«Yeah, ein neues Remí Gaillard-Video!» dacht ich erst, doch nach der ersten Minute musste ich eher an ein weiteres Strand-Arschloch denken, das die Welt nicht braucht und leider irgendwie auch nicht wirklich lustig sein wollte. Dass er dann aber tatsächlich etwas aus dem Sand holt, ist schon ganz grosse Klasse!
Der Selfiestick hat ausgedient! Diese handliche Drohne macht luftige Selbstbildnisse und passt in die Hosentasche. Selfly besteht aus zwei Komponenten, die platzsparend ineinander gesteckt werden. Der eine Teil ist die Drohne selber, ein Quadcopter, der mit ausklappbaren Rotoren und einer Kamera ausgestattet ist. Der zweite Teil bildet die Basis, in die das Smartphone eingesteckt wird. Um die Drohne zu starten, klappt man diese auseinander, startet die App und los gehts. Das Kickstarter-Projekt «SELFLY Camera» hat bereits mehr als genug eingebracht, so dass Selfly schon diesen Sommer erhältlich sein wird.
Die Drohnentechnologie hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Die ferngesteuerten fliegenden Roboter sind bezahlbar geworden und es macht einen Heidenspass, sie durch die Luft zu steuern. Ohne Zutun bleibt Selfly in der Luft stehen und schiesst dank fortschrittlicher Stabilisierungstechnik ruckelfreie Bilder. Die Drohne kann auf verschiedene Arten gesteuert werden: Per virtuellem Controller in der App und durch Neigen des Smartphones, vorausgesetzt es hat eine eingebaute Gyroskop-Funktion. Darüber hinaus soll es auch möglich sein, Selfly Befehle über «photo based initiative control» zu geben. Dabei wird der Bildausschnitt korrigiert und die Drohne fliegt entsprechend der Anweisungen. So sollte es möglich sein, mit den Fingern heraus zu zoomen und die Drohne fliegt ein Stück zurück.
Zusammengesteckt misst Selfly 131 x 66 mm und ist 9 mm dick. Inklusive dem eingesteckten Smartphone hat die Selfie-Drohne etwa Phablet-Grösse. Die folgenden Smartphone-Modelle werden bisher unterstützt: iPhone 6, iPhone 6 Plus, iPhone 7, iPhone 7 Plus, Galaxy S6 Edge, Galaxy 7, Galaxy 7 Edge und Nexus 6. Die integrierte Kamera hat 8 Megapixel und macht Videos mit 1080p@30fps. Die Filme lassen sich live streamen. Die Kickstarter-Kampagne läuft noch bis Anfang März, hat ihr Ziel aber schon mehr als verdoppelt. Der Preis für den Selfly derzeit vorbestellt werden kann, beträgt 99$. Die Entwickler betonen allerdings, dass Selfly, was die Videostabilisierung angeht, nicht mit High-End Drohnen mithalten kann. Ausserdem hat Selfly das gleiche Problem wie andere Drohnen dieser Generation: Die Laufzeit einer Akkuladung ist recht beschränkt. Fünf Minuten schafft der kleine Flitzer in der Luft, die grösseren, hochpreisigen Modelle kommen immerhin auf 25 Minuten Flugzeit. Eine extra Powerbank für das Selfly ist schon angekündigt, die zehn Akkuladungen mit sich tragen werden kann.
Am 17.2. veröffentlicht die dänische Metalcore-Formation Ghost Iris ihre neue Platte «Blind World». Zum Song «Save Yourself» hat die Band folgendes Video online gestellt…
Niklas Roy hat in in Wrocław (Breslau), Polen, eine riesige, bis auf Verstärker, komplett mechanische Maschine gebaut, die per Kurbelsteuerung generative Musik (ein paar Samples auf Soundcloud) erzeugt. Mehr Bilder, GIFs und Infos gibt es hier…
The Music Construction Machine is a large, public, generative music box, which people can operate via a big hand crank. The project is on public display in the Goethe-Institut Pop Up Pavillion in Wroclaw, Poland, as part of the cultural capital program. […]
the music is generated by an algorithm, which is implemented entirely in mechanical hardware, and which iterates through all kinds of possible sequences of beats and tones. Thus, the machine permanently ‘constructs’ new ‘music’ while it is being operated, hence the name “Music Construction Machine”.
Although the hardware determines which tones are played, the operators still have a strong influence on the interpretation and expression of the music, as they can decide how fast they crank and where they interrupt the flow of music.
Für FX-Spezialist Robert Legato (Shutter Island) wagt sich am 31. März 2017 Eliza Dushku (Open Graves, Wrong Turn), dem deutschen Heimkino-Start von «The Haunting of Eloise», in eine der ältesten und berühmtesten Nervenkliniken der USA vor. Das marode, vor Jahrzehnten stillgelegte Gebäude soll Jacob (Chace Crawford) zum Fund einer verschollen geglaubten Sterbeurkunde verhelfen. In den Gängen lauern jedoch vor allem düstere Erkenntnisse über die grauenhafte Vergangenheit der Anlage, die zudem ein ganz neues Licht auf ihre eigenen Schicksale werfen. Gedreht wurde im 1984 geschlossenen Eloise-Institut, einer der bis dahin grössten und modernsten Nervenheilanstalt der Welt. Chace Crawford (Molly Hartley, Gossip Girl), Brandon T. Jackson (Percy Jackson) und PJ Byrne (Final Destination 5) haben sich ebenfalls für einen Abstecher ins verfluchte Irrenhaus eingebucht und sind an der Seite Dushkus zu sehen…
Das Buch «L’autobiographie d’une courgette» von Gilles Paris auf welchem der Film «Mein Leben als Zucchini» basiert, soll bereits nach Erscheinen 2002 ein Bestseller geworden sein. 2004 erschien das Buch in deutscher Übersetzung: «Autobiografie einer Pflaume». Hätte ich das Buch damals in die Hände bekommen, hätte mich der Titel vermutlich abgeschreckt. Und wenn ich dann noch erfahren hätte, dass es sich beim Autor um den Pressechef eines grossen Pariser Verlagshauses handelt, hätte ich das Ganze als kalkuliertes Machwerk abgetan: Sozialkitsch in Kindersprache.
Nun aber begegnet mir der Stoff in verblüffend verfremdeter Form im Animationsfilm «Ma vie de Courgette» – «Mein Leben als Zucchini» von Claude Barras. Der Film sei mittels Slow-Motion-Technik Bild für Bild eingefangen worden und die Wirkung, die dabei entsteht, Kinder im Jugendheim mit grauenhaften Biografien als phantastisch verzerrte Playmobilfiguren auftreten zu lassen, ist erschütternd. Das Buch ist in kindlich naiver Sprache verfasst, die von den Einen als berührend und überzeugend, von Anderen als konstruiert und unglaubwürdig beschrieben wird. Barras scheint Erzählton und Stoff gleichzeitig verlassen und verschärft zu haben. Schon die neue Titelung gibt Hinweise auf die Eingriffe: «Mein Leben als Zucchini» führt auf assoziative Fehlspuren, ist verquer poetisch und schwächt das Selbstdemütigende des ursprünglichen Titels. Wenn die Hauptfigur «Icare» im Jugendheim darauf besteht, als «Courgette» angesprochen zu werden, schwingt darin auch eine Form von Stolz und Trotz mit. Warum die Mutter ihr Kind lebenslang als «Zucchini» bezeichnet hatte, bleibt gewissermassen offen.
Während im Original die Mutter versehentlich vom Kind mit einem Gewehr erschossen wurde, ist es bei Barras die Tür zum Dachstock, die das Kind zuschlägt – was zum Tod der Mutter führt. Und während das Kind bei Gilles Paris einsam mit Äpfeln spielt, spielt es bei Barras mit den leeren Bierdosen der Mutter. Barras sei es ein Anliegen gewesen, den Stoff auch für Kinder zu öffnen. Durch die künstlichen Figuren sind die im Roman neun- oder zehnjährigen Kinder alterslos geworden, sie schicken sich Zeichnungen statt Briefe und erklären sich gegenseitig die Sexualität. Das ist für Kinder ab Schulalter eben so nachvollziehbar wie für Teenager und Erwachsene. Dabei wird das Jugendheim gegen unsere Erwartung als freundlicher, heimischer Ort erzählt. Und wenn am Ende zwei der Kinder vom sympathischen Polizisten adoptiert werden, ist die Zwiespältigkeit des Happy Ends offensichtlich: Warum werden die Kinder gerade jetzt getrennt, wo sie eine solche Vertrautheit und Solidarität entwickelt haben? «Ma vie de Courgette» ist ein ausserordentlicher, bemerkenswerter Film. Wäre ich Lehrperson, ginge ich mit allen meinen Klassen sofort ins Kino.
«Airbourne» hat ein neues Video zu ihrem bereits 2016 erschienenen Album «Breakin‘ Out Of Hell» veröffentlicht. In dem Clip zu «It’s All For Rock’n’Roll» wird der verstorbene Motörhead-Frontmann Lemmy Kilmister gewürdigt – neben einer Montage aus Live-Aufnahmen spielt die australische Rock-Formation unter anderem unter dem Motörhead-Bomber…
Airbourne - It's All For Rock N' Roll (Official Video)
Howard Berger über das Leben als Der Berufsstand des Special Makeup Effects Artist ist für mich irre spannend und es ist Arbeit, die ich mir total gerne anschaue. Meistens deutlich lieber, als die digitale Alternative. Und wenn ich hier Howard Berger (Mitbegründer von KNB EFX), der unter anderem bei den Effekten für «The Chronicles of Narnia», «The Walking Dead» und «Breaking Bad» mitgearbeitet hat, darüber sprechen höre, dann spüre ich auch förmlich den Spass, den er bei seiner Arbeit empfindet. Und das ist schön!
Special Effects Makeup: How Movie Monsters Are Made
Hier der neue Trailer zu «Alien: Covenant», Ridley Scotts Sequel zum 2012er Alien-Prequel «Prometheus» mit erstem Blick auf gleich zwei neue Aliens, eine Mutation zwischen Tentakelvieh aus dem Vorgänger und einer weiteren, die schon fast beinahe genauso aussieht, wie der Xenomorph aus dem ersten Teil.
Headed toward a remote planet on the far side of the galaxy, the crew members of the colony ship Covenant discover what they believe to be an uncharted paradise, but it is actually a dark, menacing world in which the only inhabitant is the synthetic David (Michael Fassbender), a survivor of the doomed Prometheus expedition.
Der Film läuft am 18. Mai 2017 bei uns an, einen Tag früher als in den amerikanischen Kinos…
ALIEN COVENANT Trailer 2 (2017) Sci-Fi Horror Movie
Freunde, der neue «Guardians of the Galaxy Vol. 2» Trailer ist schlicht und ergreifend grossartig! Und frage ich mich, ob Guardians of the Galaxy Vol. 2 der erste Marvel-Film sein wird, der den Sequel-Fluch des Studios brechen kann. Iron Man 2, Civil War, Age of Ultron – jeder Film, bei dem der gefeierte Regisseur eines Marvel-Erfolgs zurückkehrte, hat im Anschluss darauf mächtig versagt. Ob das James Gunn nun auch passieren wird? Sieht für mich irgendwie nicht so aus, vor dem akustischen Hintergrund eines brandneuen «Awesome Mix Vol. 2» brechen die abgefahrensten Helden der Galaxie nun in neue Abenteuer auf, während sie das Geheimnis von Peter Quills wahrer Herkunft lüften müssen. Freut euch auf die Darsteller Chris Pratt, Zoe Saldana, Dave Bautista, Vin Diesel als Groot, Bradley Cooper als Rocket, Michael Rooker, Karen Gillan, Pom Klementieff, Elizabeth Debicki, Chris Sullivan, Sean Gunn, Tommy Flanagan, Laura Haddock und Kurt Russell. Jawohl: KURT RUSSELL!
Set to the backdrop of ‘Awesome Mixtape #2,’ Marvel’s Guardians of the Galaxy Vol. 2 continues the team’s adventures as they traverse the outer reaches of the cosmos. The Guardians must fight to keep their newfound family together as they unravel the mysteries of Peter Quill’s true parentage. Old foes become new allies and fan-favorite characters from the classic comics will come to our heroes’ aid as the Marvel cinematic universe continues to expand.
Der Film läuft am 5. Mai 2017 in den US&A, bei uns eine Woche früher am 27. April und wenn man den Vorberichten glaubt, ist er anscheinend nochmal eine Spur besser, als der erste…
NEW Guardians of the Galaxy Vol. 2 Trailer - WORLD PREMIERE
Ja. Hasen. Sieben Milliarden Hasen, denn wie Cyriak einst selbst schrieb:
As Shakespeare once wrote: “All the world’s a rabbit”.
When I first had the idea for this video there were 7 billion people in the world, and I wanted to see what 7 billion of something actually looks like. I’m not entirely sure if I managed to create that many rabbits as I gave up counting them, and meanwhile 400 million new people appeared, so perhaps my work will never be done.
Still I got a funky video out of it, and now you have too. Enjoy
Ja also wenn man das so ausdrückt, macht das Video natürlich schon mehr Sinn…
Äusserst beeindruckende Aufnahmen, die BBC Scotland da gesammelt hat. Ein Fischadler bei der Jagd, beim Abtauchen ins Nass, um einen dicht unter der Wasseroberfläche schwimmenden Fisch zu ergattern. Und dazu die Stimme von niemand Geringerem als Schauspielstar Ewan McGregor…
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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