Ein grosses, leerstehendes Haus mitten im Nirgendwo und zu den Besichtigungsterminen soll man es verlassen. Da kommen einfach Fremde in sein trautes Heim, schauen sich nach Belieben um und stellen sich vor, wie ihr neues Leben darin aussehen könnte. Wem ist da nach der Rückkehr ins eigene Haus nicht mulmig zumute? Hat vielleicht Jemand etwas mitgehen lassen oder sich gar darin versteckt?

Regisseur und Autor Matt Angel hat sich sicherlich seine Gedanken gemacht. Doch gehört sowas nicht zum kleinen Einmaleins der Horrorfilm- und Thrillermacher. Eine Bedrohung in den vermeintlich sicheren Hafen der eigenen vier Wände, seien es Geister und Dämonen, die ihr übernatürliches Unwesen treiben oder handfest-realistische Varianten mit brutalen Einbrechern – das Szenario hat mit seinen diversen Spielarten im Lauf der Filmgeschichte schon zahlreiche Klassiker und noch mehr Durchschnittsware hervorgebracht. Mit «Open House» versucht sich Regiedebütant Matt Angel nun an einer weiteren Variante und orientiert sich dabei vor allem an den Slasherfilmen der späten 70er und frühen 80er Jahre, denn viele seiner Kameraeinstellungen, Effekte und Situationen kennt man aus Klassikern wie «Halloween» oder «Freitag, der 13.» (einschliesslich Duschszenen). Diese Versatzstücke nutzt Angel, der gemeinsam mit Suzanne Coote auch das Drehbuch geschrieben hat, recht wirkungsvoll.

«The Open House» hat mich überrascht. Der Film ist durchgängig logisch und am Ende eben perfekt. Eben kein «böser Nachbar, Liebhaber, Stiefvater, Sohn einer durchgeknallten Familie»-Täter, nein einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Nicht jeder FIlm braucht eine Erklärung und die Tatsache das hier am Ende das warum so unfassbar banal ist, macht den Terror neben seiner brillanten und handwerklich perfekten Umsetzung zu einer echten Perle. Was bleibt ist Kopfkino und das ist doch das was am Ende einen guten Film ausmacht. Es soll aber auch Leute gegeben haben, die liess der Film wegen dem laschen Ende unbefriedigt und gelangweilt zurück. Eine Hausbesichtigung, die ich durchaus spannend fand, doch wer alles bis ins letzte Detail erklärt haben möchte, sich diese sparen kann…


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Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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