Debra Anderson liefert in Kanada die Post aus und ist wie es scheint eine fröhliche Person. Debra freut sich immer darauf, bei einem Haus die Post auszuliefern, in dem eine Tuxedo-Katze wohnt, die die Postmitarbeiterin offensichtlich hasst.
Canada Post Mail Carrier VS Attack Cat....EVERY SINGLE DAY....love my job!
Holy Shit! Und die Betonung liegt eindeutig auf Letzterem: Heilig ist an Rob Zombies Survival-Horror «31» nämlich gar nichts – bescheiden und wahrhaft grenzwertig dagegen Einiges. Der Industrial-Rocker und Regisseur polarisierender Genre-Kultstreifen wie «Haus der 1000 Leichen» (2003) oder «The Devil’s Rejects» (2005) macht in seinem neuesten Werk keine Gefangenen, auch nicht bei seinem Publikum. Kurze Zeit nach dem schleichenden und teils ziellosen Schauerausflug «Lords of Salem» (2012) machten Informationen die Runde, dass der Filmemacher an einem weiteren Horrorfilm tüfteln würde, der zu Zombies Regie-Wurzeln zurückkehren sollte. Mehr Härte und Hoffnung auf ein NC-17 (die höchste Freigabe, die Filme in den US&A erhalten können) sollten Erwartungshaltungen schüren. Doch bietet «31» auch das, was der Musiker, Comicautor und Regisseur seinen Anhängern im Vorfeld versprochen hat? Lasset das Spiel beginnen!
Ursprünglich hatte Rob Zombie sich ja vorgenommen, nach seinem insgesamt recht mauen Spuk «Lords of Salem» dem Horror zunächst den Rücken zu kehren und endlich sein Herzprojekt – einen Hockey-Film (!) – in Angriff zu nehmen. Doch nachdem dieser Traum im Sand verlaufen ist, blieb der Schuster doch bei seinen Leisten: «31» ist nach dem relativ zahmen Vorgänger und den kontrovers aufgenommenen «Halloween»-Neuauflagen eine glasklare Rückkehr zu den Grindhouse-Wurzeln Zombies. Hier trifft thematisch die Stephen-King-Adaption «Running Man» (1987) auf den hysterischen Terror eines Tobe Hooper – nur durch die sehr gewöhnungsbedürftige Brille des Regisseurs und Autoren zusätzlich verzerrt und von nahezu jeglichem Tiefgang und glaubwürdigen Narrativ befreit. «31» ist Trash und will auch gar nichts anderes sein. Für Fans gedreht und teilweise durch Crowdfunding auch von Fans finanziert, hangelt sich Zombie von einem blutigen Zweikampf zum nächsten. Langeweile kommt dabei nie auf und wer ohnehin auf inhaltliche Erklärungen, ansprechende Dialoge oder sympathisch gezeichnete Protagonisten pfeift, könnte auf einem sehr niedrigen Niveau auf seine Kosten kommen.
Die Filme eines Rob Zombie waren eigentlich noch nie für die breite Masse ausgelegt, auch wenn die beiden «Halloween» Verfilmungen ein wenig in die Richtung des Mainstream-Horrors abzielten. Mit dem nun erschienenen «31» wollte der Musiker und Regisseur zu seinen Wurzeln zurückkehren, die bei seinen beiden ersten Filmen «Haus der 1000 Leichen» und «The Devils Reject» noch so wunderbar zu erkennen waren. Hat der gute Rob doch seinerzeit wirklich etwas frischen Wind in das Genre gebracht und dabei einen ganz eigenen Stil an den Tag gelegt, indem er mit dreckigem und stellenweise überzeichneten Horror aufwartete, in dem skurrile und schrille Figuren das absolute Markenzeichen waren. Der vorliegende Beitrag kann dann auch wirklich zumindest stellenweise wieder an diese Zeiten anknüpfen, denn Zombie präsentiert einmal mehr eine völlig überzeichnete Story, die auch wieder mit bunten und äusserst eigenwilligen Figuren daher kommt. Rein inhaltlich bietet das Szenario allerdings nichts Neues, so sind beispielsweise starke Anlehnungen an einen Film wie «Slashers» aus dem Jahr 2001 unübersehbar. So darf man seine reichlich charakterlosen Charaktere gleich zu Beginn beim Sex oder Stuhlgang beobachten, während Sheri Moon Zombie einem notgeilen Tankwart stimulierend zur Hand geht. Aber es geht natürlich noch weiter: Im Verlauf des Szenarios – Handlung wäre hier der falsche Begriff – gibt es noch Hakenkreuze galore, die Toraufschrift von KZs an Türen und eine Ansprache des Führers im Originalton. Wem das noch nicht reicht, muss ausserdem einen Witz über einen Blowjob durch ein Neugeborenes überstehen – nicht bloss unter den hiesigen Jugendschutzbeauftragten dürften ungläubig die Köpfe geschüttelt haben.
Was besonders auffällt ist die Tatsache, das sämtliche Figuren dermassen unsympathisch gezeichnet wurden, das man auch nicht das geringste Mitleid mit den Spielern haben kann. Vielleicht ist daran auch die gerade zu Beginn fast schon inflationär eingesetzte Fäkalsprache schuld, denn gerade in den ersten Minuten bekommt man sexuelle Anspielungen und Kraftausdrücke ohne Ende serviert. So fällt es dann auch äusserst schwer irgendwelche Sympathiewerte für irgendeine Person zu entwickeln, so das man die Tötungen einzelner Protagonisten eher emotionslos hinnimmt. Das Schauspiel der Akteure ist für einen Film dieser Machart durchaus passend, wobei sich allerdings niemand sonderlich in den Vordergrund spielen kann, geschweige denn durch eine überragende Performance aufwartet. Mit Malcolm McDowell und der sichtbar in die Jahre gekommenen Meg Foster sind bekannte Gesichter mit an Bord und selbstverständlich darf auch Robs angetraute Ehefrau Sheri Moon Zombie nicht fehlen, die ja im Prinzip zur Grundausstattung seiner Filme zu zählen ist und ohne Weiteres auch als Inventar bezeichnet werden könnte. Zombie geizt auch in «31» nicht mit Blut und Gewalt, ist aber im Vergleich auch nicht wesentlich härter als einige von Zombies früheren Arbeiten. Das ganz grosse Splatter-Feuerwerk bleibt aus – das nur als Warnung an die Gorehounds!
Letztendlich wird auch das vorliegende Werk die Meinungen spalten, mir persönlich hat allerdings gefallen, das Rob Zombie endlich zu seinen Ursprüngen zurückgekehrt ist. Nach den letzten doch äusserst enttäuschenden Beitrag «Lords of Salem» ist das mehr als erfreulich und nährt gleichzeitig die Hoffnung, das der gute Mann nun endlich seinem Stil treu bleibt. Sicherlich ist «31» alles andere als ein Meisterwerk und wird auch längst nicht jeden Geschmack treffen, aber es handelt sich zumindest um einen mehr als ordentlichen Genre-Vertreter, in dem der Regisseur sich endlich wieder auf seine Stärken besonnen hat. In Anbetracht des geringen Budgets mussten inszenatorisch einige Abstriche gemacht werden: Auch wenn der filmemachende Rockstar bereits seit seinen Musikvideos weiss, wie man mit wenig Geld schicke Bilder erzeugen kann, hinterlassen vor allem die billig wirkende Ausstattung und vorallem die wackelige Kameraarbeit einen faden Nachgeschmack. Der mit allen Mitteln auf Nihilismus und Sadismus gekämmte «31» dürfte von Hardcore-Fans als weiterer – mehr oder weniger – gelungener Eintrag ins Rob-Zombie-Universum gewertet werden, während wohl die Mehrheit der Kinogänger arge Schwierigkeiten mit kleinwüchsigen Hitler-Fetischisten oder mordenden, «Hänschen klein»-singenden Transvestiten haben dürfte. Als gesprächiger Killer Doom-Head hinterlässt der aus Nebenrollen bekannte Richard Brake eine beängstigende Duftmarke. Mich würde es nicht wundern, wenn Quentin Tarantino den Mimen in Zukunft ebenfalls für sich entdeckt. «31» bietet inhaltlich nichts Neues, die Geschichte wartet aber mit mehreren starken Momenten auf, die sich natürlich zugegebenermassen in der Hauptsache durch die visuelle Härte zu erkennen geben. Wer das als ausreichend empfindet, wird mit diesem Gewaltporno bestens bedient und dürfte am Ende zu einem überdurchschnittlich guten Gesamteindruck gelangen.
CHiPs ist eine Kinoadaption der gleichnamigen 70er-Jahre-Serie, die sich ebenfalls um ein paar Highway-Polizisten auf Motorrädern drehte. Die beiden Protagonisten wurden im Original von Larry Wilcox (Jon Baker) und Erik Estrada (Frank Poncherello) gespielt, wobei die amerikanische TV-Serie es zwischen 1977 und 1983 auf sechs Staffeln brachte. Dax Shepard übernahm nicht nur die Regie bei seiner Komödie CHiPs, sondern schrieb auch das Drehbuch und spielte eine der Hauptrollen selbst. Er engagierte darüber hinaus seine Ehefrau Kristen Bell (Veronica Mars) für einen Part in CHiPs. Co-Star Michael Peña hatte bereits vor CHiPs mehrfach einen Ordnungshüter dargestellt: So ging er in «End of Watch» 2012 noch mit Jake Gyllenhaal auf Streife und hatte 2016 in «Dirty Cops – War on Everyone» zusammen mit Alexander Skarsgård als polizeilicher Ermittler Dreck am Stecken. Ausserdem war er für die Serie «The Shield – Gesetz der Gewalt» (2005) im Einsatz, hatte in «Vacation – Wir sind die Griswolds» (2015) einen Kurzauftritt als Cop, spielte in «Gangster Squad» (2013) einen Officer und bewachte in «Babel» (2006) die Grenze zu Mexiko. In der Actionkomödie CHiPs machen Michael Peña und Dax Shepard als Verkehrspolizisten auf ihren Motorrädern den kalifornischen Highway (un)sicher.
CHiPs steht für California Highway Patrol und genau diesen Beruf üben Francis “Ponch” Poncherello (Michael Peña) und Jon Baker (Dax Shepard) aus. Auf ihren Motorrädern fahren die beiden Polizisten täglich über die kalifornischen Autobahnen rund um Los Angeles. Sie halten Raser an, verfolgen Autodiebe, helfen Menschen mit Pannenfahrzeugen aus und assistieren bei Unfällen mit Verletzten. Und manchmal stoßen die beiden Highway-Cops sogar auf einen richtigen Kriminalfall, den es zu lösen gilt.
Schöne Idee, die ebenso schön umgesetzt wurde: Alexey Zakharov hat alte Fotos amerikanischer Städte wie New York und Detroit genommen, sie durch seine virtuelle «Steampunk Time Machine» geschickt und daraus kurze Sequenzen des urbanen Alltags zwischen den Jahren 1905 bis 1940 animiert.
„The Old New World“ is a Photo-based animation project. It’s a travel back in time with a little steampunk time machine. The main part of this video was made with Camera projection based on photos.
"The Old New World" (Photo-based animation project)
Fantastische Grafiken und geniales Mashup! Reginald Griffin hat grossartig festgehalten, wie Negan in seine Hose scheisst, als Shiva auftauchte…
All hail the King! Im Motiv von Paula García führt Ezekiel seinen Haus und Hof Tiger Shiva über den Fluss…
Wo ist Carl!? Wo ist Carl? NICHT dort wo du ihm gesagt hast, das er sein soll, soviel ist verdammt sicher. Das Kind ist genau dort, wo er nicht sein soll – und wo immer die meisten Zombies sind, um genau das tun, was er nicht tun soll, mit genau dem, von dem du ihm gesagt hast, dass er nicht mit ihm gehen soll. In etwa dies sagt das Calvin und Hobbes Mashup von Joel Watson aus…
Hell yeah! Im klassischen Sidescroller-Stil von Arcade-Spielautomation rennt und fährt die Band durch das Video, bekämpft Anzugträger und sammelt Silbermünzen. Gegen Mitte des Clips zücken die Pixel-Mannen ihre Lichtschwerter und suchen den Nahkampf mit Donald Trump, bevor es im Millenium Falcon gegen Tie-Fighter und letztlich gegen einen Godzilla-Verschnitt geht. Yeeeeah!
Die traditionelle Holz-Eisenbahn wird aber auch vor gar nichts verschont. Aber Holz weckt ja bekanntlich die Kreativität. Zum Glück gibts jetzt die Next Generation Enterprise aus Holz von Ntoys bei Etsy für knapp 68€…
Ben Tardif hat drei Jahren gebraucht, um sich diese Murmelbahn in die Garage zu bauen, die verschiedene Elemente aus Freizeitparks beinhaltet. Grossartig!
Marble Mountain is a large marble machine still under construction. It consists of 25 sections that mesh together to form one kinetic sculpture. Every element is themed (or will be upon completion) to an aspect of my life or to something that I find interesting. Some of the elements include a roller coaster, ski jump, Times Square, Lombard Street, and a skatepark. It took 3 years to get to this point of being able to turn it on and watch it go, and I will continue to work on it and get it fully completed.
Marble Mountain, a themed marble machine (marble run)
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
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Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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