Man stelle sich vor, Darth Vader wäre von Anfang an seinen väterlichen Pflichten nachkommen und nicht erst Jahre später, als der Vater mit dem Sohn die Galaxis kontrollieren will. Sprich Anakin ist zwar ein böser Sith Lord, aber auch ein guter Vater. Der Autor Jeffrey Brown veröffentlicht, natürlich am 4. Mai, sein Buch «Darth Vader and Son». Das Buch wird 64 Seiten umfassen und kann in unserem Shop oder den folgenden Button bestellt werden.
Sehr schöne Werbekampagne für Lego der deutschen Werbeagentur Jung von Matt, bei der verschiedene Serienhelden wie die Simpsons, South Park, DuckTales, Ernie & Bert, die Schlümpfe oder die Turtles mit einfachen Legosteinen nachgebaut wurden.
Dieser Hunde heisst Sid Russell und gehört Roland Muldoon. Sid lässt gekonnt zuoberst auf der Treppe einen Ball fallen und jagt diesem hinterher, fängt ihn und bringt diesen wieder nach oben lässt, wo das Spiel dann von Neuem beginnt…
Wie der geneigte Leser der Gruft sicherlich weiss, erscheint am 15. Mai «Rize of the Fenix», das dritte Studioalbum von Tenacious D. Die Jungs haben bereits jetzt das Album komplett bei Soundcloud hochgeladen, auf das wir unsere Gehörgänge damit fluten können…
Eins vorweg, ich war nie ein Fan der Möchtegern Opern Diva Tarja Turunen und ein Die-Hard Nightwish Fan wird aus mir auch nicht mehr werden, doch die finnische Referenz, was bombastischen Orchester-Metal angeht, die Symphonic Metal Band um Keyboarder Tuomas Holopainen sind bekannt für ihre ausgefallenen Special Effects und fulminanten Bühnen- und Lichtshows. Das Schaffen von Nightwish ist bombastisch, ihre Sounds episch, leidenschaftlich und atemberaubend. Wie ihr neues Werk klingt und visuell umgesetzt wird, durfte ich am 24. April auf der «Imaginaerum» World Tour im Hallenstadion Zürich erleben. Und was soll ich sagen? Die Show war einfach grossartig und sowohl Sound wie Effekte perfekt auf einander abgestimmt, so dass selbst ein alter Thrasher gefallen am Auftritt der Finnen fand. Wie kann sowas passieren? Lest selbst…
Ein Nightwish-Konzert ohne das Bratpfannen Gesicht Tarja? Dies war wohl gleich meine erste Frage, als es darum ging, ob man denn an das Nightwish Konzert mitkommen möchte. Ja, ich mag Tarja nicht und zwar überhaupt nicht und es war für mich mehr als nur wichtig sicher zu sein, dass sie zwischenzeitlich nicht ein Comeback in der Band hatte, denn dies wäre für mich definitiv ein Grund, der Veranstaltung fern zu bleiben wie der Teufel dem Weihwasser. Doch an diesem Abend waren auch einige Hardcore-Tarja-Fans anzutreffen, die keine Göttinnen neben ihr dulden und diese wären gescheiter zu Hause geblieben, denn mit Anette haben Tuomas und seine Mannen eine weit bessere Wahl getroffen als mit jeder drittklassigen Möchtegern-Operndiva, die die Metalbühnen dieser Welt bevölkern und den Leuten die Ohren voll jammern. Somit war der Weg geebnet für eine kleine Horizont Erweiterung und Freunde ich bin froh, dass ich es gewagt habe. Nightwish haben im Hallenstadion Zürich eine tolle Show geliefert!
Nightwish - 1 -Taikatalvi & Story Time (live) @ Hallenstadion Zürich 24.4.2012
Als Anheizer hatten die Battle Beast geladen, doch da wir etwas zu lange bei Bier und Freunden rumlummelten, haben wir ihren Auftritt vollständig verpasst. Battle Beast spielte aber Heavy Fuckin‘ Metal, was man so draussen noch mitbekommen hat. Notiz: Lohnt sich eventuell mal reinzuhören. «Imaginaerum» der lang erwartete Nachfolger zu «Dark Passion Play» von Nightwish ist der Anlass der Tour und das Album ist zugleich Soundtrack zu einem Film, dessen Protagonist ein alter Liedermacher mit einer unglaublichen Vorstellungskraft ist. «Imaginaerum» appelliert an unsere Fantasie und längst vergessenen Sehnsüchte aus einer Zauberwelt.
Die Vorfreude im Publikum ist riesig und um Viertel vor neun beginnt unter tosendem Jubel der Hauptact mit seinem Auftritt, Nightwish kamen auf die Bühne. Zumindest klang es danach, denn ein riesiger Fetzen-Vorhang versperrte die Sicht, dies zu «Taikatalvi», das Marco auf einem Schaukelstuhl singt, auch während der ersten Hälfte von «Storytime» verdeckt ein Vorhang die Bühne, bevor er fallen gelassen wird und den Blick freigibt. Über Tuomas mit Zylinder und Frack, Marco mit noch längerem Bart, Anette im eleganten Kleid und mit schwarzen Haaren sowie Blondschopf Emppu thront Jukka auf einem hohen Drumpodest. Ein schmaler, breiter Videoscreen, der während der gesamten Show farbenprächtige Animationen von Karussells, Waldlandschaften und Dark-Kitsch-Montagen zeigte. Eine gigantische und stimmungsvolle Lightshow und massig Effekte wie Flammensäulen, Rauch und rotfarbenes Feuer, das sogar aus den Orgelpfeifen von Tuomas‘ Keyboard empor schlägt, bieten eine spektakuläre Show fürs Auge.
Nightwish I want my Tears back,Live in Zürich,24.4.12
Mit «Wish I Had An Angel» und «Amaranth» ziehen die Finnen Zürich schnell in ihren Bann, bevor Anette in «Scaretale» ihre Art zu Singen so überzeugend vermittelt, dass man definitiv nur fragen kann: «Who the fuck is Tarja?». Das erotisch knisternde «Slow, Love, Slow» singt sie nicht weniger überzeugend. Für «I Want My Tears Back» und die folgenden Nummern steht der irische Musiker Troy Donockley auf der Bühne, der die Band die gesamte Tour begleitet. Durch seine Uilleann Pipes (irischer Dudelsack) sorgt er live nicht nur bei dem eifrig mitgeklatschten Instrumental «Last Of The Wilds» und «The Islander», bei dem die Zuschauer für ein Lichtermeer sorgen, sondern auch bei «Come Cover Me» für Folk-Feeling. Nicht nur die «Wishmaster»-Nummer, auch die erstmals seit 2005 live gespielten «Planet Hell» und «Over The Hills And Far Away», die sorgsam für Anettes und Marcos Stimme umarrangiert wurden, sowie «Dead To The World» beweisen einmal mehr, dass Anette ehemalige Tarja-Standards auf ihre ganz eigene Weise singen kann.
Zwischendurch dürfen sich die Zuschauer über eine träumerische Akustikversion von «Nemo», die aktuelle Single «The Crow, The Owl And The Dove» und das bedrohliche «Ghost River» freuen, bevor das Instrumental «Finlandia» von Jean Sibelius den Zugabenblock einleitet. Der macht erneut klar, dass Nightwish voll auf ihr aktuelles Album setzen. Auch die beiden Zugaben «Song Of Myself» und das passende «Last Ride Of The Day» mit Feuerwerk stammen von der neuen Scheibe; den orchestralen Titelsong als Outro mitgezählt, kommen rund zehn neue Songs zum Zuge. Die funktionieren live übrigens sehr gut, auch wenn die «Dark Passion Play»-Songs und ältere Nummern natürlich am meisten abgefeiert werden. Auch an Pyroeffekten wurde nicht gespart.
Nightwish - Ghost River (Live @ Zürich 2012 - 5/6)
Mein Fazit des Abends: Nightwish verstehen es, eine tolle Show zu liefern! Die Jungs beherrschen ihr Handwerk und auch die Kunst der Inszenierung. Der heimliche Frontmann war Marco – nicht nur bei den Stücken, in denen er einen Vocalpart hatte. Der herumwirbelnde Emppu, Jukka und Tuomas, der an seinem Keyboard immer wieder zur Flasche Wein greift, bieten einen sehr überzeugenden Auftritt und wirken mit einer dauergrinsenden, tanzenden und fantastisch singenden Anette homogen. Der Spass ist den Musikern auf der Bühne jedenfalls deutlich anzusehen, Donockleys Einsätze machen den Sound noch facettenreicher. Die Spielfreude, eine gelungene Setlist und die opulente Show sind es definitiv Wert, sich Nightwish zu Gemüte zu führen!
Setlist:
Taikatalvi
Storytime
Wish I Had an Angel
Amaranth
Scaretale
Slow, Love, Slow
I Want My Tears Back
Come Cover Me
The Crow, the Owl and the Dove
The Islander
Nemo
Last of the Wilds
Planet Hell
Ghost River
Dead to the World
Over the Hills and Far Away (Gary Moore cover)
Encore:
Finlandia (Jean Sibelius cover)
Song of Myself
Last Ride of the Day
Nightwish - Nemo - live @ Hallenstadion in Zurich 24.4.2012
Toller Trailer zum Prohibitions-Gangsterfilm «Lawless», inszeniert von John Hillcoat (The Road), geschrieben von Nick Cave, mit einem bemerkenswerten Cast: Tom Hardy, Shia LaBeouf, Jason Clarke, Gary Oldman, Jessica Chastain, Guy Pearce und Mia Wasikowska. Snip von Youtube:
LAWLESS is the true story of the infamous Bondurant Brothers: bootlegging siblings who made a run for the American Dream in Prohibition-era Virginia. In this epic gangster tale, inspired by true-life tales of author Matt Bondurant’s family in his novel “The Wettest County in the World”, the loyalty of three brothers is put to the test against the backdrop of the nation’s most notorious crime wave.
Freunde, ich hab was mit allem im nachfolgenden Video gemeinsam, ich kann nicht Schauspielern. Die Idee aber das Ganze aus der Ego-Perspektive zu machen gefällt mir und die Kampf Moves sind echt witzig in Szene gesetzt!
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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