A Rule Is To Break: A Child’s Guide to Anarchy

A Rule Is To Break: A Child's Guide to Anarchy

Der Titel «Kill Your Parents» für dieses Kinderbuch war dem Verleger wohl zu heiss. Aber auch mit dem aktuellen Titel konnten John Seven und Jana Christy für hochgezogene Augenbrauen sorgen. Nach eigenen Angaben wollen die beiden mit «A Child’s Guide to Anarchy» keine Satansbraten produzieren, sondern kritische Freigeister. Dagegen lässt sich in der Form nichts sagen. Auch der letzte Punkt auf Seite eins ist nicht unsympathisch.

A Rule Is To Break: A Child's Guide to Anarchy

Aber irgendwas sagt mir, dass Eltern im Zweifel doch lieber zur Raupe Nimmersatt greifen, zu gross ist die Angst vor dem «Was haben wir nur getan»-Effekt, wenn die ersten Freunde Ratte, Zecke und Sterni heissen…

A Rule Is To Break: A Child's Guide to Anarchy
A Rule Is To Break: A Child's Guide to Anarchy

Metalachi: Slayer «Raining Blood» Cover im Mariachi Style

Freunde, was für eine geile Scheisse! Eine Mariachi Kapelle covert Slayer’s «Raining Blood» und hinter dem Schlagzeug sitzt kein geringerer als Dave Lombardo, der es sich nicht nehmen liess bei diesem Song selbst Hand und Fuss anzulegen. Und nun fragt ihr euch sicher, was ist Metalachi? Ganz einfach: «The Worlds First And Only Heavy Metal Mariachi Band», so lautet die Unique selling proposition des quirligen Sextetts aus Mexico. Natürlich muss ich nicht erwähnen, dass ich sofort Fan auf Facebook geworden bin, denn Metal, Mariachi und Mezcal macht müde Männer munter. Yeah Amigos!

Metalachi: Slayer «Raining Blood» Cover im Mariachi Style
Metalachi: Slayer «Raining Blood» Cover im Mariachi Style

Wie klingt ein schnarchender Kolibri?

Gute Frage und noch bessere Antwort dazu im nachfolgenden Clip :)

Sleeping hummingbird "snores" in Peru
Sleeping hummingbird "snores" in Peru

Frauen nerven im Bett

Mal abgesehen vom Sex – Frauen nerven im Bett. Wenn ich von der Erotik einmal absehe, haben mir Frauen im Bett nichts als Ärger eingebracht. Mit Wehmut denke ich manchmal an die Teenagerzeiten zurück, in denen ich entweder allein und entspannt die Nachtruhe genoss oder nur vorübergehend mit einer Frau das Bett aufsuchte. Die Probleme fingen erst so mit Anfang zwanzig an, als man das Nachtlager «wie Mann und Frau» teilte, sprich: vom Einschlafen bis zum Aufstehen. Hieraus muss ich eine ganz bittere Bilanz ziehen.

Frauen nerven im Bett

«Nächte des Grauens» ist noch untertrieben. Am Tage durchaus abgeklärte, zupackende und moderne Frauen mutieren angesichts von Federkern und Daune ausnahmslos zu verwöhnten, lebensuntüchtigen, egoistischen Zicken. Wie ich jetzt an einigen Beispielen schlüssig beweisen werde.

Beginnen wir mit dem unerfreulichen Thema «Mücken». Vorweg muss ich sagen, dass ich im Sommer grundsätzlich ganz gern neben einer Frau liege, weil ich dann von Stechmücken verschont bleibe. Die stürzen sich immer auf meine Partnerin. Das ist bitter, tut mir persönlich auch wirklich leid, ist aber noch lange kein Grund, mich grob wachzujammern: «Ich bin völlig zerstochen». Mit einer Stimme, die im Grenzbereich zwischen Hysterie und Nervenzusammenbruch moduliert. Der Auftrag an mich, dem männlichen «Sicherheitsbeamten», ist klar: «Steh auf und geh Mücken jagen». Ich weiss nicht, warum Frauen selbst keine Mücken jagen. Warum sie im Bett liegend den Späher machen, auf schwarze Punkte an der Decke deuten und «Da!» rufen. Ich weiss vor allem nicht, weshalb ich immer wieder gähnend, mit zerzaustem Haar und einer zusammengerollten Zeitung auf der Matratze stehe und auf Zuruf Tiere totschlage.

Sex… am liebsten in der Löffelchen-Stellung. Ich liebe diese Schlafposition, weil sie mich in dem Grundvertrauen in die Richtigkeit meines Daseins bestärkt. Nun gibt es aber zahlreiche Frauen, die sich anfangs sehr anschmiegsam geben und leidenschaftlich «löffeln», sich aber, wenn es um die endgültige Schlafposition geht, als sehr hartleibig erweisen. Sie stossen sich mit der einen Hand von mir los, ergreifen mit der anderen Hand die eigene Bettdecke und verteidigen dieses Refugium mit erbitterter Gegenwehr. Und ich muss geduldig warten, bis die Meine-Decke-gehört-mir-Autistin endlich in den Schlaf gesunken ist und ich beginnen kann, vorsichtig robbend, verlorenes Terrain zurückzugewinnen. Wenn ich dann, nunmehr halbherzig löffelnd, in tiefen Schlaf gesunken bin, kommt häufig schnell die nächste Gemeinheit. Ein brutaler Stoss, meist mit dem Ellbogen ausgeführt, trifft mich in die Seite. Ich schrecke hoch und höre eine schneidende Stimme: «Du schnarchst!». So was würde ich nie tun. Ich finde es bezaubernd, wenn sie im Schlaf redet oder ein bißchen vor sich hin blubbert. Nie würde ich mit dem Ellbogen stossen. Aber Frauen ist es ja egal, ob man frühmorgens einen wichtigen Termin hat. Nach der Tat sinken sie umgehend wieder in den Tiefschlaf, und ich liege mit tellergrossen Augen in der Dunkelheit und finde keine Ruhe.

Grauenhaft ist auch eine andere Variante der körperlichen Attacke. Da liegt man wohlig unter seiner Decke und ist am Wegnicken und dann kommen sie: kalt, eiskalt. Gefrorene Frauenfüsse schieben sich langsam und unaufhaltsam zwischen die männlichen Schenkel. Dort sollen sie gewärmt werden. Der Mann zuckt zurück, windet sich, versucht die Flucht, aber die weichen Gletscher unter der Decke sind stärker. Alle Frauen haben kalte Füsse! Alle! Und sie kennen kein Erbarmen. Stumm, aber fordernd kommen sie in der Nacht gekrochen und saugen Körperwärme im Gigawatt-Bereich ab. Schrecklich!

Manchmal geben sie aber auch dann keine Ruhe, wenn man ihre Permafrost-Füsse enteist, das Schnarchen eingestellt und dem Löffeln entsagt hat. Denn dann haben sie was gehört. «Da ist doch jemand», raunen sie, «Da hat doch was geknackt» oder «Hörst du diese komischen Geräusche?» Die Botschaft ist erneut glasklar: Mann, pack dir einen hölzernen Kleiderbügel oder sonst eine behelfsmässige Waffe, wag dich in die dunkle Wohnung und vertreib den Einbrecher, so du einen findest. Klar, dass jeder Mann dem tiefverwurzelten Instinkt zum Schutze der Sippe folgt und in Socken und Unterhosen wie ein Depp im Dunklen umherstolpert. Um dann frierend und unverrichteter Dinge wieder zur (natürlich tiefschlafenden) Partnerin zurückzukehren.

Wer meint, mit dem Morgengrauen sei der Ärger ausgestanden, irrt! Wie in einem Horrorfilm, der scheinbar seinen gruseligen Höhepunkt erreicht hat und dann noch mal entsetzlich zuschlägt: Die Rede ist von unterschiedlichen Schlaf- und Wachrhythmen. Ich arbeite eben bis in die frühen Morgenstunden und stehe folgerichtig nicht gerade mit den Hühnern auf. Kein Problem für den Alleinschläfer. Was aber soll ich mit einer Frau machen, die morgens um sieben kerzengerade nachfedernd im Bett sitzt, Langeweile hat, sich laut und vernehmlich reckt, gähnt, räuspert, aufdringlichen Körperkontakt sucht und am Ende gar flüssige Konversation fordert? Nachdem ich blutsaugende Insekten zur Strecke brachte, zum Dank dafür Ellbogen-Checks kassierte und unter die eigene kalte Bettdecke verbannt wurde.

Nach all dem reichte es mir irgendwann. Und zwar richtig. Eines frühen Morgens wurde ich durch die Frage: «Kannst du auch nicht mehr schlafen?» geweckt und herrschte die Frau neben mir rüde an: «Halt die Klappe und mach Frühstück!» Kurz danach fiel die Wohnungstür krachend ins Schloss, und ich musste mir das Frühstück selbst machen. Gibt es keine Hoffnung? Doch, die gibt es!!! Ich habe – nun ja – jemanden kennengelernt. Und die ist anders! Sie ist anschmiegsam und kuschelt exzessiv. Ich darf in ihrer und Gegenwart ausgiebig schnarchen. Wenn sie Geräusche hört, schaut sie selber nach dem Rechten. Mücken bringt sie mit geschickten Schlägen eigenhändig zur Strecke, und sie hat niemals kalte Füsse. Gut, sie ist vielleicht ein bisschen verspielt.

Aber welche Katze ist das nicht?

Wo brennt es?

Tja, als Feuerwehrmann hat man es nicht einfach… :)

Wo brennt es?

Kamasutra Keksformen

Kamasutra Keksform ist das Küchenutensil der Stunde. Na ja, fast. Die Fickificki-Formen gib es für 55 EUR bei Pipparkaka zu kaufen…

Kamasutra Keksformen
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Sith Predator

Sehr schönes Mashup von meinem Lieblings-Predator und Star Wars…

Star Wars Sith Predator 334x475
Star Wars Sith Predator2 334x475

Wanted Melody – Rauchende Colts und Penisse

Was die beiden Regisseure Paul Jaulmes und Boris Croisé da mit «Wanted Melody» geschaffen haben übertrifft alle Erwartungen. So sind alle Protagonisten in diesem Animations-Western Pimmel, damit hört der Idee aber noch lang nicht auf. Im Gegenteil. So kreativ wurde noch nie mit den Charakteristika des männlichen Geschlechtsteils gearbeitet. Dazu ist die Produktion von einer Qualität, die genau so ins Kino gebracht werden kann. Und die überqualifizierten Franzosen haben mehrere Skripte im Köcher. Unter anderem wollen sie «The Willies» durch einen Horrorfilm und ein Piraten-Abenteuer schicken. Aber jetzt erstmal Film der wohl überraschendsten Kurzfilm des Jahres :)

Wanted Melody
Wanted Melody

Gumdrop the Robot

Dieser Kurzfilm zeigt einen Roboter bei Probeaufnahmen und richtig cool dabei ist, dass die Filmemacher den Roboter digital in Ausschnitte alter Filme eingefügt haben, so zum Beispiel in Szenen mit einem Tanz mit Fred Astaire und Charlie Chaplin. Der Film stand unter der Regie von Kerry Conran, welcher «Sky Captain and the World of Tomorrow» gemacht hat und die visuelle Effekte stammen von Menschen, welche auch bei «Avatar» und «The Avengers» mit gearbeitet haben…

Gumdrop Short Film (+ Kendra Trailer) | WIGS
Gumdrop Short Film (+ Kendra Trailer) | WIGS

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