Es gibt einen Satz, den man heute in akademischen Kreisen, Redaktionsstuben und Politikbüros mit schöner Regelmässigkeit hört, formuliert mit jenem selbstgefälligen Lächeln, das Intellektualität signalisieren soll: «Es gibt keine objektive Wahrheit.» Wer das sagt, gilt als aufgeklärt, komplex, postmodern. Wer widerspricht, gilt als naiv, gefährlich, verdächtig simpel. Und genau darin liegt die grösste Lüge unserer