DBD: Breakin‘ All The Rules – Screaming Eagles

Die Nordiren von «Screaming Eagles» spielen dreckigen bluesigen Hard Rock und klingen so authentisch wie schon lange nichts mehr. Der folgende Song stammt aus dem neusten Album «Stand Up And Be Counted»…

Screaming Eagles - Breakin' All The Rules (OFFICIAL VIDEO)
Screaming Eagles - Breakin' All The Rules (OFFICIAL VIDEO)

Acht Zeichen dass wir in einer bösen Dystopie leben

Was uns der ffolgende Clip hier zeigt könnte näher liegen als wir das Gefühl haben…

8 Signs You're Living in an Evil Dystopia
8 Signs You're Living in an Evil Dystopia

Savaged

Auf dem Cover wird mit «I Spit on your Grave trifft auf The Crow» geworben, was den Nagel ziemlich genau auf den Kopf trifft. Zwar wird der Teil der Qualen leiden/Vergewaltigung erdulden erfreulicherweise auf ein Minimum reduziert. Was aber nichts an der Verachtung für die Täter mindert, die ihre Aktionen beim Zuschauer auslösen. Eben, wie bei «I Spit on your Grave» und auch der Vergleich mit dem untoten Krähenmann ist treffend, auch wenn dieser unter leicht abgewandelten Bedingungen seine Rache ausübt.

Regisseur und Autor Michael Ojeda nimmt hier gekonnt bekannte Versatzstücke und setzt sie zu einem individuellen Mix wieder zusammen. Schön spürbar und nur schwer mit Worten zu beschreiben ist das Grundgefühl, dass es sich hier nicht um eine lieblos heruntergekurbelte Auftragsarbeit handelt, sondern um ein echtes Herzensprojekt des Hauptverantwortlichen. Der «sepia-ähnliche» Farbfilter, mit all den kühlen Gelb- und Grüntönen gemixt, die bewegte Kamera mit den zahlreichen Perspektiven-Wechsel und den dosiert eingesetzten Unschärfen, hier wird sehr bewusst darauf geachtet, dass die alptraumhafte Geschichte wie ein grausames Märchen daher kommt.

Absolut grossartig ist die mir völlig unbekannte Amanda Adrienne, die in den wenigen Szenen vor ihrem Martyrium diese gewisse Lebensfreude ausstrahlt, die ich nur von Menschen aus dem echten Leben kenne, die aus einem offensichtlichen Handicap (in diesem konkreten Fall Gehörlosigkeit und fast keine Sprache), eine Kraftquelle und Lebensfreude gewonnen haben, die ansteckend wirkt. Um so mehr schmerzt es dann, wenn sie leiden muss und ihr alles genommen wird. Ihr Look als Untote ist irgendwie engelsgleich von der Gestik her, in den ruhigen Momenten und dämonisch vom Aussehen her, bei ihren Racheaktionen. Subtil zu sein, war hier eindeutig keines der Ziele der Filmemacher und so sind die Schurken einfach nur bösartig, sadistisch und abgestumpft, ohne die geringsten Grautöne. Rassist, Hinterwäldler und Psychopath, eine Mischung, die zwar sehr gut zusammen passt, aber ziemlich gefährlich ist. Vor allem Rodney Rowland (Space 2063) als Anführer Trey hat sichtlich seine Freude daran, die unmenschlichen Verhaltensweisen seiner Familie hochleben zu lassen. Dafür darf er schliesslich sogar seine Kettensäge in den Kampf gegen Schwert und Tomahawk führen, auch nicht etwas, dass man alle Tage zu sehen bekommt.

Bei den CGI-Effekten sieht man zwar das geringe Budget, doch irgendwie schaffen es der Schnitt und die Farbgebung dann doch, dass sogar diese Szenen besser wegkommen, als es hätte sein können. Die Oldschool Gore-Effekte hingegen sind teilweise echt überzeugend, auf der anderen Seite manchmal den völligen Over the Top Aktionen angepasst. Seilziehen mit den eigenen Darmschlingen spielen? Kopf abhacken, Pfeil in den Hals, Herz heraus schneiden, der Indianer in Zoe leistet ganze Arbeit und macht ihre Rache zu einem blutigen und vor allem spassigen Spektakel für Genre-Fans. Insgesamt ein Film der sehr schön zeigt, dass Liebe zum Material nie schaden kann und der Regisseur hier wirklich sein Herz reingepackt hat. Die eigenwillige Inszenierung und die beiden tollen Hauptdarsteller trösten dann auch über die paar Szenen hinweg, in denen der Geister-Indianer erscheint und ein paar Waffen aus dem Boden schweben. Für mich waren diese Sequenzen noch in Ordnung, doch könnten sie dem einen oder anderen Zuschauer, durchaus auch unpassend vorkommen. Bin auf jeden Fall gespannt, was Ojeda und Adrienne in Zukunft für Projekte planen.

All About Allergies

Weisst du, was eigentlich Allergien sind? Wie werden sie verursacht und was kann man tun, um sie zu verhindern? SciShow erklärt es uns!

All About Allergies
All About Allergies

Han Solo’s Flashback

Hier sehen wir den armen Han, der ein wenig unter den Erlebnissen der originalen Trilogie leidet. Am 17. Dezember hat das Warten dann aber ein Ende…

Han Solo's Flashback
Han Solo's Flashback

Walk in Shanghai

JT Singh wandert mit seiner Kamera durch das sehr beeindruckende Shanghai und setzt Kombinationen verschiedenster Tricks und Spielereien ein. Mal geht er rückwärts und spielt den Film dann auch rückwärts ab, sodass er normal aber doch sehr merkwürdig aussieht. Mal marschiert er in Stop Motion durch die Stadt oder beschleunigt eine Bildhälfte, während die andere in Zeitlupe läuft. Alles in allem sehr abwechslungsreich und kurzweilig.

With its futuristic skyline and sprawling network of streets, subway lines, and highways, Shanghai represents not just China’s unbridled dynamism, but also the rapidly maturing global economy. The bustling city of Shanghai, however, holds a further, complex and equally exhilarating narrative nestled at the feet of its towering skyscrapers. ‘Walk in Shanghai’ tells the story of the lively, multifaceted and above all else, very human experience unfolding at the street level of this massive city.

Walk in Shanghai
Walk in Shanghai

Album Review: Phased – Aeon

Die Doom Metaller von «Phased» rocken seit fast einem Jahrzehnt die Bühnen dieser Welt. Das Trio aus dem schönen Basel in der Schweiz, ursprünglich als Stoner-Rock Band gegründet, bringt nach einer kreativen Schaffenspause ihr bereits viertes Album «Aeon» auf den Markt. So haben die drei Musiker an der Soundschraube gedreht und den bekannten Doom ein wenig aufgefrischt. Eine konsequente Weiterentwicklung, Psychedelic Doom, so nennt sich der Bandsound und prägt das neue Album.

Phased - Aeon

Die aus Basel stammenden «Phased» hat sich im Laufe ihrer Karriere mit vielen Liveauftritten einen Namen in der Doom Szene gemacht. Durch unzählige Shows, mit Auftritten beim «Stoned From The Underground», «Up In Smoke», dem «Doom Shall Rise»-Festival sowie Supportslots mit Genregrössen wie Orange Goblin, Mastodon und Spirit Caravan, konnten sich die Schweizer auch an der Livefront behaupten und ihre Musik einem breitgefächerten Publikum präsentieren. Einst als Stoner-Band gegründet, stehen Phased heutzutage für psychedelischen Doom, bleiern, schwer und doch groovig, «Motor Doom» wie sie ihre Musik selbst bezeichnen. Nach diversen Vorgängerformationen entstanden «Phased» in ihrer heutigen Form im Jahr 2001. Sechs Jahre nach ihrem letzten Studioalbum veröffentlicht die Band nun das neue und vierte Werk. Die sieben Tracks aus tiefgestimmten Gitarren, schleppenden Rhythmen und unterschwellig bedrohlichem Gesang wurden 2014 von Chris Sigdell, Marko Lehtinen und Michael Greilinger (Gastmusiker am Bass) bei Helium Records in Basel aufgenommen, von Richard Whittaker in London abgemischt und von Greg Chandler in Birmingham gemastert.

Phased - Aeon

Mit «Seed of Misery» und eingängigem Riff eröffnen die Jungs das Album. Ein fetter Doomer, der unverzüglich die richtige Stimmung herbeidröhnt und unmissverständlich zeigt, wo der schwere „Hammer of Doom“ hängt. Schleppend und mit sounddienlichem Gesang, überzeugt das solide Material, sodass man ohne Bedenken von einem gelungenen Einstand sprechen kann, auch, wenn die Komposition etwas langatmig wirkt. Der Song stimmt gut darauf ein, was man auf dem Rest des Albums zu hören bekommt. Kommt man beim dritten Track «Eternal Sleep» an, wundert man sich bei der Hälfte des Songs unweigerlich, warum der Track leiser wird. Diese Stilmittel welche Phased einsetzen, um die Songs aufzufrischen, können manchmal etwas irritieren, doch wenn man sich darauf einlässt, ist dies durchaus erfrischend. Auffallend ist, dass ausser den im Doom verwurzelten Elementen, die wirklich überall zu hören sind, ein gehöriger Anteil an Space Rock-Einflüssen verarbeitet wurde.

Mit «Into the Gravity Well» begibt sich das Trio dann in die wirklich verdammt tiefen Welten des Funeral Dooms. Tiefer kann man in die Katakomben des Doom Metals nicht absteigen, ohne dabei selbst gesteckte Ziele aus den Augen zu verlieren. Das ist jetzt aber nicht negativ gemeint, vielmehr soll diese Soundbeschreibung klarmachen, dass Phased durchaus Grenzen ausloten. Die folgenden Songs sind allesamt zeitlose Doom Songs, die wie schon erwähnt, immer wieder und wieder mit spacig psychedelischen Einflüsse aufwarten. Leider tritt hier mit der Zeit die gefürchtete Zeitlupenkrankheit auf, welche man mit etwas mehr Einfallsreichtum und der daraus resultierenden Abwechslung, besser in den richtigen Blickwinkel hätte rücken können. Atavismus bezeichnet eine Rückentwicklung in der Evolution und nichts könnte hier passender sein, denn der Rausschmeisser «The Atavistic» scheint sich an der Stoner-Vergangenheit der Band zu orientieren. Einer der innovativsten Tracks des Albums, doch gemäss Booklet der einzige Song, der nicht von «Phased» selbst geschrieben wurde.

Phased Logo

«Aeon» ist ein Doom Album, das sich mehr als nur einmal hören lassen kann und soundtechnisch gewünscht brachial ausgefallen ist. Doom meets Psychedelic! Geschwindigkeit im Doom Metal ist bekanntermassen so gut wie nicht vorhanden und so setzen «Phased» ihren schleppenden Marsch durch endzeitliche Psychedelic-Wälder fort, mit abgrundtiefen Gitarren und groovigen Arrangements. Was dem Trio etwas fehlt ist der Kick, das gewisse Etwas, welches auch im Sludge und Doom nicht fehlen darf. Zu vorhersehbar sind die Tracks und es fehlt irgendwie der «Spannungsbogen», der irgendwann zum Höhepunkt kommt und Lust auf mehr macht. Sieben Tracks, die letztendlich über enorm viel Potenzial verfügen, aber leider nicht voll ausgekostet werden. «Phased» legen die Messlatte hoch, doch gemessen an Genre-Giganten einfach noch zuwenig hoch, da ist noch mehr drin! Und dennoch, «Aeon» ist ein gutes Album! Wer Psychedelic Doom mag, wird viele markante Passagen entdecken und schlussendlich ein zufriedenes Motor Doom Gesicht auflegen. Daumen hoch!

Tracklist

  1. The Seed of Misery
  2. Burning Paradigm
  3. Eternal Sleep
  4. Into the Gravity Well
  5. (Return of the) Son of the Sun
  6. Etched
  7. The Atavistic

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Warum die Menschen dir Danke sagen sollten, wenn du furzt

Wer ihn hat zuerst gerochen, dem isser aus dem Arsch gekrochen! Jeder wird diesen Spruch kennen. Die menschliche Flatulenz ist für viele immer noch ein Tabu-Thema und wenn man einen Furz riecht, will es niemand gewesen sein – ihr kennt das. Doch eigentlich sollte man für jeden Furz dankbar sein, denn wie Wissenschaftler der britischen Universität von Exeter herausgefunden haben, kann das Schnuppern dieser kleinen Stinkbomben vor Krebs, Herzattacken, Schlaganfällen und Demenz schützen!

Gesundheit: Deshalb sollten die Menschen Danke sagen, wenn du furzt

Niemand mag sie, jeder flieht und schimpft oder verzieht vor ihnen, den in Fürzen steckt jede Menge Schwefelwasserstoff und der Schwefel in diesem Gemisch ist es, der uns so fluchtartig den Raum verlassen lässt. Schwefel riecht fürchterlich, Schwefelwasserstoff etwas weniger streng, aber nicht minder furchtbar. Schwefelwasserstoff ist in grossen Mengen giftig, doch wie immer gilt, die Dosis macht das Gift! Wie die Wissenschaftler gemäss Artikel in der Time herausgefunden haben, kann Schwefelwasserstoff in kleinen Mengen richtig gesund sein.

Gesundheit: Deshalb sollten die Menschen Danke sagen, wenn du furzt

Das chemische Gemisch im Schwefelwasserstoff hilft, Mitochondrien zu schützen, die Kraftwerke in unseren Zellen, die uns mit Energie versorgen und Entzündungen regeln. Aus diesem Grund haben die Wissenschaftler eine Mischung namens AP39 entwickelt, die dem Körper helfen soll, gerade die richtige Menge an Schwefelwasserstoff zu produzieren, die er braucht. So sollen eine Menge Krankheiten verhindert und geheilt werden können. Selbst einen positiven Einfluss auf den Alterungsprozess soll Schwefelwasserstoff haben. «Wenn Zellen unter Stress geraten, dann ziehen sie Enzyme an, die winzige Mengen an Schwefelwasserstoff produzieren. Schwefelwasserstoff sorgt dafür, dass die Mitochondrien überleben. Ansonsten sterben die Zellen ab und verlieren die Fähigkeit, Entzündungen zu hemmen», sagt Professor Matt Whiteman von der Universität in Exeter. Oft sind es diese Entzündungen, die Auslöser für Krebs sein können. «Unsere Ergebnisse zeigen, werden gestresste Zellen mit AP39 behandelt, bleiben Mitochondrien weiterhin geschützt und die Zellen am Leben.» AP39 wird aktuell noch im Labor getestet, aber bisher zeigen die Experimente, dass über 80 Prozent aller Mitochondrien durch AP39 geschützt werden können. Dr. Mark Wood fügt hinzu: «Obwohl Schwefelwasserstoff furchtbar nach faulen Eiern und Fürzen riecht, wird es vom Körper selbst hergestellt und kann ein echter Gesundheitsheld sein, der zukünftige Therapien für viele verschiedene Krankheiten positiv beeinflussen kann.» Ich habe es immer gewusst: Fürze sind gesund! Wenn du also nächstes Mal «einen fahren lassen» musst, dann schäm dich nicht dafür, sei stolz, du bist ein Held und rettest Menschenleben!

Grossartige Erklärung des Fermi-Paradoxons

Heute ist es wieder mal an der Zeit, unserem Bildungsauftrag nachzukommen. Bekannterweise beschreibt das Fermi-Paradoxon das Problem, das wir im Universum allein zu sein scheinen. Das ist ein bisschen beängstigend, weil das Universum ja ziemlich gross ist und Einsamkeit echt depressiv machen kann. Und jetzt Freunde stellt euch mal 7 Milliarden (oder eher mehr) depressive Affen vor, die aus Frust ihre Kacke durch die Gegend werfen und das alles für alle Beteiligten unnötig unangenehm machen! Jupp, genau so. Allerdings spricht das Fermi-Paradoxon auch von Filtern, die es Zivilisationen schwer machen sich zu entwickeln, weil sie beispielsweise erst gar nicht entstehen oder sich irgendwann im Laufe der Entwicklung selbst zerstören. Vermutlich haben wir einige dieser Filter überwunden, aber noch wahrscheinlicher ist, dass uns noch einer bevorsteht, auf den wir wie ein betrunkener Geisterfahrer zusteuern. Was für ein Spass!

The Fermi Paradox — Where Are All The Aliens? (1/2)
The Fermi Paradox — Where Are All The Aliens? (1/2)

Personalisierte Keks-Formen: Dein Gesicht als Guetzli

Weihnachtszeit ist Guetzli-Zeit oder auch Biscuit-, Chrömli-, Plätzchen- oder eben Keks-Zeit, wie auch immer man dem Gebäck sagen will. Viele sehen das als guten Grund das Nudelholz zu schwingen. Wer dieses Jahr seine Güetzi zu einem absolute Hit werden lassen möchte, kann im Etsy-Shop von Copypastry seine ganz persönlichen Ausstechformen kreieren lassen. Egal ob das eigene Portrait, der Familienmitglieder oder dass des Hundes, fast alles ist möglich. Für die Weihnachtsfeier im Betrieb kann man auch das Firmen-Logo essbar machen… oder so. Oh die Fröhliche!

Dein Gesicht als Keks-Form
Dein Gesicht als Keks-Form
Dein Gesicht als Keks-Form
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Dein Gesicht als Keks-Form
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