Langzeitlagerfeuer

Keine Ahnung, ob die folgende Konstruktion hält, was sie verspricht, aber man kann es zumindest mal auszuprobieren. So könnte man vielleicht am Feuer pennen, ohne in der Nacht Holz nachlegen zu müssen…

Langzeitlagerfeuer
(via Reddit)

A Truncated Story of Infinity

In Paul Trillos Kurzfilm «A Truncated Story of Infinity» geht es um die alltägliche Frage: Was wäre, wenn Vincent (Subjekt X) die fremde Frau auf der Strasse (Subjekt Y), ansprechen würde. Und was wäre, wenn nicht? Vielleicht würden beide ihr Leben einfach weiterleben. Doch vielleicht gäbe es in einem unbegrenzten Universum einen anderen Ausgang der Geschichte. Oder zwei, oder drei oder eben unendlich viele.

Genau das besagt nämlich die Viele-Welten-Theorie. Diese hatte der Physiker Hugh Everett III. in den fünfziger Jahren formuliert. Die Theorie besagt stark vereinfacht, dass jeder mögliche Quantenprozess ein eigenes Universum, also eine Parallelwelt hervorbringt. Noch einfacher gesagt: Jedes denkbare Ergebnis einer Aktion findet in einem eigenen Universum tatsächlich statt, und in jeder Millisekunde entstehen Billionen neuer Universen. Das klingt ziemlich abgefahren. Doch da es keine Gegenbeweise gibt, ist diese Theorie in der Quantenphysik durchaus anerkannt.

Glücklicherweise beschäftigt sich Trillo nicht mit den physikalischen Hintergründen. In «A Truncated Story of Infinity» geht es um das Alltägliche, nämlich das Treffen zweier fremder Menschen auf der Strasse. Nach und nach exerziert der Film die Möglichkeiten durch, die letztlich zu einem romantischen Treffen der beiden Testsubjekte führen könnten – oder eben nicht. Die beiden Protagonisten sind Testsubjekte, da der Film von einer dozierenden Stimme erzählt wird, der die Theorie der Unendlichkeit an diesem Beispiel erklärt. Dabei nimmt sich weder der Erzähler noch der Film allzu ernst. Im Gegenteil, Trillos Arbeit lebt von cleveren Schnitten und einem subtilen Humor, den der Erzähler beiläufig einbaut und der sich in den alltäglichen, banalen Abenteuern des Protagonisten spiegelt.

"A Truncated Story of Infinity" - A Short by Paul Trillo
"A Truncated Story of Infinity" - A Short by Paul Trillo

DBD: Deeply Ordered Chaos – The Cult

Ab Februar steht das neue The-Cult-Album «Hidden City» in den Läden und als kleinen Vorgeschmack dazu gibt es folgendes Lyric-Video zu «Deeply Ordered Chaos»…

THE CULT - DEEPLY ORDERED CHAOS  (HD)
THE CULT - DEEPLY ORDERED CHAOS (HD)

Witzige Werbung für Türen

Türen sind die neue Innovation auf dem Markt! Hier nun endlich ein sinnvoller Werbespot, der einem nicht irgendeinen Mist verkaufen möchte, sondern Türen an den Mann bringen will. Türen sind smart und wirklich alle coolen Leute haben heutzutage eine Tür. Oder sogar mehrere…

Commercial for Doors
Commercial for Doors

Get Wrecked

Spassige Compilation in welcher einige Sachen zu Bruch gehen… :)

Get Wrecked
Get Wrecked

Sex- und Porno-Apps für Android Smartphones

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die Menschen online nach Sex suchen und dabei wird mobile Pornografie immer beliebter. Sex auf dem Smartphone gehört ins 21. Jahrhundert und damit man nicht endlos nach der passenden App suchen muss, hier genau das, was alle nachweislich wollen: Die besten Sex- und Porno-Apps für Android!

Sex- und Porno-Apps für Android Smartphones

Bevor wir zu den nackten Tatsachen kommen sei hier erwähnt, dass es sich bei den folgenden Apps um nicht jugendfrei Programme handelt, welche man nur installieren sollte, wenn man das entsprechenden Alter hat. Die Apps findet man auch nicht im Google Play Store, daher geschieht eine allfällige Installation auf eigene Gefahr. Kommen wir nun also zu den besten Porno- und Sex-Apps für Android:

Pornhub
Pornhub ist wohl eine der grössten Anbieter für Online-Pornografie. Die Pornhub-App ist äusserst gut designt, wirkt sehr professionell und bietet tausende Filmchen für jeden Geschmack. So bringt die App die Website auf das Smartphone und bietet zudem u.a. demografische Übersichten über das Nutzerverhalten. So bietet die Pornhub-App nicht nur nackte Haut, sondern auch nackte Zahlen und ist wohl eine der besten Sex-Apps für Android.

Pornhub-App

SexTube
Nach der Installation tarnt sich SexTube als «Sys Config»-App auf dem Smartphone und trotz des eher minimalistischen Ansatzes bietet SexTube zahlreiche Kanäle mit Porno-Videos, sprich auch hier sollte für jeden Geschmack etwas zu finden sein. Wer nicht weiss was er will oder etwas abenteuerlustig ist, kann sich die Filmchen auch nach dem Zufallsprinzip vorsetzen lassen. Doch seit gewarnt, es gibt da draussen wahrhaft «exotische» Vorlieben.

SexTube

Diese kleine Liste ist bestimmt nicht vollständig und dass kann noch nicht alles sein. Freunde, ihr seid herzlich eingeladen, eure liebsten Sex- und Porno-Apps für Android nachfolgend in den Kommentaren mit uns zu teilen…

Die «Zurück in die Zukunft»-Trilogie in 90 Sekunden

Der BTTF-Day ist ja schon etwas her, aber diese Zusammenfassung der «Zurück in die Zukunft» -Trilogie in nur 90 Sekunden muss ich einfach noch in die Gruft kleben. Wer also noch nicht alle drei Filme sehen konnte, braucht es nach dieser Zusammenfassung auch nicht mehr zu tun!

The Back to the Future Trilogy in 90 Seconds
The Back to the Future Trilogy in 90 Seconds

Warum laufen Chihuahuas nicht durch den Schnee?

Freunde, kein Chihuahua wurde bei diesem Versuch verletzt, denn Nic Bello liebt seinen Pancho trotz dieser kleinen Gemeinheit sehr…

Why chihuahuas don't run on the snow?
Why chihuahuas don't run on the snow?

DBD: The Murderer – Matalobos

Heute etwas Doom Death Metal aus Mexiko: Matalobos aus der gleichnamigen EP mit dem Song «The Murderer»…

Matalobos - The Murderer
Matalobos - The Murderer

Die Evolution des Schreibtisches

Ein Team am Harvard Innovation Lab hat diese Geschichte der Technik in Bilder gefasst und zeigt uns, wie sich der Büroarbeitsplatz in den Jahren von 1981 bis heute entwickelt hat…

the evolution of the desk by the harvard innovation lab
the evolution of the desk by the harvard innovation lab

Kingsman: The Secret Service

Kingsman ist das willkommene Gegengift zum langweilig gewordenen James Bond. Weg von Rumgejammer und Midlife-Crisis, zurück zu Spass und überlebensgrosser Agenten-Action. Collin Firth ist der perfekte Gentleman-Spion und Taron Egerton macht sich überraschend gut, als Teenie der für den coolsten Geheimdienst der Welt rekrutiert wird.

Regisseur Matthew Vaughn hat seit «Kick Ass» nochmal dazu gelernt und schafft es jetzt die hyperstylishen Gewaltszenen in einen runderen Kontext zu setzen. Man merkt ihm deutlich die Liebe zum Sixties Style, zu den ganzen Agenten der Gentleman-Ära an und dennoch wirkt der Film nicht wie ein Rückfall in die alte Zeit. «Kingsman» ist nicht so albern wie «Austin Powers» oder die «Spy Kids»-Filme, aber trotzdem in allem auf 11 gedreht. Der Style ist britischer als britisch, die Gadgets ebenfalls und der Oberschurke könnte karikierter kaum sein. Vaughn und sein Autor Mark Millar kennen ihre Vorbilder und haben dennoch einen diebischen Spass daran, sie umzukrempeln.

Samuel L. Jackson ist einerseits ein megalomanischer Blofeld-Verschnitt, aber durchaus ein vernünftig argumentierender Zeitgenosse, dessen böser Plan zumindest theoretisch sinnvoll erscheint. Und er karikiert seine diabolische Ausstrahlung durch Sprachfehler die Unfähigkeit Gewalt und Blut zu ertragen. Bei aller Übertreibung sind die Figuren immer noch so menschlich, dass sie nicht austauschbar und langweilig werden. In einer der besten Szenen des Films, reflektiert Vaughn sogar die eigene cinematische Glorifizierung von Gewalt, wenn Firth ein unbeschreibliches Massaker anrichtet, das alle Register der Gewaltpornographie zückt nur um den gehypten Kingsman und den Zuschauern danach die eigene Begeisterung vorzuführen, wenn allen Beteiligten klar wird, das unser Held gerade unschuldige Menschen abgeschlachtet hat.

Das bedeutet nicht, dass der Regisseur seine überzeichnete Gewalt nicht liebt, aber es zeigt das er sich zumindest der Problematik bewusst ist und sehr genau die Mechanismen kennt, mit denen er sein Publikum verführt. Trotz aller Metzelszenen meidet er stets die selbstgerechte, mobfütternde und unangenehme Aura die Selbstjustiz-Action-Filme wie Taken durchdringt. Dazu ist Kingsman dann einfach zu sehr in einem schwerelosen Comic-Universum verankert, in dem alles mit einer Prise Roger Moorschem Augenbrauen heben serviert wird. Als Popcorn-Kino ist Kingsman auf jeden Fall mit das Beste was es in diesem Bereich in den letzten Jahren zu sehen gab. Was optische Ideen, Eleganz und stimmungsvolle Musik angeht. Kein Meilenstein, aber ein rundherum unterhaltsamer, rasanter Beweis dafür, dass britische Agenten-Action auch heutzutage noch ihre Berechtigung hat.

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