














Die Behauptung läuft seit Jahren wie ein Ohrwurm durch jede Tierschutz-Debatte. Die Schweiz hat das strengste Tierschutzgesetz der Welt, ein Ja zu EU-Verträgen würde dieses Bollwerk schleifen wie eine Sandburg bei Flut. Zwei Sätze, ein Patrioten-Reflex, null Quellenarbeit. Wer die Aussagen zerlegt, findet zwei Mythen mit einem gemeinsamen Defekt: Beide bedienen sich aus einem Quellen-Lager,

Die belgischen Speed-Metaller von Drakkar haben das Lyric-Video zu «666 ’n‘ Rock ’n‘ Roll (Tribute to Them)» rausgehauen — und «Them» ist keine Verschwörungschiffre, sondern schlicht Ozzy Osbourne und Lemmy Kilmister, die beiden Götter, denen das halbe Genre seine Existenzberechtigung verdankt. Drakkar gibt es seit 1983, länger als manche Hörer überhaupt atmen. Das Debüt «X-Rated»

Wer lenkt diese Welt? Die Frage klingt nach Abendstunden am offenen Feuer, nach Rausch und Einbildung – bis man die Namen liest. Bis man die Verbindungen zieht. Bis man begreift, dass hinter den lächelnden Gesichtern der Mächtigen Kräfte wirken, für die kein Parlamentsausschuss zuständig ist und kein Journalist seinen Lebensunterhalt aufs Spiel setzt. Zwei schamanische

Zwei Männer. Eine Revolution. Null Überlebende. Das Pixelblut fliesst in Strömen, und die Parteigänger jubeln – denn nichts schreit «historisches Bewusstsein» lauter als Lenin und Trotzki im Streetfighter-Format. Spieler 1: Wladimir Iljitsch Lenin, Anführer des Weltproletariats, Erfinder des demokratischen Zentralismus und Patron des Roten Terrors. Spieler 2: Leo Trotzki, Schöpfer der Roten Armee, Theoretiker der

Wer in der Schweiz Ja stimmt, hat am Montag verloren, sobald das Resultat nicht ins politische Drehbuch passt. Die «direkte Demokratie» ist die teuerste Beruhigungspille der Eidgenossenschaft und ihre Wirkung lässt sich am Pflege-Schlamassel von Ende April 2026 erneut bestaunen. Kein Einzelfall, sondern ein Muster. Masseneinwanderung, Alpenschutz, Zweitwohnungen, Verwahrung, Ausschaffung – sechs Volksentscheide, sechs Wortbrüche,

Der Konzern, der seit Jahrzehnten Familienunterhaltung als Staatsreligion verkauft, schaltet einen 48-minütigen Krieg auf dieselbe Plattform, auf der ein cartoonisierter blauer Hund Kindern beibringt, ihre Gefühle zu teilen. «The Punisher – One Last Kill» läuft seit 12. Mai 2026 auf Disney+. Das brutalste Marvel-Projekt aller Zeiten. Bernthal trägt das Schädelhemd seit zehn Jahren – und

Die Dunkle Nacht der Seele ist kein gewöhnliches Dunkel. Sie ist nicht einfach Traurigkeit oder Depression, sondern eine heilige Verfinsterung – der Moment, in dem das Licht hinter dem Schleier der Existenz seine Gestalt verändert. Es ist die Stille zwischen zwei Atemzügen, die Leere zwischen dem, was war, und dem, was noch nicht geworden ist.

Es gibt Ikonen, die so gründlich poliert wurden, dass man das Metall darunter nicht mehr erkennt. Mutter Teresa gehört zu den strahlendsten dieser Sorte – ein globales PR-Konstrukt in weiss-blauem Sari, das die Welt seit Jahrzehnten mit tränenfeuchten Augen anbetet. Kanonisiert 2016, Nobel-Preisträgerin 1979, unsterblich. Und gleichzeitig eine der am besten dokumentierten Lügen der jüngeren Kirchengeschichte.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis das Huhn zum Protagonisten eines Arthouse-Films wird. Nicht als Beilage. Als Hauptfigur. Als moralischer Kompass. «Hen» erzählt die Geschichte einer Henne, die einer Industriefarm entflieht – womit sie bereits in den ersten fünf Minuten mehr Eigeninitiative beweist als die meisten menschlichen Filmhelden des letzten Jahrzehnts. Ihr Ziel: ein

«Du wirst nichts besitzen und glücklich sein.» – diesen Satz nennt das WEF heute eilig ein rechtsextremes 4chan-Meme. Komisch nur, dass Bezos, Vance, BlackRock und der Rest der Stakeholder-Capitalism-Truppe parallel dazu jeden Quadratmeter Wohnraum, jeden Hektar Ackerland, jedes Auto, jeden Wald und am Ende auch dein Krankenhaus in handliche Token-Scheibchen zerlegen, die du angeblich «besitzen»

Es gibt Symbole, die so oft reproduziert wurden, dass ihre Bedeutung unter dem Gewicht der Massenproduktion begraben liegt. Das Yin-Yang-Zeichen gehört dazu – eingraviert in billigen Anhängern, aufgedruckt auf Wellness-Flyern, tätowiert auf Schulterblättern von Menschen, die es für ein dekoratives Ornament halten. Ein schwarzer Halbkreis, ein weisser Halbkreis, je ein Punkt der Gegenfarbe. Fertig. Verstanden. Weiter.

Spotify hat die Lösung gefunden. Das grüne Häkchen. Das digitale Bio-Label der Musikindustrie, verliehen an all jene Künstler, die beweisen können, dass sie wirklich existieren – gemessen an Konzertauftritten, Merchandise-Verkäufen und Social-Media-Aktivität. Bald stehen vermutlich noch Labels wie «drogenabhängige Musiker», «artgerechte Bandhaltung» und «ohne Noten komponiert» daneben. Mozart hätte heute keines bekommen. Zu wenig Content.

Donald Trump singt als KI-Deeptruth seiner selbst ein Cover von Pete Seegers «If I Had a Hammer». Nur ist der Hammer der Gerechtigkeit hier durch die Liste ersetzt. Wer draufsteht, beginnt einen Krieg mit dem Iran, bombardiert eine Mädchenschule, fälscht das eigene Attentat, setzt einen Virus auf einem Kreuzfahrtschiff frei und plaudert über Aliens. Hauptsache,

Wer die vergangenen Jahre nicht im Tiefschlaf verbracht hat, kennt das Drehbuch. Erst der Test, dann die Zahl, dann die Massnahme. Die Reihenfolge bleibt unveränderlich, der Erreger ist austauschbar. Sie ist wieder da. Deborah Birx, jene Frau, die uns 2020 Schaubilder, Schal-Variationen und die Gewissheit präsentierte, das Coronavirus werde uns alle holen, fordert nun flächendeckende

Vier Tage liegt «Vindicate» auf der Strasse und Black Veil Brides schieben mit «Revenger» feat. Rob Flynn die fünfte Auskopplung ihres siebten Studioalbums nach – zugleich das erste Feature der Platte, ausgerechnet mit dem Machine-Head-Frontmann, der die Eyeliner-Brigade aus Hollywood schon damals verteidigte, als der Rest der Metal-Welt noch hämisch über Lippenstift und Lederjacken kicherte.

DBD: Legacy – Galdorcraeft

Die motivierten, guten MitarbeiterInnen ziehen sich zurück oder werden entlassen. Schaumschläger und Scharlatane bestimmen die Szenerie. Die Welt ist aus den Fugen geraten, an allen Ecken und Enden macht sich der Niedergang bemerkbar.
Die Zeit der Gaukler ist vorbei, aber wo sind die Fähigen geblieben?

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Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
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