Der japanische Dokumentarfilmer Ryo Takeuchi lebt in Nanjing, einer Stadt mit 6,5 Millionen Einwohnern. Am 7. März wurde dort die letzte Neuinfektion mit dem Coronavirus gemeldet und Takeuchi zeigt auf einem Rundgang, welche Einschränkungen und Vorsichtsmassnahmen die Stadt nach dem Höhepunkt der Krise getroffen hat. Kurz gesagt: ohne Handy und die Herausgabe seiner persönlichen Identifikationsnummer zum lückenlosen Tracking in der Öffentlichkeit kommt man nicht weit, selbst bei Fast Food-Restaurants und in der U-Bahn. Und in ein Stadtviertel kommt Takeuchi als Ausländer ohne ID überhaupt nicht hinein. (Noch) völlig unvorstellbar bei uns…
Im Titelsong von «Ordinary Man» ist der «Prince of Darkness» im Duett mit (brrrr, haltet euch fest) Elton John zu hören. Das folgende Musikvideo zeigt Ozzy Osbourne, wie er sich vor einer Leinwand sitzend Clips und Fotos aus seiner Kindheit und von seiner Heimatstadt Birmingham, aus seiner Vergangenheit als Frontmann von Black Sabbath und als Solokünstler ansieht. Dabei durchlebt er sowohl gute Zeiten mit seiner Familie als auch traurige Momente wie den Verlust von Gitarrist Rhandy Roads. Osbourne scheint dabei mehr als einmal den Tränen nah. Der jüngste Langspieler ist am 21. Februar erschienen…
Ozzy Osbourne - Ordinary Man (Official Music Video) ft. Elton John
Zusammen mit Whisky, dem Minipferd und Lulu, dem Mini-Esel, hat Schauspieler und Gouverneur von Kalifornien Arnold Schwarzenegger eine ganz besondere Botschaft über das Coronavirus für seine Fans:
Stay at home as much as possible. Listen to the experts, ignore the morons (foreheads). We will get through coronavirus together.
Da ihr ja eh alle gerade zuhause rumhängt, komme ich mal meinem Bildungsauftrag nach:
Die meisten Führer dieser Welt und die meisten Medien auf der ganzen Welt sprechen kaum darüber, aber das Thema bleibt eines der wichtigsten Themen für die nächsten 100 Jahre… und darüber hinaus, Wachstum und Nachhaltigkeit. – Al Barlett
Arithmetic, Population and Energy - a talk by Al Bartlett
Trinkfreudige Japaner haben die Videokonferenz-Plattform «Zoom» zweckentfremdet und funktionieren diese aktuell zur virtuellen Kneipe um. Genau die richtige Antwort auf soziale Spaltung in Zeiten von Corona. Nimm dies Pandemie!
Es geht los mit einem oder zwei Bekannten, mit denen man gemeinsam einen Chat aufmacht. In die Beschreibung tippen sie dann das Wort オン飲み (on-nomi), was so viel bedeutet wie «online drinking». Dies dient dann als Aufforderung für durstige Fremde der Gruppe beizutreten, natürlich mit einem Drink in der Hand. Und dann geht es los, ganz als wäre man in der Eckkneipe zum Bierchen unter Leuten.
2020 rückt der amerikanischen Spartensender Freeform das Hexen-Thema bei «Motherland: Fort Salem» komplett in den Mittelpunkt des Geschehens. Die Mystery-Serie (US-Start am 18. März 2020) spielt während einer alternativen Zeitlinie Nordamerikas, in der die Hexenverfolgung vor über 300 Jahren auf Eis gelegt wurde. Grund dafür war eine damals getroffene Vereinbarung mit der amerikanischen Regierung, die im Gegenzug von den Hexen erwartet, dass sich diese für ihr Land einsetzen und den Terrorismus bekämpfen. «Motherland: Fort Salem» wird ihren Fokus auf drei junge Hexen richten und ihren Werdegang vom einfachen Zauber-Training bis hin zu offiziellen Einsätzen begleiten.
Taylor Hickson (Ghostland) und Jessica Sutton (Escape Room, The Kissing Booth) spielen zwei der drei Hexen und lassen sich dabei unter anderem von Regisseur Eliot Laurence (Claws) anleiten. Will Ferrell, Adam McKay und Kevin Messic produzieren und haben im Auftrag von Freeform (Siren – Mysterious Mermaids, Shadowhunters: The Mortal Instruments) eine vollständige erste Staffel auf die Beine gestellt, die aus insgesamt zehn einstündigen Episoden besteht. Einen ersten Vorgeschmack liefert der «Motherland: Fort Salem»-Trailer mit vielen spannenden und überraschend bildgewaltigen Ausschnitten aus der Serie…
Bekanntlich hat Italien als Massnahme zur Eindämmung des Coronavirus eine allgemeine Ausgangssperre verhängt. Um nicht komplett am Rad zu drehen, singen und musizieren die Menschen von ihren Balkonen aus miteinander. Metal stand dabei bislang noch nicht auf der Tagesordnung. Bis jetzt! Denn Enrico Monti, seines Zeichens Gitarrist der Death Metal-Band Skulld, hat auf seinem Balkon Slayer zum Besten gegeben!
In seinem Wohnort Bertinoro, einer 11’000 Seelen zählenden Gemeinde zwischen Bologna und San Marino, hat der Italiener seinen Verstärker und seinen Sechssaiter auf den Balkon gewuchtet, um anschliessend das Eröffnungsriff des Slayer-Klassikers «Raining Blood» erschallen zu lassen. Das Ständchen widmet der Musiker seiner Nachbarin Ines, die offenbar immer noch, trotz Ausgangssperre, einen kleinen Kiosk betreibt:
Alles wird schief gehen. Aber der Kiosk von Ines hat den Service zu Hause aufrechterhalten, und so wollte ich eine Serenade der Liebe machen, um ihr zu danken. #bertinoro #romagna #coronavirus #ines #piadin #slayer #metal #frikkettonidimerda
Im Video sieht man die Nachbarin nur aus der Entfernung, insofern ist es schwierig einzuschätzen, wie Ines den Song aufgenommen hat. Aber es sieht so aus, als ob sie ziemlich verdutzt dreinblickt. Als Einstieg in den Metal direkt «Raining Blood» von Slayer anzubieten, ist etwas heftig. Aber nichtsdestotrotz war das eine geniale Aktion von Enrico Monti.
In Italien spielt Gitarrist «Raining Blood» vom Balkon
Das Covid-19-Virus ist ein kompetenter und effektiver Erreger. Kompetent und effektiv sind zwei Wörter, die NIEMALS in einem Satz vorkommen, an dem die Trump-Administration beteiligt ist…
Das Motion Plus Design Festival hat die vier Künstler Frederic Colin, Mehdi Hadi, Niels Prayer und Samir Senane gebeten, einen Film zusammen zu gestalten, Thema egal. Herausgekommen ist»Firmament», die Wanderung eines kleinen Wesens und seines Lichtbegleiters durch fantastische Welten, super entspannend anzuschauen auch wegen der von den Vieren ausgewählten Musik: »Clair de Lune« von Claude Debussy.
Firmament - Frederic Colin, Mehdi Hadi, Niels Prayer, Samir Senane
«Tales From the Loop» basiert auf Simon Stålenhags ebenso beeindruckenden wie eigenwilligen Artworks über eine futuristische, unheimliche Zukunft voll gigantischer Mechs und fast deplatziert wirkender Technik. Autor Nathaniel Halpern, Regisseur Mark Romanek und Produzent Matt Reeves («Cloverfield», «Planet der Affen: Survival» und demnächst «The Batman») kam die Idee zu einer Serie, die letztes Jahres im Auftrag von Amazon Video in Produktion geschickt wurde. Nun ist der erste Trailer erschienen und gibt genau diese Artwork-Eindrücke wieder, allerdings mit einem neuartigen geschichtlichen Rahmen. Denn «Tales from the Loop» erzählt von einer Stadt über dem sogenannten Loop – einer Maschine, die die Mysterien des Universums entschlüsseln und Dinge möglich machen soll, die lange Zeit für rein Science Fiction gehalten wurden.
In dieser fantastischen, mysteriösen Stadt spielen sich Dramen und emotionale Erlebnisse ab, die aus «Tales from the Loop» einzigartige Genre-Unterhaltung machen sollen. Nathaniel Halpern (Legion) arbeitete zusammen mit Simon Stålenhag die Drehbücher zur ersten Staffel aus, besetzt mit Rebecca Hall (The Gift), Paul Schneider (Channel Zero: Candle Cove) und Jonathan Pryce (Game of Thrones) und übernahm zusätzlich die Rolle des Showrunners. Auf dem Regiestuhl sass sein erfahrener Kollege Mark Romanek, dem wir unter anderem «One Hour Photo» mit Robin Williams oder «Alles, was wir geben mussten» zu verdanken haben. Ob sich das lange Warten – in Hollywood spielt man jetzt schon ein paar Jahre mit der Idee einer Verfilmung – auf «Tales from the Loop» gelohnt hat, verrät uns Amazon am 3. April mit dem Start der 9-teiligen ersten Staffel.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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