Heute Sonntag, den 27. November wäre die ultimative Gitarren-Legende Jimi Hendrix 69 Jahre alt geworden. Erst vor kurzem, wurde sein Talent auch gebührend anerkannt, als er 40 Jahre nach seinem Tod zum besten Gitarristen aller Zeiten gekürt wurde, was Fans seines Könnens schon immer gewusst haben und durch das Fachmagazin «Rolling Stone» endlich auch erkannt wurde, setzen sie ihn auf Platz eins einer Liste, welche 100 Namen von Gitarrenvirtuosen umfasst.
Er spielte seine Gitarre mit der Zunge, bewegte seine Hüfte mit ekstatischem Zucken und liess sein Instrument in Flammen aufgehen. Jimi Hendrix war pure Erotik. Sein ausschweifender Lebensstil – Sex, Drugs und Rock’n’Roll – brachte ihn mit 27 ins Grab. Anfang 1970 stellt sich eine Entfremdung zwischen dem Meister der Gitarre und seinen Fans ein. Jimi wirkt bei seinen Auftritten lustlos, kommt zu spät oder sagt Termine ab. Eine Europatournee wird zum Desaster. Bei einem Konzert auf der Ostsee-Insel Fehmarn am 6. September 1970 wird Jimi Hendrix ausgepfiffen, weil er sich um einen Tag verspätet hat. Er spielt nur ein Stück und verlässt die Bühne. Es sollte sein letztes Konzert sein… Jimi Hendrix‘ Karriere war kurz, aber heftig. Heute gibts in der Gruft ein kleines Special, erst Jimi mit «Purple Haze» im Beat Club. Play it!
Happy Birthday Mr. Jimi Hendrix!
Und hier die Dokumentation aus dem Jahr 1995, «Das Letzte Konzert» über Jimi Hendrix auf Fehmarn in drei Teilen.
Caitlin Doughty ist Bestatterin aus Leidenschaft, pflegt seit einiger Zeit einen Blog «The Order of the Good Death» und hat vor wenigen Tagen ihren Bestatter-Vlog «Ask A Mortician» gestartet in dem sie allerei Fragen rund um den Tod auf sympathische und recht lustige Weise beantwortet. In dieser ersten Folge erklärt sie was Rigor Mortis ist und was Bestatter vor der Einäscherung alles nicht tun. Grossartig!
Der Dr. Seuss-Kram ging ja immer an mir vorbei, aber der Trailer zu «The Lorax» sieht echt gut aus und ein Film mit Polyphonic Spree im Soundtrack kann fast nur gut werden…
Dr. Seuss' The Lorax (2012) EXCLUSIVE Trailer - HD Movie
Tanz der Teufel feiert aktuell sein 30 jähriges Jubiläum und Nick Bosworth hat diese wunderbaren drei Minuten Groovy Bruce als kleines Dankeschön zusammen geschnitten. Klatu Verata Nectu!
Hier der Trailer zur 80er-Serienverfilmung 21 Jump Street, hat aber offensichtlich mit dem Original nichts mehr gemein, könnte lustig werden, ist aber nix für Leute, die die Serie kennen, mit welcher Johnny Depp gross geworden ist…
Niedlich gemachter Horrorfilm voller Slapstick-Elemente über eine Gruppe von Anglern und Jägern, die auf ein ziemlich garstiges Mini-Sumpfding treffen. Snip von Youtube:
Two old fishing buddies, Kickstand (Bill Moseley) and Bob (James Hurley), throw back a couple of beers at the local bar and bait shop while checking out the view, Sadie the busty brunette that served them (Erica Taylor). She’s about to whip up their catch of the day when the doors fly open and two men covered in blood stumble in, Dan (Adam Savage) and his friend Dave-‐O (Penn Jillette). Bob mistakenly goes to investigate what’s outside and opens the door to a little undead creature (Martin Klebba). With only fishing gear in reach, Dan and Kickstand work together to save Sadie and the town from the Little Dead.
Diesen Skull Pint muss ich haben! Sieht doch einfach genial aus! Das Bierchen aus diesem Schädel zu schlürfen wird bestimmt doppelt so gut munden. Zu haben gibts das Teil bei Think Geek für $9.99 pro Stück.
Wer am letzten Montag, den 21. November, ins Zürcher Volkshaus pilgerte, tat dies aus gutem Grund: «Machine Head», die äusserst erfolgreiche Trash Metal Band aus den Oakland USA beglückte die Schweiz mit «The Eighth Plague» Tour. Als Support traten drei Bands auf die Bühne, «Bring me the Horizon», «Devil Driver» und «Darkest Hour», welche den Abend mit astreinem Metal eingeleitet haben und ein Konzert von Machine Head ist alles andere als ein vergnügliches Picknick. Die Musik ist gewaltig, fräst sich ohne Umwege direkt in die Gehörgänge und lässt die Nackenmuskeln so richtig zucken. Ein grossartiger Abend, der (fast) alle Erwartungen erfüllte…
Machine Head kann bereits auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurückblicken. Nach der Gründung im Jahre 1992 stieg die Gruppe immer weiter auf den Rock-Olymp. Im September dieses Jahres veröffentlichten die Amerikaner ihr siebtes Studioalbum «Unto The Lucost», das, wie ich finde, Album des Jahres! Der Sound von Machine Head wird dominiert durch einen äusserst rohen und schreienden Gesang und die Gitarre übernimmt klar die Führung in den Arrangements, während das Tempo innerhalb der Songs oftmals wechselt. Dadurch entsteht eine nachdenkliche, gar melancholische Atmosphäre in den Songs, welche wohl durch keine andere Metal Band so überzeugend rübergebracht werden kann, wie durch Robb Flynn und seinen Mannen.
Der Abend ging los mit «Darkest Hour», die das noch halb leere Volkshaus schon mal auf einen langen Metal-und-Bier-Abend einstimmten und allenfalls verstopfte Gehörgänge schon mal mit ordentlicher Lautstärke durchputzten. So starteten die Amerikaner ihr 30 minütiges Set, das viele Nummern vom neuesten Album enthielt. Für mich war es das erste Mal, dass ich Darkest Hour gesehen habe, aber ich war sehr positiv überrascht und dem Publikum schien es auch zu gefallen, obwohl dieses noch im Leerlauf unterwegs war. Bis auf vereinzelte kleinere Circle-Pits und ein paar Fäuste in der Luft war nicht sehr viel Bewegung zu sehen. Sänger John Blakemore Henry wählte sich bei einigen Songs einen Circle-Pit-Beauftragten aus, der die Menge ins Schwitzen bringen sollte, was trotz der wenig anwesenden Hörer klappte. Darkest Hour zeigten eine grosse Spielfreude und vermochten mit ihrem halbstündigen Auftritt absolut zu überzeugen.
DEVILDRIVER live Volkshaus Zürich Switzerland 2011 - I Could Care Less
«Devil Driver» kamen nach kurzer Umbaupause und langem Soundcheck auf die Bühne, um mit den ersten 120 Sekunden ihres Sets zu zeigen, warum viele Leute Metal als Lärm und Krach betrachten. Ich selbst kenne jedes Album der Band, doch selbst mit diesen Kenntnissen konnte ich mit dem Lärm, der da von der Bühne kam, nichts anfangen, Songstruktur liess sich leider gar keine erkennen. Sehr, sehr schade, aber wie mir schon oft und auch an diesem Abend gesagt wurde, ist jeder «Devil Driver» Auftritt so beschissen abgemischt. Nach ein, zwei Songs wurde das zwar zum Glück etwas besser, doch auch hier gab es Momente, die nicht mal mehr für Eingeweihte spannend waren. Der Band macht zwar niemand was vor, wenn es um Show und Einsatzfreude geht, aber musikalisch war es zu meinem allergrössten Bedauern allerhöchstens Ausschuss. Im Moshpit konnte man trotzdem seinen Spass haben und dennoch hinterliessen «Devil Driver» einen zwiespältigen Eindruck: Eine Band, die für Entertainment sorgt, grossartige Alben rausbringt aber gleichzeitig auch extrem nervig sein kann, da man Live den Sound nicht wirklich geniessen kann. Hier gehört schlicht und ergreifend der Ton Techniker der Band gefeuert und zwar in hohem Bogen! Das Devildriver trotzdem ein zu heizen vermochte, lag vorallem an einem ruhelosen Dez Fafara, der die Leute immer wieder zur Bewegung animierte und das nun gut gefüllte Volkshaus mit Songs wie «Dead to Rights», «You Make Me Sick» oder «Head On To Heartache» in Fahrt brachte.
Danach ging es Drunter und Drüber im Volkshaus. Vier Bands, drei Drumkits, «Bring me the Horizon» hatten ihr eigenes mit, was die Pause nach Devildriver in die Länge zog. Die wohl musikalisch am wenigsten ins Tour-Line-Up passende Band, war an der Reihe. Angesichts einiger Fans mit BMTH-Shirts konnte man eine sehr motiviert zu Werke gehende Band sehen. Die Briten sind wohl einer der kontroversesten Bands der Szene. Es ist wohl reine Geschmackssache ob man das Studiomaterial mag, wo die Songs doch ganz anders wirken. Live konnte ich der Performance leider nichts positives abgewinnen. Die Stimme von Sykes ähnelte eher einem Krächzen, die Gitarristen hüpften klischeehaft bei den Breakdowns auf und ab und anstelle von BMTH hätte sich für die Tour auch was passenderes finden können. Die Fans der Band schienen nur aus Teenies und Möchtegern-Kickboxern zu bestehen, immerhin gab es zwischen den Songs kein Teeniegekreische zu hören und so konnte man diese 45 Minuten besser nutzen und seinen Nikotin Pegel wieder auf die Höhe bringen, was offensichtlich auch mindestens das halbe Volkshaus auf der Strasse tat
Machine Head - This Is The End LIVE @ Volkshaus Zürich (2011) in HD
Weiter gehts mit der eigentlichen Hauptattraktion des Abends: Machine Head. Praktisch während des gesamten Umbaus stimmte die Meute einen «Machine *Fucking* Head» Chor nach dem anderen an. Der Umbau verriet schon ein bisschen was über die Bühnenshow, denn es waren insgesamt vier Projektoren und viel mehr Lichter als bei den Bands zuvor auf die Bühne gerichtet. Das Schlagzeug stand nicht auf einer Ebene, denn das Kit von Dave McClain war auf einem Podium um gut einen Meter höher als dort wo seine Bandkollegen standen. Als bühnentechnisch alles geregelt war, hörte man die Menge wieder mit den altbekannten Gesängen und los gings! Machine Head kam auf die Bühne und stimmte den Opener «I Am Hell (Sonata in C#)» an. Die Projektoren hatten dann auch ihre Arbeit aufgenommen und zeigten während der Show die Cover des jeweiligen Albums des Songs der gerade gespielt wurde oder auch andere zum Thema passende Bilder. Die Boxen wurden im Vergleich zu den vorigen Bands um eine Stufe lauter gedreht und die Menge feierte Machine Head beim ersten Song gleich mustergültig ab.
Das ebenfalls neue «Be Still And Know» folgt ohne grosse Zwischenworte, mit «Imperium» wird dann der erste «ältere» und zugleich heissersehnte Song des Abends losgelassen und macht keine Kompromisse: Mosh or be moshed! Der vollbärtige Rob Flynn ist sehr gut aufgelegt und widmet «The Blood, The Sweat, The Tears» natürlich allen Biertrinkern. Es war unbeschreiblich was in der Menge abgegangen ist: Springen, Pits, Headbangen und bei jedem Song war die Menge textsicher beim Mitsingen. Dave McClain zermöbelt sein Drumset in höchster Präzision, Gitarrist Phil Demmel ist am Dauergrinsen. Rob erinnert an das 20-jährige Bandjubiläum, das es ohne die Fans nicht geben würde, da sie auf Radio- und Fernseh-Support stets verzichten mussten und ist sichtlich gerührt vom grossen Support der Metalfans. «Darkness Within» widmet er anschliessend allen, die wie sie Musik leben und atmen. Der Song ist mit seinem besinnlichen Anfang und dem tonnenschwerem Ende definitiv ein emotionaler Höhepunkt des Abends. Ganz, ganz gross! «Bulldozer» wird seinem Titel gerecht und durchbricht einige Schallmauern, bevor der «Ten Ton Hammer» rausgeholt wird und noch mal alles von den Fans fordert.
Machine Head - Darkness Within (live) @ Volkshaus Zürich
Die Setlist war atemberaubend und wusste mit Klassikern aus alten Alben sowie mit vielen Werken vom ganz neuen Album «Unto the Locust» zu überzeugen. Robb Flynn deutete mehrmals an, dass eine riesige Energie und Intensität im Raum lag und er hatte vollkommen recht, die Stimmung war absolut unbeschreiblich. Es war ein einziger eineinhalbstündiger Kracher den Machine Head da vom Stapel liess. Machine Head zogen an diesem Abend alle Register und das Publikum war in bester Laune und tickte während der Show komplett aus. Hier stimmte einfach alles. Die Band hatte dann auch keine Mühe, sich oder die Fans zu pushen und spielten sich beinahe in Ekstase. Absolut niemand konnte sich der Wucht der Songs und der Energie der Band entziehen. Intensität und Einsatzfreude blieben den gesamten Set über hoch, es war einfach eine mächtig Arsch tretende Metal-Show!
Die «Zugaben»-Rufe erklingen kaum, dass Machine Head die Bühne verlassen haben und nach guten 2 Minuten Pause und nicht aufhörenden «Machine «Fucking» Head»-Gesängen liesen sich die Herren nicht 2 mal bitten und starteten den Zugabeblock mit «Halo». Bei diesem Lied ist es am ärgsten von allen in der Menge abgegangen. Das letzte Lied war «Davidian» wo natürlich wieder eifrig beim Refrain mitgesungen wurde und insgesamt kam man dann auf eine Spielzeit von 105 Minuten. Machine Head bedankten und verabschiedeten sich mit Plecks, Drum-Sticks und Drum-Fellen beim Publikum.
Machine Head - Aesthetics of Hate LIVE @ Volkshaus Zürich (2011) in HD
Die «The Eight Plague Tour» war mit der Ausnahme von Bring Me The Horizion sehr gelungen und Machine Head hat bewiesen, dass sie zu den besten Live-Bands der Gegenwart gehören. Jeder der diese Band mag sollte sich einen Live-Auftritt von ihnen nicht entgehen lassen. Genausowenig wie Darkest Hour oder Devildriver. Bring Me The Horizon sollte man sich dann doch unter anderen Gegebenheiten ansehen, sofern man sowas mag. Machine Head sind eine Band, in der alle einen eigenen Stil haben, der durch die gemeinsame Musik zu einem grossem eigenen Stil geschmolzen wird und das funktioniert noch mindestens weitere 20 Jahre!
Die Titanoboa war eine Riesenschlange, die vor rund 60 Millionen Jahren in Südamerika lebte. Eine Gruppe um den Kanadier Charlie Brinson hat nun die Riesenschlange wieder als Roboter aufleben lassen. Wie das Vorbild wird auch das moderne Abbild riesige Ausmasse haben: 15 Meter lang wird der fertige Schlangenroboter mit dem Namen Titanoboa sein. Der Durchmesser beträgt zwischen 30 Zentimeter und 1 Meter. Kopf und Wirbel der Schlange sind aus Aluminium. Das Innenleben von Titanoboa besteht aus hydraulischen Zylindern, die von einem Arduino-Microcontroller aus gesteuert werden.
Aktuell ist Titanoboa zu zwei Dritteln fertig: Die derzeit 10 Meter lange Schlange hat 20 Wirbel und 40 Hydraulikzylinder. 10 Wirbel und 20 Zylinder fehlen noch, ebenso die Haut aus Polyethylen, mit der das Gerippe überzogen wird. Am Ende wird das Ungeheuer gut eine Tonne auf die Waage bringen. Ziel der Erbauer ist es, die Fortbewegung einer Schlange mechanisch nachzuahmen und alternative Antriebsformen für den Transport auszuprobieren.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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