Es gab eine Zeit in meinem Leben, da habe ich mich selbst aufgegeben, nur um dazuzugehören. Ich habe mich verstellt, um dazuzugehören, meine Stimme gedämpft, um akzeptiert zu werden, Masken getragen, damit sich andere wohlfühlten. Eine Zeit lang hat es funktioniert. Oder zumindest dachte ich das.
Aber Verstellung hat ihren Preis. Ablehnung kam. Verrat kam. Demütigung kam. Und als mir alles, woran ich mich geklammert hatte, durch die Finger glitt, blieb mir nur das übrig, was ich viel zu lange ignoriert hatte: Meine eigene Seele.
Also habe ich die Scherben aufgesammelt. Ich bin den langen Weg zurück zu mir selbst gegangen. Ich habe gelernt, meine eigene Stimme wieder zu hören. Und auf diesem Weg geschah etwas Unglaubliches – die Menschen, die für mich bestimmt waren, offenbarten sich. Nicht wegen der Maske, die ich trug, sondern wegen der Wahrheit, die ich endlich angenommen hatte.
Ich liebe mich jetzt mehr als je zuvor. Nicht weil ich perfekt bin, sondern weil ich ich bin – unverfälscht, ungefiltert, furchtlos.
Ich bin nicht mehr hier, um irgendjemanden zu beeindrucken. Ich bin hier, um so zu sein, wie ich bin. Und das ist genug. Mehr als genug.

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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.
Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen
Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.
Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.
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