Ja liebe Katzenfreunde, probiert es aus! Klebt einfach mit Klebeband ein Viereck auf den Boden und vermutlich wird es nicht lange dauern und die Katze begibt sich binnen kurzer Zeit hinein. Die Kanadierin Danielle Matheson twitterte kürzlich über diesen Trick, den sie mit ihrer Katze ausprobiert hatte. Prompt entwickelt ihr Post ein Eigenleben und wird zum neuen Internet-Hype. Andere Twitternutzer probierten den Trick mit ihrer Katze auch aus und siehe da, viele Katzen verhalten sich genau so und nehmen das Viereck in Anspruch. Mathesons Tweet wurde tausendfach geteilt und andere Menschen antworteten darauf mit Fotos ihrer Katzen – ebenfalls in farbigen Vierecken. Warum die Form bei so vielen Katzen diesen Reflex auslöst, ist nicht abschliessend geklärt. Allerdings ist eine naheliegende Erklärung, dass sie das Viereck als neues Territorium sehen, das es zu begutachten und zu besetzen gilt…
In folgendem Video baut Primitive Technology mit Werkzeugen aus der Natur einen Bogen und Pfeile aus dem, was ein Wald so hergibt.
I made this bow and arrow using only primitive tools and materials.The bow is 1.25 m (55 inches) long and shoots 60 cm (2 feet) long arrows. I don’t know the draw weight – safe to say greater than 15 kg (35 pounds) perhaps? The stave was made from a tree that was cut with a stone axe and split in half with a stone chisel. I don’t know it’s name but it’s common here and is the same wood I use for axe handles. One half was used for the bow and was cut to a length of 1.25 m (50 inches). The limbs of the bow were carved with various stone blades so that the limbs tapered in width, and to a lesser extent depth, towards the tips. The middle of the bow was narrowed in width to form a handle about 12.5 cm (5 inches) long.
The string was made from the inner bark of a fibrous tree. It was separated into thin strips and left to dry. Then it was twisted into cordage.
Kleiner, bitterböser Low Budget-Schocker, der nach einem etwas zahmen Start zum finsteren Psycho-Horror wird. Eine positive und durchaus empfehlenswerte Überraschung im Genre-Einerlei. Kleiner Psychothriller, der zu grossen Teilen in einem Auto spielt. Sicherlich merkt man dem Film an manchen Stellen die fehlenden Mittel an. Aber Lovering gelingt es dennoch eine Geschichte zu erzählen, die unter die Haut geht. Bei «In Fear» ist der Name tatsächlich Programm.
Auch wenn die neuste Elektronik das Leben oft erheblich erleichtert, ist es manchmal besser sich nicht allzu sehr auf den hochmodernen Kram zu verlassen. Im Horrorfilm zum Beispiel passiert es nämlich ständig, dass just in Momenten der Gefahr Telefon und Internet versagen und das Opfer dumm aus der Wäsche guckt. Die beiden Protagonisten in diesem Film haben mit dem ganzen Hightech-Schnickschnack ebenso wenig Glück. Filmfans, die ohnehin schon ihre Probleme mit der Pumpe haben, sollten «In Fear» möglichst meiden, denn in diesem finsteren Horrortrip werden die Helden nahezu minutiös von unerwarteten Überraschungen aus dem Dunkel der Nacht heimgesucht. Wie der Titel bereits verrät, hat sich der TV-erprobte Jeremy Lovering der Angst verschrieben. Die Inspiration zum Film kam dem Regisseur bei Dreharbeiten zu einer Dokumentation in Sligo (nördliches Irland), wo er von den Einheimischen an der Nase herumgeführt wurde. Die hatten die Beschilderung des Ortes verändert, so dass Lovering immer wieder zu einem nahe liegenden Pub gelotst wurde und kurz davor war den Verstand zu verlieren. Geschwind kam ihm die Idee von der Urangst-Problematik in den Sinn – der Angst vor Dunkelheit und der damit verbundenen Orientierungslosigkeit. Die erleben Iain De Caestecker und Alice Englert auf ziemlich authentische Weise, denn den Schauspielern wurde bei den Dreharbeiten so einiges abverlangt.
Ein Drehbuch gab es für die beiden nicht. Sie erhielten lediglich Anweisungen am Tag des Drehs. Das bescherte maximales Adrenalin und authentische Angstschreie, da die Schauspieler nie wussten, was ihnen am aktuellen Drehtag blühen wird. Schaut man im Film etwas genauer hin, wird das mehr als einmal deutlich. Viele der gut platzierten Schocks kommen ganz unverhofft und zerren am Nervengerüst – und dass nicht nur beim Zuschauer. Wie es im Horrorfilm üblich ist, muss ein obligatorischer Twist her. Aus unheimlichem Mystery wird bedrückendes Terrorkino, das sich vorwiegend in der zunehmend klaustrophobischen Enge von Toms Auto abspielt. Das verliebte Paar gabelt einen verletzten Fremden auf einer kaum befahrbaren Landstraße auf, der sich selbstverständlich wenig später als kranker Psychopath entpuppt und es nur auf das möglichst hinterlistige Ermorden der ahnungslosen Durchreisenden abgesehen hat. Lovering selbst gibt zu zuvor Streifen wie «Funny Games», «The Hitcher» und «Buried» studiert zu haben, um seinen Erstling möglichst intensiv, angsteinflössend und unangenehm klaustrophobisch in Szene setzen zu können. Der Ideenklau hat gut funktioniert, denn den spielerischen Umgang mit den Konventionen des modernen Horrorfilms beherrscht der Filmemacher ziemlich souverän. Das Spielfilmdebüt glänzt mit anhaltend bedrohlicher Atmosphäre und ziemlich gemeinen Schocks, die den Genrefan einmal mehr spüren lassen, warum sich der Horrorfilm immer noch grosser Beliebtheit erfreut. Zwar ist «In Fear» nicht sonderlich brutal, ertönt dann jedoch erst einmal der aggressiv-pumpende Bass während die Protagonisten in Panik durch den Wald flitzen, ist das weitaus verstörender als literweise Filmblut und Kunstgedärme.
Erwähnenswert ist zudem, dass Englert den Soundtrack-Titel «Conversation with Death» (oder auch «Oh Death») singt. Von wem und wann genau der Song geschrieben wurde, ist umstritten. Nichtsdestotrotz ist es ein eindringlicher Song, der durch Englerts dunkle Stimme noch beunruhigender wirkt und einem einen Schauer über den Rücken laufen lässt. Die neuseeländisch-britische Schauspielerin, welche vor allem durch die Filme «Beautiful Creatures» (2013) sowie «Ginger & Rosa» (2012) bekannt ist, entpuppt sich langsam als Geheimtipp. Ich hoffe, dass man von ihr in Zukunft noch mehr sehen und hören wird. Glücklicherweise verstösst der Film gegen das Rollenklischee und lässt die von Englert gespielte Lucy deutlich taffer mit der Situation umgehen, als es dem von Ian De Caestecker gut verkörperten sehr sensiblen Tom gelingt. Der wenig heldenhafte Protagonist tut der Wirkung des zunächst unscheinbaren Geschehens auch merklich gut. «Downtown Abbey»-Star Allen Leech gibt einen Anhalter in bester Rutger Hauer-Tradition. Sein Max ist zwielichtig und eigenwillig, was die ohnehin enorm hohe Spannungskurve noch einmal anhebt und bis zum starken Finale nicht mehr abebbt. So kommt der Film mit drei erwähnenswerten Schauspielern aus, die für diesen Horrortrip auch vollkommen ausreichen.
«In Fear» ist ein solider Horror-Psychothriller, der sich leise und schleichend entfaltet. Im Gegensatz zu den üblichen Schock-Blockbustern ist dies eine gelungene Abwechslung. Während des Filmes entsteht allerdings auch oft blosse Verwirrung, da man sich nicht genau sicher sein kann, ob die Geschehnisse wirklich nur durch eine einzige Person verursacht werden oder ob eine dunkle höhere Macht am Werke ist. Da diese Frage offen bleibt, mag das Ende für den einen oder anderen eher unbefriedigend sein. Hochgradig verstörender Schocker, der dem Zuschauer mal wieder vor Augen hält, dass Genre-Werke nicht immer zwangsläufig nur in Blut ersoffen werden müssen. Loverings «In Fear» führt den Filmfreund zu den Wurzeln des Horrorfilms zurück. Seit nämlich ultra-harte Gewaltgurken unentwegt in den Heimkinos rotieren, ist das eigentlich Ziel von Horrorfilmen in Vergessenheit geraten. Regisseur Jeremy Lovering holt die angestaubten Tugenden des Horrorfilms zurück auf die Leinwand und versucht es mal wieder mit der altmodischen Art: Dem Angst einjagen. Er macht die menschlichen Urängste zum Thema seines Streifens und ist dabei recht gut darin. Zwar gibt es trotzdem den obligatorischen Twist kurz vor Ende, bis dahin dreht Lovering ziemlich geschickt an der Schock- und Spannungsschraube – ganz so wie einst die Altmeister des modernen Genrefilms. Nahezu ohne Mittel gelingt es Jeremy Lovering in angemessen kurzweiligen 85 Minuten eine meistens schlüssige und überraschend spannende Story zu erzählen, die den Zuschauer nach der Aufwärmphase zu fesseln vermag. Gut gemacht!
Der norwegische Musiker Leo Moracchioli hat eine Metal-Version von Abba’s 1976er Disco-Hit «Dancing Queen» kreiert. Dabei spielt er alle Instrumente und singt, während der Osterhase mit seiner kleinen Tochter tanzt…
Mit 1000 Frames die Sekunde ist diese ultraschnelle und genaue Gesichtsprojektion eigentlich in Real Time ablaufend und passt sich ungemein gut auf die Gesichter und Bewegungen der Damen an. Sehr beeindruckend – und irgendwie auch furchteinflössend…
This project is achieved as collaborative work between AYABAMBI, Ishikawa Watanabe Lab,TOKYO, responding the call for collaboration by Nobumichi Asai (WOW).
Der Anthologie-Film besteht aus acht verschiedenen Kurzfilmen, die von den Verantwortlichen des kanadischen Little Terrors Festival ausgewählt wurden. Nach «Minutes Past Midnight» wird mit «Galaxy of Horrors» bereits das zweite Anthologie-Projekt des Festivals veröffentlicht. Die Sammlung besteht aus folgenden acht Kurzfilmen: «Pathos» (Dennis Cabella, Fabio Prati, Marcello Ercole), «They Will All Die In Space» (Javier Chillon), «Eden» (Todd Cobery), «Entity» (Andrew Desmond), «Kingz» (Benni Diez, Marinko Spahic), «Iris» (Richard Karpala), «Wraparound» (Justin McConnell), «Everless» (Antonio Padovan) und «Flesh Computer» (Ethan Shaftel).
Ein Mann ist ohne Aussicht auf Hilfe in einer defekten Kältekapsel eingeschlossen. Während die lebenserhaltenden Maßnahmen nicht mehr lange für ihn zur Verfügung stehen werden und er deshalb dem sicheren Tod entgegenblickt, ist er außerdem gezwungen, sich mehrere unterschiedliche Horror-Filme anzusehen.
GALAXY OF HORRORS Red Band Trailer (2017) Sci-Fi Horror Movie
Comedian Ethan Klein dürfte hiermit wohl keinen neuen Fashion-Trend auslösen und ehrlich gesagt ist mir der Clip auch deutlich zu lang und gerade im Supermarkt zu sehr gestellt-inszeniert-doof. Aber es sind eben noch immer 200 Shirts, die der Kerl übereinander angezogen hat!
Unser aller liebster Rémi Gaillard hat wieder einmal einen Streich gespielt. Der Franzose geht in seinem jüngsten Video als Velociraptor auf die Jagd nach unschuldigen Passanten. Dabei sieht sein Kostüm richtig realistisch aus, wie auch der unglückliche Jogger in folgendem Clip feststellt… und sich beinahe die Hose macht
Diese folgende Dokumentation aus dem Jahr 1989, übrigens auch das Jahr, in dem Tim Burtons “Batman” erschien, zeigt uns nun aus einer sehr alten Perspektive, wie Batman den Sprung von den Comics auf die Leinwand schaffte…
BAT-MANIA - From Comics to Screen (1989 Documentary)
Great times to live in! Die Türkei wird nun also aufgrund einer aller Wahrscheinlichkeit nach gefälschten Wahl zu einer Autokratie, die nur von promovierten Politikwissenschaftlern von einer Diktatur unterschieden werden kann. Erst Brexit mit 51,9%, dann Trump mit 46,1% und jetzt das «Präsidialsystem» in der Türkei mit 51,4%, – und nächste Woche wird Marine Le Pen in Frankreich gewinnen. Halten wir fest: Die Hälfte von uns sind Idioten! Die andere Hälfte von uns nicht. Es gibt also noch ein Funken Hoffnung…
Im August letzten Jahres liess Erdogan 38’000 Häftlinge frei, um Platz für seine Gegner zu schaffen. Mittlerweile platzen die Knäste erneut aus allen Nähten, also gibt es für eine Entlastung nur zwei Möglichkeiten: Begnadigen oder beerdigen. Überdies kostet ein Häftling den türkischen Steuerzahler knapp 70 € pro Tag. Als Vergleich: Ein Dosis Kaliumchlorid, das bevorzugt beim Tod durch die Spritze eingesetzt wird, schlägt einmalig knapp 160 € zu Buche. Rechnet man die Schwarzmarktpreise für gesunde Organe dagegen, ist man schnell wieder im Plus. Eigentlich spricht kaum etwas gegen die Todesstrafe. Ausser vielleicht die Menschenwürde – vielleicht. Das Verfassungsreferendum spaltet die Türken – und das vielleicht sogar buchstäblich. Viel Spass und haltet den Kindern die Augen zu… Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient! Ich bin kein nachtragender Mensch, aber ich gönne allen, die bei dieser Abstimmung für die Diktatur gestimmt haben, alle Auswirkungen, die das jetzt auf sie haben wird. Ich gehe davon aus, dass die vor allem negativ sein werden. Dann wollen wir mal sehen, wem hier am Ende der Denkzettel was zu Denken aufgibt…
Der Song «Judgement Day» findet ihr ab dem 19. Mai auf der Platte «Reaching Into Infinity». Das Intro klingt nach Scooter und im gewohnten Highspeed-Gefrickel geht es dann auch weiter…
DragonForce - Judgement Day (Reaching Into Infinity)
Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
Stubenhockers WICHTIGER Beitrag zu Politik, Kultur, Wissenschaft und Popeln
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