Elvira Barbie
Das richtige Spielzeug für den Nachwuchs…

Das richtige Spielzeug für den Nachwuchs…

Leider kommt es viel zu selten vor, dass Horrorkomödien im Trailer einen guten Eindruck hinterlassen, aber diese hier sieht wirklich witzig aus, was vermutlich an den Darstellern liegt. Wirkt ein bisschen, wie eine Parodie von «Der Exorzist», ist dabei ein bisschen doof und verspricht ein Dämonenbaby, das vermutlich aussieht, wie Hellboy als Kind. Veröffentlicht wird der Film am 25. Juli als VOD, Video on Demand ist ja quasi wie Kino. Oder so.
Rob Corddry (Children’s Hospital, Hot Tub Time Machine) and Leslie Bibb (Iron Man) star in Hell Baby, a horror comedy about an expectant couple forced to enlist the help of the Vatican’s elite exorcism team after they move into a haunted fixer-upper in New Orleans. The hilariously zany feature directing debut of writing-acting duo Robert Ben Garant and Thomas Lennon (Night at The Museum, Reno 911!: Miami), Hell Baby also stars Keegan Michael Key (Key and Peele, Due Date), Michael Ian Black (This is 40), Riki Lindhome (Million Dollar Baby), Rob Huebel (Children’s Hospital, The Descendants) and Paul Scheer (The League).
Der kanadische Dichter Shane Koyczan wuchtet hier einen Text ans Licht der Welt, der inhaltlich, noch mehr aber durch die Kraft des Vortrags in Mark und Bein geht. Da der moderne Mensch A ungern liest und B ungern schwarzen Bildschirmen zuhört, sammelte Koyczan für seinen grossartigen Text eine Reihe ebenso grossartiger Visual Artists zusammen, die dem Ganzen den Sehgewohnheiten des Internets entsprechend einen visuellen Rahmen verpassen. Und gerade die Kombination aus Text und Animation zeigt hier aufs Überraschenste, wozu das Format Gedicht noch heute imstande ist.
Deviantart Benutzerin Michii hat für Will diesen grossartigen Zombie Minion gebastelt…
«Ist das noch Punkrock, wenn euer Lieblingslied in den Charts ist?», fragen Die Ärzte in einem ihrer neuesten Songs und die Antwort wird gleich mit dazu geliefert: «Ich glaube nicht!» Dieser Meinung bin ich auch, doch Die Toten Hosen vermochten dennoch zu überzeugen. Gut möglich, dass Die Ärzte beim Dichten dieser Zeilen an die Fans der Truppe aus Düsseldorf gedacht haben. Und die Frage ist berechtigt! So erfolgreich wie die Band aus Düsseldorf ist derzeit im deutschsprachigen Raum nur noch der Schlager-Graf von Unheilig. Punk lehnte sich vor Urzeiten mal gegen den gesellschaftlichen Konsens auf, doch diese deutschrockige Bierseligkeit, welche die Hosen auf dem Gurten zelebrieren, ist wohl eher eine Art Antithese zum Punk. Ich habe die Hosen schon in den Jahren 1996 und 2002 auf dem Gurten genossen und vielleicht liegt es auch daran, dass die Hosen und ich alt geworden sind, wie singt Campino schon wieder? «Ich bin noch keine sechzig und ich bin auch nicht nah dran.» Tja, von wegen nah dran, bei Campino dauert es noch neun Jahre… bei mir zum Glück noch einiges mehr
«No future – das war gestern, seit dem ist viel passiert», um nochmals den Eingangs erwähnten Song zu zitieren und «das hat so den Coolnessfaktor von einem Gartentraktor» passt auch wieder wie Arsch auf Eimer. Doch kommen wir erst zum zweiten Tag des 30. Gurtenfestivals, dass mit über 20’000 Besuchern ausverkauft war. Auch hier wieder eine kleine parallele zu den Toten Hosen, welche letztes Jahr ihr 30 jähriges bestehen Feiern konnten. Zurück zum Festival, den Tag eröffneten Hoffmaestro aus Schweden mit einer geballten Ladung Ska. Gebändigten Indiepop präsentierten auf der Zeltbühne die Landsmänner von Friska Viljor und ähnlich wechselhaft wie das Konzertprogramm war das Wetter, welches nicht wusste, ob es sich zwischen brütender Wüstenhitze und Regenschauer entscheiden sollte.
Wer dem anbahnenden Regen entgehen wollte, verzog sich unter das Zelt der Zeltbühne, wo die Schweizer Celtic Metal-Band Eluveitie sich mit ihrem Sound deutlich von den bisherigen Acts auf dem Gurten positiv abhebte. Keltische Klänge, Dudelsäcke und urhelvetische Ikonografie lockten eingefleischte Metalheads an, schienen aber den Durchschnitts-Besucher eher zu verwirren. Letztere setzten sich daher doch lieber zu den braven Lunik auf der Waldbühne ab. Sophie Hunger schlägt sich derweil tapfer auf der Hauptbühne und ist sichtlich motiviert. Ein sauberes Konzert, doch der Funke will einfach nicht so recht auf das Publikum überspringen. Vereinzelte Zuschauer schunkeln zu den Big Band-Rythmen mit, aber Hunger kann sie auch mit grössten Anstrengung nicht zu mehr bewegen, denn alles wartet auf Die Toten Hosen.
Dann, endlich, pünktlich wie angesagt um 21:45 Uhr, hissen die Hosen die Flagge auf der Hauptbühne. Frontmann Campino lässt nichts anbrennen und liefert gleich du Beginn eine Riesenshow ab. Bereits beim zweiten Song lässt er sich von seiner «Security» zu den Fans tragen. Das hungrige Publikum grölt begeistert Hits wie «Ballast der Republik», «Bonnie & Clyde» und «Alles aus Liebe» mit. Es herrscht eine ausgelassene Stimmung und der Frontsänger Campino erzählt uns aus einer Welt, die sich hauptsächlich um Fussball, Gerstensaft, Party und Passivsport zu drehen scheint. Campino, der sich in letzter Zeit ganz gerne auch als Komponist etwas gar plakativer Zusammengehörigkeits-Hymnen («An Tagen wie diesen», «Steh auf, wenn du am Boden bist») hervortut, ist ein geborener Entertainer.
Der Sänger erwähnt, dass er schon in den Jahren 1996 und 2002 auf dem Gurten war und er sich nach eigenen Angaben gut erinnern kann. Auch erinnerte er sich an den April 2012 anlässlich die Band auf der «Magical-Mystery-Tour» ein privates Hosen-Konzert auf einem Berner Dachboden, der zu einer Privatwohnung gehört, spielte und gemäss Campino eine der besten Parties überhaupt feierten. Ich selbst erinnerte mich daran, als «Die Goldenen Zitronen» ein Konzert in der Reithalle gaben und Campino, Kuddel und Wölli als Freunde mit auf Tour waren. An diesem Abend war es möglich, mit den Jungs ein paar Bierchen zu kippen, zu plaudern und einigen Unsinn anzustellen. Schön wars, doch das ist ewige Zeiten her, kaum mehr wahr und darum zurück zum Konzert. «Paradies» brach die Band plötzlich ab, denn einer (Pasci) im Publikum hielt ein Transparent hoch mit «Campino, das kann ich besser». Campino bat Pasci aus dem Aargau mit den Worten «Hier ist die Bühne der Verlierer» auf die Bretter die die Welt bedeuten und der Aargauer macht seine Sache gar nicht schlecht und nutzte die einmalig grosse Bühne, um sich in Szene zu setzen und die 15 Minuten Ruhm zu geniessen.
Weiter gings und spätesten bei «Alles aus Liebe» lagen sich die Menschen hüpfend in den Armen und Pyros werden gezündet, was die grimmigen Broncos in helle Aufregung versetzte. Bald war nicht mehr klar, was Schweiss, was verschüttetes Bier und was Freudentränen waren. Der grosse Headliner am Freitagabend brachte das textsichere Bern an den Rande des Kreislaufzusammenbruchs und bot ein gigantisches und energiegeladenes Konzert. Doch irgendwie war es vor vielen Jahren besser auf dem Güsche und dass machten nicht nur die teilweise fein rausgeputzten über 20’000 Zuschauer aus. Nein, irgendwie ist der Gurten Charme dem absoluten Kommerz gewichen, Freundschaften dem Sehen und Gesehen werden und irgendwie sehen sowieso alle gleich aus und das selbst an diesem Abend. Sie sind sauber, gesund, gutriechend, enthaart, leistungsfähig und unauffällig. Wie langweilig und irgendwie ekelhaft. Wo sind all die Freaks geblieben? Wo sind die Gruftis und Punks? All die «Spinner» kann man an einer Hand abzählen. Nix mehr los, überall gepflegte Menschen, die alle aussehen, als seien sie Mitte 30. Schon wenn sie 20 sind, sehen sie so aus. Wenn sie crazy sind, tragen sie Bärte und Hüte und ein Hosen Shirt.
Doch was solls, auch hier eine parallele zu der Band – und irgendwie macht es ja trotzdem Spass. Fast zwei Stunden rockte die Band und der stimmungsmässige Höhepunkt der diesjährigen Jubiläumsausgabe erwies sich einmal mehr als Idealbesetzung für ein Festival in diesen Breitengraden. Die gewohnte Spielfreude und Interaktion mit dem Publikum fehlte ebensowenig wie der crowdsurfende Ausflug Campinos zum Mischturm – inklusive bengalischer Fackel auf dessen Dach – und zurück. Der Gurten befindet sich beim Konzert der Toten Hosen im Sing-Along-Rausch, «Hier kommt Alex», «Wünsch Dir was», das Ärzte-Cover «Schrei nach Liebe», «Tage wie diese» und als erste Zugabe den «eisgekühlten Bommerlunder». Den Rest geben die müden Rebellen dem Gurten mit dem Abzählvers «Zehn kleine Jägermeister» und der amtlichen Verabschiedungshymne «Auf Wiedersehen». Ganz viel Spektakel, doch was die Toten Hosen bieten hat mit Punk nicht mehr viel am Hut, ist wohl eher zum Schunkelpunk geworden. Macht ja nix, Heino covert mittlerweile auch nen Song von «Die Ärzte», wird schon alles passen, ansonsten wird es passend «gemacht»… Bist du noch Punkrock?
Setlist der Toten Hosen am Gurtenfestival:
Encore:
Encore 2:
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Hat doch tatsächlic jemand die Avengers auf das Periodensystem der Elemente übertragen. Und die Auswahl der Elemente passt soweit ganz gut, Americium für Captain America, Thorium für Thor und Eisen für Ironman, bloss die Kombo Wasserstoff und Uran für den Hulk ist hoffentlich nur wegen der Buchstaben gewählt. Oder nennt da wer den Hulk aufgeblasen?

Freunde, hier das offizielle Lyric-Video für den Track «Above All» von Newsted aus dem neuen Album «Heavy Metal Music», auf das ich persönlich sehr gespannt bin. Ich kenne die EP «Metal» von Jason Newsted und die war schon um einiges besser, als alles was Metallica seit einigen Jahre veröffentlicht!
Die Couchgags der Serie «The Simpsons» wurden in den letzten Jahren immer mal wieder von bekannten Künstlern gestaltet. So auch für eine Folge der 24. Staffel. Diesmal helfen die Kreativen hinter der Robot Chicken aus…
Mohawk Gaz verkauft Werbeflächen auf seinem Iro. Business Punk?





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Bis wir wirklich mit echten Mechs in den Supermarkt marschieren begnüge ich mich auch gerne mit dem Mantis Robot, dem all-terrain Roboter von dem Team rund um Matt Denton. Der Mantis Robot hat sechs Beine und ist zwei Tonnen schwer. Der Riesenkrabbler ist per Wi-Fi lenkbar, falls man eine Cockpit-Phobie hat.