In den Verkaufsräumen von Bonhams, einem Auktionshaus in Los Angeles, wird die grösste Meteorit-Skulptur der Welt angeboten. Es handelt sich dabei um Yorick, eine Skulptur benannt nach dem toten Spassmacher, zu welchem Hamlet in Shakespeares Stück sprach. Der Künstler Lee Downey schnitzte aus einem der vielen Meteoriten, die in der Umgebung von Gibeon, Namibia verstreut lagen diesen Skull. Die Meteoriten trafen vor etwa tausend Jahren auf die Erde und wurde etwa vor vier Milliarden Jahren nach dem Metall im Raum gebildet. Wäre interessant zu sehen, wenn forensische Wissenschaftler eine Gesichtsrekonstruktion des Schädels machen würden, wäre sicher spannend zu sehen, wie Yorick aussah, als Hamlet ihn kannte…
Das neue Album von «Walls Of Jericho» erscheint am 25. März und heisst «No One Can Save You From Yourself». Daraus gibt es hier den Song «Relentless», welchen die Band Larry, dem Bruder von Frontfrau Candace Kucsulain, widmet, der im vergangenen Jahr den Kampf gegen den Krebs verlor…
Praktisch zu jedem Film und jeder Serie gibt es passendes Merchandising in Form von Puppen und allerlei anderem Zeugs. Leider sind die Puppen aber meist total ausdrucks- und emotionslos. Noel Cruz aus den US&A nimmt sich diese Puppen an und verpasst ihnen mit Pinsel und Farbe ein völlig neues Gesicht und hebt dabei den Anblick so einer Puppe auf ein völlig neues Level. Tote Augen erhalten einen realistischen Look, glatte Haut wird mit den nötigen Falten versorgt und Augenbrauen sind nicht mehr nur aufgemalte Striche. Mehr davon findet ihr auf DeviantART…
Deadpool ist ein spassiger Comicfilm, dessen dynamische Hauptfigur darüber hinwegrettet, dass die Story eigentlich nicht sehr interessant ist. Der Charakter ist in seinem Dauerlabermodus ganz gut getroffen und man merkt deutlich, wie sehr sich Ryan Reynolds die Seele aus dem Leib spielt. An beinahe jeder Ecke finden sich Anspielungen und Seitenhiebe zu Comics und Filmen und die Witze und Sprüche an sich sind herrlich derb und verschonen niemanden. Deadpool ist ein sympathisches Arschloch und auch die beiden X-Men Colossus und Emo-Explosionsgirl sind coole Figuren. Aber warum gibt man diesen im Grunde netten Figuren nicht irgendwas zu tun?
Kaum ein Superheld oder Supersöldner in diesem Fall, ist so beliebt wie Wade Wilson, schliesslich ist Deadpool mit seinem Meta-Humor und seinem Bewusstsein für das Medium in dem er sich bewegt einzigartig. Umso mehr erstaunt es, dass 20th Century Fox so lange gebraucht hat, um einen Film mit dem Söldner mit der grossen Klappe durchzuwinken. Mir hat Deadpool gefallen und es ist lange her, dass mich ein Blockbuster so sehr zum Lachen gebracht hat. Für den stark aufspielenden Ryan Reynolds dürfte Deadpool die Rolle seines Lebens sein. Man mag ihm den Erfolg nach seiner Bauchlandung mit «Green Lantern» gönnen. Mit dem humorlosen Hünen Colossus hat Deadpool zudem den coolsten Sidekick im Superheldenuniversum. Doch warum bleibt Deadpool bei all dem Blut und Sprüchen trotzdem irgendwie so handzahm und knuddelig? Weder erreicht er je echte moralische Ambivalenz in comichafter Überhöhung, wie sie z.B. Lobo auszeichnet, der schonmal ganze Planeten auslöscht, noch wird er auf menschlicher Ebene so richtig greifbar.
Für einen Film, der sich auf die Fahne geschrieben hat, das Superheldenuniversum aufzumischen, ist Deadpool erschreckend konventionell gestrickt. Es ist, als ob sich die Macher nicht sicher gewesen wäre, ob das Publikum auf das Konzept anspricht. Nur so ist zu erklären, dass uns eine überlange Origin Story erklärt, warum Deadpool so ist, wie er ist. Doch statt Empathie weckt diese nach klassischem Schema gestrickte Einführung nur Langeweile – wie können wir mit einem Charakter mitfühlen, wenn sich die Macher in nahezu sämtlichen Szenen des Films über diesen mokieren? Was ist der Anreiz, diesem Charakter, der in jeder Szene als unberechenbarer Kindskopf und notorischer Eigenbrötler dargestellt wird, auch noch eine Liebesgeschichte anzudichten? Eine Love Story, die obendrein darin gipfelt, dass der Held seine Geliebte aus den Klauen des Bösewichtes retten muss? Wäre es doch um einiges interessanter gewesen, wenn Deadpool auf all diese Klischees geschissen und damit bewiesen hätte, dass er nicht nur auf dem Papier anders ist?
Was für den Film spricht ist aber die unübersehbare Leidenschaft der Macher, die diese Figur angemessen zum Leben erwecken wollten. Denn trotz der fehlenden Story, wirkt der Film nie, als wäre er am Reissbrett der Werbeabteilung entworfen wurden, wie die beiden grauenvollen Wolverine-Streifen oder alles was je zu Fantastic 4 gedreht wurde. Wie sehr Deadpool zu begeistern vermag, liegt wohl vor allem daran, wie originell man das Konzept empfindet und ob man mit der Figur warm wird und natürlich in wieweit eine Figur die etwas karikiert auf Strecke erträglich ist. Ich bin durchaus gespannt auf den zweiten Teil, hoffe aber, dass ihnen das nächste mal auch eine Geschichte einfällt, damit Deadpool sich nicht ausschliesslich auf seine Metaebene verlassen muss. Die funktioniert nämlich dann am Besten, wenn es auch eine Hauptebene gibt.
Leider wird wohl «Marvel Zombies» niemals sein, da ich nicht glaube, dass Marvel jemals seinen Zombie-Epos verfilmen wird. Eigentlich schade. Hatte ja viele schöne Szenen, wie dass Zombie-Hulk irgendjemanden auffrass, weswegen bei der Verwandlung zurück in Bruce Banner sein Magen aufriss, oder wie Zombie-Spider-Man ständig herumheulte, dass er seine liebsten aufgegessen hat, oder wie Hank Pym sich den Black Panther in einem Versteck hielt und ihn immer nur stückchenweise verspeiste. Hach, die Stories hatten schon echt viele coole Ideen. Der Trailer stammt übrigens von Alex Luthor…
Hier beeindruckende Aufnahmen des NASA Solar Dynamics Observatory:
It’s always shining, always ablaze with light and energy. In the ubiquity of solar output, Earth swims in an endless tide of particles. Every time half of the Earth faces the Sun, we experience the brightness of daytime, the Sun’s energy and light driving weather, biology and more. But in space, NASA’s Solar Dynamics Observatory (SDO) keeps an eye on our nearest star 24/7. SDO captures images of the Sun in 10 different wavelengths, each of which helps highlight a different temperature of solar material. In this video we experience images of the Sun in unprecedented detail captured by SDO. Presented in ultra-high definition video (4K) the video presents the nuclear fire of our life-giving star in intimate detail, offering new perspective into our own relationships with grand forces of the solar system.
NASA | Thermonuclear Art – The Sun In Ultra-HD (4K)
Wer sich für ein Tattoo entscheidet, sollte sich das ganz genau überlegen. Welches Motiv, welche Körperstelle und natürlich auch welches Studio. Für die beiden ersten Punkte gibt es jetzt eine Entscheidungshilfe. Dank «Momentary Ink» kann man sich sein Wunschmotiv in ein Tattoo verwandeln lassen. Dazu lädt man einfach sein Design oder ein Foto aus dem Web hoch. Man kann sich aber auch vom Momentary-Ink-Team etwas kreieren lassen, dies kostet natürlich extra. Am Ende bekommt man sein Wunschmotiv dann zugeschickt und kann es mit Wasser auf die Haut auftragen und mit spezieller Versiegelungsflüssigkeit haltbar machen. Der Preis richtet sich dann nach der Grösse des Motivs. Los geht es bei $15 (ca. 14 Euro). Versprochen wird dafür aber ein realistisch anmutendes Tattoo, das nach 3 bis 10 Tagen wieder verschwindet.
Wie man richtig knuddelt zeigt uns Ele, der Baby Elefant im Chai Lai Orchid Resort in Chiang Mai, Thailand. Mal sehen ob Allie immer noch Spass an den Liebkosungen von Ele hat, wenn diese voll ausgewachsen ist…
Baby Elephant Cuddling volunteer at Chai Lai Orchid in Chiang Mai Thailand
The Offering ist ein wunderbar böser Kurzfilm von Ryan Patch. In kritischen Situationen kommt es darauf an, wichtige Dinge gewissenhaft zu erledigen. Was nicht passt, wird passend gemacht und ähnliches Rumgepfusche funktioniert nicht immer. Manchmal gibt es eben keine Fehlertoleranz. Nicht in den Situationen, in denen es auf Leben und Tod ankommt. Das eigene Leben und der eigene Tod. Das sollte dann eigentlich schon genug Motivation sein, besser alles nochmal durchzugehen und mögliche Fehler zu vermeiden. Sollte man meinen. Was aber, wenn es dann doch zu einem Fehler kommt? Wenn man schlicht und einfach etwas Wichtiges vergisst? Dann mögen einem die Götter gnädig sein…
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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