DBD: Liberté – Bérurier Noir

Rendez-nous notre terre! Rendez-nous nos forêts! Rendez-nous nos mères! Respectez nos prières! Rendez-nous notre loup! Rendez-nous notre FOU! Redressons-nous debout!

Liberté - Bérurier Noir
Liberté - Bérurier Noir

Lalala…

Liberté, liberté
Nos peuples et nos régions
Laissés à l’abandon
Nos cultures, nos chansons
Ne veulent pas de prison
Notre chair, notre terre
Abimée par les guerres
Toutes nos sœurs tous nos frères
Ne veulent plus se taire
Révolutionnaires

Lalala…

Nos montagnes, nos vallées
Écorchées et polluées
Notre cœur, notre fierté
Comme électrocutée,
Électrocutée
Tout nos pleurs
Nos souffrances
Notre vie, notre errance
Tout nos peurs, nos galères
Ne veulent plus de misères,
Oui assez les misères

Lalala…

Rendez-nous notre terre
Rendez-nous nos forêts
Rendez-nous nos mères
Respectez nos prières
Rendez-nous notre loup
Rendez-nous notre fou
Redressons-nous debout
Atmosphère atroce sphère*
Atmosphère atroce sphère

Lalala…

Liberté liberté
Liberté liberté

Warum Bill Gates heimlich Ackerland kauft

Bill Gates hat im Geheimen all das Ackerland in den USA gekauft und ist nun der grösste Besitzer von Ackerland in den Vereinigten Staaten von Amerika. Das wirft viele Fragen auf und das lässt sehr viel Raum für Spekulationen und Verschwörungstheorien. Was macht er? Warum macht er das? Wie die Geschichte das vorhergesehen hat, dass das passiert und viel wichtiger noch: Was wir tun können, um unsere eigenen Wohlstand und unsere Zukunft zu schützen.

Was wir erleben ist eine Welt, wo die Reichen alles kaufen was sie wollen, wo sie alles beeinflussen was sie wollen und trotzdem müssen auch wir Geld verdienen und uns schützen. Denn über Geld zu verfügen und Wohlstand zu haben bedeutet in der Welt in der wir leben Freiheit. Die Freiheit das zu tun, was du tun willst, wann du es tun willst und nicht abhängig von andren zu sein. Und indem wir uns die Geschichte anschauen und sie mit der aktuellen Situation vergleichen, so wie in diesem Video hier zum Crash am Aktienmarkt in 2021, dadurch erhalten wir einen einzigartigen Ausblick darauf was wir tun und natürlich auch reagieren sollten um vorbereitet zu sein und Geld zu verdienen.

Bill Gates kauft immer mehr und mehr Ackerland in den USA und auch wenn Bill Gates nicht mehr der reichste Mann auf dem Planeten ist und sich aktuell auf Platz drei befindet. Trotzdem ist er jetzt der grösste Besitzer von Ackerland in den Vereinigten Staaten von Amerika. Inmitten dieser Krise und schon zuvor hat Bill Gates heimlich Ackerland gekauft. Insgesamt verfügt über bisher über 242’000 Morgan an Land. Das sind knapp 100’000 Hektar bzw knapp 1000 Quadratkilometer. Und das entspricht mehr als der Hälfte des Ackerlandes von Luxembourg. Dazu kommt, dass Bill Gates noch 27’000 Morgen an anderem Land verfügt. Im Endeffekt ist Bill Gates jetzt der grösste Besitzer von Ackerland. Er ist nicht der, der über das meiste Land verfügt. Es gibt Leute die über viel mehr Land verfügen. So zum Beispiel John Malone dem 5’500 Quadratkilometer an Land gehören. Die 8 grössten Landbesitzer in den USA verfügen über mindestens 2500 Quadratkilometer an Land. Und auch Jeff Bezos, der Gründe von Amazon kauft immer mehr und mehr Land und befindet sich auch schon in der Liste der Amerikaner der grössten Landbesitzer. Und er verfügt über doppelt so viel Land wie Bill Gates aber das ist kein Ackerland. Ihm gehören 420’000 Morgan Land oder etwas über 1000 Quadratkilometer.

Der WAHRE Grund Warum Bill Gates Heimlich Ackerland Kauft! (TEIL 1)
Der WAHRE Grund Warum Bill Gates Heimlich Ackerland Kauft! (TEIL 1)

Nächtlicher Spaziergang durch Dotonbori, Osaka

Im nachfolgenden Video können wir virtuell knapp 40 Minuten durch Dotonbori, dem Entertainment District von Osaka laufen und das auch noch in 4K:

Walking around Dotobori, Osaka. It’s been a long time since I’ve been here. It was pretty bustling as usual :D Love Osaka!! Enjoy the city sounds and night city ambience.

Night Walks In Dotonbori, Osaka 4K ASMR Binaural Sound
Night Walks In Dotonbori, Osaka 4K ASMR Binaural Sound

Dr. Daniele Ganser: Corona und die Angst

Zu Beginn benennt Dr. Ganser u.a. die zentralen drei Ängste unter denen die Menschen weltweit 2020 gelitten haben und nun wieder massiv leiden:

– Die Angst vor dem Coronavirus
– Die Angst vor der Armut
– Die Angst vor der Diktatur

Dr. Ganser betont, dass man alle diese drei Ängste Ernst nehmen muss und dass es nicht darum gehen kann und darf diese Ängste gegeneinander aufzuwiegen, zu bagatellisieren oder klein zu reden. Der Historiker erklärt, dass all diese drei Ängste die Urangst des Menschen triggern und zwar:

– Die Angst vor dem Tod

Er erinnert an die Medienberichterstattung im März & April 2020 als immer und immer wieder martialische und lebensbedrohende Videos aus Krankenstationen gezeigt wurden. Ebenso traumatisierend waren die Bilder von Kühlwägen, die Leichen von kürzlich Verstorbenen vor Krankenhäusern aufbewahrten, weil die Leichenhäuser voll waren und von Särgen, die z.B. durch fast ganz Italien gefahren wurden, da die Friedhöfe und Krematorien mit den (Feuer)bestattungen in einzelnen Regionen nicht mehr nachkamen.

Diese Bilder und Videos sind selbst den hartgesottensten unter uns massiv eingefahren und haben entscheidend dazu beigetragen, dass die Bevölkerung in zahlreichen westlichen Ländern den 1. Corona Lockdown weitgehend ohne Widerspruch mitgetragen hat.

Wir werden mit Corona leben müssen
Wir werden mit Corona leben müssen

Der 1. Lockdown bewirkte aber auch sehr bald, dass auch die Angst vor der Armut und die Angst vor der Diktatur massiv anstiegen, denn global verloren dutzende Millionen Menschen ihre Arbeit, ihr Einkommen und damit ihre wirtschaftliche Existenzgrundlage und die Grund- und Freiheitsrechte wurden in fast allen Staaten der Welt de facto über Nacht massiv eingeschränkt.

Dr. Ganser erklärt in weiterer Folge, dass diese verschiedenen Ängste die für uns selbst unsichtbaren eigenen Nervenzellen massiv belasten.

Der Schweizer Wissenschaftler erinnert daran, dass unser Gehirn ein Wunderwerk ist, denn es wiegt nur wenig mehr als ein Kilo und besteht aus über 100 Milliarden Nervenzellen, die über Synapsen miteinander verbunden sind. Man kann sich das menschliche Gehirn wie ein Strassennetz vorstellen, das sich durch die permanente Wiederholung einer Botschaft (z.B. der drei oben genannten Coronaängste) aus anfänglichen Trampelpfaden binnen kurzer Zeit zu einer Autobahn entwickelt.

Neuronen, die zusammen feuern, verknüpfen sich auch («neurons that fire together wire together») ist die wissenschaftliche Erklärung dafür.
Dr. Ganser zitiert dazu die Arbeiten von Prof. Gerald Hüther zur Neuroplastizität der festhält, «dass unser Gehirn… zeitlebens umbaufähig, also lernfähig bleibt.»

Der Friedensforscher Dr. Daniele Ganser empfiehlt daher sich gerade in diesen schweren Zeiten immer wieder aufzuzählen was alles gut ist, denn das verknüpft die Nervenzellen neu und erleichtert Inneren Frieden zu finden.

Anhand der Brutkastenlüge aus dem 1. Irakkrieg 1990 und der Lüge der USA 2003, dass der Irak Massenvernichtungswaffen besitze und für die Anschläge am 11.September zumindest mitverantwortlich wäre, die als Vorwand für den 2. Irakkrieg verwendet wurde, macht Dr. Ganser deutlich wie perfide die Mechanismen der Kriegspropaganda auf uns wirken und dass es daher besonders wichtig ist nicht alles zu glauben was man aufgrund von Medienkonsum denkt.

Der Fall des Spiegel-Journalisten Claas Relotius, der unzählige Geschichten frei erfunden hat, zeigt zudem, dass Texte unseren Gedanken lenken können und belegt, dass wir nicht unsere Gedanken sind. Es ist daher sehr wichtig uns selbst und anderen gegenüber stets achtsam zu sein.

Um diese Achtsamkeit zu erlangen ist es wichtig alle seine Gedanken und Gefühle aufmerksam zu beobachten und auch einen Mal Schritt zur Seite zu machen und leiser zu treten.

In weiterer Folge erinnert Dr. Ganser an die grossen medial und politisch erzeugten Ängste der letzten Jahrzehnte. So wurde die weltweite Angst vor dem Terror vor allem durch die Anschläge am 11. September in den USA und die Bilder der brennenden und dann in sich zusammenbrechenden Twin Towers in New York ausgelöst. Einige Jahrzehnte zuvor wurde die Angst von den Kommunisten von den USA weltweit geschürt.

Da Menschen bereits Angst empfinden können, wenn sie sich eine gefährliche Situation vorstellen bzw. ihnen diese medial gezeigt wird, ist es besonders wichtig, den eigenen Medienkonsum sorgfältig auszuwählen und immer wieder auch einmal zu reduzieren und in die Natur zu gehen, um den Kopf frei zu bekommen.

Dr. Daniele Ganser: Corona und die Angst (Vortrag)
Dr. Daniele Ganser: Corona und die Angst (Vortrag)

DBD: Shepherd – Plainride

Das Musikvideo zum Song «Shepherd» hat die Band Plainride selbst gedreht und bearbeitet, so wie wir den Song selbst geschrieben, aufgenommen und produziert.

Plainride - Shepherd (Official Music Video)
Plainride - Shepherd (Official Music Video)

Ich lass mir das nicht mehr länger gefallen!

So funktioniert Gehirnwäsche TV. Das Gleichnis wären die Öffentlich Rechtlichen Systemtreuen mit ihren überdramatisierenden und hyperemotionalen Berichten um die Leute zum Impfen zu bewegen. Ich glaube die wenigstens verstehen den Sinn des Videos wirklich….

Ich lass mir das nicht mehr länger gefallen
Ich lass mir das nicht mehr länger gefallen

Wir befinden uns inmitten einer Aktienblase… wir wissen es nur nicht…

32,9% das war der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts der Wirtschaft der vereinigten Staaten von Amerika im zweiten Quartal 2020. Deutschland hatte den stärksten Rückgang seit Beginn der vierteljährlichen BIP-Berechnungen im Jahr 1970 und ist um 10,1% geschrumpft. Diese Ankündigung kombiniert mit einer Arbeitslosenquote von 11,1% in den USA und der höchsten Insolvenzquote seit der Finanzkrise haben dazu geführt, dass der Aktienmarkt gefallen ist. Oder nicht. In der tat gab es für den Rest von 2020 einen Anstieg und der Aktienmarkt hatte die besten Monate in der Geschichte. Du hast richtig gehört. Während der schlimmsten wirtschaftlichen Krise zu Lebzeiten ist der Aktienmarkt konnte der Aktienmarkt enorme Gewinne in der Geschichte verzeichnen.

Viele Leute haben für diese seltsame Entwicklung spezielle Umstände ursächlich gemacht, einer neuen Wirtschaft, sowie wirtschaftlicher Maßnahmen der Notenbanken und Regierungen und deren Geldpolitik. Doch manche Leute sagen etwas anderes. Und das ist genau das wovor Markus Krall uns auch warnt. Es gab in der Tat einen geringen Anteil an Investoren, die dieses seltsamen Muster am Aktienmarkt schon einige Male zuvor gesehen haben. Zum Beispiel kam es 1993 dazu, dass eine neue Technologie die Web Browser genannt wurde, wurde immer populärer weltweit. Und diese Webbrowser erlaubten es Computernutzern sich mit dem Internet zu verbinden. Und das war das erste Mal, dass das in der Geschichte möglich war. Und diese Technologie hat dazu geführt, dass das Internet immer populärer und gesellschaftlich anerkannt wurde. Und es hat dazu geführt, dass es zum Wachstum der Computerindustrie in den 1990iger Jahren kam. Dieses Wachstum war so stark, dass von 1990 bis 1997 hat sich die Anzahl der Menschen die über Computer verfügt haben mehr als verdoppelt. Von 15% auf 35% und von 1995 bis 1999 ist die Anzahl der Internetnutzer von 15 Millionen auf über 260 Millionen gestiegen. Im Grunde genommen waren Investoren davon begeistert und konnten die Ankunft einer New Economy entstehen sehen. Mit kleinen StartUps wie Amazon, die Bücher über das Internet verkauft haben und eBay, wo nahezu alles andere verkauft wurde. Das hat dazu geführt, dass Investoren von dieser Art einer neuen Wirtschaft total begeistert waren. Wenn das nicht schon genug wäre ist ebenso auch zu dieser Zeit gab es eine der größten Rückgänge der Zinsen bei den Notenbanken. Von 1989 bis 1993 sind die Zinsen von 9,8 Prozent auf 2,9 Prozent gefallen. Und ihr Ziel war bzw. was sie offiziell gesagt haben, dasss dadurch Investoren leichter an Geld kommen als noch vier Jahre zuvor. Das nächste was in den USA gemacht worden ist, das es zu einer grossen Steuerreform im Jahr 1997 kam. Wo es zu einem Rückgang der Steuern auf Kapitalgewinne kam. Die Frage ist, für wen wurden diese Dinge gemacht? Wer sollte davon profitieren?

Wir Befinden Uns Inmitten Einer Aktienblase...Und Wir Wissen Es Nur Nicht. (Markus Krall)
Wir Befinden Uns Inmitten Einer Aktienblase...Und Wir Wissen Es Nur Nicht. (Markus Krall)

DBD: Tear It Down – 16

«Tear It Down» von 16 ist die dritte Single aus dem Album «Doom Sessions Vol.3» mit 16 und Grime. Die Veröffentlichung ist am 26. Februar…

16 - Tear It Down (official video) // HEAVY PSYCH SOUNDS Records
16 - Tear It Down (official video) // HEAVY PSYCH SOUNDS Records

Welche Bezeichnung trifft die Gruppe derer, von deren Seite die meiste Gefahr für die Gesellschaft ausgeht, am besten?

Welche Bezeichnung trifft eurer Meinung nach die Gruppe derer, von deren Seite die meiste Gefahr für die Gesellschaft ausgeht, am besten?
1 – Kollateralschadenverharmloser
2 – Grundrechteleugner
3 – Pharmaindustrieinteressenleugner
4 – Kontrollgesellschaftsfanatiker
5 – Kinderleidleugner
6 – Privilegienfetischisten
7 – Immunsystemleugner
8 – Kontextignoranten
9 – Triageextremisten
10 – totalitarismusoffene Great-Reset-Apparatschiks

-via Gunnar Kaiser

Ich finde 1, 5,8 und 10 schon sehr treffend! Realitätsverweigerer, Verschwörungspraktiker, Kontrollgesellschaftsfanatiker aka Kommunisten und Tagesschau-Ernstnehmer passen aber auch sehr gut.

Die sogenannte Pandemie macht nahezu alles sichtbar

Was gerade passiert (Die Chewbacca-Verteidigung)

South Park würde heute Cancel Culture zum Opfer fallen, resp läuft ja naoch, aber lange nicht mehr so amüsant und gesellschaftskritisch. Alles belanglos geworden. Leider waren die letzten Staffel nur noch schwach, ähnlich wie bei den Simpsons… Übrigens fühle ich mich aktuell auch sehr oft wie in einer South Park Episode…

Was gerade passiert (Die Chewbacca-Verteidigung)
Was gerade passiert (Die Chewbacca-Verteidigung)

Merkel: Es wird keine neuen Freiheiten geben

Spannend, nun werden uns Grundrechte als Privilegien verkauft, die uns von der Politik (gnädigerweise) gewährt werden. In den Staub Untertanen… und wenn wir (manche) dieses Angebot (die Impfung) nicht annehmen, dann müssen wir auf bestimmte Dinge verzichten… hat Frau Merkel auch klipp und klar gesagt. Es gibt mittlerweile viele tolle Angebote, eins besser wie das andere, wozu brauchen wir überhaupt irgendwelche Freiheiten? Einfach klatschen und hurra rufen! Nicht hinterfragen. Das hilft! Nettes Impfangebot, mutiert aber irgendwie zur Nötigung, weil wir einfach nicht genug klatschen…

Tatsache ist, es gibt weder alte noch neue Freiheiten oder Normalitäten. Die Freiheit haben wir seit unserer Geburt inne. Sie wird uns nicht von Regierungen gegeben, de facto auch nicht weggenommen.

Merkel: Es wird keine neuen Freiheiten geben
Merkel: Es wird keine neuen Freiheiten geben

Die Geld- und Schuldenblase: Es wird kein Zurück zu den Jahren vor 2020 geben. Aber was machen wir nun?

Die Weltwirtschaft ist 2020 so stark eingebrochen wie noch nie seit 1945. Das Welt-Sozialprodukt ging um etwa 4,4 Prozent auf ca. 84 Billionen US-Dollar zurück. Gleichzeitig sind die Schulden um etwa 20 Billionen auf ungefähr 277 Billionen Dollar Ende 2020 gestiegen. Was rollt da auf uns zu? – von Prof. Dr. Christian Kreiss

Seit Beginn der letzten Finanzkrise 2007 hat sich die Geldmenge in den Industrieländern in einem Ausmass erhöht, das bis vor Kurzem allen Ökonomen als Irrsinn erschienen wäre. Praktisch alle führenden Notenbanken der westlichen Welt habe die Geldnotenpresse in historisch nie dagewesenen Umfang angeworfen und frisches Geld gedruckt. Die US-Fed hat die Geldmenge seit 2007 etwa verneunfacht, die EZB versiebenfacht, die Bank of England verneunfacht, die Bank of Japan vervierfacht, die Bank of Canada versechsfacht. Selbst die konservative schweizerische Notenbank hat die Geldmenge verachtfacht.

Die Geld- und Schuldenblase: Es wird kein Zurück zu den Jahren vor 2020 geben. Aber was machen wir nun?

Der Gelddruckprozess erfolgte im Wesentlichen in zwei Wellen. Die erste Welle, um die Auswirkungen der Finanzkrise 2007/9, die zweite Welle, um die Folgen der Lockdownpolitik 2020/21 auf die Realwirtschaft so gut wie möglich abzufedern, das heisst, Wirtschaftsschrumpfung und Arbeitslosigkeit so stark wie möglich einzudämmen. Ohne das massive Aufblähen der Geldmenge, das Überfluten der Banken, Regierungen und grossen Unternehmen mit Liquidität wäre die Wirtschaft sowohl nach 2007 wie 2020/21 sicherlich sehr viel schlimmer abgestürzt, als sie es tatsächlich tat. So gesehen war das Gelddrucken ein grosser Erfolg. Es kam weder nach 2007 noch 2020 zu einer sich selbst verstärkenden Wirtschaftsdepression. Die Notenbanken haben die Lektion der Jahre 1929 bis 1932 gelernt. Damals wurde kein frisches Geld gedruckt, die Zinsen nicht auf Null gesenkt, was die Welt in eine vieljährige Deflation, Depression, Massenarbeitslosigkeit und schliesslich Krieg gestürzt hat.

Aber nicht nur die Geldmenge hat in den letzten 14 Jahren dramatisch zugenommen. Auch die Schulden – insbesondere die Staatsschulden – sind im Zuge der Lockdowns 2020 in einem fast nie dagewesenen Umfang gestiegen. Vom dritten Quartal 2019 bis zum dritten Quartal 2020 sind die Schulden weltweit um 20 Billionen US-Dollar (20’000 Milliarden) gestiegen, das entspricht knapp einem Viertel des Weltsozialprodukts. Für Ende 2020 werden die Weltschulden auf 277 Billionen US-Dollar geschätzt. Bei einem Welt-Sozialprodukt von etwa 84 Billionen US-Dollar entspricht das ungefähr 330 Prozent der Weltwirtschaftskraft. Sollten also alle Schulden zurückgezahlt werden, müssten alle Werktätigen der Welt fast dreieinhalb Jahre lang ohne Lohn und Gehalt arbeiten und alle Wertschöpfung an die Gläubiger abgeben.

Da etwa die Hälfte der Finanzvermögen auf die oberen ein Prozent der Erdbevölkerung entfallen, hiesse das konkret, dass die unteren 90 Prozent der Welt über eineinhalb Jahre ohne Einkommen arbeiten müssten, um den oberen ein Prozent ihre Ausleihungen zurückzuzahlen. Also mit ein wenig gesundem Menschenverstand betrachtet ist das einfach unmöglich. Als ehemaliger Investmentbanker heisst das für mich: Es wird zu ziemlich hohen Schuldenausfällen kommen. Kurz: Die Schulden können auf keinen Fall auch nur annähernd in voller Höhe zurückgezahlt werden, wir leben in einer ziemlich grossen Schuldenblase.

Geld- und Schuldenberg ist nicht mehr durch die Wirtschaftskraft gedeckt
Geld, sei es in Form von einem Geldschein oder auf dem Girokonto, ist ein Anspruch auf eine zukünftige reale Wirtschaftsleistung. Konkret: Wenn ich einen Zehn-Euro-Schein in der Hand habe (oder auf dem Girokonto), so glaube ich, dass ich mir in Zukunft den Gegenwert dieser zehn Euro in eine reale Wirtschaftsleistung eintauschen werde können, sei es in Pizza oder einen Haarschnitt. Das Gleiche gilt für einen Schuldschein. Wenn ich ein Schuldpapier habe, sei es ein Sparbuch, eine Staatsanleihe oder eine Unternehmensanleihe, so glaube ich, dass ich mein verliehenes Geld vom Schuldner später zurückbekomme und ich mir als Gegenwert Pizza oder einen Haarschnitt dafür kaufen kann. Alles Geld und alle Schulden beruhen also auf einem Glauben, (das Wort Kredit kommt vom lateinischen credere, glauben), auf Vertrauen.

Die Geld- und Schuldenblase: Es wird kein Zurück zu den Jahren vor 2020 geben. Aber was machen wir nun?

Nun ist der Geldberg in den letzten 14 Jahren aber grob sieben- bis achtmal so stark gestiegen wie die reale Wirtschaftskraft und auch die Schulden sind deutlich stärker gestiegen als die Wirtschaftsleistung. Mit anderen Worten: Den Geldscheinen steht heute nicht mehr annähernd so viel reale Wirtschaftskraft gegenüber wie früher und auch den Schuldpapieren stehen deutlich weniger reale Güter gegenüber als zuvor. Die Inhaber der Geld- und Schuldpapiere glauben aber offenbar immer noch, dass sie eines Tages ihr Geld real zurückbekommen und in reale Wirtschaftsgüter umtauschen können. Das ist aber längst eine Illusion, ein Irrglaube.

Das ganze ungehemmte Geldausgeben der Bundesregierung (und vieler anderer Regierungen) über neue Schulden, die dann wieder zum guten Teil von der Notenbank durch frisches Gelddrucken finanziert werden, beruht darauf, dass Menschen, die vorher Geldguthaben oder Schuldscheine, beispielsweise Ersparnisse, hatten, teilweise enteignet werden. Denn jeder neue Geld- oder Schuldschein, der dazukommt, ohne dass sich die reale Wirtschaftskraft erhöht, entwertet ein klein wenig die bestehenden Geld- und Schuldscheinbestände.
Dem frisch gedruckten Geld und dem steigenden Schuldenberg steht aber keine steigende Wirtschaftsleistung gegenüber. Im Gegenteil. Die reale Wirtschaftskraft ist 2020 dramatisch um etwa 4,4 Prozent zurückgegangen. Das ist der stärkste Weltwirtschaftsabsturz seit Kriegsende. Zum Vergleich: Nach der Finanzkrise ging die Weltwirtschaftskraft 2009 nur um 1,7 Prozent zurück. Kurz: Es wurden 2020 enorm viele neue Papiere in die Welt gebracht, die einen Anspruch auf eine Wirtschaftsleistungen darstellen, die gar nicht vorhanden ist. Viele Geld- und Vermögensinhaber leben also in einer Illusion, dem Irrglauben, dass ihre Geld- und Anleihedepots noch voll werthaltig sind.

Was heisst das für unsere Zukunft?
Was spricht eigentlich dagegen, die Notenbankzinsen über die nächsten Jahrzehnte, ebenso wie in den letzten etwa 13 Jahren, einfach auf Null zu lassen und weiterhin Geld zu drucken, indem Anleihen von den Notenbanken gekauft werden, wie es seit 2007 geschieht? Wird das einfach unsere neue Normalität? Wo ist das Problem?
Wenn Anleger oder Investoren auf Dauer keine oder fast keine Zinsen mehr für Anleihen oder Sparbücher bekommen, werden sie nach und nach ausweichen auf andere Anlagearten, vor allem Immobilien und Aktien. Aktien- und Immobilienfonds sowie Aktienindizes wie der DAX oder der S&P 500 sind Anlagearten ohne zeitliche Begrenzung. Denn wenn einzelne Aktien aus einem Fonds oder Index herausfallen, sei es, weil das Unternehmen pleitegeht oder weil die Aktie zu stark gefallen ist, wird sie sofort durch eine andere Aktie ersetzt. Das gleiche gilt für einen Immobilienfonds. Ökonomen bezeichnen die aus solchen Fonds oder Indizes fliessenden Zahlungen als «unendliche Renten».

Es gibt eine mathematische Formel, wie unendliche Renten bewertet werden: Der Wert heute ist gleich dem Ertrag (in Form von Dividenden bzw. Miete oder Pacht) geteilt durch den langfristigen Zinssatz. Wenn der Nenner (der Zinssatz) auf Dauer bei oder nahe Null bleibt, heisst das, dass der Wert von Aktien und Immobilien gegen Unendlich gehen wird. Die Formel arbeitet nicht über Nacht, sondern wirkt langfristig. Wenn die Anleger wirklich glauben, dass der Zins langfristig bei Null bleibt, dann werden die Aktien- und Immobilienpreise in den Himmel schiessen, sprich stark überproportional wachsen im Vergleich zur Wirtschaftskraft und den Masseneinkommen.

Und genau das konnten wir in den letzten Jahren beobachten. Allmählich setzt sich bei den Anlegern offenbar immer mehr die Einschätzung durch, dass die Zinsen längerfristig sehr niedrig bleiben. Entsprechend steigen die Aktienkurse und Immobilienpreise, selbst bzw. gerade in Zeiten von Corona-Lockdowns. Denn gerade diese zwingen ja die Notenbanken dazu, die Zinsen weiterhin so niedrig zu halten.

Wo ist das Problem? Warum sollen Aktien und Immobilienpreise nicht einfach immer weiter und weiter überproportional steigen?
Bei Immobilien sieht man es sofort: Wir bekommen ein Mietproblem. Mieten werden immer teurer, die Einkommen halten nicht mit. Solange die Immobilienpreise immer weiter steigen, werden auch die Mieten immer weiter steigen.
Wenn die Zinsen also sehr sehr lange bei Null bleiben, kommt eine Immobilien- und Aktienblase, das heisst eine immer stärkere Überbewertung. Und eines Tages kommt eine Bereinigung, möglicherweise ein Crash. Genau solche Entwicklungen gab es bereits mehrfach in der Wirtschaftsgeschichte, beispielsweise der japanische Immobiliencrash ab 1980, die spanische Immobilienblase 2007 oder die Bereinigung der «New Economy»-Blase ab März 2000.
Kurz: Langfristige Nullzins- und Anleiheaufkaufpolitik der Notenbanken führen zu einer Vermögensblase mit anschliessender Bereinigungskrise. Auf Dauer können die Zinsen nicht bei Null bleiben, sonst laufen wir in Mietprobleme und einen Börsencrash.

Die Geld- und Schuldenblase: Es wird kein Zurück zu den Jahren vor 2020 geben. Aber was machen wir nun?

Was gibt es für Möglichkeiten aus der Krise?
Angesichts des momentanen Schuldenstandes im Verhältnis zur Wirtschaftskraft ist eine spürbare Reduzierung der Geldmenge, die nur bei einer gleichzeitigen Zinserhöhung stattfinden kann, unmöglich. In einigen Ländern belaufen sich die Staatsschulden auf über 100 Prozent der Wirtschaftsleistung. Wenn hier die (Real)- Zinsen auf, sagen wir drei Prozent steigen, werden viele Länder, auch einige Industrieländer, zahlungsunfähig. Das gleiche gilt für viele Unternehmen und Privathaushalte.

Da ein grosser Teil der Staats- und ein beachtlicher Teil von Unternehmensanleihen durch die EZB gehalten werden, wird immer wieder diskutiert, ob das Streichen dieser Schuldpapiere aus den Büchern der EZB eine Lösung wäre. Das ändert aber nichts am Grundproblem. Um die Schuldpapiere anzukaufen, hat die EZB frisches Giralgeld geschöpft, das auf die Girokonten der Banken geflossen ist. Dieses frisch gedruckte Giralgeld ist da und bleibt da, auch wenn die Anleihen ausgebucht werden.
Wenn die Anleihen in den Büchern der EZB daher gestrichen werden, bleibt das Geld trotzdem in Umlauf. Also ist das keine Lösung. Wäre auch zu schön gewesen, um wahr zu sein: Dass ein Staat beliebig Schulden machen kann, die über die Notenbank finanziert werden und trotzdem alles gut geht.

Ein Schuldenschnitt wäre eine sinnvolle Lösung. Allerdings heisst Schuldenschnitt gleichzeitig Vermögensschnitt, sprich das würde die oberen ein Prozent und vor allem die obersten 0,1 Prozent der Erdbevölkerung am härtesten treffen. Weil deren Einfluss auf die Politiker, vorsichtig ausgedrückt, enorm gross ist, halte ich einen Schuldenschnitt, obwohl er die mit Abstand beste Lösung wäre, für extrem unwahrscheinlich. Mit den (Super)- Reichen will sich keine Regierung gerne anlegen.

Eine Inflation von zehn Prozent über zehn Jahre würde die Preise von 100 auf 260 steigen lassen, würde also heute bestehenden Schulden real deutlich vermindern, mehr als halbieren. Das wäre also eine Lösung. Allerdings ist es angesichts der derzeit bestehenden weltweiten Überkapazitäten, der hohen Arbeitslosigkeit und der geschwächten Massenkaufkraft in den Industrieländern für die Notenbanken sehr schwer, eine Inflation loszutreten. Das hat bereits in den letzten zehn Jahren ungehemmten Gelddruckens nicht funktioniert.
Wenn also Schuldenschnitt und Inflation nicht klappen, kommt vermutlich eine Pleitewelle, eine Finanzkrise, Bankenpleiten, Staatsinsolvenzen, Massenarbeitslosigkeit, Chaos und Unruhen. Unternehmens-, Staats- und Bankenpleiten sind auch ein Schuldenschnitt, aber ein ungeordneter, chaotischer, der einen Abwärtsstrudel auslösen dürfte mit schlimmen, teilweise unkalkulierbaren gesamtwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen.
Natürlich sind auch noch schlimmere Szenarien denkbar, zum Beispiel der Ausweg Krieg. Sowohl der erste wie der Zweite Weltkrieg waren, rein ökonomisch gesehen, Ventile für kaum haltbare ökonomische Zustände vor 1914 und vor 1939.

Fazit
Ich fürchte, es wird kein Zurück zu den Jahren vor 2020 geben. Die staatlich verordneten Zwangs-Lockdowns waren und sind ein so gravierender Einschnitt nicht nur in unsere Freiheitsrechte und unsere Demokratie, sondern auch in unser Wirtschaftsleben, dass eine Rückkehr in die vergleichsweise guten Jahre vor 2020 meiner Einschätzung nach ausgeschlossen ist. Wir stehen vor ganz erheblichen gesellschaftlichen Änderungen und vermutlich vor sehr starken ökonomischen und vor allem sozialen Spannungen. Ich fürchte, es stehen harte Zeiten bevor. Je früher, vernünftiger und ehrlicher wir die Probleme angehen, desto geringer wird das Leid der Menschen werden. Ich hoffe auf die Vernunft und das Verantwortungsbewusstsein der Handelnden, denn eines Tages müssen wir aus der heute weitverbreiteten Illusion erwachen.

Mehr zum Thema – Mittelstand zu Lockdown: Bundesregierung fehlt ökonomischer Sachverstand
Prof. Dr. Christian Kreiß, Jahrgang 1962: Studium und Promotion in Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsgeschichte an der LMU München. Neun Jahre Berufstätigkeit als Bankier, davon sieben Jahre als Investment Banker. Seit 2002 Professor an der Hochschule Aalen für Finanzierung und Volkswirtschaftslehre.

Die Geld- und Schuldenblase: Es wird kein Zurück zu den Jahren vor 2020 geben. Aber was machen wir nun?
(via Rainer)

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