1953: Sie benötigen kein Messer, einen Flasche-Öffner oder gar Ihren Ehemann, um die Kappe dieser Flasche abzuschrauben – eine kleine Drehung am Alcoa HyTop Closure, gemacht aus reinem Aluminium und dieser Ketchup ist bereit zum eingiessen.
Der Katastrophologie-Kalender, welcher jeden Monat eine Abbildung einer der berühmtesten Katastrophen dargestellt, ist einer Phantasie von Stéphane Miroux, der Hauptfigur im Film «The Science of Sleep (Anleitung zum Träumen)» entsprungen. Wer gerne alle Bilder sehen möchte, klickt hier.
Bei ThinkGeek ist der R2D2 Abfalleimer für 99$ erhältlich, was doch mit knapp 112 Fränkli ein teurer, nichts desto trotz aber ein exklusiver Blickfang im Büro darstellen sollte…
Wie der geneigte Leser meines Blogs sicherlich erfahren hat, war ich am Freitag den 7. Dezemeber im Zürcher Volkshaus beim Black Crusade. Yeah, was für ein geiler Abend
Als «Neuentdeckung» meinerseits konnte ich DragonForce an diesem Abend ausmachen. DragonForce? «Welch beschissener Name», habe ich mir im Vorfeld gedacht und den Namen find ich heute noch nicht viel besser, aber der macht den Sound nicht aus. Ich stehe also im Konzert, voller Erwartung, welches die nexte Band sein wird und da stolpern ein Rudel Leute auf die Bühne, bewaffnet mit zwei (!) Gitarren, dem üblichen Bass und Drums und ein Keyboard. Keyboard?! «Brrrrrrr, ich glaub ich geh mal Bier holen», schoss mir durch den Kopf und der Asiate in seinem weissen Seidenhemd verbesserte meinen ersten Eindruck nicht gerade. «Naja, mal paar Takte hören…» Heilige Scheisse, gehen die Buben ab…!!!!
Sollte es jemals einen Golden Axe Film geben, ist dies der passende Soundtrack. Episch und gleichzeitig so schräg, dass man dies als Verneigung an frühere Videospiele sehen könnte. Schräge Gitarreneffekte, sind zu hören, die aus Steve Vai Händen stammen könnten, nur wesentlich kürzer und so in die Songs eingearbeitet, dass ich erstmal verwundert hinhören musste. DragonForce aus China, Neuseeland, Ukraine, England und Südafrika ist eine der Bands, die mir bei einem so verhassten Stil wie dem Speed Metal sogar zu gefallen weiss. So schnelle Gitarristen wie das Duo Li/Totman gibt es wohl selten (auch in diesem Genre) und so hab ich mir heute das Album «Inhuman Rampage» gegönnt.
Ich kann mir selbst echt nicht erklären, warum mir die Band so gut gefällt. Vielleicht ist es auch einfach die Tatsache, das es eine Band gibt, die solche Melodiebögen mit einem tierischen Affenzahn runterhämmern kann, ohne auch nur den leisesten Verdacht zu erwecken, dass die Melodien verloren gehen. Ultraschnelle Gitarrenläufe, die klingen, als wären sie aus irgendeiner Arcade-Halle Ende der 80er entsprungen, Hyperschall-Drums die alles niederfräsen und Soundeffekte von einem anderen Stern. Warpgeschwindigkeit ist ein Dreck dagegen. Und wer sich achtet hört in vielen Stücken kleine Schmanckerl, u.a. im genialen Opener «Trough the fire and flames» ein paar Klänge aus Pac-Man
Metal mit Keyboards ist mir im Regelfall ein absoluter Greuel, aber der Keyboarder hier ist immer mal für das eine oder andere wahnwitzige Solo zu haben, wobei man sich auf dieser Scheibe nie so ganz sicher sein kann, was nun Keyboard und was durchs Effektgerät gedrehter Gitarrensound ist. Jedes noch so kleine Soundloch in den acht Kompositionen ist mit irgendwelchen Effekten zu, die des öfteren an irgendwelche Videospiel-Geräusche erinnern. Da fühlt man sich als langjähriger Spieler heimisch… Totale Reizüberflutung
Der Sänger klingt zwar nicht grossartig anders als Legionen von Kollegen auch, aber im Gegensatz zu vielen eben dieser sein Fach wirklich beherrscht und nicht permanent in höchsten Tönen durch die Songs eiert, als würde man ihn in solchige treten.
Als letzten Track hat man nach sieben Songs auf Highspeed eine Ballade auserkoren. Diese aber offenbart schonungslos die Schwächen, die man vorher durch Vollgas und tonnenweise Effekte kaschieren konnte: So technisch brillant die beiden Gitarristen auch sein mögen, mit Feeling ist es bei beiden nicht all zu weit her. Sobald es in die langsameren Gefilde geht, klingt das Ganze plötzlich total belanglos und die im Tempo gedrosselten Soli ziehen farb-, kraft-, ja wirklich einfach belanglos an einem vorbei. Und hier zeigt sich, wer wirklich ein begnadeter Gitarrist und wer nur herausragender Techniker ist. Hinzu kommt, dass «Trail Of Broken Hearts» dermassen kitschig ist, dass es beinahe beginnt aus den Boxen zu schleimen…
Aber alles in allem eine absolut zu empfehlende Band und Album, mal gucken was die Zukunft bringen wird – the force will be with you, Dragon!
Tracklist:
Through The Fire And Flames
Revolution Deathsquad
Storming The Burning Fields
Operation Ground And Pound
Body Breakdown
Cry For Eternity
The Flame Of Youth
Trail Of Broken Hearts
DRAGONFORCE - Through the Fire and Flames (Official Video)
Nachdem man in James Bond Filmen Seiko-Uhren, Bogner Wäsche, Koffer von LV, Bollinger Champagner und Autos von Renault sehen durfte und in «Das Fünfte Element» McDonald’s, ist aus der heutigen Werbewelt das Product Placement kaum mehr wegzudenken.
Nun hat sich da jemand etwas ganz spezielles ausgedacht: Porno Marketing! Da Schmuddelbildchen doch einen grossen Teil des Traffics im Internet ausmachen, bietet diese Firma es an, Firmen oder Produkte in ihre Amateur Porno Bildchen zu integrieren und diese dann auf einschlägigen Webseiten und per Mail zu verschicken…
Hier für einmal ein älterer, aber wie ich finde in dieser Zeit dennoch äusserst passender Release, Onkel Tom (Angelripper, ja der Herr von Sodom) beglückt uns hier mit dem Album «Ich glaub nicht an den Weihnachtsmann«. Wie üblich verwurstet Tom traditionelles Liedgut, bis auf zwei Eigenkompositionen und verpackt alles in ein sattes Thrash/Metal-Gewand.
Die Double-Bass-Version von «O du Fröhliche» zum Beispiel ist absolut nur noch genial. Die Lieder kennt eh jeder, die Umsetzung ist Onkel Tom-typisch ausgefallen, seine Stimme ist ohnehin unverkennbar. Na dann fröhliche Weihnachten
1946: Frauen gelten als unentschlossen und zwängen sich gerne in Kleider, welche Ihnen eigentlich zu klein sind. Und sobald das gleiche Kleid eine andere Frau trägt, bringen Sie es zurück ins Geschäft. Männer brauchen nur einen Blick auf das Pacific Label zu werfen um zu wissen, dass die Kleidung Ihm entspricht, Sir.
Tja, was tut man, wenn man kein Geld hat für ein Auto, aber auch mit einem richtig dicken Soundsystem auf der Strasse rumfahren will? Man pimpt sein Fahrrad mit grossen Boxen und viel Bass. Über die New York Times bin ich auf folgende Bilder gestossen.
Da fehlen eigentlich nur noch ein paar LCD-Bildschirme, ne Wegfahrsperre und die eingebaute Playstation. Wer braucht da schon Xzibit?
Was ich bei Proinvention wieder gefunden habe: Ein KissPhone. Und nein, wie vielleicht nun einige fälschlicherweise vermuten, handelt sich dies nicht um ein Merchandising Gag der Band Kiss, sondern wie der Produkt-Designer Georges Koussouros meint, soll man sein Handy in Zukunft küssen.
Dieses Mobile Phone abschlecken soll dann stattfinden, wenn man einem anderen Menschen einen Kuss übermitteln möchte und diese Person gerade nicht zur Stelle ist. In seiner aktuellen Designstudie stellt Koussouros deshalb ein KissPhone vor, das alleine schon mit seiner Optik zu romantischen Lippenbekenntnissen einladen möchte. Das Handy hat nämlich einen Mund, der ganz heiss darauf zu sein scheint, geküsst zu werden.
Wird der Mund eines KissPhones mit den Lippen berührt, analysiert das Gerät Druck, Festigkeit, Temperatur und Saugstärke(!) Diese Daten werden dann an das Handy des Empfängers weiter geleitet. Um einen Kuss anzunehmen, presst man seine Lippen einfach auf das Empfangshandy. Diese Lippenbekenntnisse können auch auf der Mailbox hinterlassen und gespeichert werden. Wer selbst leicht abgeneigt ist, dass Telefon zu küssen, soll sich gar fertige Küsse aus dem Internet herunterladen können. Geht es nach dem Designer, stehen im Netz dann Küsse verschiedener Prominente zum Download bereit.
Tolle Design-Studie, dass man mit sowas ernsthaft Geld verdienen kann….?
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
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Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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