A Gumball Machine full of Skulls
Gigantische Kaugummi Maschine voll mit Schädeln von Marco Perego…
Gigantische Kaugummi Maschine voll mit Schädeln von Marco Perego…
Diese Dokumentation um diesen Mann wird vermutlich total fasziniert. Die Geschichte handelt von Drako Zarharzar, der mal die Muse von Salvador Dali war, und offenbar auch schon vor seinen beiden Motorradunfällen ziemlich irre drauf war. Diese sorgten aber dafür, dass er einfach keine neuen Erinnerungen abspeichern konnte. Ähnlich, wie bei dem Film «Memento» konnte er sich einfach keine neuen Dinge mehr merken, aber anstatt völlig paranoid zu werden, erschuf er sich ein Credo, das er sich sogar auf seinen Arm tätowierte: «Trust absolut unconditional». Das sorgte natürlich dafür, dass er ein sehr vertrauensseliger Mensch wurde, den man super leicht ausnutzen konnte, aber auch dafür, dass seine Wohnung zu einem Sammelsurium der Kuriositäten wurde, während er absolut in der Gegenwart lebte. Immer im jetzt, immer im hier. Aber das hatte natürlich auch seine Schattenseiten, weil er beispielsweise immer vergass seine Socken zu wechseln, seine Wohnung eher vergammelte und er den Tick hatte, seine Brustwarzen zu zwirbeln, weswegen er die vermutlich längsten Nippel Europas hatte…
Deutschrock boomt. Das Grundthema mit seinen Underdog Texten, der Mischung aus Schunkelschlager im Spiesserpunk-Gewand und Kitschballaden bleibt dabei bei fast allen Bands des Genres gleich. So haben vor kurzem die «Böhsen Onkelz» ihre Reunion vor knapp 220’000 Fans gefeiert und ihre Thronfolger «Frei.Wild» platzieren sich regelmässig in den Top 5. Nase? Blutig! Verluste? Einkalkuliert! Rückrat? Vorhanden! «Serum 114» machen immer noch genau das, wovon sie überzeugt sind. Zielstrebig, aber alles andere als blind schreiten die vier Punkrocker aus Hessen auch im achten Jahr des Bandbestehens stetig voran und präsentieren ihr neues Album, dass 14 Tracks enthält und eine Spielzeit von 45 Minuten aufweist. Auf dem sechsten Silberling springen sie «Kopfüber ins nichts». Bleibt die Frage, springen wir mit?
Die vier Frankfurter Musiker konnten schon mit «Serum 114», «Antiheld» und «Deine Stimme/Dein Gesicht!» überzeugen und was sie jetzt mit «Kopfüber ins Nichts» abliefern, toppt alle Vorgänger! Über die Jahre sind «Serum 114» reifer geworden. Doch so vielseitig die Band inzwischen daher kommt, ihren Wesenskern haben sich die Hessen in all der Zeit bewahrt. Egal ob sich «Serum 114» vor Johnny Cash verneigen oder mal kurz im Titty Twister vorbeischauen, sie bleiben genau das, was sie schon immer waren. Rebellisch. Ehrlich. Immer laut. Niemals angepasst. Lieber an der Seite des letzten Freundes als in der Anonymität der braven Masse. So funktionieren «Serum 114». Aufmerksam beobachtet die Formation, mit welch Verlogenheit in Europa Zusammenhalt geheuchelt wird, während doch jeder sein eigenes Süppchen kocht. Genauso zerstückelt kommt das Intro der neuen Platte daher. Die Europahymne – zerfasert in ihre Einzelteile und doch irgendwie existent. Als hätte es der gute alte Ludwig Van schon gewusst. Kein Wunder, dass es die Jungs herausgefunden haben, denn «Serum 114» wissen wohin sie gehören, wo sie stehen.
Als sie nach dem Kollaps ihres ehemaligen Plattenlabels auf dessen Schulden sitzen blieben, hätten sie 2009 alles hinschmeissen können. Doch kneifen gilt nicht, galt noch nie. Sie machten weiter, spielten sich die Seele aus dem Leib und sind daran gewachsen. Das hörte man schon ihrer 2011er Scheibe «Antiheld» an. Ebenso wie beim Nachfolger «Deine Stimme/Dein Gesicht!» (2012) verliessen sich «Serum 114» dabei hauptsächlich auf sich selbst. Produktion, Artwork, Fotos, Videos – alles stammt aus der Feder der vier Musiker. Daher ist es nur konsequent, dass die Musiker in diesem Jahr ihr eigenes Label «Junge, dein Label» gegründet haben. Immer weiter gehen! Das ist die Philosophie der Band. Auf der Bühne kochen die Hessen seit jeher ein scharfes Süppchen aus Energie, Authentizität, Können und erfrischender Unangepasstheit. Ihren Ruf als hervorragende Live-Band haben sie sich durch über 400 Konzerte in 6 Ländern erspielt. Am 4. Juli erschien das neue Album, danach geht es dann im Oktober auf die «Kopfüber in den Club Tour 2014».
«Feuertrunken» starten die vier Jungs in ihr neues Album und stellen durch die musikalisch zerrissen präsentierte Europahymne die Problematik der EU, zwischen Lippenbekenntnissen der Verbrüderung und nationaler Eigenbrötelei, dar. Danach geht es mit dem flotten Opener «Wir müssen weiter gehen» weiter, einem ordentlich treibenden Punkrocksong, der schon mal für mächtig Bewegung vor der Bühne sorgen dürfte. Etwas gemässigter geht es dann beim Titelsong zu, der das allgegenwärtige Mitläufertum zum Inhalt hat. Nach dem etwas hektisch anmutenden «Weil ich kann» rechnet «Was könnte aus mir werden» mit der Plattenindustrie ab. Mit reichlich Pathos ist dagegen «Verlieren heisst» gesegnet, ein sehr treibender Song, den man vortrefflich mitträllern kann. Aggressiv fordernd ist dagegen «Illegale Fans», das mit der heute vorherrschenden Downloadmanie und Geiz-ist-geil-Mentalität der Gesellschaft ins Gericht geht. Das Original hierzu haben Deichkind komponiert, die Frankfurter Jungs interpretieren den Song auf ihre eigene Weise neu. Gänzlich andere Töne schlägt im Anschluss «Sag nicht ich habe den Glauben verloren» an, das sehr bluesig mit Country-Einschlag durch die Boxen kommt.
Doch genug der ruhigen Klänge, im letzten Drittel geben Serum 114 nochmal so richtig Vollgas und den Anfang machen «Ich bin zurück» und «Die Jahre vergehen» – zum einen geht es um die Rückkehr nach einer langen Reise und zum anderen besingt die Band den Tod eines Freundes, den man niemals vergisst – egal wie lange es her ist. «Alles wird gut» ist ein geil inszenierter Song, der sehr viel Kopfkino zulässt. Mit «Was uns verbindet wofür wir stehen» geht es wieder rauer zu Werke, ehe «Niemals einfach ao» wieder ruhigere, nachdenklichere Klänge anschlägt. Nach einem ruhigen Beginn schraubt sich der Song stetig nach oben, ohne jedoch die Grundmelancholie zu vernachlässigen. Der Bonus-Track «Ich mag dich nicht» zählt ebenfalls zu den besseren auf dem Album – geniale Melodie, super Text und eine ganz besondere Nachricht, an einen ganz bestimmten Menschen! Alles in allem ist der Sound auf dem Album perfekt abgemischt, druckvoll und klar.
Das erste Album auf dem band-eigenen Label ist gleich ein Volltreffer! «Serum 114» liefern ihr bestes Album bis hierher ab und überzeugen zu 100%. Die Songs sitzen, die Texte sind schlau, witzig, ernst, direkt und regen gleichzeitig zum Nachdenken an. Alles in Allem ist das Album ein Highlight des Deutschrock Genres. Textlich würde ich mir etwas mehr Sozialkritik wünschen, um wirklich als Punkrock klassifiziert zu werden. Musikalisch ist hier aber deutlich mehr Punk als bei 90 Prozent der Deutschrock Bands, da die Band mehr wagt und aus traditionellem Songwriting stellenweise ausbricht. Wie bei den Vorgängern gibt es auch hier wieder Riffs, die sehr prägnant sind und Refrains, die Ohrwurm-Charakter besitzen. Die Produktion ist 1A und der druckvolle «Social Distortion-Sound» bestimmt wieder überwiegend das Klangbild. Die Band scheint ein Stück erwachsener geworden und die Jungs finden mehr als einmal sehr kritische Worte. Mit Liedern wie «Was könnte aus mir werden?» oder der Singleauskopplung «Wir müssen weiter gehen» hat man es auch diesmal wieder geschafft Songs mit hohem «Mitsing»-Potenzial zu produzieren. «Kopfüber ins Nichts» ist ein Album, das alles andere als kopflos ist und richtig Lust macht mit den Frankfurtern auf ihrer anstehenden Club Tour im Oktober wirklich ins Nichts zu springen.
Trackliste:
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Diese Heavy-Metal-Cowboys sehen aus wie eine Mischung aus Dennis Hopper in «Easy Rider» und Mel Gibson in «Mad Max». Auch in Afrika, südlich der Sahara, genauer in Botswana kleiden sich Metalheads so, als würden sie direkt von einem Metallica Konzert kommen.


Der südafrikanische Fotograf Franck Marshall fand eine unwahrscheinlich Subkultur in der Republik Botswana, Menschen, die es mit ihrem Heavy-Metal Kleidungsstil sehr ernst meinen. «Es gibt einen Wettbewerb zwischen ihnen um zu sehen, wer am Brutalsten aussehen kann», so Marshall, der diese Personen «The Renegades» nennt, eine Minderheit die gegen den Status quo rebelliert und die Grenzen zwischen Heavy Metal und der orthodoxen Kultur Botswanas verwischt.

Wenn in Botswana die afrikanischen Deathmetal-Bands (auch die gibt es) auf Tour gehen, bereiten sich «The Renegades» bereits Wochen im voraus vor, ihr Leder zu pflegen, ihren Gürtelschnallen zu glänzen und Stiefel zu putzen. Diese Subkultur wuchs vor Jahren aus einer klassischen Rock-Band, die in Botswana in den 70er Jahren gegründet wurde und sich im Laufe der Jahrzehnte entwickelt, mehr und mehr Einfluss und Anhänger gewann und eine ganze Subkultur begründete.


Dieser junge Mann hier wird «»White Devil» genannt:


Während «The Renegades» sich bemühen, die aggressive Seite des Metals in ihren Blick rauszukehren, «so herrscht doch ein starkes Gefühl der Kameradschaft unter ihnen», sagt Marshall, «Sie pflegen eine sehr starke Bindung und Freundschaft miteinander.» Als Vorbilder in der Gesellschaft gesehen und oft durch eine Spur von kleinen Kindern in Ehrfurcht gefolgt, gelten sie als Beschützer der Gemeinde mit einem starken Bewusstsein für soziale Verantwortung.


Im US-Bundesstaat North Dakota hat ein Tornado ein Camp von Ölarbeitern zerstört. Der Wirbelsturm raste über die Wohnwagen der Arbeiter rund acht Kilometer südlich von Watford City hinweg. Wie sowas aussieht, wenn man mittendrin steckt zeigt das folgende Video…
Grossartige Idee, Kombination und Ausführung der Bruton Stroube Studios…
New Scotsman hat eine hübsche Story, zu welcher Alexei Yurchak in seinem Buch eine Liste veröffentlicht hat. Besonders hübsch, neben den gewalttätigen Village People und den Neofaschisten 10cc und Julio Iglesias finde ich die Gründe für die Zensur der Talking Heads und Pink Floyd: «Myth of Soviet Military Danger» und «Interfering the foreign policy of USSR».
The blacklist, titled ‘The approximate list of foreign musical groups and artists, whose repertoires contain ideologically harmful compositions’, was drawn up by Komsomol, the Communist Party’s Youth Wing. It was written in the obscure and verbose language of Soviet bureaucracy and riddled with classic Cold War paranoia. […]
The document stated: “This information is recommended for the purpose of intensifying control over the activities of discotheques” and “must also be provided to all VIA [vocal instrument ensembles]“.
Vermutlich ist es einfach der Song, gepaart mit ein paar Badass-Szenen, was etwas zu einem Guardians-Mashup macht. Aber ich beschwere mich da nicht und vermutlich dauert es nicht mehr lange, bis ich beim Hören des Songs flashbackartige Empfindungen bekomme. Aber auch das stört mich nicht…
Freunde, es gibt doch nach einem langen Arbeitstag nichts schöneres als eine kleine Massge! Wer hat Lust auf eine kostenlose Massage? Klingt verlockend nicht wahr? Dass es sich bei den Masseuren um vier ausgewachsene burmesische Pythons handelt, sollte man vielleicht noch am Rande erwähnen. Klingt nach Dschungelcamp, ist aber Realität im Cebu City Zoo auf den Philippinen. Michelle, Walter, EJ und Daniel heissen die vier Würgeschlangen unnd sind etwa 80 kg schwer…
Freunde, ihr habt euch bestimmt schon immer gefragt, wie sieht eigentlich eine Schnecke im Laufrad aus? Das folgende Video hat die Antwort darauf…
Erst vor einigen Tagen wurde bekannt, dass die ehemaligen Megadeth-Mitglieder Nick Menza und James Lomenzo sich für ein neues Projekt zusammengetan haben. In welche Richtung die gemeinsamen Anstrengungen des Duos gehen soll, ist noch nicht ganz klar, aber der erste Release aus der Zusammenarbeit Menza / Lomenzo wurde gerade entfesselt und ist ein Cover von Metallicas «Motorbreath». Harren wir der Dinge die da noch kommen mögen…
Genialer Grill! Ok, vielleicht spätestens dann weniger genial wenn dir der Schweiss dauernd auf den Teller tropft, weil du vor den Kohlen sitzt und dir die Rauchschwaden ins Gesicht wehen…
Eine sehr sehenswerte Übersicht von Slate.com, welche die Lage im Nahen Osten erklärt, dies als interaktive Grafik, welche jeden Beziehungsstatus erklärt…