Bern (sdo) – So lassen sich Temperaturen um die 40 Grad doch gleich viel besser ertragen: Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) des Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) hat soeben schweizweit Hitzefrei ausgerufen. Ab 14 Uhr sind daher sämtliche Büro-, Bau- und sonstigen Arbeiten umgehend einzustellen. Anschliessend heisst es: Nichts wie ab ins Freibad, Seestrand oder in den Liegestuhl im heimischen Garten.
Antje Baertschi, Leiterin Kommunikation des SECO, trat mit dieser frohen Botschaft heute Morgen vor die Presse: «Jeder Arbeitnehmer darf, ohne arbeitsrechtliche Konsequenzen befürchten zu müssen, heute und am Freitag um 14 Uhr seine Arbeitsstelle verlassen, um anschliessend das schöne Wetter nach Lust und Laune zu geniessen oder sich an ein schattiges Plätzchen zurückziehen. Alles andere wäre Wahnsinn», erklärte die verschwitzte Mediensprecherin und fügte hinzu: «Sagen Sie bitte auch Ihren Kollegen Bescheid.»
Vom Hitzefrei ausgenommen sind nur wenige Berufsgruppen – etwa Bademeister und Eisverkäufer, die zum Wohle der Allgemeinheit weiterarbeiten müssen. Polizisten sowie Mitarbeiter von Rettungs- und Notdiensten dürfen ebenfalls fünfe gerade sein lassen. Für Verbrechen sei es ohnehin zu heiss und wer sich heute mehr bewege als nötig, sei selbst schuld, wenn er sich dabei verletzen sollte. Arbeitnehmer, denen das Hitzefrei aus Unkenntnis ihrer Vorgesetzten nicht genehmigt wird, werden angehalten, zur Not auf Medienberichte wie den vorliegenden zu verweisen. Arbeitgebern, die ihre Angestellten entgegen besserem Wissen nach 14 Uhr zur Arbeit zwingen, drohen empfindliche Strafen.



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