Meet the Marshmallow Man
Müde und der Zug ist wieder einmal hoffnungslos überfüllt? Da muss man sich zu helfen wissen, um schlafen zu können…

Freunde, hier die Trickfilmversion des Comics von Flix: «In meinem Freundeskreis gelte ich als Mädchenexperte, kein Ahnung warum».
Mit dem neuen Bundesgesetz betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) droht ein massiver Eingriff in die Grundrechte. Das neue Bundesgesetz erlaubt die Installation von Bundestrojanern auf Computern und Mobiltelefonen, die Speicherung auf Vorrat aller Verbindungsdaten während 12 Monaten (E-Mail, Handy, IP-Adressen, usw.) sowie eine intrusive Überwachung der Mobiltelefonie mittels IMSI-Catchern. Der Plan des Bundes ist absolut unverhältnismässig, ja sogar ein Nachteil für den ICT-Standort Schweiz. Die Revision verdammt Anbieter dazu, ihre Kunden auszuspionieren und die Revision des BÜPF kann man auch «Anti-Swissness-Vorlage» bezeichnen. Wer dagegen ist, sich überwachen zu lassen, kann mit dieser Online-Petition ein Zeichen gegen die geplante Revision des BÜPF setzen, damit wir nicht Verhältnisse wie in Amerika mit PRISM haben, den die Schweiz braucht kein: Yes we scan!
Die geplanten Massnahmen bringen nicht mehr Sicherheit, sondern die Gefahr des Missbrauchs persönlicher Daten im grossen Stil. Gemäss dem Bundesamt für Justiz wurde vieles im Zusammenhang mit der BÜPF-Revision missverstanden. Zudem gehe es beim Entwurf bloss um Massnahmen im Rahmen einer Strafverfolgung und nicht um eine präventive Überwachung. Mit dem Einsatz eines Staatstrojaners wolle der Bund lediglich sicherstellen, an strafrechtlich relevante Daten zu kommen, bevor diese vom Verdächtigen verschlüsselt würden. Auch die Schweizerischen Vereinigung zur Bekämpfung der Piraterie «Safe» äusserte sich, dass es in der Schweiz heute nur beschränkte rechtliche Grundlagen gibt, um gegen Urheberrechtsverstösse im Internet vorzugehen.
Das geplante Gesetz stellt aber aus Sicht diverser Experten die Bevölkerung unter Generalverdacht und kriminalisiere die Privatsphäre der Schweizer Bürger. Dazu kommt, dass der Staatstrojaner, den die Schweiz wohl eingekauft hat, vermutlich um einiges mehr kann, als rechtlich erlaubt ist. Die Bürger verliert so die Hoheit über seine Daten. Die SwiNOG Federation hat Grafiken zu Statistikdaten aus der Fernmeldeüberwachung veröffentlicht und bemerkt dazu: Dass die geplante BÜPF-Revision die Aufbewahrung von Telekommunikationsdaten von sechs auf zwölf Monate verlängern will, die vorliegenden Daten aber deutlich zeigen, dass dieser geplanten Verdoppelung der Aufbewahrungszeit der Telekommunikationsdaten gar keine tatsächlichen Bedürfnisse der Strafverfolgungsbehörden zu Grunde liegen. Bereits nach weniger als drei Monaten sind nämlich mehr als 80% der Daten-Abfragen erfolgt. Weitere Abfragen treffen nur noch sporadisch beim Dienst ÜPF ein. Die geplante Verdoppelung der Aufbewahrungszeit, die das Bedürfnis der Bürger nach Datenschutz massiv verletzt, hilft den Strafverfolgungsbehörden also in Tat und Wahrheit nur in ganz wenigen Fällen.
Die Grafik zeigt überdies, dass die meisten Abfragen (zu IP-Adressen) bereits in der ersten Woche gestellt werden. Die Vorratsdatenspeicherung stellt nicht nur bezüglich ihrer Wirksamkeit eine Verletzung der gebotenen Verhältnismässigkeit dar, sondern auch hinsichtlich der Vorhaltedauer. Die Aufteilung nach der Art der beim Dienst ÜPF angefragten Daten zeigt, wie wenig IP- und E-Mail-Adressen sowie Festnetznummern gebraucht werden: Diese drei Datentypen machen nämlich zusammen weniger als acht Prozent der gesamten Anfragen aus. Der absolute Löwenanteil der Anfragen betrifft die Zuordnung von Telefonnummern und Kunden im Mobilbereich. Was bedenklich stimmt, sind massive Vereinfachung der Überwachung mittels Verzicht auf die Genehmigung durch eine gerichtliche Instanz für viele Fälle, Ausdehnung der Verpflichtung der Provider zur flächendeckenden Speicherung aller Verbindungs- und Standortdaten sämtlicher Bürger auf Vorrat auf 12 Monate – mit dem erwünschten oder in Kauf genommenen Nebeneffekt, dass kleinere Provider ökonomisch vernichtet werden und nur wenige grosse, halbstaatliche Provider übrigbleiben werden und den Einsatz sogenannter «Staatstrojaner» zur Ausspähung sämtlicher Computeraktivität einer Person und all ihrer Passwörter und Zugangsdaten im Rahmen der Fahndung.
Es scheint als ob erst ein schlimmer konkreter Schadenfall eintreten muss, bis der Wert der Grundrechte im öffentlichen Bewusstsein wieder den Platz einnimmt, der ihm gebührt. Den die Tatsache, dass die NSA im Geheimen die Telekommunikationsdaten von Millionen von Amerikanern ohne begründeten Verdacht aufgezeichnet hat, stellt einen empörenden Machtmissbrauch dar, der eigentlich viel zu wenig grosse Wellen wirft. Dabei ist Snowdens Whistleblowing die Chance, die wesentlichen Bestandteile von etwas zurückzudrängen, was gleichbedeutend mit einem «Putsch der Regierung» gegen die Verfassung ist.
You are not alone…

Schweizer Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne haben eine mechanische Katze gebaut, die so schnell läuft wie kein anderer Roboter dieser Klasse. Der vierbeinige Roboter, welcher auf den Namen «Cheetah-cub» (Geparden-Junges) getauft wurde, legt in einer Sekunde fast seine siebenfache Körperlänge zurück, ist rund ein Kilogramm schwer und 20 Zentimeter lang. Ihre vier Beine sind exakt Katzenbeinen nachempfunden, die jeweils drei Glieder haben dieselben Proportionen und Winkel zueinander wie bei einer Katze. Federn bilden die Sehnen, kleine Motoren – sogenannte Aktuatoren – ersetzen die Muskeln. Mit ihrer Entwicklung wollen die Wissenschaftler im Team um Auke Ijspeert vor allem die Erforschung der Biomechanik vierbeiniger Roboter vorantreiben, doch sie haben auch bereits Anwendungen im Blick. «Er ist noch im experimentellen Stadium», erläuterte Ijspeert. «Aber auf lange Sicht ist das Ziel des «Cheetah-cub Robot», die Entwicklung schneller, wendiger, kleiner Maschinen zu ermöglichen, die zur Erkundung dienen können, zum Beispiel für Such- und Rettungseinsätze bei Naturkatastrophen.» Ganz so wendig wie ihr natürliches Vorbild ist die Roboterkatze allerdings noch nicht und auch noch längst nicht so schnell: Je nach Gangart kommt der «Cheetah-cub» maximal auf rund fünf Kilometer pro Stunde. Doch er verfüge über eine exzellente Selbststabilisierung, sei leicht, kompakt, robust und einfach aus breit verfügbaren Einzelteilen zusammenzusetzen, zählen die Forscher die Vorzüge auf…
Die ehemalige Olympia-Turnerin June turnte als erster Mensch überhaupt die perfekte 10 am Boden und holte als Sahnehäubchen noch am gleichen Tag die Goldmedaille am Reck. Bei der darauffolgenden WM in Basel zeigte sie vor der staunenden Weltöffentlichkeit den ersten Doppelsalto rückwärts ohne Hilfsmittel. Weil er als zu gefährlich galt, durfte er von den Punktrichtern ab 1970 nicht mehr bewertet werden. Mit 90 (!) beweist June, dass ihr Salto alles andere als gefährlich ist. Man muss nur die richtige Technik beherrschen!
Die herrschende Elite wird gezwungen, zu ihrem eigenen Schutz Privatarmeen zu unterhalten. Um ihre Herrschaft zu sichern werden diese Eliten frühzeitig den totalen Überwachungsstaat schaffen, eine weltweite Diktatur einführen. Die ergebenen Handlanger dieses Geldadels sind korrupte Politiker… Haben wir das so gewollt? – Carl Friedrich von Weizsäcker
Kinder, mit einem solchen Gebiss ist man alles andere, nur kein Superheld…

Wozu ein Vater imstande ist, wenn seine sechsjährige Tochter verschwunden und die Spuren ins Nichts führen, zeigt uns der erste spannende Trailer zum Entführungsthriller «Prisoners» mit Hugh Jackman, Jake Gyllenhaal, Paul Dano und Terrence Howard. Die Dreharbeiten zu «Prisoners» sind noch im Gange, ins Kino kommt der Thriller von Denis Villeneuve («An Enemy») am 26. September 2013. Hier der Plot:
Das Leben von Kriegsveteran Keller Dover (Hugh Jackman) gerät aus den Fugen, als seine sechsjährige Tochter Anna und ihre Freundin Joy an Thanksgiving entführt wird. Die fieberhafte Suche unter Aufsicht vom ambitionierten Detektiv Loki (Jake Gyllenhaal) führt zu keinem Ergebnis. Und auch der einzige Verdächtige, der geistig zurückgebliebene Alex Jone, muss wieder laufen gelassen werden. Dover wird selbst tätig und beschreitet einen folgenschweren Pfad der Selbstjustiz.