Timon und Pumbaa Real Life
Da hat MS mal wieder einen einen grossen Wurf gelandet…

(via makeuseof)
Der Siri Ultimate Combat Assistant oder eben UCA ist KI (Künstliche Intelligenz) welches jeder Kampfsituation gewachsen ist. Die Unterstützung kann dabei per HUD erfolgen, womit man Gun-Statistik und Proximity Alarme anzeigen, Predator Vision und Automatic Control nutzen kann und wenn man jetzt nicht in der Lage ist, sämtliche Bösewichte wegzuräumen, dann sollte man das Zocken wohl besser lassen…
Heute gibs ne schöne Mischung aus blutigen Effekten und tiefschwarzem Humor:
Während eines Giftmülltransportes verschwindet ein Fass mit radioaktiven Abfall. Dieses Fass gerät in die Hände von abgedrehten Hinterwäldlern, die die Substanz zum Brennen von Schnaps verwenden. Nach dem Genuss des Gebräus verwandeln sie sich in Zombies. Ahnungslose Camper stehen von nun an auf der Speisekarte der mutierten Waldbewohner.

Hier der Trailer zu «Branded», einem SciFi-Dingsbums mit irrem Plot, in dem Werbung Botschaften von Ausserirdischen in die Gehirne der Menschen implantieren, um das neue Schönheitsideal der übergewichtigen Amis durchzusetzen. They Live auf Acid meets McDoof, oder so. Hier der Plot:
After Misha skyrockets to the top of the advertising business, a tragic mishap on the set of one of his productions torpedoes his career and he retreats into self-imposed exile. Ten years later, Misha returns to a radically changed world and finds himself plagued by visions of bizarre and terrifying creatures with the ability to influence peopleÂ’s thoughts, desires and actions. Creatures only he can see.
He soon realizes the creatures are part of a clandestine campaign unleashed by a rival advertising agency to make fat the new fabulous and create a new era of uncontrolled consumer appetite. In order to save mankind, Misha uses his own considerable marketing skills to launch an ingenious plan to try to eradicate the plague. But the corporate legions will not go down without a fight.
Grossartige Parodie von «Sexy And I Know It» von LMFAO
Panzergrenadiere gehören zu den härtesten Truppen der besten Armee der Welt. Die Jungs der Pz Gren Kp 13/3 haben für ihre Kompanie eine Hymne gerappt:
Unsere Kompanie-Hymne wurde von den Soldaten Jonas Meier und Thomas Jenni komponiert und gesungen. Mit der Hymne sollen die Werte der HAMMER Kompanie sowie auch die Kameradschaft unter den HAMMER Grenadieren vermittelt werden. Der Text soll aber auch sinnbildlich für alle anderen Pz Gren Kp der Schweizer Armee stehen.
Hymne anhören
Text zum mitrappen
(via Sauglattismus)
Heute gibts einen Zombie Film aus dem Jahre 1985 mit einer Besetzung von Hunderten von Darstellern, welche als Biker mit Rock-Musik die Menschen in Phoenix Arizona zu retten versuchen und fleischfressende Zombies und Wahnsinnige aus dem Weg räumen müssen und dabei nicht vom Einsatz chemischer Waffen zurück schrecken…
Am letzten Mittwoch standen zwei Grössen aus vergangenen Zeiten auf der Bühne, einerseits Slash feat. Myles Kennedy & The Conspirators und anderseits «Mötley Crüe» beglückten die St. Jakobshalle Basel. Während die notorischsten, wildesten Glam-Rocker der Achtziger den Spagat zwischen Vergangenheit und Gegenwart schafften, vermochte Slash nicht weniger zu überzeugen und brachte die Halle mit Hilfe der Stimme von Myles Kennedy zum kochen. Da kamen Erinnerung ans Joggeli – wenn auch ans alte Stadion – auf, wo ich vor 21 Jahren zusammen mit 50000 anderen «Mötley Crüe» kurz vor ihrem Abstieg in die orientierungslosen Neunziger erlebte. Sie waren zusammen mit Metallica und AC/DC die Monsters of Rock. Geil und unvergesslich war’s, ob dies der letzte Donnerstag auch war, könnt ihr im nachfolgend Bericht erfahren.

Angeblich pilgerten 4000 Fans zur St. Jakobshalle, um den Helden vergangener Tage zu huldigen, dabei handelte es sich vorwiegend um solche, die die glorreichste Epoche der Bands noch miterlebt haben, doch auch jüngere Metalheads waren anwesend. Aufgrund eines Trauerfalls in der Familie konnte die Vorband «Black Veil Brides» leider nicht auftreten, was ich sehr schade fand, da mich der Sound doch neugierig auf einen Live Auftritt der Band gemacht hat. Nun denn, ein ander mal… – und so liessen wir die Vorband für ein paar Bierchen mehr sausen, man muss sich ja nicht alles zu Gemüte führen, wobei die Winterthurer Hard-Rock Band «Gloria Volt» sicherlich ihr bestes gab, für mich aber leider kein würdiger Ersatz für die Black Veil Brides war, da der Sound hier doch nicht wirklich zu vergleichen ist. Aber wie man auch vom Earshaker Day weiss, muss man mit Veränderungen im Programm rechnen.
Einer, der sich praktisch gar nicht verändert hat, ist Slash himself. Seit 30 Jahren trägt der Ex-Guns’n’Roses Gitarrist das gleiche Outfit, bestehend aus schwarzem Zylinder, Sonnenbrille, krause Wuschelfrisur, abgeschnittenem Shirt und Lederhosen. Für die aktuelle Tour hat er sich «The Conspirators» und den Sänger von «Alter Bridge», Myles Kennedy and die Seite geholt. Die Stimmung ist ab der ersten Minute grossartig und nicht nur Slash sondern auch Myles Kennedy & The Conspirators können durch eine hervorragende Performance überzeugen. Der Fokus der Show liegt dabei ganz klar auf der Musik. Ein einfaches Backdrop mit dem Cover des aktuellen Albums «Apocalyptic Love» ziert den Bühnenhintergrund und die Lichtshow hat offenkundig den Zweck, dass man die fünf Musiker gut sehen kann.

Da diese nicht nur bester Laune sind sondern auch auf aufgesetztes Gepose verzichten, besticht die Show von Slash, Myles Kennedy, Brent Fizz, Todd Kerns und dem für die Tour zusätzlich angeheuerten Gitarristen Frank Sidoris durch ihre Bodenständigkeit. Egal, ob sie Songs von «Apocalyptic Love», die aktuelle Single «You’re A Lie» oder Guns’n’Roses Hits wie «Sweet Child O‘ Mine» spielen, das Publikum singt begeistert mit und bejubelt nicht nur Gitarrenheld Slash sondern auch den hervorragenden Sänger Myles Kennedy. Slash spielt nach Herzenslust und lässt seine LesPaul jaulen und singen. Bei «Anastasia» darf Myles sogar seine Gitarre während Slashs Solo zur Hand nehmen. Slash, der wie ein kleiner pummeliger gutmütiger Knuddelbär wirkt, hetzt auf der Bühne ständig auf und ab. Er ist eindeutig der Star. Selbst der sehr gute Myles Kennedy kann ihm nicht das Wasser reichen, schon gar nicht, als er selbst zur Gitarre greift.
Der Auftritt wusste zu begeistern. Slash spielte gewohnt cool und es war eine wahre Freude, ihn live zupfen zu sehen. Meinetwegen hätten sie auch gerne mehr als nur eine Stunde spielen dürfen! Diese 60 Minuten Spielzeit erlaubten der Band immerhin eine gelungene Mischung von Songs der beiden Alben, den bereits erwähnten Guns’n’Roses Klassikern und mit «Slither» auch einen Song von Velvet Revolver zu spielen. Unnötig ist wahrscheinlich zu erwähnen, dass die Reaktionen bei «Sweet Child O‘ Mine» und dem gefeiertem Abschluss «Paradise City» am euphorischsten waren. Es dürfte auch kaum einen an Rockmusik interessierten Menschen geben, der nicht stante pede diesen Song lauthals mitgröhlen könnte. Selbst bei der Abschiedsverbeugung fällt Slash der Zylinder nicht vom Kopf. Vermutlich ist der Deckel schon mit den lockigen Haaren verwachsen.
Setlist Slash:

Pünktlich um 21.00 Uhr startete das Intro und schon bald schlürfen zwei alte Herren auf die Bühne. Vor allem bei einem hat man das Gefühl er suche noch seinen Gehwagen. Mick Mars. Viel hat man schon über seine gesundheitlichen Probleme gelesen, er hat eine seltene Knochenkrankheit, aber dass der Mann sich kaum bewegen kann, ist schon heftig. Seine hohen Plateau-Schuhen mit riesigen Absätzen verbergen nicht, wie klein und schmächtig der Gitarrist ist. Er wirkt wie eine Marionettenpuppe. Mit seinem unter dem typischen Hut weiss-schwarz geschminkten Gesicht, sah er zwar aus, als hätte man Michael Jackson wieder ausgegraben, aber sein Instrument beherrscht er nach wie vor. Mit «Wild Side» geben die vier Amis gleich zu Beginn den Tarif des heutigen Abends für alle unmissverständlich durch. Das Mötley Crüe Theater hat begonnen! Imposant ist Tommys ca. 8 Meter hohe Rollercoaster-Drum, doch mehr dazu später. Natürlich dürfen zwei tanzende Girls, die jeder Playboy-Titelseite gut zu Gesicht gestanden hätten, als Backstage Unterhaltung nicht fehlen. Sie wirkten wie aus dem «Girls, Girls, Girls»-Video entsprungen. Die anwesenden männlichen Fans werden diese Einlage der Band wohl kaum übel genommen haben.
Irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, dass die beiden wohlgenährten Nikki Sixx und Vince Neil den beiden anderen Spargeln Tommy Lee und Mick Mars Backstage das ganze Essen wegfuttern, aber lassen wir solche Mutmassungen mal im Raum stehen. Weiter geht es mit dem wohl schnellsten Crüe-Song: «Live Wire» gefolgt von «Too Fast For Love». Vince wendet sich das erste Mal mit einer Ansage direkt an die Fans in der knapp zu drei Vierteln gefüllten Halle. Er macht es uns allen einfach, in dem er uns erklärt, dass wir einfach immer mit «Fuck yeah» auf seine glorreichen Fragen wie «lebt ihr noch» antworten sollen. Das F-Wort bleibt uns auch bei jedem Satz der Jungs ein treuer Begleiter des heutigen Abends. Weiter erzählt er uns, dass sie zu Hause in Los Angeles als «The Saints» bekannt sind und somit folgt mit «Saints Of Los Angeles» auch der einzige Song, der nicht mindestens zwanzig Jahre auf dem Buckel hat.

Nikki sieht mit seinem toupierten, schwarzen Haar und breitem Stirnband irgendwie aus wie japanischer Glam-Rock-Fan im besten Teenie-Alter. Mit einem kleinen Unterschied: ER ist das Original. Trotzdem sind auch seine Bewegungen ein bisschen langsamer und entsprechen nicht ganz seinem jugendlichen Look. Und auch ein bisschen vorsichtiger – beim Rückwärtslaufen schaut man auch ab und zu rückwärts. In anderen Worten es wird nicht mehr alles gnadenlos plattgewalzt. Dass er aber immer noch der wilde, rücksichtslose Rocker ist, beweist er, als er einem Security heimlich auf den Nacken spuckt. Nach diesem Abstecher ins 21. Jahrhundert geht es zurück in die glorreiche Glam-Rock-Zeit der Achtziger Jahre mit «Shout At The Devil». Vince meint danach, dass es heute Abend ein paar heisse Bräute im Publikum hat und wir uns glücklich schätzen dürften. Recht hat er. Und die eine oder andere lüpft auch artig das Shirt, wenn er sie mit seinem Blick anvisiert. Vince sagt so gleich, dass sie auch auf der Bühne zwei nette Girls hätten.

Es folgen mit «Don’t Go Away Mad (Just Go Away)» und «Same Ol‘ Situation» zwei weitere Songs vom Höhepunkt ihres Schaffens – vom Dr. Feelgood Album. Bei beiden Songs hängt sich Vince eine Gitarre um und vergisst noch mehr als sonst die eine oder andere Textzeile fertig zu singen. Seine Stimme ist vom Klang her einzigartig. Und sie ist auch eine Gratwanderung zwischen eben dieser Einzigartigkeit und Micky Maus. Er schafft es jedoch knapp, dass sie nie ganz nach Entenhausen kippt. Wenn es mit der Musik nicht geklappt hätte, wäre er wohl als Micky Maus im Disneyland unterwegs. Alle vier sind Paradebeispiele für Selbstdarstellung und wechseln sich ständig dabei ab, im Vordergrund zu stehen. Die Songauswahl konnte nicht besser sein. So folgen weitere Songs aus den Anfangstagen – «Looks That Kill» und «»Piece Of Your Action». Beim letzteren Song durften ein paar Fans auf die Bühne – acht Mädels und ein Quotenjunge – und während der Hälfte des Songs vor Tommys Drumkit tanzen.
Die Stimmung im Publikum ist gut, wenn auch nicht berauschend. Viele wollten wohl einfach wieder mal ihre Idole aus deren Teeniezeit sehen. Das fällt auch Tommy auf, der den anderen mitteilt, dass die Leute auf den Rängen wie zu Hause auf dem Sofa sitzen. Nikki fordert diese dann auch aufzustehen, schliesslich sei man an einem Crüe-Konzert… doch bleiben trotz Aufforderung die meisten gemütlich sitzen. Nach «Primal Scream» folgt mit «Smokin‘ In The Boys Room» eine Zeitreise in die Schulzeit der Jungs. Die Stimmung erreicht ihren bisherigen Höhepunkt und der runde Screen hinter Tommys Rollercoaster beleuchtet die Show ziemlich cool. Und nun endlich darf Tommy auch seine riesige Konstruktion vorführen. Er schwebt zwar nicht mehr über den Köpfen der Fans, aber nicht viel weniger eindrücklich dreht er sich vertikal im Kreis und bleibt auch mehrere Male kopfüber stehen. Dass er als Untermalung Musik wählt, die eher an die Love Parade als ein Rock Konzert erinnert, ist merkwürdig, aber die Showeinlage ist insgesamt stimmig und auch optisch hervorragend untermalt. In Gang gesetzt wird sein Drumcoaster durch eine Hand, die ihn zunächst von links nach rechts schiebt bis er endlich genug Schwung für den kompletten Kreis hat. Nachdem er unter lautem Jubel ein paar Runden gedreht und selbst kopfüber erstaunlich tight gespielt hat, darf dann auch ein glücklicher Fan Namens Timo neben Tommy im Rollercoaster Platz nehmen und Tommys Show aus nächster Nähe und teilweise ebenfalls kopfüber erleben.

Wir nähern uns mit «Dr. Feelgood» dem sicheren Ende des heutigen Abends. Doch bevor die vier Bilderbuch-Rockstars die Bühne ohne Zugabe verlassen, spielen sie einen Höhepunkt des Abends: «Girls, Girls, Girls». Anschliessend wird ein Flügel auf die Bühne gerollt, der über und über mit Spiegelpailletten besetzt ist und Tommy nimmt Platz und beginnt «Home Sweet Home» anzustimmen. Während dem Song platzieren alle vier für einen kurzen Moment ihre Fäuste buddymässig übereinander, als wären sie die besten Freunde… – gibt es da nicht das eine oder andere Gerücht zu diesem Thema von wegen getrennten Hotels und so… – aber lassen wir das. Und weiter zum nächsten stimmungsmässigen Höhepunkt «Kickstart My Heart»». Auf dem Screen fahren wir Achterbahn in endlosen Tunnels – und das optisch mit Tommys Schlagzeug. Am Ende schlägt dann nicht nur das riesige Herz auf dem selbigen Screen mit 180.

Nun, das war’s. Es fehlt kein Song. Vince sagt es uns nochmals, was wir ja alle schon lange wissen: «We are Mötley Crüe». Mit einem «30 Years of Crüe. Danke Basel» auf dem Screen verabschieden sich die vier Überrocker definitiv. Es war ein guter jedoch kein überragender Konzertabend. Ohne grosse Überraschungen. Mit der perfekten Songauswahl zerrt auch Mötley Crüe von ihrer glorreichen Vergangenheit. Und genau wegen dieser Vergangenheit und diesen Songs sind wohl heute auch die meisten ins Joggeli gepilgert. Die Show, die die vier bieten ist von vorne bis hinten durchgeplant und lässt die Natürlichkeit vermissen, die Slash und seine Band ausstrahlen und so richtig will der Funke nicht überspringen. «Mötley Crüe» scheinen Wert auf Theater zu legen. Zum Abschluss bekommen die ersten Reihen noch ein Geschenk von der Band: Nachdem Tommy Lee seine Drumsticks ins Publikum gekickt hat, wird ein Eimer mit roter Farbe ins Publikum geschüttet und noch einer und… sechs insgesamt werden es schon gewesen sein. «Mötley Crüe» konnten mich als Headliner nicht wirklich überzeugen. Slash feat. Myles Kennedy & The Conspirators haben dagegen eine rundum überzeugende Show gespielt, die gerade im Kontrast zu «Mötley Crüe» zeigt, dass eine gute Rockshow auch ohne grosses Tamtam auskommt.
Setlist Mötley Crüe:
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Hier der Trailer zu Quentin Tarantinos «Django Unchained» und ich mag den Look des Films nicht wirklich, aber ich mag die Tarantinosche Mixtur aus 70s Black Movie inklusive Soundtrack, Südstaaten-Dings und Western. Jetzt muss ich nur noch die Barock-Fummel irgendwie einordnen…