Es dauert nicht mehr lange und dann schlüpft Hugh Jackman zum letzten Mal in die Rolle des Superhelden Wolverine. Nach «Wolverine: Weg des Kriegers» bekommt Jackman mit einem noch titellosen Wolverine-Sequel seinen letzten Auftritt als Mutant. Viel ist noch nicht über das Wolverine-Finale bekannt, viele Fans spekulieren allerdings, dass die Comic-Geschichte «Old Man Logan» von Mark Millar als Inspirationsquelle dient.
Das würde bedeuten, dass sich Fans des haarigen Superhelden auf einen Zeitsprung von 50 Jahren vorbereiten müssen. Auf Comicbook.com hat Fan und Artdesigner Bosslogicx nun einen Entwurf vorgestellt, wie ein Filmposter zu dieser Geschichte aussehen könnte. Darauf ist Hugh Jackman in der Greis-Variante von Wolverine kaum mehr zu erkennen, der Posterentwurf macht aber Lust auf eine Verfilmung der «Old Man Logan»-Story. Was uns bei «Wolverine 3» tatsächlich erwartet, werden wir spätestens beim Filmstart erfahren. Premiere in den US&A ist am 2. März 2017. Wolverine wird ebenfalls im Jahr 2016 in «X-Men: Apocalypse» zu sehen sein…
Bekannterweise wird «Akte X» mit einer Miniserie zurückkehren, die weit nach dem Ende des Franchises spielt, da ja die Darsteller auch nicht jünger werden – nun ja, David Duchovny wird nicht jünger, Gillian Anderson hat sich gut gehalten und scheint gleich geblieben. Am 24. Januar startet das neuste Abenteuer in sechs Teilen, wobei es am 25. direkt auch schon mit dem zweiten Teil weitergeht. Immerhin gibt es da ja noch einige Fragen, die geklärt werden müssen: Sind wir allein? Und viel wichtiger: Kriegen sie sich am Ende endlich?
The X-Files "The Truth Is Still Out There" Promo (HD)
Das Finale der ersten Staffel von «Fear The Walking Dead» steht vor der Tür! Nach dem Review der letzten Folge gibts hier schon das Promo-Video, Sneak Peek und erste Bilder und etwas zur Synopsis der Folge 6 namens «The Good Man».
In der zurückliegenden fünften Folge überstürzten sich die Ereignisse. So sahen wir das «Krankenhaus», zu dem Nick, Griselda und Liza transportiert wurden und welches sich schliesslich als umfunktionierte Sporthalle entpuppte. Während Liza dort glücklich ist, ihre Krankenschwester-Fähigkeiten zum Einsatz zu bringen, ging es der verletzten Griselda immer schlechter. Nachdem ihr zunächst der Fuss amputiert worden war, erlag die Mutter von Ofelia am Ende ihren Verletzungen. Nick wiederum befindet sich in einer Art Auffangsstation, wo er von dem geheimnisvollen Strand gerettet wird, der offenbar irgendeinen Nutzen aus ihm ziehen will…
Zu Hause bei den Clarks werden derweil brutalere Töne angeschlagen: So kidnappten die Salazars den gutmütigen Soldaten Andrew, um von ihm Informationen zum Aufenthaltsort von Griselda zu erhalten. Dass Daniel dabei auch auf Foltermethoden zurückgreift, gefällt weder seiner Tochter Ofelia noch Hausherrin Madison, die jedoch beide nicht eingreifen. Ganz im Gegensatz zu Travis, der bei seiner Rückkehr vom missglückten Trip zum «Krankenhaus» alles andere als gut gelaunt ist! Durch Andrew erfahren Travis & Co. aber von den wahren Plänen des Militärs und so will die Nationalgarde nämlich am nächsten Tag aufbrechen, um sich in Sicherheit zu bringen, während sie die Zivilisten in der Schutzzone alle «vorsorglich» töten wollen. Die vermeintlichen letzten Hüter des Gesetzes agieren also vielmehr wie Gefängniswärter, was sich auch in der Synopsis zu Folge 6 («The Good Man») widerspiegelt, in der der Konflikt zwischen Soldaten und Bürgern die zentrale Rolle spielt.
Fear The Walking Dead: Promo und Sneak Peek zu Folge 6
Als die Bürgerunruhen immer stärker werden und die wandelnden Toten allmählich die Kontrolle übernehmen, müssen Travis und Madison im Finale von Staffel 1 neue Wege in Betracht ziehen, um ihre Familien in Sicherheit zu bringen. Die Uhr tickt also für alle unsere Helden, was unter anderem auch Daniel dazu zwingen wird, sich zu entscheiden, was er mit seinem Gefangenen tun soll. Wie wir in den vergangenen Wochen erfuhren, gibt es aus Daniels Vergangenheit in seinem Heimatland noch einige dunkle Geheimnisse darüber, wie er es schaffte, die dortigen Unruhen zu überleben, was wohl noch einige unliebsame Charakterzüge von Ofelias Vater enthüllen dürfte – zumal er irgendwann ja auch vom Tod seiner Frau erfahren wird! Im Promo-Video zu Folge 6 sehen wir bereits, wie Daniel überlegt, den gefangenen Andrew zu töten – ein Plan, den Travis hoffentlich zu durchkreuzen weiss! Wohin werden die drei Familien nun aber fliehen, nachdem auch ihr Zuhause nicht mehr sicher ist? Und warum um alles in der Welt sollte Travis überlegen, seinen Sohn Chris dort zurückzulassen, wie es in der Vorschau suggeriert wird?
Im «Krankenhaus» wiederum scheint ebenfalls Aufbruchsstimmung zu herrschen: So scheint das Militär die verbliebenen gesunden Mitarbeiter mitnehmen zu wollen, was bei Liza jedoch ein schlechtes Gewissen weckt. Wird sie zurückbleiben, um sich weiter um die Kranken zu kümmern? Oder will sie vielleicht doch nochmals nach Nick suchen? Dieser scheint wiederum von Strand in irgendeinen Fluchtplan verwickelt zu sein, von dem er jedoch alles andere als überzeugt scheint. Das Video endet schliesslich damit, dass Chris und Alicia ängstlich kauernd im Auto zu sehen sind, während die Walker inzwischen in Massen durch die Gänge des Krankenhauses schlurfen und oh Schreck, auch noch Madison von einem Untoten am Bein gepackt wird! Wo steckt Maddie da und wird sie es noch schaffen, sich rechtzeitig vor dem Walker in Sicherheit zu bringen? Dies alles sehen wir kommenden Montag…
Fear The Walking Dead: Promo und Sneak Peek zu Folge 6
Mit dem Track «Lolita» setzten Stoneman auf ihrem aktuellen Album «Goldmarie» lyrisch ein Zeichen gegen Kindsmissbrauch. Jetzt haben die Dark Rocker aus der Schweiz auch einen passenden Clip produziert. Der im übertragenen Sinne ausgestreckte Mittelfinger gegen Missbrauch gibts nachfolgend zu sehen…
Es ist wieder einmal Zeit, dass die Gruft ihrem Bildungsauftrag nachkommt und heute gibts für euch etwas Physik. In folgendem Video wird der Drehimpuls mit einfachen Worten erklärt…
Parkour-Clips sind meistens recht kurz, schnell geschnitten, mit fetziger Musik hinterlegt und eher auf actionreiche Inszenierung ausgelegt. Jestion hält sich unter der Regie von Riccardo Chemello nicht daran und hat mal einfach ein 28 Minuten Parkour Reisebericht Video veröffentlicht. «Reach The Horizon» zeigt dabei nicht nur tolle Aufnahmen Malaysias, sondern auch beeindruckende Parkour-Einlagen, so dass selbst die Kaputziner-Äffchen ins Staunen geraten.
You know it’s weird, since when you were born, they always told you to study, to find a good job, to buy a house, to fall in love and get old with your wife and your children. But inside you there was always been that feeling of emptiness to be filled, you always wondered how was the world far away from te reach of your eyesight, how was the colour of the Ocean and the smell of the wild lans… And so you began to dream more and more, stretching your hand to reach the horizon, to catch that burning desire, to make that dream come true…
Seit heute twittert übrigens Edward Snowden. Bekanntlich werden dessen Follower überwacht. In diesem Fall dürfte das spätestens morgen früh ebenfalls so sein. Wer also auch endlich ein bisschen NSA-Aufmerksamkeit abgreifen möchte, tut es mir und aktuell 617K anderen gleich und folgt dem Staatsfeind Nr. 1!
Freunde, ihr habt sicherlich den Super-Blutmond in der Nacht von Sonntag auf Montag genossen und ich mag euch dies auch gönnen. Ich selbst hab es verpasst, weil ich ironischerweise zu viel Blut in meinen Augen hatte. Werwolf Blut. Von der Niederschlagung des Aufstandes der Lykaner. Wir sehen uns im Jahr 2033, you Werewolf Sons of Bitches…
Nun haben wir noch eine letzte Folge vor uns, bevor die erste Staffel «Fear The Walking Dead» zu Ende geht. In der 5. Episode bringt «Fear The Walking Dead» seine Figuren ein ganzes Stück weiter. Die vorletzte Folge setzt für das Finale, in dem das Schlimmste befürchtet werden muss, einige Grundsteine und wir konnen davon ausgehen, dass es nochmal so richtig rund gehen wird!
In Folge 3 von » Fear The Walking Dead» hatte das Militär seinen ersten Auftritt und damit kam zunächst neue Hoffnung in L.A. auf. Würden die Soldaten endlich wieder für Ruhe und Ordnung sorgen können? Doch schnell zeigten sie ihr wahres Gesicht: Sie haben die Waffen, sie haben die Macht! In Folge 4 «Not Fade Away» bekamen auch unsere Serien-Familien das am eigenen Leib zu spüren. Die Versorgung mit frischem Wasser und Strom ist nicht mehr gewährleistet, ebenso wie die medizinische Versorgung. So kommt es, dass eine Ärztin, Dr. Exner, die Leute, die krank oder verletzt sind, kurzerhand in ein vermeintliches Krankenhaus in der Nähe abtransportieren lässt. Allerdings erinnert das Ganze fast mehr an eine Entführung als an einen Krankentransport. So werden auch Nick und Griselda mitgenommen, doch Daniel, der seine Frau begleiten wollte, durfte nicht mit. In der schmucklosen Folge 5 namens «Cobalt» sehen wir nun, was die Familien tun, um ihre Angehörigen zu retten und was das Militär tatsächlich vor hat.
Nachdem das Militär also die Führung übernommen hat, haben sich die Umstände trotz einer zunächst bequemen und garantierten Sicherheit vor den wandelnden Toten zum Schlechteren gewendet. Die Bevölkerung wird angesichts der Besatzung und fehlender Informationen unruhig, das Leben wird wieder rauer und spätestens seitdem rigoros gegen mögliche Bedrohungen vorgegangen wird, steht der Bösewicht in den Sicherheitszonen fest. Lieutenant Moyers verleiht der harten Linie des Militärs ein Gesicht. Er bleibt jedoch trotz einiger netter Sprüche recht farblos und eindimensional. Und dennoch kann er uns in seinen wenigen Interaktionen immerhin über den moralischen Stand des Militärs informieren. Er lässt bei seiner Truppe wenig Gnade walten. 50-Stunden-Schichten, Androhungen von Gewalt, ein beunruhigender Sarkasmus. Die Soldaten wissen weitaus mehr als der Zuschauer oder Travis, der mit ihnen auf diese Einschüchterungstour ging. Sie können den Zustand des Kampfes gegen die schwelende Apokalypse besser einschätzen und wenn sie desertieren und sich vom Acker machen wollen, um ihre eigenen Familien (womöglich vor dem Militär) zu retten, spricht das Bände.
Travis versucht, über Oberbefehlshaber Moyers an Informationen zu kommen und schafft es schliesslich, mit den Soldaten loszufahren, um zu dem Krankenhaus zu gelangen. Doch auf dem Weg dahin wird die Truppe zwei Mal gestoppt: Moyers zwingt Travis durch das Fernrohr eines .50 Caliber Scharfschützengewehrs zu blicken und einen Zombie zu töten. Der bisher gutgläubige und naive Travis hadert mit der Herausforderung und kann sich am Ende nicht dazu durchringen. Schliesslich ist er eher friedliebend und wenn er einer gewaltsamen Auseinandersetzung aus dem Weg gehen kann, tut er das auch. Der interessante Aspekt der Figur ist, dass Travis inzwischen durchaus begreifen mag, dass die Kellnerin namens Kimberley nicht mehr zu retten ist und wahrscheinlich sogar erlöst werden sollte. Er selbst kann sich jedoch einfach nicht zu diesem Schritt durchringen. Ob Travis‘ Pazifismus tiefgehende Gründe hat, wird sich noch zeigen. Während sich aber seine Frau sogar recht schnell mit Daniels Foltermethoden anfreunden kann, ist es doch beruhigend, dass mit Travis auch eine komplizierte Figur mit der Situation hadern darf, die als nicht völlig unschuldig idealisiert wird. Beim zweiten Mal halten die Soldaten an einer Bücherei an, die anscheinend voller Infizierter ist. Während es innen zu heftigen Szenen kommt, wobei einige Soldaten auch den Tod finden, wartet Travis draussen im Wagen, bis die Soldaten schliesslich völlig entsetzt zurückkehren und beschliessen, zu ihrer eigenen Sicherheit zur Schutzzone zurückzufahren.
Ach ja, genau: Folter. Der zu Beginn durch Ofelia inszenierte Aufstand war lediglich eine Falle für ihren Militärfreund Andrew. Daniel konnte ihn, im Haus angekommen, überwältigen und will nun herausfinden, wo seine Frau hingebracht wurde. Ausserdem wird im Funk der Soldaten immer wieder das Wort «Cobalt» erwähnt. Um das Geheimnis zu lüften, ist Daniel zu blutigen Methoden bereit, die er nicht zum ersten Mal anwendet. Nein, er wirkt sogar äusserst routiniert. Dass hinter dem unscheinbaren Friseur mehr steckt, konnte man recht früh erahnen. Sein Tatendrang wurde in der letzten Woche zunächst verständlich. Er kennt aufgrund der Übergriffe in seiner Heimat El Salvador die Abgründe der menschlichen Psyche nur allzu gut und wird nicht warten, bis er selbst zum Opfer wird. Doch Soldat Andrew will seine Geheimnisse natürlich nicht preisgeben. Er erzählt zwar, wo sich das Krankenhaus befindet, aber nicht mehr. Daniel foltert ihn auf grausame Weise, schneidet ihm dabei unter anderem mit seinen Rasiermessern den Arm auf, denn er möchte um jeden Preis herausfinden, was sich hinter dem Codenamen «Cobalt» verbirgt.
Als Ofelia erfährt, dass ihr Vater trotz seines Versprechens den Soldaten foltert, ist sie sehr sauer und enttäuscht. Als Travis von seiner Tour mit den Soldaten zurückkommt, findet er die völlig verstörte Ofelia vor und checkt gleich mal die Lage. Natürlich ist er sauer auf Madison, dass sie die Folter zuliess. Für mich nicht überraschend, dass Madison sich nicht wirklich daran stört, sondern Verständnis hat. Seit der Verdrehung der Tatsachen, die zur Tötung von Osama bin Laden führten, gilt die Folter wieder als legitime Methode, um an bedeutende Informationen zu gelangen. Dass eine Mutter ihr Kind aus der Gefangenschaft befreien will, ist verständlich. Dass Madison sich jedoch derart schnell an ihre neue Umwelt anpassen kann, ist verblüffend und sorgt für einige Spannungen innerhalb der Familie und in der Beziehung mit ihrem Freund. Auch über das Finale hinaus wird dieser Konflikt wohl für durchaus dramatische Momente sorgen dürfen. Was die Truppe jedoch dann von Andrew erfährt, ist noch viel schlimmer: Der Code «Kobalt» bedeutet die Evakuierung von Los Angeles. Allerdings nur für das Militär. Die verbleibenden Zivilisten sollen umgebracht werden und das schon am nächsten Morgen um neun Uhr.
Das mysteriöse «Krankenhaus» ist, wie wir schliesslich erfahren, in einer Sporthalle untergebracht und sieht ehrlich gesagt fast ein wenig erbärmlich aus. Auf kleinstem Raum sind die ganzen Kranken und Verletzten zusammengepfercht. Dr. Exner und Liza versorgen hier und da einige Kranke, doch Liza lässt der Gedanke an Nick und Griselda nicht los. Sie kann einen Blick ins Untergeschoss der Halle werfen, doch kann sie Nick nicht finden. Dafür entdeckt sie aber Griselda, der es anscheinend nicht sehr gut geht. Ihr Fuss musste amputiert werden und sie erlitt einen septischen Schock, an welchem sie dann auch stirbt. Dr. Exner erklärt Liza daraufhin, dass alle, die sterben, automatisch als Infizierte ins «Leben» zurückkehren, wenn man ihnen nicht vorher das Gehirn zerstört. Liza sieht es nun als ihre Pflicht an, diesen Schritt zu erledigen. Sie ist es Daniel und Ofelia schuldig. Doch nicht alle, die als «krank» bezeichnet wurden, kamen auch wirklich ins Sporthallen-Krankenhaus. Nick und Nachbar Doug landeten etwa irgendwo im Untergeschoss, in einer Art Keller oder unterirdischem Parkhaus, wobei es sich wohl um eine Art Auffangstation handelt. Als Nick von den Soldaten abgeführt werden soll, rettet ihn der charismatische Victor Strand, der bereits am Anfang der Folge mit Doug sprach. Er rettete Nick offenbar und will eine Gruppe von fähigen Leuten um sich scharen, um aus dem Krankenhaus zu entkommen.
Es ist erfreulich, dass das Militär anscheinend tatsächlich nur den Menschen helfen will und keine Experimente an ihnen durchführt. Das wäre ein Schritt zu weit gewesen. Regisseurin Kari Skogland zeigt den Moment der Tötung von Griselda aus der Ferne und erst später ein Close-up von Griseldas Stirn. Ein würdevoller Abschied von einer uns kaum bekannten Figur und diese Szene sagt auch sehr viel über die Herangehensweise und Zukunft der Serie aus. Während «The Walking Dead» keine Gelegenheit auslässt, einen gore-haften Moment nach dem nächsten zu suchen, ist das Spin-off weitaus vielschichtiger und nuancierter. Ebenso verharrt die Kamera nicht lange auf dem Kopfschuss von Kimberley. Das Gemetzel in der Bibliothek ist ebenfalls nicht zu sehen, sondern nur zu hören. Die Kamera verharrt auf Travis. In Fear geht es nicht um die Zombies, sondern um die Menschen und ihre Reaktion auf diese neue Welt. So erfährt Liza hier auch, dass alle Menschen zu Zombies werden – selbst wenn sie nicht gebissen wurden. Alicia und Chris, die sich ja eigentlich nicht so gut verstehen, scheinen durch ihre missliche Lage einander näherzukommen. Sie gehen gemeinsam in ein Haus einer gut betuchten Familie in der Nachbarschaft und lassen mal so richtig die Sau raus. Sie betrinken sich, nehmen das Zeug der anderen Leute, verkleiden sich und schlagen dann alles kurz und klein. Nachdem die beiden endlich ihren Frust und ihre Wut auf ihre Familie und die Situation auslassen konnten, geht es ihnen scheinbar besser. Doch nicht lange, denn sie bemerken, dass die Soldaten nicht mehr patrouillieren, sondern ihren Kram packen und sich zum Aufbruch bereit machen!
Die Gefahr geht also weniger von den Infizierten aus, als vielmehr vom Militär! Was werden die Familien jetzt machen? Werden sie Nick und Liza rechtzeitig wiederfinden? Und wie werden Ofelia und Daniel reagieren, wenn sie von Griseldas Tod erfahren bzw. dass Liza ihre Frau und Mutter schliesslich sogar erschoss? Ist das Stadion voller Zombies innerhalb der Sicherheitszone? Wo genau war eigentlich die Bibliothek? Hat das Militär hunderttausende Menschen binnen der übersprungenen Woche getötet? Haben Millionen von Menschen Los Angeles einfach so verlassen? Wenn ja, wo ist das Chaos? Wenn nicht, wo sind alle? Wieso ist alles so leer? Manche, das haben wir letzte Woche gesehen, verstecken sich in ihren Häusern. Doch das erklärt ja nicht die Abwesenheit eines Grossteils der Bevölkerung. Diese schmucklose Folge ohne visuelle Highlights oder Höhepunkte legt den Grundstein für ein zombiereiches, wenn auch vorhersehbares Finale, da ich davon ausgehe, dass Daniel die Tore des Stadions öffnet und von dem Chaos profitieren will. Doch die Staffel scheint gerade jetzt zu enden, wo es interessant wird. Wahrscheinlich dürften alle Figuren das nun beginnende Chaos überleben und den Untergang der letzten Herrschaft in Los Angeles mitansehen. Wahrscheinlich endet die Staffel sogar mit der Bombardierung der Stadt, ähnlich wie in dem oft vergessen Auftakt der zweiten Staffel der Originalserie. Dort bombardiert das Militär Atlanta mit Napalm. Womöglich ist das auch die Lösung aller Probleme für Los Angeles, wir werden es nächste Woche in der finalen sechsten Folge («The Good Man») der ersten Staffel von «Fear The Walking Dead» erfahren.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
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Stubenhockers WICHTIGER Beitrag zu Politik, Kultur, Wissenschaft und Popeln
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