Wie man in Nordirland ein Sofa transportiert
Da sind Vollprofis am Werk…
Da sind Vollprofis am Werk…
The Truth cannot be denied…

(via Raven Young)
Die meisten Menschen wollen nicht allein sein. Und da wird jede Hilfe, die zum passenden Lebensabschnittsgefährten führt, gern angenommen – selbst wenn sie unverschämt viel Geld kostet. Aber was haben die Menschen gemacht, als es Parship und Co. noch nicht gab? Videos aufgenommen und sich eben so von ihrer Schokoladenseite präsentiert. Denn Bewegtbild hat damals schon wunderbar funktioniert. Jameson Murphy hat ein paar besonders attraktive Exemplare in einem Video verpackt – einer nach dem anderen der Traum einer jeden Schwiegermutter! Hoffen wir, dass jeder T(r)opf seinen passenden Deckel gefunden hat. Und die Pfannen auch.
Am Samstag den 24. September spielten Metallica im Rahmen des «Global Citizen Festival» im Central Park in New York und wurden weltweit live gestreamt. Wer diesen Stream verpasst hat, kann sich das komplette Konzert auf dem YouTube-Kanal des Festvials ansehen. Wir zeigen euch hier die fünf gespielten Songs:
Gestern, den 26. September 2016 spielten Metallica live in der «Howard Stern Show» und beantworteten dort Fragen zu ihrer Karriere sowie zum kommenden Album «Hardwired…To Self-Destruct.» Alle Fans, die den Auftritt nicht mitverfolgen konnten, haben hier die Gelegenheit, sich die zwei Videomitschnitte der Sendung anzusehen.
Freunde, hier etwas, dass ist nichts für schwache Gemüter, denn jetzt gibts gebrochene Nasen, offene Wunden und jede Menge Blut. Dafür sorgt Marc Clancy aus Melbourne, der ein Profi in Sachen Special Effects Makeup ist. Viel lieber zeigt er aber, wie er all seine Verletzungen kreiert. Dazu könnt ihr auch mal auf seinem YouTube-Kanal vorbeischauen. Jetzt gibt es aber einen Einblick in die Arbeit von Marc, bei der Hände von Nägeln durchbohrt werden oder ein Schraubenzieher in der Unterlippe hängt.
Herrschell Gordon Lewis wurde oft «Godfather of Gore» genannt und er drehte den ersten Splatterfilm der Geschichte. Jetzt ist der US-Filmemacher im Alter von 87 Jahren gestorben. Der Regisseur der Filme «Blood Feast» und «Two Thousand Maniacs!» verstarb in seinem Haus in Pompano Beach, Florida, sagte sein Sprecher James Saito.
H.G.Lewis hatte mit seiner Blood-Trilogie (Blood Feast (1963), 2000 Maniacs! (1964) und Color Me Blood Red (1965)) Anfang der 60er Jahre die Splatter/Gore-Subgenres erfunden. Für seinen ersten Film «The Prime Time» (1959) war Lewis als Produzent tätig. Daraufhin begann er, als Regisseur zu arbeiten. Mit «Blood Feast» drehte er den ersten Splatterfilm der Filmgeschichte. Seine Filme, die mit geringen Produktionskosten entstanden, drehten sich um Blut, Gewalt und Nacktheit. Mit Blood Feast griff Lewis die Hochkultur des Kinos an; sein Film, in dem ein ägyptischer Caterer Frauen tötet, um sie für obskure Rituale zu Essen zu verarbeiten, sorgte seinerzeit praktisch ausnahmslos für Empörung. Mit Herschell Gordon Lewis war die Vornehmheit vorbei.
Bereits in dem Trailer zu «Blood Feast» wurde das Publikum gewarnt: Wer leicht aus der Fassung gerate oder Herzprobleme habe, möge jetzt den Saal verlassen; auch für Kinder und Schwangere sei, was jetzt zu sehen ist, nicht geeignet. Ein stümperhafter Affront gegen den Feingeist sei das, in jeder Hinsicht eine Amateurarbeit, von dem Drehbuch ganz zu schweigen. Das stimmt wahrscheinlich alles, aber es bereitete den Weg für eine vor Produktivität sprudelnde Grindhouse-Szene, ohne die es jemanden wie Quentin Tarantino heute nicht geben würde. In H.G.Lewis Film ging es zur Sache, nicht nur spritzte das rot leuchtende Kunstblut über die Leinwand, auch wurden wehr- und arglose Opfer – meist junge, hübsche, zumeist leicht bekleidete Frauen – von einem gewissen Fuad Ramses, dem Inhaber eines kleinen ägyptischen Catering-Services, mit einem langen Fleischermesser regelrecht ausgenommen. Alles war zu sehen und die Verletzung und Zerstückelung des menschlichen Leibes nicht länger ein Tabu im Film.
Der 1929 in Pittsburgh, Pennsylvania geborene Regisseur wusste um die verstörende Wirkung der Gewalt und er setzte sie, das war seine eigentliche Entdeckung, ihres Schauwertes wegen ein. Nur darauf kam es ihm an, moralische Zweifel an seinem Tun hatte er nicht. Zum Film gekommen war der ausgebildete Journalist eher auf Umwegen. Nach dem Studium lehrte er englische Literatur an der Mississippi State University, langweilte sich aber schnell mit seinen Studenten, er begann für Radio und Fernsehen zu arbeiten und drehte schliesslich einige Erotik- und Softcore-Filme. Dabei verstand er, dass mit geringen Produktionskosten, aber grossen Schauwerten gutes Geld zu verdienen war. So kam er schliesslich zur expliziten, gewissermassen pornografisierten Gewalt des Alles-zeigen.
Auf «Blood Feast» folgten weitere Gewalt-Exzesse, «Scum of the Earth!» (1963), «A Taste of Blood» (1966), «The Gruesome Twosome» (1967), «She-Devils on Wheels» (1968) und «The Wizard of Gore» (1970). In den 70er Jahren arbeitete Lewis in der Werbeindustrie, erst in den Nullerjahren wandte er sich wieder dem Filmemachen zu und drehte «Blood Feast 2» (2002) sowie «The Uh-Oh Show» (2009). Die Horrorkomödie «BloodMania», an der er zuletzt arbeitete, konnte er leider nicht mehr fertigstellen. Auch wenn Lewis mit seinen Splatter-Orgien nie im Mainstream-Kino ankam, beeinflusste er doch eine Reihe von wichtigen Regisseuren, allen voran John Waters, Roberto Rodriguez, Quentin Tarantino und James Gunn. Mach’s gut, Herschell – und danke für das massenhafte Blut!
Naomi Watts wird in «Rings» zwar fehlen, aber dem fantastischen Film hat sie sich noch nicht ganz abgewandt. Gerne gönnt sie sich auch mal eine kleine Auszeit von Independent-Dramen wie «Diana» oder «The Impossible» und lässt sich auf das pure Böse ein. Der Film wird als intensiver Thriller beschrieben, in dessen Mittelpunkt eine verwitwete Kinderpsychologin steht, die weit abgeschieden in England lebt. Als eines Tages ein gefährlicher Wintersturm aufzieht, muss sie alles daran setzen, einen kleinen Jungen rechtzeitig zu retten, bevor er für alle Zeit verschwindet. Doch der Sturm ist nicht die einzige Bedrohung, die es beiden eiskalt den Rücken runterlaufen lässt. In den US&A wird «Shut In» schon im November an den Start gehen und Länder wie Frankreich folgen ebenfalls Ende des Jahres, wie es für einen deutschsprachigen Kinostart aussieht, ist momentan noch nicht bekannt…
Fandor hat uns ein schönes Video-Essay zusammen gestellt:
Film theorist Robin Wood’s seminal essay “Ideology, Genre, Auteur” advocates an all-encompassing approach to criticism. In the essay, Wood refuses to plant his methodological flag in any of the prevailing theoretical camps of the 1970s—the auteur theory that gained prominence thanks to the French New Wave critics at Cahiers du Cinema and Andrew Sarris; close analysis of film genres (especially the Western); and the Marxist turn towards decoding the ideology of Hollywood films—and encourages critics to “being alive to the opposing pulls, the tensions, of one’s world” by attempting to understand a work of art through the interpenetration of all three theories simultaneously.
«Channel Zero» ist eine Horror Serie von Syfy. Als «Creepypasta» werden Horrorgeschichten bezeichnet, die ihren Ursprung im Internet fanden. Eine von ihnen ist «Candle Cove», die von einer ungewohnt gruseligen Kinderserie aus den 80er Jahren handelt, an die sich mehrere Menschen erinnern wollen, die es aber scheinbar nie gegeben hat. «Candle Cove» ist das erste Segment der Horror-Anthologieserie «Channel Zero»…
Wer braucht schon realitätsnahe Projektionen von Gesprächspartnern aus der Ferne, medizinische Schulungsprogramme oder anderweitige angeblich so sinnvolle Projekte der aktuellen Virtual Reality-Welle? Die erste wirklich sinnvolle Entwicklung ist der Moshpit Simulator von Sos Sosowski. Damit lässt sich nicht nur von daheim durch virtuelle Konzerte springen, sondern vermutlich auch deutlich weniger blaue Flecke davon tragen. Ob das jetzt ein Plus ist, sei jedem Einzelnen selbst überlassen. Mehr zum wirren Titel gibt es unter MoshpitSimulator.com zu sehen…
Freunde, man kann von Metallica halten was man will, aber die Jungs beherrschen ihren Job, auch wenn man sich «Hardwired» anhört… Freue mich auf das neue Album «Hardwired…To Self-Destruct» – wobei das hab ich ursprünglich mal bei Death Magnetic auch und das verstaubt heute, nach ein paar Umdrehungen nach dem Release, im Regal. Das neue Album gibt es ab dem 18. November zu kaufen, Lars Ulrich dazu: «Die meisten Songs sind einfacher strukturiert. Wir stellen eine bestimmte Stimmung vor und bleiben dann dabei. Die Songs sind linearer.» Die zwei Kostproben klingen definitiv gut – und nicht so wie der experimentelle Tinnitus «Lulu»…
Kunststoff Strohhalme sind eines dieser Dinge, die wir wie selbstverständlich benutzen, ohne die Frage zu stellen, wie diese eigentlich gemacht werden. Das folgende Video zeigt uns den gesamten Prozess der Herstellung und dieser ist einiges komplexer als man es erwarten würde…
Klimmzüge scheinen bei Schildkröten beliebt zu sein…
