«Anti-Porno» von Shion Sono ist eine Parodie auf den japanischen Roman Porno, jene Softcore-Erotikfilme, die in den 70er Jahren populär wurden. Ami Tomite spielt darin Kyoko, eine junge Künstlerin, die ein sadistisches Verhältnis zu ihrer Assistentin pflegt…
Im Jahr 2011 wurde einem belgischen Fotografen Einblick in eine von Japans Yakuza Familien erlaubt. Im Laufe von zwei Jahren hielt er das Leben der Menschen in der Unterwelt auf eindrucksvollen Bildern fest…
Normalerweise fressen Möwen Fisch. Für eine leckere, schmackhafte Möwe kommt in folgendem Fall ein riesiger Thunfisch an die Oberfläche. Schnell merkt er, dass diese Möwe gar nicht so lecker ist. Und da Thunfische normalerweise kleinere Fische fressen und die Federn der Möwe eine Überraschung gewesen sein müssen für ihn, hat der grosse Fische den Vogel wieder ausspuckt…
«The Girl with All the Gifts» basiert auf dem gleichnamigen 2014 veröffentlichten Roman von Mike Carey (auch bekannt als M.R. Carey), der seinen Roman selbst zu einem Drehbuch adaptierte. Die ersten 30 Minuten gehören zum spannendsten und innovativsten was ich seit langem im Zombie-Genre gesehen habe. Wie einschüchternd und angsteinflössend so ein Kinderwagen doch sein kann. Der Film überzeugt mit einer guten Story , einer guten Inszenierung und mit sehr guten Darstellern und es gibt knackige Action mit einem gutem Anteil Gore. Die Mischung aus Drama und Zombieaction hat noch nie so gut funktioniert wie hier.
«Ophiocordyceps unilateralis» heisst die Pilzart, welche zur Inspiration für diesen Film diente und die wir hier auch schon in der Gruft hatten. Dieser Pilz findet sich häufig in Südamerika oder eben in tropischen wie subtropischen Wäldern wieder und die Opfer dieses Parasiten sind Ameisen. Dabei wird die befalle Ameise von dem Parasit nach und nach komplett kontrolliert und lenkt die Ameise an einen Ort, der den Lebensbedingungen des Pilzes entspricht, wo sich die Ameise dann festbeisst und stirbt. Unterdessen infiziert die Ameise evtl. weitere Insekten oder gar die ganze Kolonie. Es wurden schon mehrere Millionen Jahre alte «Friedhöfe» von infizierten Ameisen gefunden. Diese «Berge von infizierten Ameisen» bilden irgendwann ein grosses «Gewächs» des Pilzes, welcher wiederum neue Fruchtkörper und Sporen bildet und dadurch versucht so viele Wirte, wie möglich zu finden. Genau dieses Konzept wurde für den Roman von M. R. Carey bzw. dem Film von Colm McCarthy verwendet und auf die Menschheit übertragen. Das Buch von Schriftsteller Mike Carey, der als Autor von Comics (z.B. bei einigen X-Men-Ausgaben mitgearbeitet hat), Büchern und Filmen, trägt im Deutschen den Titel «Die Berufene».
Die junge Sennia Nanua ist eine Offenbarung. Seit Lina Leandersson in «So finster die Nacht» habe ich keine so überzeugende Performance von einem Kind in einem Horrorfilm gesehen. Ihr Kampf gegen ihre Instinkte, wenn die Wirkung des Gels langsam nachlässt, ist fast genau so schmerzhaft anzusehen, wie die Szene, in der sie die Wahrheit über ihre Herkunft erfährt. Obwohl sie ihnen die Show stiehlt, leisten auch die erwachsenen Darsteller ihren Beitrag. Glenn Close bringt die nötige Gravitas zu der Rolle und hat mehr Nuancen als man von einer besessenen Wissenschaftlerin in einem Zombiefilm vielleicht erwarten würde. Gemma Arterton setzt den Trend fort, dass sie ihre besten Performances in Fantasy Filmen abliefert. Nach «Spurlos – Die Entführung der Alice Creed» und «Byzantium» ist es eine weitere gute Darbietung von der häufig unterschätzten jungen Engländerin. Sie ist das leuchtende Herz unter den Überlebenden. Auch ohne ein gigantisches Hollywood-Budget erschafft Regisseur Colm McCarthy ein beeindruckendes Bild einer Welt nach ihrem Untergang und der Rückeroberung durch die Natur. Trotz bekannter Elemente, sind die zahlreichen Spannungsmomente sehr effektiv in Szene gesetzt. Während man die Gruppe durch das von der Natur zurückgewonnene und einhergehend sehr atmosphärische London begleitet, erlebt man zuweilen sehr intensive Szenen, die nicht durch Gore oder dergleichen zu beeindrucken wissen, sondern viel mehr schafft es das ganze Setting derart zu überzeugen, sodass das Gesehene einfach so spannend und tiefgreifend auf den Zuschauer wirkt, da man bereits mit den gut ausgearbeiteten Charakteren mitfiebert.
«The Girl with all the Gifts» ist intelligentes und emotionales Genrekino, das zwar nicht auf die üblichen Versatzstücke verzichtet, sie aber wohl dosiert einsetzt. Man sieht sich als Zuschauer stets der Frage gegenüber gestellt ob Schrödingers Katze nun lebt oder nicht (oder beides) und dies verhilft dem Film auch durchweg zu einer gewissen Grundspannung. Besonders hat mir der Gedanke gefallen, dass der Parasit sich auch verändert, mutiert und es auf Dauer offenbar andere Formen gibt, wie eben hier in Verkörperung der infizierten Kinder, die noch zu einem gewissen Grad Kontrolle über ihre Handlungen haben und zuweilen wie normale Menschen wirken. Zombies mögen abgedroschen sein, aber so lange das Thema immer noch Filme wie diesen hervorbringt, sehe ich für das Subgenre Licht am Ende des Tunnels. Wieder einmal halten uns Monster den Spiegel vor. Und ein Schüler-Lehrer-Verhältnis kann auch dann noch zutiefst menschlich sein, wenn die eine Hälfte davon nicht komplett als Mensch zu bezeichnen ist. Wer Zombiefilme mag, sollte sich den Streifen definitiv geben, auch wenn er sehr ruhig erzählt und mehr den Charakteren und der Story den Raum gibt, als der Action. Auch witzige Dialoge sind dabei, den zum Glück nimmt sich der Film nicht immer nur ernst und findet auch Platz für eine wohldosierte Prise Humor.
Als Captain Apollo in der Sci-Fi-Serie «Kampfstern Galactica» verdrehte Richard Hatch in den 70er Jahren reihenweise Frauen den Kopf. Auch im Reboot der Kultserie hatte er eine wiederkehrende Rolle. Nun ist Richard Hatch ist im Alter von 71 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben.
Wie US-Branchenmagazine übereinstimmend berichten und seine Familie sowie sein Manager mittlerweile bestätigt haben, ist Hatch am Dienstag, dem 7. Februar 2017, im Alter von 71 Jahren in seinem Haus im kalifornischen Santa Clarita gestorben. Für viele wird er als Captain Apollo, Raumpilot in der 70er-Jahre-Sci-Fi-Serie «Kampfstern Galactica» für immer unsterblich bleiben. Hatch wurde kurz nach Kriegsende, im Mai 1945, in Kalifornien geboren. Im Alter von 25 Jahren begann er seine Schauspielerkarriere als Mitglied der TV-Seifenoper «All My Children». Schon zu Beginn seiner vor allem von Fernsehrollen geprägten Karriere machte Hatch mit denkwürdigen Gastauftritten in Serienklassikern wie «Hawaii Fünf-Null», «Denver Clan», «Love Boat» und «Die Waltons» auf sich aufmerksam. In der letzten Staffel der Krimiserie «Die Strassen von San Francisco» trat er als neuer Hauptdarsteller gar das schwere Erbe von Michael Douglas an, der ausgestiegen war, um sich auf seine Filmkarriere zu konzentrieren. Auch nach dem Durchbruch mit «Kampfstern Galactica» schaute Hatch für kleinere Parts in beliebten Serien wie «T.J. Hooker», «Mord ist ihr Hobby», «MacGyver» oder «Baywatch» vorbei.
Nicht nur mit seiner Hauptrolle in «Kampfstern Galactica» bewies Hatch seine Liebe für das Franchise und Sci-Fi im Allgemeinen. Er selbst verfasste Ende der 90er Jahre und Anfang des neuen Jahrtausends mehrere Romane, in denen er die Handlung der Serie weitererzählte. 1999 versuchte er Universal mit einem eigens gedrehten Trailer gar davon zu überzeugen, das Kultformat mit einer neuen Serie fortzusetzen, wofür er allerdings keinen Zuschlag bekam. Als Ronald D. Moore fünf Jahre später mit seiner Neuauflage «Battlestar Galactica» mehr Erfolg hatte, bekam Hatch darin die Rolle des radikalen Politikers und früheren Terroristen Tom Zarek. Danach wurde es ruhiger um ihn. In jüngerer Vergangenheit machte Hatch ausserdem als grosser Unterstützer des noch immer in der Entwicklung befindlichen «Star Trek»-Fanfilmprojekts „Axanar“ von sich reden, für dessen Kurzfilm-Vorgeschichte «Prelude To Axanar» er bereits als Klingonen-Commander Kharn vor der Kamera stand. Die Fanfiction, die über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert wurde, kann noch immer via Youtube abgerufen werden. Zuletzt moderierte Hatch Abendveranstaltungen auf Kreuzfahrtschiffen.
Star Trek: Prelude to Axanar
Er spielte «Captain Apollo» in der Battlestar Galactica-Serie und den daraus hervorgegangenen Filmen den Commander Apollo, eine der beiden Heldenfiguren neben Lieutenant Starbuck. Battlestar Galactica war damals im Fahrwasser von Star Wars unglaublich erfolgreich – wir hatten ja nix – und von Muffit habe ich heute noch Albträume. Danke für den ganzen SciFi-Spass und Ruhe in Frieden Richard «Captain Apollo» Hatch!
Den originalen «Death Race 2000», mit David Carradine und Silvester Stallone, sollte man durchaus kennen, wenn man auf diese Art von Filmen steht. Das erste Remake mit Jason Statham, kann man aber genauso vernachlässigen, wie die zwei oder drei Fortsetzungen, die ich dann auch alle nicht mehr gesehen habe. Nun wird der Stoff aber nochmal ganz neu verfilmt und dabei auch nochmal 50 Jahre in die Zukunft befördert. Mit trashig schrill-bunten Stil orientiert es sich dabei aber glücklicherweise sehr am Original. Ich habe ein bisschen die Hoffnung, dass das eine ganz tolle, moderne Trash-Perle wird, mit der man sehr lange, sehr viel Spass haben kann. Dass der Film bei uns am 16. Februar direkt auf DVD erscheint, spricht da tatsächlich für meine These…
ROGER CORMAN'S DEATH RACE 2050 (2017) Official Red Band Trailer
Übrigens, «Death Race 2000» findet man komplett auf Youtube…
Für alle Damen, die einen Bartträger an ihrer Seite schätzen dürfen und die Wolle im Gesicht der besseren Hälfte nicht wirklich zu schätzen wissen – so ist das eben im richtigen Leben, ein auf und ab…
Die dänischen Heavy-Rocker von SEA haben ein Video zu «Once We Were Dead», von ihrem kommenden Album «The Grip of Time» veröffentlicht. Die neue Scheibe ist ab dem 12. Mai zu erwerben…
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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