Stell dir ein Objekt vor, das so gewaltig ist, dass es unsere Vorstellungskraft sprengt. TON 618 ist genau das – ein supermassives Schwarzes Loch von geradezu absurden Ausmassen. TON 618 ist das massereichste Schwarze Loch, das wir bisher entdeckt haben. Es besitzt eine geschätzte Masse von 66 Milliarden Sonnenmassen – damit übertrifft es alles, was wir aus unserem Kosmos kennen.
Sein Ereignishorizont – also der Punkt, ab dem nicht einmal Licht mehr entkommen kann – hat einen Durchmesser von über 390 Milliarden Kilometern. Das ist etwa 30 bis 40 Mal grösser als unser gesamtes Sonnensystem, einschliesslich der weit entfernten Oort-Wolke. Und jetzt kommt das Unglaublichste:
Das Licht, das wir heute von TON 618 empfangen, ist 18,2 Milliarden Jahre unterwegs. Das bedeutet: Dieses Schwarze Loch existierte lange bevor es die Erde, die Sonne oder sogar die Milchstrasse überhaupt gab. Ein uraltes Relikt aus den Tiefen der kosmischen Frühzeit – und damit eines der ältesten bekannten Objekte im Universum.
Warum heisst es TON 618?
Der Name stammt aus dem Tonantzintla-Katalog, einem Himmelsatlas, der in den 1970er Jahren auf Basis von Beobachtungen am Tonantzintla-Observatorium in Mexiko erstellt wurde. «TON» steht also für den Herkunftskatalog, und «618» ist einfach die Katalognummer des Objekts. Damals hielt man es für einen Quasar – ein extrem leuchtkräftiger, aktiver Galaxienkern – doch spätere Analysen enthüllten das wahre, monströse Ausmass.
TON 618 ist mehr als nur ein Schwarzes Loch. Es ist ein Zeugnis dafür, wie alt, riesig und unergründlich unser Universum wirklich ist – und erinnert uns daran, wie winzig unser Platz darin erscheint. TON 618 ist so gigantisch, dass man sich fragt: Wenn das Universum ein Buch wäre, wäre dieses Schwarze Loch vermutlich der fette Cliffhanger am Ende eines Kapitels. Aber mal im Ernst: Was macht es mit unserem Selbstbild, wenn wir wissen, dass es Objekte gibt, die seit über 18 Milliarden Jahren Licht aussenden – bevor es unsere Erde, unsere Sonne oder auch nur einen einzigen Baum gab?
Glaubt ihr, dass solche Erkenntnisse über das Universum unsere Perspektive auf den Alltag verändern sollten? Oder verlieren wir uns eher in den Tiefen des Kosmos, statt im Hier und Jetzt zu leben? Das Universum ist riesig – aber unser Bewusstsein ist es auch. Beides zu verbinden – das ist echte Grösse.

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