«Breakdown Lane» ist C-Movie Trash, der sich selbst leider etwas zu Ernst nimmt. Überzeugt der Trailer des Filmes noch mit der langen Produktionsgeschichte und Unmengen an Zombies, ordentlichem Gore und sogar einigen wenigen atmosphärischen Höhepunkten, bleibt in der Endproduktion, welche durch Nach & Neu-Drehs völlig ruiniert wurde, nicht mehr davon übrig als Zombies und die Hübsche aus «Birdemic»! Da hilft es auch nicht, dass die Dunkelgother von Crematory den Soundtrack dazu beigesteuert haben.
«Breakdown Lane» ist weder spannend, noch mitreissend, ebenso nicht wirklich brutal und leider in allen Belangen austauschbar und billig, stümperhaft produziert und vermag dadurch alles andere als zu überzeugen! Alles wirkt Zusammenhanglos und der qualitative Unterschied beider Versionen, welche hier zusammen geschnitten wurden, ist gänzlich unerträglich und dreist und daraus ergeben sich jede Menge Logik-Löcher. Dabei wäre Kirby eine sehr starke und interessante weibliche Hauptfigur, doch leider macht man nicht all zuviel daraus. Dennoch ziehe ich meinen Hut vor der Hauptrolle, den Withney Moore trägt den Film praktisch allein und dass macht sie sehr gut.
Die meisten Effekte sind allzu simples CGI, dabei hätten praktische Effekte dem Film mehr als nur gut getan. «Breakdown Lane» im ganzen fühlt sich an wie eine verlorene Folge von «The Walking Dead» – mit etwas mehr Humor. Ein Meisterwerk ist «Breakdown Lane» sicher nicht, aber im Vergleich zu den meisten Zombie-Schlock-Filmen der letzten Jahre hätten wir hier einen ungeschliffenen Rohdiamant, Potenzial wäre vorhanden. Leider sind die besten Szenen aus dem ersten Trailer im fertigen Film nicht mehr zu finden und wurden teils durch schrecklich deplatzierte Comic-Schnipsel-Collagen ersetzt! «Breakdown Lane» hat vieles falsch gemacht und bewährte Film-Rezepte und Regeln gebrochen. So ist das Eigentor leider nicht mehr zu verhindern. «Breakdown Lane» kann man höchstens Zombiefans und Metalfreaks mit viel Bier, Freunden und eventuell ner Pizza empfehlen.




«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








