Der Schweizer Hansruedi «HR» Giger war einer der wenigen modernen Künstler, dem erfolgreich der Spagat zwischen Kunstwelt und Popkultur gelang. Bei der Betrachtung der kurz vor seinem Tod entstandenen Dokumention «Dark Star – HR Gigers Welt» sieht man allerdings, dass Giger gesundheitlich nicht mehr ganz auf der Höhe war und sein labyrinthisches und vollgestopftes Haus mit den steilen engen Holztreppen für einen gebrechlichen alten Mann nicht ganz ungefährlich war. Im Mai 2014 verstarb im Alter von 74 Jahren HR Giger an den Folgen eines Sturzes in seinem Haus. Dieses filmische Porträt ist zugleich Einladung und Hommage an Gigers Welt. Eine Begegnung der besonderen Art.
Seine Welt war nicht von dieser Welt – und doch war er mitten unter uns, im quirligen Zürich-Oerlikon. Hier lebte Hansruedi Giger in seiner eigenen Welt, mit seinen Zeichnungen, Bildern, Skulpturen, Gestalten und Visionen. Für Ridley Scotts «Alien» schuf der Bündner, 1940 in Chur geboren, das berühmte Ungeheuer im Raumschiff und wurde dafür 1980 mit einem Oscar für die besten visuellen Effekte ausgezeichnet. Eine seltsame Parallelwelt, in der Giger umgeben von modernen Hochhäusern in Zürich lebte und die er in seinem letzten Lebensjahr kaum noch verliess. Und so wurde aus einer Würdigung seines von schweren Schicksalsschlägen (1975 nahm sich seine damalige Lebensgefährtin Li Tobler das Leben) und grossen Erfolgen geprägten abgründigen Werks eine Art leiser und traurig stimmender Abschied für diesen kontroversen Künstler, der wie kaum ein anderer den tiefenpsychologischen Gegensatz zwischen Eros und Thanatos in seinen auf viele Leute abstossend und verstörend wirkenden Bildern thematisiert hatte.
DARK STAR HR.GIGER OFFICIAL TRAILER DEUTSCH GERMAN
Die Zürcher Filmerin Belinda Sallin hatte Sandra Beretta kennen gelernt, eine langjährige Lebensgefährtin Gigers. Sie trennte sich 1995 von ihm, blieb ihm aber gewogen. Die Bekanntschaft mit Beretta wurde zur Initialzündung für das Filmprojekt, sie war die Türöffnerin zum verschwiegenen Winkel mitten im pulsierenden Zürich-Oerlikon, in eine abseitige, in sich schlummernde Welt – zu Gigers Dark Star eben. Viele Male hat Sallin das Haus besucht, das anfänglich bedrohlich auf sie wirkte. «Das Gefühl der Düsternis wich jenem der Geborgenheit, das Gefühl der Bedrohung jenem der Erkenntnis», erzählt sie. Und so lädt ihr sehr intimer, erhellender Film zu einer weitläufigen Reise ein, zu Gigers Anfängen in Graubünden, seiner Zeit als Designer, seinen Gestaltungen von Plattencover bis zu seinen Arbeiten fürs Kino. Die Gespräche mit Giger, Begleitern und Frauen erschliessen den Künstler und Menschen. Gigers Fantasien, aber auch Ängste werden greifbar, verständlich: Seine Bilder bieten Einblicke in den Urgrund der Seele, skizzieren, visualisieren Leben und Tod. Giger fühle sich im Unheimlichen zuhause, meint Carmen Maria Giger, Ehefrau, Managerin und Erbhüterin. Eine allumfassende Aufarbeitung von Gigers Leben und Schaffen darf man beim Film von Belinda Sallin aber nicht erwarten – das konnte schon «H.R. Giger Revealed» von 2010 nicht, dafür gelang der Regisseurin aber ein sehr persönlicher und fast familiärer Einblick in Gigers Kunst, geprägt von den Äusserungen seiner engsten Freunde und Mitarbeiter. Darunter auch Tom Gabriel Fischer, einer der letzten Assistenten Gigers, ehemals Frontmann von «Celtic Frost», deren Debütalbum von 1985 ein Bild des Schweizer Künstlers zierte.
Ich persönlich finde Tom Cruise scheisse und werde es auch nicht müde, immer wieder zu sagen. Ich vermeide es, einen Film mit ihm zu schaue und das klappt bisher auch ziemlich gut. Dennoch ist «Danger Zone» von Kenny Loggins aus «Top Gun» ein sehr ikonischer Song. Vimeot Weston Wong hat den Song benutzt, um die ganzen Raumschiffszenen aus «Star Wars» zu vertonen und es passt natürlich wie Arsch auf Eimer – oder eben die Faust genau in die Mitte von Tom Cruises Gesicht…
Regisseur Tim Sutton (Memphis) greift mit «Dark Night» die Geschehnisse von Aurora im Jahr 2012 auf. In einer Kleinstadt erleben verschiedene Menschen ihren ganz gewöhnlichen Tag, an dessen Ende für jeden von ihnen ein Kinobesuch stehen wird – und dort kommt es bekanntlich zur Tragödie. Sutton setzt bei seinem Film, mit dem er nicht die Geschichte von Aurora nacherzählt, sondern sich allgemein mit der Problematik «Waffengewalt in den USA» auseinandersetzen will, auf viel Authentizität. Daher wählte er mit Unterstützung der erfahrenen Kamerafrau Hélène Louvart einen dokumentarisch anmutenden Stil und verzichtete auf bekannte Schauspieler. Stattdessen holte er Laiendarsteller vor die Kamera. Bereits Anfang 2016 feierte der Film seine Premiere auf dem renommierten Sundance Filmfestival, am 3. Februar 2017 kommt das Amoklauf-Drama auch in die US-Kinos. Über einen Veröffentlichungstermin in unseren Breiten ist allerdings noch nichts bekannt…
Der folgende Clip ist herrlich aggressions-abbauend! Ein einsamer Waldweg, einen Ball an der Leine und ein wütender Schafsbock, der dieses scheinbar fliegende Stück Leder ordentlich vermöbelt zeigt, dass man mit roher Gewalt nicht immer weiter kommt…
What happens when you leave a tetherball in the forest
Menschen, die in ihrer Jugend noch nie Camping gemacht haben, sind stark benachteiligt, wenn sie es irgendwann auf eigene Faust versuchen, oder mit anderen Menschen, die es noch nie zuvor getan haben. Sie wissen nicht, was zu erwarten ist, oder was man dabei haben sollte, Sachen wie Messer, Streichhölzer und Mückenspray fehlen meist gänzlich, sowie das Wissen, was vor Ort zu tun ist. Diese Leute haben meist schon grosses Glück, dass sie wissen, wohin es geht und betrachten es als Erfolg, wenn sie danach auf den Bildern auf Instagram gut aussehen. Später erkennen die meisten, dass die Erinnerung an alle Erlebnisse und Verfehlungen die grossen Geschichten in ihrem Lebens sind. Und sie werden ihren Kindern das Campen beibringen, so dass die nächste Generation besser vorbereitet ist…
Zakk Wylde hat ein Video zum Song «Lost Prayer» veröffentlicht, der vom 2016 erschienenen Album «Book Of Shadows II» stammt. Regisseur des Videos ist Justin Reich, der schon in der Vergangenheit mit Zakk zusammenarbeitete…
Christine Hà ist blind – und Chefköchin. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie schwer es ist, blind zu leben und bin immer wieder erstaunt und finde es klasse, wenn Leute dann einfach das machen, worauf sie Lust haben und es auch klappt. Vermutlich würde ich mich mit funktionierenden Augen während der Zubereitung dieses Gerichts mehrmals schneiden, verbrennen und verschätzen – sie hat es aber raus und kocht auf den Punkt. Respekt!
Using a GoPro, Christine takes you through her preparation of a typical weeknight supper. Red snapper steamed with black bean sauce and Sichuan green beans are on the menu, a Freakonomics podcast is playing on Amazon Echo, and Christine is in her zone.
MasterChef winner Christine Ha shows how the Blind cook
«I Can’t breathe!», jo, ich auch nicht. Es gibt ja alle möglichen süssen Ideen, um seinem Kind eine Freude zu machen. In den US&A macht man das wie folgt. Man könnte hier auch eine Brücke zu Trump schlagen und schreiben, wie irre es ist, sich vor Muslimen zu fürchten, wenn im eigenen Land Kinderfinger an Abzügen kleben… aber nee, lassen wir dass…
Wie man Kindern in USA eine Freude macht: Mit einer Beretta 686 Doppelflinte
Pseudolustigen Fail-Compilations gibts im Netz wie Sand am Meer und da sind doch Win-Compilations einfach viel besser, allein schon der Karma-Punkte wegen. Es macht ja schlussendlich auch mehr Spass, wenn man sich mit jemanden über etwas freuen kann, statt über jemanden, der gerade alles andere im Kopf – womöglich auch physisch- hat, als als Bespassungsvogel herhalten zu müssen. Und Glückspilze dürfen natürlich auch hier einen Platz finden. Zumal das teilweise wie eine verkappte Fail-Compilation wirkt, in der dank Fortuna doch noch ein Win am Ende dabei rausspringt…
Ich weiss nicht, wie lange ich schon den Song Live nicht mehr gehört habe? Auf alle Fälle haben Metallica den Live-Clip ihres Songs «Whiplash», den sie am 15. Januar in Shanghai, China spielten, online veröffentlicht. Und irgendwie werde ich beim Betrachten des Videos das Gefühl nicht los, dass James Hetfield, Kirk Hammett,Robert Trujillo und Lars Ulrich nicht nur grau, sondern auch ein bisschen müde geworden sind…
Metallica: Whiplash (Shanghai, China - January 15, 2017)
Sehr schöne Bilder und doch höchst erfreulich zu sehen, dass die Jungs scheinbar einen tollen Abend zusammen hatten. Und auch wenn es nicht alle Gefährten sind – Frodo, Legolas, Aragorn, Pippin und Merry wieder zusammen zu sehen erfreut das Herz. Und ich kann gerade nicht glauben, dass das wirklich schon 15 Jahre her sein soll….?
Ich habe keine Ahnung, warum die Frau da mit einem Feuerzeug an einem offenen Tankdeckel hantiert, hoffe aber, dass das auch für sie irgendwie glimpflich abgelaufen ist.
Eine Band aus Quadrocopter spielt das James Bond Theme…
Flying robot quadrotors perform the James Bond Theme by playing various instruments including the keyboard, drums and maracas, a cymbal, and the debut of an adapted guitar built from a couch frame. The quadrotors play this „couch guitar“ by flying over guitar strings stretched across a couch frame; plucking the strings with a stiff wire attached to the base of the quadrotor. A special microphone attached to the frame records the notes made by the „couch guitar“.
These flying quadrotors are completely autonomous, meaning humans are not controlling them; rather they are controlled by a computer programed with instructions to play the instruments.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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