«The Grudge» hat für einen Geister-Horror eher untypischen R-Rating aufgrund «verstörender Gewalt und blutiger Bilder, Terror und die Sprache» erhalten. Das macht den Titel zum ersten Grudge-Kinofilm mit dieser Freigabe. Für Produzent Sam Raimi war dies allerdings kein Grund, Regisseur Nicolas Pesce noch einmal ins Schnittstudio zu schicken, um ihn den Horror-Thriller entschärfen zu lassen. Stattdessen zelebriert man die Freigabe nun mit einem Red Band-Trailer, der uns anschaulich (und noch dazu ziemlich blutig) vor Augen führt, weshalb die MPAA (das amerikanische Gegenstück zur FSK) zu dieser Entscheidung kam.
Den Rest zeigen Raimi und Co. natürlich erst ab dem 9. Januar 2020, wenn «The Grudge» regulär in unseren Kinos anläuft. Box Office-Experten bezweifeln jedoch, dass die Neuauflage an den Erfolg des 2004er Films mit Sarah Michelle Gellar (Buffy) wird anknüpfen können. Im Moment geht man von einem ähnlichen Ergebnis aus wie bei «Rings», der 2017 mit 13 Millionen eröffnete und damit deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb. Ist die Zeit reif für einen neuen Fluch? Der Film zeigt Andrea Riseborough (Mandy) als Polizistin bei der Untersuchung unerklärlicher Fälle, die allesamt mit einem mysteriösen Haus in Verbindung zu stehen scheinen. Regisseur Nicolas Pesce (The Eyes of My Mother) erklärt: «Wir folgen ihr und zwei weiteren Erzählsträngen, die alle mit einem verfluchten Haus im vorstädtischen Amerika in Verbindung stehen, aber zeitversetzt erzählt werden.» Pesce geht weiter ins Detail: «Unser Film ist wie Sieben aufgebaut. Andrea [Riseborough] spielt eine Detektivin, die über diesen mysteriösen neuen Fall stolpert. Sie ist unglaublich. Diese Art Cop-Drama treibt den ganzen Film an.» Angeführt wird der Grudge-Cast von Andrea Riseborough, Demian Bichir (The Nun), John Cho (Searching), William Sadler (The Mist) und Jacki Weaver.
BBC/Netflix ist eine modernen Neuadaption von Bram Stokers Dracula zu verdanken, mit der man ab 1. Januar 2020 (BBC) die blutigen Geschehnisse aus dem Literaturklassiker nacherzählt. Nur kurze Zeit später sollen die drei jeweils 90-minütigen Folgen der Miniserie dann auch den Weg zu uns finden. Hinter der Serie verbergt sich das gleiche Team, das bei der BBC auch schon «Sherlock» neu ins Licht setzte.
Steven Moffat und Mark Gatiss waren für den gefeierten Crime-Erfolg «Sherlock» mit Benedict Cumberbatch (Star Trek) als gleichnamigem Kultermittler und Martin Freeman (Der Hobbit) als Dr. John Watson verantwortlich . «Es hat schon immer Geschichten über das pure Böse gegeben. Das Besondere an Dracula ist, dass dem Bösen hier erstmals eine Gestalt in Form eines Helden gegeben wurde», finden sie. Nun kennen wir auch das Gesicht dazu: Claes Bang schlüpft in die Rolle des Fürsten der Finsternis. «Dracula» soll in erster Linie davon handeln, wie Vlad III. Drăculea, Fürst der Walachei, durch seine Entscheidungen zu jener Kreatur und tragischen Figur wurde, die Bram Stoker 1897 zu seinem weltberühmten Literaturklassiker inspirierte.
Während seiner verhängnisvollen Reise ins viktorianische London von 1897 trifft Dracula (Claes Bang) auf Co-Stars wie Lyndsey Marshal (Trauma, The League Of Gentlemen), Chanel Cresswell (The Bay, This Is England), Matthew Beard (An Education, The Imitation Game), Lydia West (Years & Years), Paul Brennen (Wild Bill, Happy Valley), Sarah Niles (Catastrophe, Beautiful People), Sofia Oxenham (Poldark, Grantchester), John McCrea (Talking About Jamie, God’s Own Country), Phil Dunster (Humans, Save Me), die sich dem «puren Bösen» entgegenstellen werden – mit vermutlich eher mässigem Erfolg.
«Resident Evil 3» führt uns wieder nach Racoon City zurück und macht eine ganz neue Generation von Spielern mit Charakteren wie Jill Valentine und Carlos Oliveria vertraut. Das Spiel basiert auf der bewährten RE Engine, die zuletzt auch schon bei «Resident Evil 7/2» und «Devil May Cry 5» zum Einsatz kam und auch 2020 wieder für rasante, grafisch ansehnliche Action sorgen dürfte.
Mit dem Kauf sichert man sich einen Zugang zum asymmetrischen Multiplayer-Erlebnis «Resident Evil: Resistance», das vier Spieler in den Kampf gegen den sogenannten Mastermind schickt. Letzterer wird natürlich ebenfalls von einem echten Spieler übernommen und hat Zugriff auf Zombies, aber auch anderen Serien-Markenzeichen wie Licker, zombifizierte Hunde oder den mysteriösen Mr. X. Für zusätzlichen Nervenkitzeln sorgen Fallen, plötzlich zuschnappende Türen oder Selbstschussanlagen. Umherwackende Zombies und der riesige Tyrant lassen sich sogar direkt von ihm steuern. Dabei kommt jedem Spieler eine besondere Rolle zu, klassisch verteilt auf Tank, Heiler oder Schadensausteiler.
«Resident Evil 3» begleitet Jill Valentine, eine der bekanntesten Heldinnen der Videospielgeschichte, durch das zerstörte Raccoon City, während sie unbarmherzig von der Biowaffe Nemesis gejagt wird. Hier, inmitten des unkontrollierten Ausbruchs des T-Virus, einer biologischen Waffe, die vom Pharmakonzern Umbrella Corporation entwickeln wurde, müssen Spieler gegen den Überboss Nemesis bestehen, der für seine Brutalität und hochentwickelte Intelligenz berüchtigt ist. Bewaffnet mit einem Arsenal schlagkräftiger Waffen und in einen schwarzen Mantel gekleidet, der seine Mutationen verhüllt, lässt sich der Nemesis durch nichts und niemanden aufhalten, der sich ihm in den Weg stellt. «Resident Evil 3» erscheint am 3. April 2020 für PlayStation 4, Xbox One und PC. Zwischen dem noch recht frischen Remake von «Resident Evil 2» (Januar 2019) und «Resident Evil 3» liegen also gerade einmal vierzehn Monate! Vorbestellt werden kann das Spiel allerdings schon jetzt…
Mit «Pickaxe» steht uns ein klassischer Horror-Slasher, inspiriert von Ikonen wie Jason Voorhees oder Michael Myers ins Haus. Der Film befördert uns zurück ins Jahr 1982 und erzählt von Überlebenden, die sich glücklich schätzen können, eine Reihe brutaler Morde überstanden zu haben. Die Kleinstadtbewohner dachten irrtümlich, dass sie das Problem aus der Welt geschafft hätten, als sie Massenmörder Alex Black auflauerten und ihn anschliessend im Wald verscharrten. Doch nun erwacht das Monster dank naiver Teenager, die mit Okkulten herumexperimentieren, wieder zum Leben. Sein Ziel? Ein Amoklauf der wahrscheinlich schlimmsten Art! Bewaffnet mit einer mörderischen Spitzhacke, seinem absoluten Lieblingswerkzeug, verbreitet er abermals Angst und Schrecken. Lediglich seine ehemaligen Opfer sollen dazu in der Lage sein, ihm die Stirn zu bieten und Alex Black ein für alle Mal aus dem Weg zu räumen. Aber wird es ihnen tatsächlich gelingen, ihren jetzt übersinnlichen Kontrahenten erneut ins Jenseits zu befördern? Mit dabei sind bekannte Genre-Grössen wie A. Michael Baldwin (Phantasm, Phantasm II, Phantasm III: Lord of the Dead, Phantasm IV: Oblivion und natürlich Phantasm: Ravager) und Tiffany Shepis (Victor Crowley, Tales of Halloween, Sharknado 2: The Second One, Night of the Demons), die es im Film von Jeremy Sumrall mit dem mordenden Hünen aufnehmen. 2020 schlägt der Slasher dann im Heimkino auf…
Der Film startet hierzulande am 9. Januar und soll mit noch unheimlicheren Geister-Begegnungen aufwarten. Bei diesen handelt es sich diesmal übrigens nicht um Toshio und Kayako, die bekannten Plagegeister aus der japanischen Vorlage. Autor Jeff Buhler hat sich neue Gegenspieler und Hintergründe einfallen lassen, was sein «The Grudge» eher zum kompletten Neustart macht. Hauptdarsteller John Cho verspricht Grosses: «Der Film ist so unheimlich, dass Ihr schreien werdet.» Wenn ihr herausfinden wollt, was Sam Raimi über «The Grudge» zu sagen hat, werft ihr am besten einen Blick auf das folgende Special Feature.
Spielt Takashi Shimizus US-Neuauflage in Tokio, zieht es uns diesmal in die amerikanische Vorstadt, wo Andrea Riseborough als Polizisten auf eine Reihe verstörender Morde angesetzt wird, die allesamt mit einem mysteriösen Haus in Verbindung zu stehen scheinen. Regisseur Nicolas Pesce (The Eyes of My Mother) erklärt: «Wir folgen ihr und zwei weiteren Erzählsträngen, die alle mit einem verfluchten Haus im vorstädtischen Amerika in Verbindung stehen, aber zeitversetzt erzählt werden.» Zum Cast gehören Andrea Riseborough (Mandy), Demian Bichir (The Nun), John Cho (Searching), William Sadler (The Mist) und Jacki Weaver.
HBO hat sich einer Stephen King-Verfilmung angenommen und sorgt am 12. Januar mit «The Outsider» für einen schaurig-schönen Jahresauftakt, in dem sich alles um die nur schwer zu beantwortende Frage dreht: Wie kann ein Mann an zwei Orten gleichzeitig aufauchen? Und was bedeutet das für den grausamen Mordfall, in den er angeblich verwickelt ist? Dabei scheint die Serie nahtlos zwischen Crime-Drama, Thriller und Horror zu wechseln. Mit dem folgenden Trailer lässt man uns für rund zwei Minuten in die finstere Welt von «The Outsider» eintauchen.
Einen Starttermin für unsere Breiten hat das HBO-Format zwar noch nicht, in der Regel lässt die anschliessende Sky-Premiere aber nicht lange auf sich warten. In der Serie wird sich Ben Mendelsohn (Star Wars: Rogue One, Robin Hood, Ready Player One) als Gesetzeshüter Ralph Anderson an die Fersen des mysteriösen, namensgebenden Aussenseiters heften und versuchen, ihn unschädlich zu machen. Ebenfalls zum Ensemble gehören prominente Kollegen wie Cynthia Erivo (Bad Times at the El Royale), Bill Camp (The Looming Tower), Mare Winningham (George Wallace), Paddy Considine (The Ferryman), Julianne Nicholson (Law & Order True Crime: The Menendez Murders), Yul Vázquez (I Am the Night), Jeremy Bobb (The Knick) und Marc Menchaca (Ozark).
Basierend auf der 752 Seiten starken Vorlage erzählen Bernstein und Regie-Kollege Jason Bateman (Ozark) von der grausam geschändeten Leiche eines 11-Jährigen, die in einem Stadtpark entdeckt wird. Augenzeugen und Fingerabdrücke deuten unmissverständlich auf den beliebten Englischlehrer, Vater und Baseballcoach Terry Maitland hin. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn einst vom Verdächtigen trainiert wurde, lässt Maitland unverzüglich in aller Öffentlichkeit festnehmen und begegnet dem Alibi des Beschuldigten nur wenig später mit DNA-Beweisen, die seine Täterschaft endgültig zu belegen scheinen. Doch ist der Fall tatsächlich so eindeutig? Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der nette Maitland wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schliesslich niemand. Ist eine übernatürliche Macht involviert?
Freunde, es ist an der Zeit, die Protonenstrahler in die Hände einer ganz Generation von Geisterjäger zu legen! 2020 kommt endlich, worauf Ghostbusters-Fans so lange gewartet haben – ein echtes Sequel zum Originalfranchise, in dem sowohl alte als auch neue Gesichter ihren Auftritt haben werden. Denn auch wenn davon im Trailer noch nicht viel zu sehen ist: Bill Murray, Dan Aykroy, Sigourney Weaver, Annie Potts und Ernie Hudson haben sich allesamt für Auftritte im «Ghostbusters: Afterlife» (bei uns «Ghostbusters: Legacy») benannten Film von Jason Reitman angekündigt.
Der Film beginnt damit, dass eine Familie (Carrie Coon, Finn Wolfhard aus «Stranger Things» oder «ES», Mckenna Grace aus «Amityville: The Awakening», «Spuk in Hill House») aufs Land zurückzieht und dort mehr darüber erfährt, wer sie wirklich ist – Nachfahren eines der Original-Geisterjäger! Die Farm, auf der sie ihre Zelte aufschlagen, gehörte nämlich niemand anderem als dem inzwischen verstorbenen Egon Spengler (Harold Ramis). «Nun müssen sich Trevor (Wolfhard) und Phoebe (Grace) entscheiden, ob sie wirklich bereit dazu sind, das Erbe ihres Grossvaters anzunehmen und sich den Protonenstrahler anzuschnallen», verrät Regisseur Jason Reitman. Und das sollten sie möglichst schnell tun, denn unter dem beschaulichen Summerville brodelt es. Ein übernatürliches Übel droht die gesamte Kleinstadt zu verschlingen und bringt sogar die Erde zum Beben. Nur Trevor (Wolfhard) und Phoebe (Grace) – mit Unterstützung der alten Geisterjäger – können jetzt noch helfen das Schlimmste abzuwenden. Also Ecto-1, Protonenstrahler und Geisterfallen geschnappt und auf in den Kampf!
Damit dürfte Regisseur Jason Reitman (Up in the Air, Young Adult oder Tully), der als Kind selbst vor Ort war, als sein Vater Ivan Reitman den ersten Film in Szene setzte, die Herzen nicht weniger Ghostbusters-Fans höher schlagen lassen. Ein letztes Mal wird sich die komplette alte Garde (mit Ausnahme des verstorbenen Harold Ramis) zusammenfinden, um das Vermächtnis an eine ganz neue Generation von Geisterjäger zu übergeben und die bisherige Geschichte zu einem würdigen, runden Abschluss zu bringen. Selbst Bill Murray erklärte sich nach Jahren der Ablehnung zu einem finalen Auftritt als Peter Venkman bereit. Aber auch Sigourney Weaver, Annie Potts, Ernie Hudson oder Dan Aykroyd sind 2020 dabei, wenn es wieder heisst: «Who You Gonna Call? Ghostbusters!»
GHOSTBUSTERS: LEGACY Trailer Deutsch German (2020)
Von «Marilyn Manson» bekomme ich in meiner Filterblase eigentlich nicht mehr viel mit, was mich auch nicht weiter stört. Dieses Cover des Doors-Track «The End» klebe ich mir aber gerne hier rein. In seiner Karriere hat Manson immer mal wieder klassische Songs interpretiert, mit «The End» liefert er ein sehr solides Cover, würdig und mit eigener Note. Den Song hat er übrigens für die Neuverfilmung von Stephen Kings «The Stand» aufgenommen, die gerade für CBS als Miniserie produziert wird…
Netflix hat den letzten Trailer zu den neuen Folgen der Science-Fiction-Serie «Lost in Space» veröffentlicht. In Staffel 2 landet die Robinson-Familie auf einem neuen Planeten und muss sich von dort aus auf die Suche nach einem vermissten Crew-Mitglied begeben. In Season 2 stranden die Robinsons auf einem geheimnisvollen Wasserplaneten und verlieren dabei ihren Roboter aus den Augen. Während der Suche nach ihrem treuen Begleiter muss sich die Familie nicht nur mit neuen Gefahren – im Trailer sind unter anderem gefährliche Aliens zu sehen – herumschlagen, sondern auch mit ihrem Widersacher Dr. Smith. Wie bereits bekannt ist, startet Staffel 2 von «Lost in Space» pünktlich an Heiligabend mit zehn neuen Folgen bei Netflix und dürfte somit schon fest im Feiertagsprogramm vieler Serienfans eingeplant sein…
Lost in Space – Finaler Trailer zu Staffel 2 der Netflix-Serie
In «Endgame» war die Rolle von Black Widow, die gefühlt in keinem anderen Streifen so gross war wie hier, bemerkenswert. Überhaupt ein sympathischer Charakter, nicht zuletzt dank Scarlett Johansson und dem Umstand, dass hier Superkräfte keine Rolle spielen. Hanndlungstechnisch hab ich auf die Schnelle nicht wirklich brauchbare Infos gefunden, von daher einigen wir uns am besten auf: «Irgendwas mit Russland». Mit dabei sind neben Scarlett Johansson auch Florence Pugh, David Harbour, Rachel Weisz und O. T. Fagbenle. Kinostart ist aktuell der 30.April 2020…
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
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