Neulich in Russland
Da haben wir wieder mal einen typischen Fall von russischem Pragmatismus. Einfach lösungsorientiert…
Da haben wir wieder mal einen typischen Fall von russischem Pragmatismus. Einfach lösungsorientiert…
Motörhead feiern dieses Jahr 40-Jähriges Bandjubiläum – leider ist auch Rock’n’Roll Legende Lemmy Kilmister am Monatg gestorben. Jahrzehntelang waren die britischen Kultrocker saucool. Vielleicht leicht angerostet, aber noch immer arschcool. Ich habe Motörhead x-mal live erlebt und dabei sicherlich 10% meines Hörvermögens dauerhaft verloren. Man kann über Lemmy nicht sprechen, ohne seine Musik zu hören. Aus diesem Grund haben wir ein Motörhead/Hawkwind Special Programm für euch zusammengestellt. Everything louder than everyone else.
«Wir können unseren Schock und unsere Traurigkeit kaum auszudrücken, es gibt keine Worte», schrieb die Band auf Facebook. Sie kündigte an, sich in den kommenden Tagen ausführlicher äussern zu wollen. «Aber für den Moment: Spielt Motörhead laut, spielt Hawkwind laut, spielt Lemmys Musik laut. Habt einen Drink oder mehrere.»
«Ich mach das bis zum Tod, weil ich kann nichts anderes!» so Lemmy, und WIE er das tat! I salute thee! Rock UND Metal haben quasi den Taufpaten verloren! Ein rabenschwarzer Tag! Danke für die letzten 40 Jahre, durch die mich deine Musik begleitet hat und auf die nächsten Jahrzehnte durch die sie mich noch begleiten wird. In unserer glattgebügelten Welt werden die Unikate, die authentischen Menschen immer seltener. Heute haben wir einen grossen Individualisten und einen grandiosen Musiker verloren. Und einen noch grösseren Menschen. Ein ehrlicher, gradliniger Mensch ist nicht mehr… Danke für die wunderbaren Stunden, die Gehörstürze, den Tinnitus und die vielen geilen Shows! Farewell, Lemmy, es wird viel zu ruhig sein ohne dich! Wo auch immer du jetzt bist: Lass es krachen! Rock in Peace! Always in our mind, always in our ears!
Lasst uns Silvester Lemmy ehren. Aus jeder Box soll Motörhead auf Anschlag dröhnen und den ganzen Abend gibts Schnaps statt Nuttendiesel. Wenn wir Punkt 0 Uhr dann ein Streichholz anzünden, es mit unserem Atem anhauchen, gibts das wohl schönste Feuerwerk was sich Lemmy je hätte vorstellen können!
Aus aktuellem Anlass: Raise the glass, loud and proud. All hail Master Lemmy! Cheers! Thank you! Rock In Piece!
Ist wohl etwas, naja, nennen wir es mal gewagt…
Lemmy Kilmister ist gestern im Alter von 70 Jahren an Krebs verstorben, den sie erst vor wenigen Tagen bei ihm diagnostiziert hatten. An Weihnachten hatte Lemmy erst seinen 70. Geburtstag gefeiert. Er machte immer den Eindruck, als sei er unzerstörbar, jetzt ist mit ihm ein Stück Musikgeschichte gestorben.
Lemmy Kilmister, Frontmann der britschen Heavy-Metal-Band Motörhead, brachte mit seinem Bass Boxen zum Wummern, seine raue Stimme verdankte er einem immensen Alkohol- und Zigaretten-Konsum. Der Sänger und Bassist, der mit richtigem Namen Ian Fraser Kilmister hiess, galt im Rock’n’Roll-Zirkus als Legende. Aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme wurden in den vergangenen Jahren viele Konzerte abgebrochen oder ganz abgesagt, er litt unter anderem an Diabetes. Erst im November war der frühere Motörhead-Schlagzeuger Phil Taylor im Alter von 61 Jahren gestorben.
Lenny Kilmister wurde am Heiligabend 1945 in der englischen Grafschaft Staffordshire in England geboren. Er schmiss mit 16 die Schule, zog nach Manchester, wo er erste Gehversuche als Musiker wagte. Wenig später landete er in London, ging zunächst als Roadie von Jimmy Hendrix auf Tour, bevor er als Bassist in der Band Hawkwind anheuerte. 1975 gründete er die Band Motörhead, mit der er in diesem Jahr sein 40-jähriges Bandjubiläum feierte. Seine Markenzeichen: Zwei Fibrome auf der linken Gesichtshälfte, die Vorliebe für Jack Daniels mit Cola und die Eigenart, den Bass wie eine Rhythmus-Gitarre zu spielen. Die kommerziell erfolgreichste Phase hatte Motörhead zwischen 1979 und 1982 mit Alben wie «Overkill», «Bomber“ und «Ace of Spades». Kilmister geriet immer wieder ins Visier von Kritikern wegen seiner Sammelleidenschaft von Nazi-Devotionalien. Nach eigener Aussage war sein Haus in Los Angeles vollgestopft mit NS-Gegenständen. Allerdings bestritt Kilmister stets, ein Anhänger der Nazi-Ideologie zu sein.
Sein grosser Wunsch, auf der Bühne zu sterben, war dem 70-Jährigen nicht vergönnt. Gesund war der Frontmann schon lange nicht mehr, bereits vor 15 Jahren haben die Ärzte Diabetes bei ihm diagnostiziert. Um der Zuckerkrankheit entgegenzutreten, stieg Kilmister von seinem geliebten Whisky mit Cola auf Wodka mit Orangensaft um. Im März 2013 wurde Kilmister in Los Angeles wegen Herzproblemen ein implantierbarer Defibrillator eingesetzt. Das Herz war aber bei Weitem nicht seine einzige Schwachstelle: «Die Beine sind kaputt. Der Rücken schmerzt. So ist das Leben, ein verdammter Krieg. Je älter man wird, desto näher kommt man an die Front. Dorthin schafft es keiner, ohne Opfer zu bringen. Irgendwann haut es einen ganz um. Goodbye im Feuer des Gefechts», so die Rock’n’Roll-Legende.

Die Band teilte auf Facebook folgendes mit:
There is no easy way to say this…our mighty, noble friend Lemmy passed away today after a short battle with an extremely…
Posted by Official Motörhead on Montag, 28. Dezember 2015
Als Bassist und Leadsänger war er unter Fans und Weggefährten ein geschätzter und äusserst beliebter Musiker. Vier Jahrzehnte lang war er der Sänger von Motörhead. 2004 gewann Motörhead den Grammy für den besten Metal-Auftritt. Jedes Konzert der britischen Heavy-Metal-Gruppe begann stets mit Kilmisters lautstarker Verkündung: «We are Motörhead and we play Rock & Roll»!
Thank you for all the great memories and teaching us how it has to be done Lemmy! The most noble gentleman of Rock’n’Roll has left… Raise the glass, loud and proud. All hail Master Lemmy! Cheers!
Man sollte ja über anderer Leute Leid nicht lachen. So grundsätzlich, aber es gibt Ausnahmen. Ausnahmen wie diese, wo einfach alles passt: Das Timing, der Sound und die nationalstolze Inbrunst des Sängers beim Vortragen der Hymne des Landes. Dass er sich aus dem Teppich entknotet, souverän weiter performed und direkt wieder beginnt, elegant übers Eis zu gleiten ohne den Takt oder die Fassung zu verlieren, wäre ebenso ein guter Grund, sich das Video reinzuziehen…
Gut gespielt, grossartige Version! Mehr davon bitte!
GoPro-Kameras sind klein und extrem vielseitig. Man kann sie auf Helme, Tiere, Selfie Sticks, Drohnen usw. befestigen. Die qualitativ hochwertigsten POV Clips des Jahres 2015 gibt es in folgender Zusammenstellung zu sehen. Dieser Wirbelwind aus Aktivität kann Schwindel verursachen. Kommt mit auf eine wilde Fahrt!
So eine Zugfahrt die ist lustig…
Im Zug.
Sie niest.
Ich: "Gesundheit."
Sie: "Ich habe einen Freund."
Ein paar Sitze hinter uns: "Ich bin Veganer."
— Luke (@SwagsukeN) December 22, 2015
Hier der Honest Trailer zum letzten Planet der Affen…
Redditor MeanMarcus hat alle bisherigen sechs Star Wars-Streifen einfach direkt übereinander gelegt und beweist damit, dass die Vorspänne zu den Star Wars-Teilen eben jeweils nicht dieselben sind. Das Ganze ergibt ein totales Durcheinander, ist aber zugleich irgendwie auch verdammt tolle Videokunst.
I made a composite of the opening 10 minutes of every Star Wars film synchronized to the first frame of the title. I wondered which film would trigger YouTube’s Content ID. Revenge of the Sith won the copyright claim and as a result the original Star Wars theme played under the opening crawl was silenced.
Mit diesem Film hier von Paul Wex kann man einfach mal zurücklehnen. Fernweh.
An audiovisual neurotic slow-motion experience of random daily life in Southeast Asia.
Take your time, lean back and use big speakers or headphones. Enjoy and feel what I saw on my last trip.
Der Clip zum Track «Separation Anxiety» von «Faith No More» wird Fans alter Horrorfilme sehr gefallen, wurden doch Ausschnitte des 1955er Streifens «Dementia» von John Parker verwendet. Im Mai veröffentlichten «Faith No More» mit «Sol Invictus» ihr erstes neues Album seit der 1997er Scheibe «Album Of The Year». Und nun Film ab!