Nach dem Ausstieg von Gitarrist Chris Broderick und der prophylaktischen Weigerung alter Weggefährten, wieder bei Megadeth einzusteigen, sollte sich Bandchef Dave Mustaine vielleicht mal an Gitarrist Travis Simpson wenden. Dieser zeigt in folgendem Video sein Medley aller 160 Megadeth-Songs in chronologischer Reihenfolge. Jeder Song der mittlerweile fünfzehn Megadeth-Studio-Alben kommt mit etwa vier bis sechs Sekunden zum Zug. Simpson versichert, das komplette Video sei ungeschnitten und nur das Ergebnis langen Übens. Das sollte Mustaine doch beeindrucken können – wir finden dies ein äusserst würdigen musikalischen Abschluss des Jahres!
Megadeth: A 160 Song Chronology in One Take (The MEGA Megadeth Medley)
In 20 Tagen hat Leonardo Dalessandri in der Türkei über 3500 Kilometer zurück gelegt und seine Eindrücke in diesem Fernweh auslösenden Video zusammengefasst.
Over than 3500 km traveled in 20 days, capturing landscapes from the bluish tones of Pamukkale to the warm ones of Cappadocia, the all passing by a great variation of colors, lights and weathers through six other cities.
I’ve crossed Cappadocia, Pamukkale, Ephesus, Istanbul, Konya; and tasted baklava, kunefe, doner, the turkish tea; and got the chance to meet the soul of Turkey, her people.. and got their smiles and their hospitality.
Chemie fand ich schon in der Schule langweilig, darum haben sich BeautifulChemistry zur Aufgabe gemacht, Chemie für jedermann interessanter und leichter zugänglich zu machen. Das funktioniert natürlich im besten Fall über visuelle Darstellungen, die in der Tat für mich immer das Beste an der Chemie waren. Kein anderes Fach habe ich so gehasst. So sehr ich dem hier aber auch fasziniert zusehen mag, wird mir das nicht leichter zugänglich. Aber die Idee an sich ist schon ganz gut.
Beautiful Chemistry is a new collaboration between Tsinghua University Press and University of Science and Technology of China that seeks to make chemistry more accessible and interesting to the general public. Their first project was the creation of several short films that utilize a 4K UltraHD camera to capture a variety of striking chemical reactions without the usual clutter of test tubes, beakers or lab equipment. I definitely would have paid a bit more attention in chemistry class if we’d had the opportunity to watch some of these.
Hier «Game of Thrones» im 8-Bit-Style, aber Vorsicht: Spoiler-Warnung für die vierte Staffel. Ich weiss nicht, ob es dadurch noch besser oder gar schlechter wird, auf jeden Fall ist es aber urkomisch…
Hier das Video «Death To Rights» der Band «Wovenwar». Ihr kennt die Band nicht? Dann soviel dazu, nachdem «As I Lay Dying» Sänger Tim Lambesis wegen Anstiftung zum Mord an seiner Ehefrau verhaftet wurde, stand der restliche Teil der Band vor einer schweren Entscheidung. Zwar haben die Metalcore-Pioniere ihr «As I Lay Dying»-Baby zu Grabe getragen, aber dafür wartet jetzt eine neue, noch stärke, Band auf uns: «Wovenwar»! Mit Sänger Shane Blay haben sie sich kurzerhand einen neuen Sänger an Land gezogen und dieser hat einiges auf Lager! Doch hört selbst!
Die Finnen kommen alle drei Jahre mit einem neuen Album daher, um ihre schwerttragenden Fans aus aller Welt wieder um sich zu scharen. Bereits zum sechsten Mal stürzen sich «Ensiferum» nun ins Schlachtgetümmel, dieses mal mit dem Album «One Man Army». Bei dem Quintett hat sich im Hintergrund einiges getan, sodass man vermuten könnte, dass sich auch musikalisch viel bei den Folk-Metallern verändert hat. «One Man Army» bietet ein für die Band typisches Arsenal an illustren Ideen und Melodien. Die Band scheint wieder die Angriffslust anfänglicher Schlachten gepackt zu haben und kommt nicht so kriegsmüde daher wie der unsägliche Vorgänger «Unsung Heroes» mit seinem pinken Cover, dass nach wenigen Durchläufen bei mir im Regal verstaubt! Bei «One Man Army» stimmt nicht nur das Cover, auch musikalisch kann die Scheibe voll und ganz überzeugen!
Wenn man sich die Rahmenbedingungen des sechsten Streiches anschaut, hat sich bei «Ensiferum» viel verändert. Bis vor kurzem war die Band noch bei «Spinefarm Records» unter Vertrag, heute darf sich nun «Metal Blade» glücklich schätzen, die Finnen in ihren Reihen begrüssen zu dürfen. Drehte für den Vorgänger «Unsung Heroes» noch Hiili Hiilesmaa als Produzent die Knöpfchen, war auf «One Man Army» nun Anssi Kippo dafür zuständig, der im Übrigen einen mehr als ordentlichen Job an den Tag gelegt hat. Selbst der Artwork-Künstler wurde ausgetauscht: Wo der berühmte Kristian Wahlin alias Necrolord zwar einen lässigen, wenn auch perspektivisch fast schon infantilen Stil pflegte, darf man mit dem Ergebnis von Gyula Havancsák äusserst zufrieden sein. Zwar weniger originell, aber passend wie die Faust aufs Auge, heroisch, mächtig und auch klischeehaft ist das Cover ausgefallen. So könnte man die Vermutung haben, dass sich auch musikalisch viel bei den Folk-Metallern getan hat.
Eins gleich vorweg, alle Fans können aufatmen und sich auf eine Stunde beste Unterhaltung einstellen, denn «Ensiferum» geben wieder mächtig Gas und liefern einige der besten Songs ihrer Karriere ab. «One Man Army» ist eines der stärksten Alben der Finnen, welche seit 2009 ein stabiles Line-Up haben. Das Quintett hat glücklicherweise den Härtegrad wieder ordentlich angezogen und klingen mächtiger als je zuvor. Auch ist die Produktion dieses Mal exzellent, die Tracks kommen wuchtig daher, strahlen eine enorme Energie aus und das Songwriting ist absolut erstklassig. Zwar kennt man manche Songstrukturen und Melodien aus früheren Alben, aber die Lieder wirken frisch, in sich geschlossen und haben schlicht geniale Refrains, die niemals zu kitschig werden. Auf ein stimmungsvolles Intro folgt mit «Axe Of Judgement» ein speediger Opener, «Heathen Horde» bezirzt mit einem schönen folkig angehauchten Hauptthema und macht mit seinen Chören und den melodiösen Gitarren einfach richtig Spass! Auch die vorab veröffentlichte Single und Titeltrack «One Man Army» vermag durchs Band weg zu überzeugen.
Ensiferum - One Man Army (OFFICIAL VIDEO)
«Burden Of The Fallen» stellt im weiteren Albumverlauf den Ruhepol dar, bevor sich auf «Warrior Without A War» und «Cry For The Earth Bounds» die Melodiebögen wieder weiter spannen und der heroische Epic-Anteil wieder deutlich nach oben geschraubt wird. Danach geht es sprichwörtlich rund und die Folk-Party nimmt voll Fahrt auf. «Two of Spades» (eine Motörhead Verneigung?) ist der ideale Soundtrack, kommt mit viel Speed daher und mit Western/Disco-Reminiszenzen knallen uns «Ensiferum» ganz grosses Kino um die Ohren. Die Banjoklänge und «Dschingis Khan»-Anleihen sind einfach grossartig und durchaus keine Überraschung bei den Suomis und zaubert den Hörern mit seinem discohaften Mittelteil ein breites Grinsen aufs Gesicht. «My Ancestor’s Blood» bildet einen geschickt aufgebauten und spannungsvollen Zweiklang und «Descendants, Defiance, Domination» beginnt sehr ruhig und wird vom Keyboard, klaren Gitarren und einem mächtigen Bass getragen. Charmant baut sich der Song langsam auf, Klargesang und metallische Screams wechseln sich ab und «Ensiferum» vermischen auf intelligente Weise all ihre bekannten Trademarks. «Neito Pohjolan» hingegen ist das schon fast zu erwartende «experimentelle» Stück des Albums geworden. Ein Country-Song der einen Abstecher in den (finnischem) Tango unternimmt und von der zarten weiblichen Stimme von Netta Skog (Ex-Turisas) veredelt wird. Ein ungewöhnlicher wie würdiger Abschluss der Scheibe, der den Humor der Band zeigt.
Wenn man sich die Scheibe kauft, sollte man darauf achten, mindestens die Doppel-CD zu erstehen, denn was einem auf der zweiten CD an Bonustracks geboten wird, walzt nochmals einfach alles nieder! Mit der Cover Version des Western-Songs von Frankie Laine aus dem Jahre 1958, dass zugleich der Titelsong zur Westernserie «Rawhide» (Tausend Meilen Staub) war, wurde ein Song geschaffen, der an die besten Zeiten der Leningrad Cowboys erinnert. «War Metal» lässt dann wieder den Krieger los, der kompromisslos mit seinem Schwert alles niedermetzelt, was sich ihm in den Weg stellt. «Candour and Lies» ist die englische Version vom oben genannten «Neito Pohjolan», dieses mal aber nicht mit Netta Skog, sondern einer rauhen, männlichen Stimme, die dem Song eine etwas andere Facette verleiht. Mit «Bonus Song» bekommen wir nochmals eine volle Breitseite des Humors der Band zu hören, mit den vielen Zensur «Peeps» ist der Track ein durchaus gelungener Abschluss des Bonus Silberlings.
Album Review: Ensiferum – One Man Army
Das Album «One Man Army» überzeugt durch sorgfältig geschmiedete Waffen und solide Kampfkunst. Das Album ist ein richtiger Brecher. Wer nach «Unsung Heros» befürchtet hat, dass es jetzt langsam bergab geht, der täuscht sich! Hier kann mit gutem Gewissen behauptet werden, dass es auf «One Man Army» keinen Totalausfall zu beklagen gibt. Das sechste Album von «Ensiferum» ist ein Volltreffer geworden. Die Schwertträger haben ihren Sound und ihre Qualitäten erkannt und können ihr Talent nun perfekt ausspielen. In den letzten Jahren haben nicht alle kleineren Experimente funktioniert, aber auf «One Man Army» passt einfach alles zusammen und das Album klingt so, als wäre es mit viel Kreativität, Seele und Leidenschaft aufgenommen worden. Das ist vielleicht eines der grösste Komplimente, das man einer Band überhaupt machen kann. Wer dem Genre Fantasy-Folk-Metal etwas abgewinnen kann, für den wartet hier das erste Jahreshighlight! Die Finnen haben wieder ordentlich an Geschwindigkeit zugelegt, schmissige Songs, keine Durchhänger, schöne Melodien, Speed, Druck, heroischer Kitsch, all das zeichnet diese Scheibe aus und somit sollte das die Vorfreude auf kommende Liveaktivitäten ordentlich anfeuern. «Ensiferum» setzen gleich mehrmals auf heroische Mitsingrefrains und so gesellen sich zur Einmannarmee also gleich mehrere Kampfgenossen, keine Söldner, sondern eine eingeschworene Gemeinschaft. «Ensiferum» scheint die Angriffslust anfänglicher Schlachten wieder gepackt zu haben. Man sieht sich Live im März!
Mit «It Came From The Desert» steht eine Verfilmung des «Giant Ant» Games an und dem Trailer nach zu urteilen, dürfte dass eher ziemlich mässig bis dämlich werden. Egal, Giant Ants in a Movie, da bin ich definitiv mit am Start.
Finnish Roger! Pictures has entered into agreement with US-based legendary game developer Cinemaware to produce a motion picture adaptation of the classic 80’s game It Came From the Desert. The action-horror-comedy tells a story of a giant mutated ants which wreak havoc in New Mexico desert. The film will also follow on the legacy of the game and tie into the original story as new characters make an appearance several decades later to discover new horrors.
Roger’s Teemu Virta will produce the film, and Tero Kaukomaa of the Iron Sky will be the executive producer. On the director’s chair sits Marko Mäkilaakso, who also co-wrote the script with Hank Woon. It Came From the Desert is currently in pre-production for an autumn 2015 shoot and 2016 release. Canadian-based Raven Banner Entertainment heads to the EFM in Berlin with worldwide sales rights to the action-horror-comedy film.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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