Sachliche Nachrichten: Konferenz in Samarkand, Russland & China, Isjum (News1-Aktuell I 16.09.2022)
Sachliche Nachrichten über den Ukraine-Russland-Konflikt, über Putin auf der Konferenz in Samarkand und Russland und China «stehen für eine gerechte, demokratische, multipolare Neuausrichtung». Isjum im Gebiet Charkiw: Selenskij, der russische Soldaten beschuldigt, dies verübt zu haben und Russland beschuldigt die Ukraine indes einer erneuten Provokation.
Psychologie der Massen
Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären versucht, stets ihr Opfer.
Gustave Le Bon, Soziologe und einer der Begründer der Massenpsychologie, in seinem berühmtesten Werk «Psychologie der Massen«, eine extrem wertvolle Lektüre. Diese sollte zur Pflichtlektüre im Bildungssystem werden. Jeder darüber geklärte Geist, würde endlich aufhören, System-Medien zu konsumieren und wieder zu käuen, sowie der Politik zu folgen…
Halloween Ends – Finaler Trailer zum grossen Showdown
«Halloween Ends» heisst nicht umsonst so, denn der dritte und letzte Teil, der wie schon «Halloween Kills» und «Halloween» (2018) von Regisseur David Gordon Green (Stronger, Ananas Express) gedreht und Genrespezialist Jason Blum (Get Out – Rette deine Haut, Paranormal Activity) produziert wurde, schliesst die 44-jährige Rivalität zwischen Final Girl Laurie Strode und Haddonfield-Schreckensgestalt Michael Myers mit einem echten Knall ab!
Genau das verspricht nun der finale Trailer, der viele neue Szenen und einmal mehr einen echten Überlebenskampf enthüllt, uns am letzten Gefecht zwischen zwei Siebziger Jahre-Legenden teilhaben lässt. Wer von den beiden ab dem 13. Oktober, wenn «Halloween Ends» hierzulande im Kino eintrudelt und das diesjährige Fest der Geister mit ein paar schmerzhaften Messerstichen einleitet, wohl endgültig ins Jenseits befördert wird? So oder so – für die Hauptdarstellerin Jamie Lee Curtis (Everything Everywhere All At Once, Knives Out – Mord ist Familiensache), die in diesem Jahr ihren 64. Geburtstag feiert, sei es nach sieben ereignisreichen Produktionen zum Thema «Halloween – Die Nacht des Grauens» langsam, aber sicher an der Zeit, die Rolle endgültig an den Nagel zu hängen, dieses Kapitel in ihrem Leben zu schliessen, nachdem es ja eigentlich schon 2002 nach «Halloween: Resurrection» soweit gewesen wäre.
Von Curtis darf man selbstverständlich auch dieses Mal nichts anderes erwarten als völlige Hingabe, da ihr die Reihe noch immer viel bedeutet und die US-Amerikanerin im Gegensatz zu einigen anderen Schauspielern in Hollywood nicht vergessen hat, dass sie dem Horror-Genre ihre langlebige Karriere mitzuverdanken hat. Mit dem alles entscheidenden Höhepunkt des seit über vier langen Jahrzehnten extrem erfolgreichen Halloween-Franchise, das 1978 von Kult-Regisseur John Carpenter (Das Ding aus einer anderen Welt, The Fog – Nebel des Grauens) aus dem Hut gezaubert wurde, wolle sie ihren Fans, die sie in all der Zeit unterstützt haben, ein kleines Abschiedsgeschenk machen. Ihrer Ansicht nach sei das kommende Finale absolut entsetzlich und richtig grausam – insbesondere die Eröffnungsszene soll ziemlich heftig sein. Was da wohl passiert? In wenigen Wochen werden wir es wissen – aber eines steht schon einmal fest: Dort, wo Michael Myers sein Unwesen treibt, wird es in der Regel immer blutig… und zwar sehr blutig!
Wovon das potenzielle Spektakel handelt? Vom aller Voraussicht nach letzten Halloweenabend, an dem zwei Ikonen aufeinandertreffen, um erneut den Versuch zu wagen, sich gegenseitig umzubringen. Ob es am Ende vielleicht sogar beide erwischt? Vier Jahre sind seit den blutigen Ereignissen von «Halloween Kills» vergangen. Laurie Strode lebt inzwischen mit ihrer Enkelin Allyson (Andi Matichak) zusammen und schreibt ihre Memoiren. Der psychopathische Serienmörder Michael Myers wurde seitdem nie wieder gesehen. Für Laurie Grund genug, sich endlich von dem Schrecken loszusagen, der ihre Realität jahrzehntelang verfolgt und bestimmt hat, Angst und Wut den Rücken zu kehren und ihr Leben zu geniessen. Doch als der junge Babysitter Corey Cunningham (Rohan Campbell) beschuldigt wird, einen kleinen Jungen ermordet zu haben, entfacht das eine Welle der Gewalt und des Terrors, die Laurie zwingt, sich noch einmal dem ultimativen Bösen zu stellen – und es endgültig auszulöschen!
Mit Memes gegen eine Billionen-Dollar-Propagandamaschinerie
Wir kämpfen gegen eine Billionen-Dollar-Propagandamaschinerie …mit Memes!
Immunsystem erinnert sich über Jahre an Erreger
Übertriebene Sterilität ist kein Problem, denn das Immunsystem erinnert sich «über Jahre an Erreger». Corona mutiert ja dermassen schnell, dass Kreuzimmunität keine Chance hat
, da braucht es alle drei Monate einen Reminder. Aber wenn selbst Quarks die Existenz und Funktion der Gedächtniszellen nicht mehr ignoriert, macht das doch Hoffnung… nach der 100sten Folge Quarks ist man sowieso gegen jeden Atomschlag immunisiert!😎
Wie Medien versuchen Meinungen zu machen
Heute (wieder mal) am Beispiel des ZDF, dass aus dem Wort «Lobby» das Wort «Community» macht. Selbstverständlich ein «Übersetzungsfehler», wird man irgendwann als Begründung rauslassen. Wir leben weder in einer Demokratie noch in einem Kapitalismus, sondern seit Jahrzehnten in einem korrupten Lobbyismus. Meloni selbst ist pro NATO und hat sich impfen lassen. Für LGBT+ verwendet sie den Begriff, gegen die Waffencommunity und die Pharmacommunity aber natürlich kein Wort…
Geniesst es, noch läuft der Film
Gerad so überlegt… ich meine: Wir wurden in ein Paradies geboren. Also jetzt nicht unbedingt du und ich, aber generell – der Mensch. Irgendwer, irgendWAS hat dafür gesorgt, dass überall… Zeug rumliegt das wir essen oder woraus wir Dinge bauen können. Wie in so ’nem Open World Adventure Game (und höchstwahrscheinlich existieren wir auch in solch einem). Ich meine: Wie KRASS ist das bitte, dass man “Lasagne” machen kann… oder dass man “schwimmen” lernen kann… oder dass die Evolution Fortpflanzung mit einem fucking ORGASMUS belohnt (okay, nicht immer 🤣).
Und all das «läuft» so ’n paar Millionen Jahre vor sich hin – Delphine, Kokosnüsse, Pyramiden, Spinnen, Weihnachtspullis, Monopoly – bis wir so weit und fortgeschritten sind – und dabei so FERN vom Ursprung – dass wir uns evtl. bald selbst in die Luft jagen, wegen so ’n bisschen Syrup aus der Erde. Ich meine: KLAR ist Fortschritt geil. Moderne Medizin, schnelles Internet und FaceFilter, aber… hat uns das wirklich GLÜCKLICHER gemacht?!
«Früher wurden die Leute bloß 40!» Ja, und? Wer will denn 240 werden? Dieses «höher, schneller, weiter» ist doch auch bloss narzisstischer Drang mit Sosse. Was ist Lebenszeit ohne Leben? Nur noch Zeit…
Hast du gelebt? Geliebt? Und auch nur ’ne Sekunde? Ne Stunde, ’n Jahr? So RICHTIG. Mit Lächeln auf den Lippen, beim Gedanken sich für die Person zu opfern? Na, super! Was gibt’s denn noch? Shrimpwochen bei Nordsee? Und jetzt sind wir eben hier: Kurz vor der Apokalypse. Oder wieder bloss knapp daneben. Wird sicher alles gut, Djangos. Hocken in unseren NOCH beheizten Wohnboxen, ziehen uns Zeug rein, geben unseren Senf dazu, machen unseren Kindern Frühstück oder denken an das Jahr 2005, als man nachts auf einem Feld nackt Fahrrad fuhr.
Ich denke die Simulation endet bald…
Vielleicht nicht so, wie es gerad alle sagen, vielleicht ist es eher ein metaphysischer, spiritueller Sprung… interdimensionaler Roadtrip… apokalyptischer Abriss… sanfter Samba… Great Reset… Small Forward… ein Donut mit Bavarian Cream Füllung… ein einziger, ewig währender Augenblick der Vollkommenheit… wer weiss das schon?! Oder vielleicht HAT es schon geendet und wir bleiben im Kino sitzen um den kleinen Bonus nach dem Abspann zu sehen. Hoffen, dass der Eisverkäufer gleich reinkommt und wir mit ’ner crémigen Waffel zufällig in einer Dauervorstellung gelandet sind… So oder so: noch läuft der Film. Werft mit Popcorn…

(via Snickers für Linkshänder)
DBD: Waiting for my Death – Golgotha
Golgotha ist eine Doom-Metal-Band aus Palma de Mallorca, gegründet 1992 von Vicente Payá. In den ersten Jahren und mit verschiedenen Besetzungen bis 2005 veröffentlichten sie mehrere Alben und EPs. Nach einer Pause meldete sich die Band 2014 zurück und veröffentlichte 2018 eine neue EP «Arise». Nach einigen Besetzungswechseln haben Vicente und Amón 2019 mit dem Schlagzeuger Tomeu Crespí und dem Produzenten, Bassisten und Keyboarder M. Angel Riutort (Mega) Kontakt aufgenommen, um ein neues Album mit 8 Songs aufzunehmen. Der ursprüngliche Sänger Amón musste die Band aus persönlichen Gründen verlassen und Golgotha rekrutiert zwei Sängerinnen, um die Band zu führen. Die eine ist María J. Lladó (Clean Vocals), die auch bei Bisnte singt, und die andere ist Miriam Vallés (Guttural Vocals). In der ersten Jahreshälfte nahm die Band ihr neues Album «Mors Diligentis» auf, das am 25. Oktober 2022 veröffentlicht werden soll.
Russland ist offen für Friedensgespräche…
Ich habe mir also «verbotenerweise» die Rede von Putin zu russischen Referendum und zur weltpolitischen Lage aus Sicht von Russland angehört. Ich verstehe warum unsere Gesellschaft damit nichts anfangen kann und wohl denkt, dass diese Leute verrückt sind.
Aber es ist einfach eine andere Mentalität, als wir es uns gewohnt sind und deshalb verstehen oder wollen die meisten Leute es nicht verstehen. Aber wir sollten versuchen auch eine uns fremde Mentalität zu verstehen – ganz speziell in einer Situation, in der man ganz dringend deeskalieren sollte. Und am Anfang der Rede sagte er ja – «Russland sei offen für Friedens Verhandlungen». Das erinnert mich an Filme die ich gesehen habe, wo erbitterte Kriege geführt wurden und Frieden gar nicht möglich war, weil man einfach zwei total unterschiedliche Mentalitäten hatte und nicht hörte was das Gegenüber eigentlich sagen wollte. Und so entstehen in der Tat die verbittertsten Kriege – wie man jetzt ja wieder sieht… aber es reicht ja wenn man einen Satz versteht:
Russland ist offen für Friedensgespräche…
Gefährliche Eskalation – Wie uns Baerbock und Co immer weiter in den Krieg hineinziehen (Sarah Wagenknecht I 22.09.2022)
Die Spirale der Eskalation dreht sich immer weiter. Als Reaktion auf die dank westlicher Waffen erzielten Geländegewinne der Ukraine hat Putin nun eine Teilmobilmachung verkündet: Weitere 300’000 russische Soldaten sollen jetzt aufs Schlachtfeld geschickt werden.
Sicher ist es nicht falsch, dies als Zeichen der Schwäche zu deuten. Aber was folgt daraus? Dass wir der Ukraine jetzt unbedingt noch mehr schwere Waffen und vor allem deutsche Panzer liefern müssen, wie es in den letzten Wochen von der Union über die Grünen bis zur FDP gefordert wurde?
Sarah Wagenknecht hält das für totalen Wahnsinn. «Russland ist eine Atommacht, der Einsatz taktischer Atomwaffen bliebe immer noch die letzte, schrecklichste Karte, die zur Abwendung einer Niederlage gezogen werden kann und die New York Times hat gerade zu recht festgestellt, dass ein in die Enge getriebener Putin am gefährlichsten ist. Und wie viele Menschen sollen denn noch in der Ukraine sterben, soll das Leid der Zivilbevölkerung nie enden?»
«Waffenlieferungen helfen, Menschenleben zu retten», verkündet Aussenministerin Baerbock und auch unser hochkompetenter Wirtschaftsminister Habeck möchte jetzt gern auch noch die wenigen Einschränkungen für deutsche Rüstungsexporte abschaffen. Der bisher geltende Grundsatz, Konflikte oder gar Kriege nicht mit Rüstungslieferungen zu befeuern, sei «falsch und nicht zielgenau». Sind die alle verrückt geworden?
Sarah Wagenknechts Video der Woche über den Krieg in der Ukraine, über die Notwendigkeit und Möglichkeit von Verhandlungen und warum wir uns nicht von den USA oder dem ukrainischen Präsidenten Selenskyi immer tiefer in einen Krieg hineinziehen lassen dürfen, der nicht nur Russland und die Ukraine, sondern ganz Europa in den Abgrund führen kann:
Quellen:
Merkur: «Ukraine-Krieg: Strack-Zimmermann dringt auf Lieferung deutscher Kampfpanzer»: https://bit.ly/3dAW3le
FAZ: «Unsere Waffen helfen, Menschenleben zu retten»: https://bit.ly/3LBCeH4
Tagesschau: «Deutsche Rüstungsexporte erreichen Höchstwert»: https://bit.ly/3C4d80t
Twitter: Bündis90/DIE GRÜNEN: https://bit.ly/3SkQGVY
Spiegel: «Kanzlerreise in die Vereinigten Arabischen Emirate – Regierung rechnet mit Lieferverträgen für Flüssiggas»: https://bit.ly/3QYOG4M
Süddeutsche Zeitung: «Fast 50 Tote in Armenien nach aserbaidschanischen Angriffen»: https://bit.ly/3DHii3D
BILD: «EU-Chefin von der Leyen – Gas-Shopping-Tour in Aserbaidschan»: https://bit.ly/3BzauhL
Zeit Online: «Habeck will neue Regeln für Waffenlieferungen in Krisengebiete»: https://bit.ly/3xKQ2sX
Tagesspiegel: «Forderung nach mehr Waffen: Trumps bizarrer Auftritt nach dem Schulmassaker in Texas»: https://bit.ly/3SbnAsv
Tagesspiegel: «Die Ampel kann besser unterstützen: Die Kriegswende bedeutet noch nicht den Sieg der Ukraine»: https://bit.ly/3ScTJ36
Tagesspiegel: «Selenskyj schwört Ukrainer auf den Sieg ein: ‚Wir geben ihnen auf die Fresse'»: https://bit.ly/3qXGeIf
Stern: «‚Beispiellose Operation‘: Wie US-Geheimdienste der Ukraine im Kampf gegen Russland helfen»: https://bit.ly/3BE5OXI
NTV: «General Zorn warnt vor übertriebener Euphorie in Ukraine»: https://bit.ly/3BY5XXr
DW: «Was Putin mit den Scheinreferenden in der Ukraine erreichen will»: https://bit.ly/3xM7oG5
Deutschlandfunk Kultur: «Teilmobilmachung in Russland – Die Zeichen stehen auf Eskalation»: https://bit.ly/3E2CFbR
ZDF: «Moskau militärisch unter Druck : Wird Putin Russlands Atomwaffen einsetzen?»: https://bit.ly/3xFrFNt
DW: «Waffen aus dem Westen für die Ukraine: Alles ausser Kampfpanzern»: https://bit.ly/3DLOSRP
Reuters: «Mexico to present U.N. with peace proposal for Russia-Ukraine war»: https://reut.rs/3C1HwZ4
RND: «Waffen und Ausbildung: USA wollen Ukraine mit weiteren 3 Milliarden Euro unterstützen»: https://bit.ly/3SbuuxV
RND: «‚Wir hätten mehr tun können‘: CDU-Chef Merz kritisiert Zögern Berlins bei Waffenlieferungen»: https://bit.ly/3xMcMch
Putins Beitrittsrede: Abrechnung mit der westlichen Hegemonie und Doppelmoral
Da der westliche Journalismus inexistent ist und die Rede Wladimir Wladimirowitsch Putin nur auszugsweise und im Sinne der westlichen Propaganda wiedergegeben wird, hier die komplette Rede, damit sich einjeder selbst ein Bild machen kann, was er gesagt hat. Der russische Präsident hat in seiner Rede zum Beitritt der vier neuen Gebiete den Westen als globalen Diktator an den Pranger gestellt. Sein Auftritt war aber weder Kritik noch blosse Kampfansage, er war eine komplette Abrechnung mit der westlichen Hegemonie.
Am Freitag hat Putin das Abkommen über den Beitritt vierer neuer Gebiete zu Russland unterzeichnet. Vor der feierlichen Zeremonie hat er diesen Schritt in einer Rede historisch und ideologisch begründet. Er begrüsste die ehemals ukrainischen Gebiete der Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie Cherson und Saporoschje in der russischen «historischen Heimat». Die letzte grosse Grenzverschiebung im Rahmen der Auflösung der Sowjetunion nannte er «nationale Katastrophe», die tiefe Naben hinterlassen habe. Die Referenden zum Beitritt zum russischen Staatsgebiet nannte Putin Ausdruck des Volkswillens. «Es gibt nichts Stärkeres als den Willen von Millionen von Menschen.» Er rief Kiew dazu auf, diese freie Willensäusserung zu respektieren und zu Verhandlungen zurückzukehren. Den Menschen in neuen den Gebieten «des Donbass und Neurusslands» versprach er, dass «alles» wiederaufgebaut werde, auch das Rentensystem, die Krankenversorgung und das Bildungswesen. Putin sprach auch die in Russland mobilisierten Soldaten und Offiziere, die freiwilligen Kämpfer und deren Familienangehörigen an und erklärte, wofür «unser Volk kämpft, was für ein Feind ihm gegenübersteht und wer die Welt in neue Kriege und Krisen stürzt».
«Unsere Landsleute, unsere Brüder und Schwester in der Ukraine, der verwandte Teil unseres geeinten Volkes hat mit eigenen Augen gesehen, was die führenden Eliten des sogenannten Westens für die ganze Menschheit bereithalten. Im Grunde liessen sie ihre Masken fallen und zeigten ihr wahres Gesicht.»
An dieser Stelle seiner Rede fing Putin das an, was man als komplette Abrechnung mit dem nach uneingeschränkter Macht strebenden westlichen Kolonialismus bezeichnen kann. Er erinnerte die Versammelten daran, dass Russland im 20. Jahrhundert schon einmal an der Spitze der antikolonialen Bewegung gestanden hatte. Er nannte die Opiumkriege in China, die Ausplünderung Indiens, den Vietnam-Krieg, die grausame Bombardierungen Koreas, Dresdens, Kölns und Hamburgs sowie den Einsatz von Atombomben in Hiroshima und Nagasaki als Beispiele für menschenfeindliches Kolonialverhalten. Die Rhetorik des russischen Präsidenten klang unversöhnlich. An keiner Stelle seiner Rede liess er durchblicken, dass derzeit eine Einigung zwischen Russland und dem Westen möglich wäre. Das jetzige Verhalten des Westens im Krieg in der Ukraine und der sogenannten Getreidekrise, beim Sanktionsdiktat sowie der die menschliche Natur negierenden Gender-Politik sind für Putin ein Beleg dafür, dass unter jetzigen Bedingungen keine Verhandlungen möglich sind. Er betonte:
«Die Hegemonie [der westlichen Eliten] ist eindeutig totalitärer, despotischer und der Apartheid entsprechender Natur. Sie teilen die Welt schamlos in ihre Vasallen, die sogenannten zivilisierten Länder, und alle anderen, die nach Ansicht der heutigen westlichen Rassisten zu den Barbaren und Wilden gezählt werden sollten. Falsche Etikette – ‚Schurkenstaat‘, ‚autoritäres Regime‘ – stehen sofort zur Verfügung. Sie stigmatisieren ganze Völker und Nationen … Wir haben einen solchen politischen Nationalismus und Rassismus nie akzeptiert und werden ihn auch nie akzeptieren.»
Mehrmals erwähnte Putin, dass das Ziel der westlichen Hegemonie die Schwächung und darauf folgende Zerstückelung Russlands, die Versklavung seiner Bevölkerung und die Auslöschung seiner Kultur sei. Er betonte, dass die Diktatur des Westens nicht nur gegen andere Länder und Gesellschaften gerichtet sei, sondern auch gegen die eigenen Völker. «Dies ist eine Herausforderung für alle. Es ist die komplette Verleugnung der Menschheit, die Untergrabung des Glaubens und der traditionellen Werte. Die Unterdrückung der Freiheit hat Züge einer Religion angenommen: des astreinen Satanismus.» Putin erklärte, dass Russland auf der ganzen Welt viele Gleichgesinnte habe, und sah eine sich neu formierende Bewegung kommen, die ihrem Wesen nach einen befreienden, antikolonialen Charakter habe. «Wir wollen, dass Despotie Geschichte bleibt. Wir wollen diese beschämende Geschichte überblättern.» Im Kampf gegen diese ungerechte Weltordnung sieht Putin die Hauptaufgabe Russlands. Dieses Russland betrachtet er in seinen historischen Grenzen.
«Dies ist ein Schlachtfeld für unser Volk, für ein grösseres historisches Russland, für zukünftige Generationen, für unsere Kinder, Enkel und Urenkel. Wir müssen sie vor der Versklavung, vor den monströsen Experimenten, die ihren Geist und ihre Seele verkrüppeln wollen, schützen. Heute kämpfen wir dafür, dass niemand auf die Idee kommt, dass Russland, unser Volk, unsere Sprache, unsere Kultur aus der Geschichte verschwinden könnten.»
Nur einmal hat der russische Präsident in seiner Rede Atombomben erwähnt. Mit deren Abwurf über die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki hätten die USA einen Präzedenzfall geschaffen, so Putin. Die komplette Rede des russischen Präsidenten ist in russischer und englischer Sprache auf der Website des Kremls veröffentlicht. Ein Video mit der deutschen Simultanübersetzung wurde von RT DE übertragen:
ARVE error: Invalid URL in url
ARVE error: detect_provider_and_id_from_url method needs url.
Sie sind halt nicht die hellsten, diese Klima-Jünger
Izzy Cook ist sowas wie die Greta Thunberg, die sich stark macht für Umweltschutz. Sie schlägt selber vor, dass man eine Genehmigung fürs Fliegen haben sollte, verrät dann aber blöderweise, dass sie selbst vor kurzem nach Fidschi geflogen ist. Die Radio-Moderarorin kriegt sich nicht mehr ein vor Lachen. Sie konfrontiert sie damit, ob sie gezwungen worden ist mit ihren Eltern ins Flugzeug einzusteigen. Und ob der Urlaub auf den Fidschis denn so schlecht gewesen wäre, dass sie sich nicht amüsiert hätte…















