Am 7. April veröffentlichen «The Doomsday Kingdom» ihr selbstbetiteltes Debütalbum. Heute zeigen euch die Doomer um Bassist Leif Edling (Candlemass, Avatarium) mit dem Lyric-Video zu «Hand Of Hell», einem ein Uptempo-Song, eine neue Seite von sich…
THE DOOMSDAY KINGDOM - Hand Of Hell (OFFICIAL LYRIC VIDEO)
Regisseur Matt Ross, das muss man ihm lassen, hat die Filme aufmerksam geschaut, die er mit «Captain Fantastic» imitieren will. Eine Familie, die sich erst seltsam benimmt und ein Kleinbus, in den sie sich alsbald quetschen lässt – die Grundpfeiler eines amerikanischen Independent-Dramas, das auf dem Sundance-Festival, der wichtigsten Plattform für unabhängige Produktionen, grossen Erfolg feierte. Vor zehn Jahren ging «Little Miss Sunshine» so bei Kritik und Publikum durch die Decke.
Matt Ross, bislang bekannter als Schauspieler (Silicon Valley, American Horror Story), versieht in «Captain Fantastic» die hinlänglich bekannten Motive der dysfunktionalen Familie einen politischen Dreh. So lässt er seine Aussteigerfamilie beispielsweise auf Weihnachten pfeifen. Statt Jesus‘ Geburtstag wird Noam-Chomsky-Day begangen. Die Kinder tragen Gasmasken und Tierkostüme im Alltag, lassen sich vom Vater schon im zartesten Alter sexuell aufklären und gehen mit Pfeil und Bogen am Strassenrand auf die Jagd. Schon 14-jährig liest der Sohn Dostojewskis «Die Brüder Karamasow». Vater Ben geht es um eine protoaufklärerische Heimerziehung. Wenn der Tochter ein Buch gefällt, genügt es ihm nicht, dass die Erzählung sie berührt. Sie soll sich erklären, soll begründen. Ben fordert analytisches, kritisches Denken und will seine Kinder zur Mündigkeit erziehen.
In dieser Konstellation gibt es die Familie – und es gibt den Rest der Welt. Und damit gibt es auch den erzählerischen Grundriss, mit dem sich tragikomisch planen lässt. Der Anlass, aus dem die Familie ihre Enklave verlässt, ist zunächst ein trauriger: Die psychisch kranke Mutter hat sich umgebracht. Nun richten die steinreichen und überaus spiessigen Grosseltern eine Beerdigung in New Mexico aus, die die Verstorbene stets abgelehnt hatte. Wieder dieses Schreckgespenst, die christlich-bürgerliche Zeremonie an sich. In ihrem Testament hatte sie angeordnet, verbrannt und in der nächstliegenden Toilette hinuntergespült zu werden. Um diesem letzten Willen zu entsprechen machen sich Ben die Kinder mitsamt ihrer skurrilen Kostüme auf den weiten Weg. «Hier spricht euer Captain», so tut es der Vater über die Sprechanlage des Busses kund, bevor er den Motor anlässt.
Nicht umsonst klärt sich der Titel dieses Films genau in jenem Moment, in dem die Reise startet. Der Motor des Kleinbusses ist der Motor der Erzählung. Diese interessiert sich wiederum nicht im Geringsten für den tragischen Anlass der Reise, sondern nur dafür, den klapperigen Kleinbus durch die Staaten tuckern und damit effektvolle Reibungen entlang der kapitalistisch verhärteten amerikanischen Wirklichkeit entstehen zu lassen. Es ist ein weiter Weg bis nach New Mexico und der Omnibus ist selbstverständlich auch nicht der schnellste. Zeit und Okkasionen gibt es also genug, um den ganz besonders herzgewinnenden Eigensinn der Familie auf den Prüfstein zu stellen und entsprechend triumphieren zu lassen. Es ist eine verlogene Welt, die hier passiert wird. Sie präsentiert sich in den McDonald’s-Filialen an den Rändern der durchfahrenden Städte, in den Familiengesprächen am Esstisch der Schwägerin und schliesslich in der scheinheilig weihevollen Aussegnungshalle. Das Problem von «Captain Fantastic» ist aber weniger das Formelhafte, mit dem die Klischees des amerikanischen Independent-Kinos miteinander multipliziert werden, sondern der unsichere Gebrauch der Formeln selbst. Gleich zu Beginn des Films stellt man sich unweigerlich die Frage, was bei allem Beharren auf den freisinnigen Menschenverstand an der zeremoniellen Feier einer naturgegebenen Mannesgenese aufgeklärter sein soll als an der Geburtstagsfeier des Heilands. Von solchen motivischen Rechenfehlern strotzt der Film: In einem Moment soll man darüber staunen, wie unverblümt der Captain seine Kinder schon im Vorschulalter aufgeklärt hat. Im nächsten soll man darüber lachen, dass der älteste Sohn naiv denkt, nach seinem ersten Kuss dem Mädchen einen Heiratsantrag machen zu müssen.
Viggo Mortensen ist eine gute Wahl für die Rolle des Ben Cash, weil seine Attraktivität etwas Introvertiertes hat. Er spielt einen hochattraktiven Sonderling und bald wird klar, dass vielleicht nicht so sehr die Kinder es sind, die erlöst werden müssen. Es ist der Vater, der aus der Verstockung herausfinden muss. Dass die Reise zu den Eltern von Leslie geht und dass das Ziel ist, den Leichnam der Mutter vor einer Erdbestattung zu retten, lässt erkennen, dass «Captain Fantastic» auch eine Komödie hätte sein können. Die Alternative zur Komödie wäre ein Ernst, der gerade bei diesen Themen leicht in Kitsch umschlagen könnte. Doch auch das vermeidet Ross. „Captain Fantastic“ kommt am Ende bei einer Haltung an, mit der man zur Not auch Weihnachten feiern könnte. Was auch immer Ross miteinander verrechnet: Das Ergebnis muss immer ein Schmunzeln über die Skurrilitäten der Familie erzeugen. So donnert letztlich auch jeder gesellschaftskritische Impuls, mit dem sich «Captain Fantastic» abzuheben versucht, ins Leere. Am Ende wünscht man den Kindern einfach nur den Ketchup getränkten Hotdog, den ihnen der Öko-Papa verbietet.
Der Low-Budget-Action-Thriller ist das Kino-Regie-Debüt des 16-jährigen Jack Fassenden, der ebenfalls als Schauspieler beteiligt ist. Die Teenager Connor (Jack Fessenden) und Ash (Asa Spurlock) wollen am Wochenende eigentlich nur den Wohnwagen von Ashs Vater auf Vordermann bringen. Schnell entdecken sie jedoch, dass sich dort drei Verbrecher eingenistet haben… umso schlimmer: drei Verbrecher, die von einem Auftragskiller verfolgt werden. Die Gauner nehmen die beiden Teenager als Geiseln, doch um den grausamen Hitman zu stoppen formt sich bald eine ungewöhnliche Allianz.
Stray Bullets Official Trailer 1 (2017) - James Le Gros Movie
«iZombie» hatte ich ehrlich gesagt gar nicht mehr auf dem Schirm, denn gefühlt ist es schon ewig her, dass die zweite Staffel endete. Auf jeden Fall mag ich die herrlich comichaft überdrehte Serie, die bunt, schrill, äusserst spassig, manchmal mit Monster of the week und manchmal mit einem etwas größeren Plot daher kommt. «iZombie» geht nun am 4. April in die 3. Staffel…
Dennis Carlsson aka Disse86 aus Schweden zeigt uns Cartoon-Figuren in einer horror-fizierten Version – da kann dem kleinen Ferkel von Winnie Puuh schon mal ein bisschen Darm raushängen, der Bär selbst hat dem Honig abgeschworen und schlabbert nun lieber Blut und Tweety hat auch nicht mehr viel von seiner Niedlichkeit behalten. Quasi die Erwachsenen-Versionen unserer Kindheitshelden
Wer mehr von Dennis Carlsson sehen möchte, folgt ihm einfach bei Instagram, schaut bei DeviantArt vorbei und auf Youtube gibt es auch jede Menge Speedpainting-Filmchen. So wie dieses hier:
«Plan B: Scheiss auf Plan A» ist ein deutscher Martial-Arts-Film im 80er/90er-Jahre Action-Movie-Stil, der sich durch den Berliner Underground boxt. Mit Gastauftritten von u.a. K.I.Z. und den Atzen. Der Film erscheint am 8. Juni im Kino…
Als drei junge Martial Arts Profis sich auf eine unermüdliche Jagd durch Berlin begeben, um ihren Freund aus den Fängen eines skrupellosen Gangsters zu befreien, werden sie in eine Verschwörung verwickelt, die sie bis in die Unterwelt Berlins verschlägt.
Aktuell finden in Österreich die «Special Olympics World Winter Games» statt zu der Arnold Schwarzenegger die Schirmherrschaft übernahm. Auf seinem Facebook-Account berichtet Schwarzenegger über die Veranstaltung und teilte unter anderen dieses Video:
Special Olympics: Arnold Schwarzeneggers geniale Reaktion auf einen Hasskommentar
Wie es im Internet so ist, kommen nicht alle unserer Mitmenschen mit solch einer Vielfalt zurecht und lassen ihren Hass in den Kommentaren aus. So auch bei diesem Video, zu dem ein Kommentartor meinte, dass die «Special Olymipcs» keinen Sinn machen würden. Arnolds Reaktion darauf ist schlicht grossartig:
Leider kann ich den Kommentar und den Kommentar zum Kommentar nicht mehr finden. Wurde zwischenzeitlich wohl doch gelöscht. Dank Gilly Vanilly doch noch im Netz…
Heute präsentieren euch die Norweger von Chontaraz ihr Musikvideo zum Song «Rondamauh», dem Titeltrack ihres kommenden Albums, dass gestern, am 24. März erschienen ist…
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
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Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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