemärit (auf Hochdeutsch: Zwiebelmarkt), mehr ein Volksfest als ein Markt. Der Spass beginnt um 5 Uhr in der Früh und geht bis ca 18 Uhr. Verkauft wird alles, was mit Zwiebeln zu tun hat: Zöpfe, Würste, Kuchen und Suppen. Auf dem Waisenhaus- und Bundesplatz drängen sich (Marketingfuzzis würden wohl eher „flanieren“ sagen) die Menschenmassen, um den allgegenwärtigen Geruch von Zwiebeln und den Ausdünstungen der Massen, welche ordentlich Zwiebeln gefuttert haben, zu „geniessen“… Viel Spass!

Liebe Frau Nachbarin

Kein Problem, dass du gestern bis in die Puppen Besuch hattest, definitiv, auch wenn der Besuch – vermutlich leicht beglückt – um 3 Uhr morgens das Treppenhaus runter ist wie Attila. Ich hoffe ihr hattet es zufrieden?

Ja ich war glücklich!

Na also, geht doch! So ist doch richtig und so soll es sein! Kein Problem, auch wenn es alle Tage so wäre. Ein Haus lebt und so soll es auch sein. Ich danke für die Rose, ist doch durchaus schön, im Thrasher Haushalt wieder einmal eine Blume zu haben (hey, watt bin ick für ein Weichei geworden)! Und naja, wenn ich mal wieder auf dem Damm bin, muss ich wohl mit einem Strauss Rosen vorbei… ;)

Frau Nachbarin

Wo ist Finn hin? Der Bär ist geflüchtet!

NZZ zu Finn

Wie man in der NZZ lesen kann, ist Finn über den Berg. Nach den neusten uns vorliegenden Informationen, ist Finn auf dem Wege über den Berg den Abhang beim Bärenpark, den Aargauerstalden, rauf und hat, da dieser Weg doch bereits ein wenig kräftezehrend ist, sich einen Zwischenstopp am alten Bärengraben geleistet. Dort soll er sich, als kleine Zwischenstärkung sozusagen einen Velofahrer einverleibt haben. Hier die spektakuläre Bilder, geschossen von Besuchern des Bärenparks:

Bärengraben

Doch über welchen Berg ist er den nun, der gute Finn? Der NZZ scheinen Informationen vorzuliegen, die sie scheinbar zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht veröffentlich hat. So stellt sich uns doch die Frage, wo ist er den um alles in der Welt hin, der gute Finn, wenn er über den Berg ist? Über welchen Berg? Den Berner Hausberg Gurten? Den Jordan? Gemäss neusten Meldungen wurde Finn bereits von Touristen im Berner Oberland gesichtet und nicht nur das, nein, es konnt auch gleich ein Foto geschossen werden:

baerjagdjpg

Hmmm, oder ist es einfach sonst alles ein uhuren Gschiss? Wo der momentane Aufenthaltsort des Bären ist, ist unbekannt. Jede Polizeistelle oder besser die NZZ nimmt aber gerne Hinweise zur Sichtungen des Tieres entgegen…

Holt Metallica nach Bern!

Nachdem Frau Chnübli diesen Service von Eventful auch auf ihrem Blog erwähnt hat, sind die Request für einen Metallica Auftritt in Bern doch so richtig schön angestiegen und tun es noch. Noch besser wäre gerade ein „Clash of the Titans“ mit Megadeth, Slayer, Anthrax und Metallica – naja, man darf ja wohl noch träumen…

Verwegen möcht ich nun nochmals über die Sache schreiben und fragen: Kriegen die Berner Fans der härteren Klänge es hin, hundert oder gar einige hundert Stimmen zu vereinen, um Metallica vielleicht dazu zu bewegen, dass nächste Konzert in der Schweiz in Bern zu spielen? Ich denk doch mal, das sollte möglich sein, oder? Was Jonschwil hingekriegt hat, wird Bern wohl auch bewältigen. Wäre doch was, die Jungs nach über 20 Jahren wieder mal in Bern und dies möglichst Open Air im Stade de Suisse zu sehen? :)

Also nochmals liebe Freunde der Gruft, verbreitet diesen Link in eurem Blog, per Mail, Facebook, mySpace oder wo auch immer im Netz => http://eventful.com/demand/metallica-/D0-001-003579954-9/join?widget=1&viral=0 oder bindet gleich ein Widget (wie das unten folgende) in eure Webseite ein. Jump in the fire! Burn Bern! :bang:


Demand Metallica in Bern!
Metallica in Bern - Learn more about this Eventful Demand

Bring Metallica to Bern

Bei Eventful bin ich auf eine Möglichkeit gestossen, bei der man wünschen kann, wo Metallica auf der nächsten Tour halt machen und ein Konzert geben soll.

Nachdem ich die Jungs vor 21 Jahren – shit, geht die Zeit vorbei – 1988 damals noch in der Festhalle Bern mit „…and Justice for all“ gesehen habe, wäre es doch mal wieder an der Zeit, in Bern einen Pitstop einzulegen um Open Air im Stade de Suisse zu spielen.

Also liebe Freunde der Gruft, gebt Bern eure Stimme, verbreitet diesen Link => http://eventful.com/demand/metallica-/D0-001-003579954-9/join?widget=1&viral=0 oder bindet gleich ein Widget (wie das unten folgende) in eure Webseite ein. Damit’s in Bern mal wieder so richtig kracht rockt! :bang:


Demand Metallica in Bern!
Metallica in Bern - Learn more about this Eventful Demand

Skandal! Regierungsrat bricht Rauchverbot

Regierungsrat Hans-Jürg KäserEin Berner Regierungsrat Namens Hans-Jürg Käser, seines Zeichens Polizei- und Militärdirektor, hat am vergangenen Samstag im Festzelt des eidgenössischen Hornusserfests in Höchstetten BE gemütlich eine Pfeife geschmaucht und somit in aller Öffentlichkeit gegen das neue Rauchverbot verstossen! Skandal! Wie man im Blick nachlesen kann.

Hat sich doch der gute Mann ein Pfeifchen gegönnt und dass in einem Festzelt, was nach allen Seiten offen war. Doch laut Gesetz ist auch dies ein öffentlicher Raum, in dem Rauchen zum Schutz der Passivraucher verboten ist! Jaja, genau liebe Freunde der Gruft, so kann es gehen, wenn man vernunftlose Gesetze aus dem Boden stampft. Und dabei findet man auf der Webseite des Regierungscheminées noch so schlaue Sprüche wie diesen:

Echte Autorität ist nicht Gewaltausübung und Machtanspruch, sondern Vorbild und Beispiel

Genau! Muss man sich mal auf der Zunge vergehen lassen. Wie geht das wieder mit „Gewaltausübung und Machtanspruch“, Pinky? Wie man schon mit der Google Street Geschichte feststellen musste, dass nämlich unser Datenschützer ein „Fähnchen in den Wind Hänger“ zu Schein scheint, so ist es offenbar auch um Käser bestellt. Wenn man dann schon ein Gesetz abnickt, welches schlicht und ergreifend jeglicher Vernunft widerspricht und sich dann dabei erwischen lässt, wie man sich selbst nicht an geltende Gesetze hält, lässt die ganze Farce vollkommen zur Lächerlichkeit verkommen. Ich sage es gerne wieder einmal mehr: Schaumschläger und Scharlatane bestimmen die politische und wirtschaftliche Szenerie. Die Welt ist aus den Fugen geraten und überall macht sich der Niedergang bemerkbar. Die Zeit der Gaukler ist vorbei, doch wo sind die Fähigen geblieben?

Gran Turismo 5 in Bern

Liebe Berneusen und Berner, schaut euch den nachfolgenden Clip mal gut an (am besten bildschirmfüllend). Sieht genial aus und ist bestimmt noch genialer mit einem der gezeigten Boliden durch die – notabene im Real Life beinahe verkehrsfreie – Stadt, an einem Tram vorbei zu heizen. Würde mich interessieren, ob Sony so als kleines Schmankerl die Poller als „bewegliche“ Hindernisse ins Game eingebaut hat ;)

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Gran Turismo 5: BMW M3 Coupe Chrome LINE parked in the middle of Bern, Switzerland

2009 ist wieder Mattefescht Jahr

Dieses Jahr findet vom Donnerstag, 3. bis Samstag, 5. September in der Matte in Bern wieder das alle zwei Jahre stattfindende Mattefescht statt.

Das Quartierfest steht unter dem Motto „50 Jahre Berner Rock“ – während drei Tagen und Nächten treten auf der Bühne auf dem Mühlenplatz Musiker auf, die in den letzten 50 Jahren das Berner Musikschaffen und im besonderen den Berner Rock mitgeschaffen und -geprägt haben. Ausserdem zieren wiederum dutzende Ess- und Getränkestände die Gassen und Plätze des Berner Mattequartier und geben dem traditionellen Mattefescht den unvergleichlichen Rahmen.

Mattefescht 2009

Berns Zytglogge in den USA

Gemäss der Webseite berneclocktower.org soll eines der Wahrzeichen von Bern bald schon in der Stadt Berne, USA zu sehen sein. Die Amerikaner wollen den Zytglogge Turm eins zu eins auf ihrem Muensterberg Plaza nachbauen:

Zytglogge in den USA

Mittlerweile hat man in Berne das Geld beisammen und es kann gebaut werden. Erst muss für den Platz platz gemacht werden und anschliessend wird mit dem Turmbau losgelegt, der etwa 1’000’000 $ Kosten soll, dann kommen noch Glockenspiel und diverser andere Schmuck dazu. Wer sich nun anhand der Zeichnung nicht wirklich ein Bild machen kann, hier ein Clip, wie das ganze aussehen soll:


Ein typisch amerikanisches Projekt tönt es von überall her und dem ist auch so, nun kann man sicherlich bald schön neben dem Zytglogge bayrische Weisswürstel schnabulieren und deutscher Volksmusik frönen. Sehr schön *räusper* Naja, ich will jetzt nicht zuweit mit meinen Gedankengängen abschweifen, aber aus welchem Lande schreien die lieben „Urheberrechtinhaber“ am Lautesten?

Die Gruft neu mit Fumoir!

Crypt Fumoir

Seit dem 1. Juli ist im Kanton Bern das neue Rauchverbot in öffentlichen Räumen, Restaurants und Bars in Kraft und hat viele Raucher verärgert. Einige fühlen sich diskriminiert, weil sie für eine Zigarette nach draussen müssen, andere fühlen sich in ihrer Freiheit beschnitten und suchen ihre Stammbeiz einfach nicht mehr auf.

Da wir uns um all unsere Leser, egal ob Raucher oder Nichtraucher, gleichermassen sorgen und wir allen den Aufenthalt hier auf unserem Blog so angenehm wie möglich gestalten möchten, haben wir unser Onlineangebot um ein Fumoir erweitert.
Solltet ihr beim Lesen auf unseren Seiten Lust auf eine Zigarette verspüren, so fahrt mit eurem Mauszeiger einfach auf das Fumoir (rechts unten) und lasst es so richtig qualmen! Geniesst euren Sargnagel :-)

Und wer sich ein wenig schlau machen möchte, kann das bei der Internationalen Koalition gegen Prohibition tun.

Um die richtige musikalische Untermalung zu diesem Beitrag zu erhalten, bitte den nachfolgenden Player anwerfen!
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Dope - Die motherfucker die lyrics

Stade de Suisse: Parkiert wird in der Stadt Bern

Wie der geneigte Leser der Gruft sicherlich mitbekommen hat, werde ich morgen dem Konzert von „The Boss“ im Stade de Suisse beiwohnen. Zu dieser Gelegenheit war ich nun das erste mal auf Webseite des Wankdorfs und habe mit allergrösstem erstaunen folgende Karte gesehen:

Parkplätze Wankdorf Bern

Manchmal wundert mich gar nichts mehr. Da wird seit Jahren in der Stadt Bern die Politik betrieben, den Verkehr aus der Innenstadt zu verbannen und dort, wo es noch nicht soweit ist, wird mit Schikanen und „ewigen Baustellen“ dem Autofahrer klar suggeriert, wo er hin gehört – und dass ist ganz klar nicht in die Stadt. Morgen findet nun ein grösseres Konzert am Stadtrand von Bern statt und auf welche geniale Idee kommen unsere Stadtväter? Genau, allfälligen Besuchern, welche sich doch erfrechen sollten, mit dem PW ans Konzert zu kommen, wird empfohlen, die Parkhäuser in der Innenstadt zu nutzen! Richtige Strategen sind da am Werke!

Gefährdete Tierart

Hier eines der seltenen Fotos des weissen Primaten. Der Berner Oberländer Berghonk!

Gefährdete Tierart

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