Superrealistische Masken von Trump, Putin und Jong-un bei eBay

Hyperflesh brachte beim diesjährigen Monsterpalooza Donald Trump, Vladimir Putin und Kim Jong-un zum Tanzen. Mittlerweile kann man sich die Masken bei eBay ersteigern und die Preise sind für den geneigten Bieter ordentlich gepfeffert. Hier kann man für Donald Trump, Vladimir Putin oder Kim Jong-un bieten…















Trump, Putin, Kim Jong Un - Hyperflesh Masks - Monsterpalooza 2017
Trump, Putin, Kim Jong Un - Hyperflesh Masks - Monsterpalooza 2017

Gremlins: Lebensechte Figuren von den Trick or Treat Studios

Freunde, wer hätte nicht gerne einen kleinen Mogwai zu Hause? Bekanntlich bleibt es allerdings nicht lange beim unschuldigen Fellknäuel, sobald diese nach Mitternacht mit Essen oder Wasser in Berührung kommen. Die anschliessende Verwandlung kann sich aber absolut sehen lassen. Passend zu Halloween bringen die Amerikaner von den Trick or Treat Studios gleich zwei lebensecht wirkende Gremlins aus dem titelgebenden Klassiker von Joe Dante auf den Markt, entweder mit oder ohne Haarbüschel auf dem Kopf. Das kleine Monster misst stolze 71 Zentimeter und schlägt mit 200 $ zu Buche. Vorbestellt werden kann zwar schon, verschickt werden die detaillierten Puppen aber erst gegen August oder September. Ideal um Gästen zum keltischen Halloween-Fest einen Schauer über den Rücken zu jagen – oder sie vor Verzückung und Nostalgie ins Schwärmen zu bringen.







Mike Boyd und seine kubistischen Tattoos

Abstrakte Portraits, schräge und scheinbar unbedacht hingekrakelte Formen sowie allerhand thematische Brüche beherrschen die Motive des englischen Tätowierers Mike Boyd. Eine seiner Inspirationsquellen ist nämlich die Stilrichtung des Kubismus, in der Gegenstände plastisch dargestellt werden. Boyd mag den Look, bei dem man irgendwie das Gefühl hat, dass etwas nicht richtig ist. Dafür spielt er viel mit Farben und Winkeln. Zudem ist der Brite häufig unterwegs und saugt auf seinen Reisen das örtliche Kunstverständnis in sich auf. Seine Erkenntnisse fliessen dann mit in seinen Stil ein.















Rock Paper Dead – Trailer

Mit seinen inzwischen 74 Jahren fühlt sich Tom Holland noch nicht zu alt, um wieder beim aktuellen Horror-Geschehen mitzumischen. Die neueste Regiearbeit des «Chucky»– und «Fright Night»-Schöpfers hört auf den Namen «Rock Paper Dead» und scheint wieder auf teuflische Puppen als Quelle für unaussprechliches Grauen zu setzen. Das Drehbuch zum Horror-Thriller steuerte Victor Miller (Freitag, der 13.) bei. Der behandelt mit «Rock Paper Dead» die Geschichte des berüchtigten Killers Peter «The Doll Maker» Harris. Als dieser nach 20 Jahren Haft aus einer Nervenheilanstalt entlassen wird, deutet zunächst alles auf einen erfolgreichen Neustart hin. Doch zu Hause wird Peter bald von seiner misshandelten Kindheit eingeholt und er ist auf dem besten Weg, wieder in alte, mörderische Muster zu verfallen. «Rock Paper Dead» soll im Laufe dieses Jahres erscheinen…

ROCK PAPER DEAD I Official Trailer HD I 2017, Tom Holland
ROCK PAPER DEAD I Official Trailer HD I 2017, Tom Holland

TV-Tipp des Tages: Ash vs. Evil Dead heute 20:15 Uhr auf RTL Crime

Freunde, wer hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass Sam Raimis «Tanz der Teufel» (Evil Dead) in Serie geht, geschweige denn jemals mit FSK 16 zu kaufen sein würde. Doch die Zeiten ändern sich und so kam es 2015 zum Serieneinstand von Ash (Bruce Campbell) und seinem beachtlich gewachsenen Gefolge und RTL Crime hat sich die Rechte an «Ash vs. Evil Dead» gesichert und zeigt die erste Staffel ab heute, dem 19. April 2017 immer mittwochs auf dem besten Sendeplatz um 20:15 Uhr. Groovy!

Ash ist Lagerarbeiter, alternder Schürzenjäger und Dämonenjäger – mit einer Kettensäge statt einer Hand. Die letzten 30 Jahre hat er sich davor gedrückt, Verantwortung zu übernehmen, erwachsen zu werden und gegen das Böse vorzugehen. Als eine dämonische Plage die Menschheit auszulöschen droht, ist Ash jedoch gezwungen, sich seinen Dämonen zu stellen – im wahrsten Sinne des Wortes. Doch das Schicksal scheint den Antihelden nicht aus den bösen Fängen befreien zu wollen.

TV-Tipp des Tages: Ash vs. Evil Dead heute 20:15 Uhr auf RTL Crime
TV-Tipp des Tages: Ash vs. Evil Dead heute 20:15 Uhr auf RTL Crime

Mit dem Laser entrosten

Beeindruckend wie einfach und sauber der ganze Rost weg gelasert wird. Kann man sicher auch zur Entfernung von Tattos nutzen. Autsch und weg ist das Arschgeweih – und der Hintern gleich mit… ;)

Fastest And Safest Way To Remove Rust, Without Chemicals Or Abrasives
Fastest And Safest Way To Remove Rust, Without Chemicals Or Abrasives

The Void – Deutscher Trailer und Filmclip

So schleimig, abgedreht und verstörend wie in «The Void» wurden Genrefans in den letzten Jahren selten um den Finger – oder den Tentakel – gewickelt. Was wird aus uns, wenn wir sterben? Eine dämonische Präsenz aus «The Void» will die Antwort darauf kennen. Ob dem tatsächlich so ist und welche Mysterien noch in der sogenannten «Leere» lauern, erfahren wir hierzulande ab 25. April (Digital) beziehungsweise 19. Mai 2017 (DVD und Blu-ray), wenn die Protagonisten aus dem Sci/Fi-Horror um ihr Überleben kämpfen müssen. In «The Void» begleiten wir den Polizsten Daniel Carter, dessen Nachtschicht von einem Mann unterbrochen wird, der ihm vors Auto rennt. Umgehend bringt Carter den Verletzten ins naheliegende Krankenhaus, doch damit tritt er ungewollt eine höllische Lawine los. Zuerst tauchen zwei mysteriöse Jäger auf, die dem Unbekannten nach dem Leben trachten. Aber schon bald sieht sich die Schar von Patienten und Angestellten einem viel grösseren Problem gegenüber: Niemand kann das verfluchte Krankenhaus verlassen, denn draussen versammelt sich eine messerschwingende Horde von in weissen Roben gekleideten Gestalten, die jeden Fluchtversuch vereiteln. Und als dann drinnen die ersten Opfer zu ekelerregenden Monstern mutieren, müssen die Überlebenden erkennen, dass sich das Tor zur Hölle zu öffnen beginnt…

THE VOID Teaser Trailer Deutsch German (2017) Exklusiv
THE VOID Teaser Trailer Deutsch German (2017) Exklusiv
The Void – Deutscher Trailer und Filmclip
The Void – Deutscher Trailer und Filmclip

Mygdal: Die autonome Pflanzenlampe

Das deutsche Designerstudio We Love Eames hat mit Mygdal eine autonome Pflanzenlampe entworfen. Die Hänge- oder Stehlampen bestehen aus einem grossen Glaskörper, in dem sich neben einer Lichtquelle auch die Grünpflanze befindet. Da sich innerhalb des Glases ein eigenes Ökosystem bildet, muss die Pflanze nicht gegossen werden. Das liegt daran, dass das Licht der LED-Lampe dem der Sonne ähnlich ist. So wächst die Pflanze mehrere Jahre lang ungestört in ihrer gläsernen Behausung.

Mygdal: Die autonome Pflanzenlampe
Mygdal: Die autonome Pflanzenlampe
Mygdal: Die autonome Pflanzenlampe
Mygdal: Die autonome Pflanzenlampe
(via Freeyork)

DBD: No Love Lost – Terror

Die Hardcore-Formation Terror hat den neuen Song «No Love Lost» ihrer kommenden EP «The Walls Will Fall» veröffentlicht. Die EP wird am 28. April in den Regalen stehen und fünf neue Terror-Songs beinhalten…

Terror "No Love Lost"
Terror "No Love Lost"

Stay away, I don’t want it
You’re a weak motherfucker and it’s pissing me off
Stay away, and don’t doubt it
Keep running in circles with that meaningless talk
My last nerve has been crossed, the final nail driven to the wall
Just stay away and keep that shit from me
The burning bridges, that’s all I ever saw

Stranglehold got a grip on my mind
You can’t change, the final nail decides

No love lost
Every ounce of respect that I have
It runs out this time – You lost

Just stay away
You’re fucking poison
A thousand deaths for every last one of your lies

Stranglehold got a grip on my mind
You can’t change, the final nail decides
I just want you off my back

No love lost
Every ounce of respect that I have
It runs out this time – You lost
just want you off my back

The walls you build
The bridge you break
I’m not sorry
Trapped in a maze
Falling faster
Still it’s getting closer
Live in the conflict that you bring
Falling faster
Still you’re getting lower
Swim in the chaos that you love

The Rotten Foods

Der Künstler Alex Solis hat eine neue Serie namens «The Rotten Foods» am Start. Einige der Arbeiten sind bereits fertig gestellt, da werden aber sicherlich noch etliche dazukommen. Die Speisen, die er uns hier zeigt, haben ihre besten Tage bereits hinter sich und faulen vor sich hin. Tacco, Hot Dog, Burger oder Pizza streifen jetzt in punkigen Outfits umher und verbreiten das Böse.

Once you go bad, there is no turning back. The rotten foods is about something that was once good and delicious and turned bad with neglect.

The Rotten Foods
The Rotten Foods
The Rotten Foods
The Rotten Foods
The Rotten Foods
The Rotten Foods

Mit Klebeband ein Viereck auf den Boden geklebt, schwupps, schon sitzt die Katze drin

Ja liebe Katzenfreunde, probiert es aus! Klebt einfach mit Klebeband ein Viereck auf den Boden und vermutlich wird es nicht lange dauern und die Katze begibt sich binnen kurzer Zeit hinein. Die Kanadierin Danielle Matheson twitterte kürzlich über diesen Trick, den sie mit ihrer Katze ausprobiert hatte. Prompt entwickelt ihr Post ein Eigenleben und wird zum neuen Internet-Hype. Andere Twitternutzer probierten den Trick mit ihrer Katze auch aus und siehe da, viele Katzen verhalten sich genau so und nehmen das Viereck in Anspruch. Mathesons Tweet wurde tausendfach geteilt und andere Menschen antworteten darauf mit Fotos ihrer Katzen – ebenfalls in farbigen Vierecken. Warum die Form bei so vielen Katzen diesen Reflex auslöst, ist nicht abschliessend geklärt. Allerdings ist eine naheliegende Erklärung, dass sie das Viereck als neues Territorium sehen, das es zu begutachten und zu besetzen gilt…







Pfeil und Bogen gebaut aus Materialien, die der Wald so hergibt

In folgendem Video baut Primitive Technology mit Werkzeugen aus der Natur einen Bogen und Pfeile aus dem, was ein Wald so hergibt.

I made this bow and arrow using only primitive tools and materials.The bow is 1.25 m (55 inches) long and shoots 60 cm (2 feet) long arrows. I don’t know the draw weight – safe to say greater than 15 kg (35 pounds) perhaps? The stave was made from a tree that was cut with a stone axe and split in half with a stone chisel. I don’t know it’s name but it’s common here and is the same wood I use for axe handles. One half was used for the bow and was cut to a length of 1.25 m (50 inches). The limbs of the bow were carved with various stone blades so that the limbs tapered in width, and to a lesser extent depth, towards the tips. The middle of the bow was narrowed in width to form a handle about 12.5 cm (5 inches) long.
The string was made from the inner bark of a fibrous tree. It was separated into thin strips and left to dry. Then it was twisted into cordage.

Primitive Technology: Bow and Arrow
Primitive Technology: Bow and Arrow

In Fear

Kleiner, bitterböser Low Budget-Schocker, der nach einem etwas zahmen Start zum finsteren Psycho-Horror wird. Eine positive und durchaus empfehlenswerte Überraschung im Genre-Einerlei. Kleiner Psychothriller, der zu grossen Teilen in einem Auto spielt. Sicherlich merkt man dem Film an manchen Stellen die fehlenden Mittel an. Aber Lovering gelingt es dennoch eine Geschichte zu erzählen, die unter die Haut geht. Bei «In Fear» ist der Name tatsächlich Programm.

Auch wenn die neuste Elektronik das Leben oft erheblich erleichtert, ist es manchmal besser sich nicht allzu sehr auf den hochmodernen Kram zu verlassen. Im Horrorfilm zum Beispiel passiert es nämlich ständig, dass just in Momenten der Gefahr Telefon und Internet versagen und das Opfer dumm aus der Wäsche guckt. Die beiden Protagonisten in diesem Film haben mit dem ganzen Hightech-Schnickschnack ebenso wenig Glück. Filmfans, die ohnehin schon ihre Probleme mit der Pumpe haben, sollten «In Fear» möglichst meiden, denn in diesem finsteren Horrortrip werden die Helden nahezu minutiös von unerwarteten Überraschungen aus dem Dunkel der Nacht heimgesucht. Wie der Titel bereits verrät, hat sich der TV-erprobte Jeremy Lovering der Angst verschrieben. Die Inspiration zum Film kam dem Regisseur bei Dreharbeiten zu einer Dokumentation in Sligo (nördliches Irland), wo er von den Einheimischen an der Nase herumgeführt wurde. Die hatten die Beschilderung des Ortes verändert, so dass Lovering immer wieder zu einem nahe liegenden Pub gelotst wurde und kurz davor war den Verstand zu verlieren. Geschwind kam ihm die Idee von der Urangst-Problematik in den Sinn – der Angst vor Dunkelheit und der damit verbundenen Orientierungslosigkeit. Die erleben Iain De Caestecker und Alice Englert auf ziemlich authentische Weise, denn den Schauspielern wurde bei den Dreharbeiten so einiges abverlangt.

Ein Drehbuch gab es für die beiden nicht. Sie erhielten lediglich Anweisungen am Tag des Drehs. Das bescherte maximales Adrenalin und authentische Angstschreie, da die Schauspieler nie wussten, was ihnen am aktuellen Drehtag blühen wird. Schaut man im Film etwas genauer hin, wird das mehr als einmal deutlich. Viele der gut platzierten Schocks kommen ganz unverhofft und zerren am Nervengerüst – und dass nicht nur beim Zuschauer. Wie es im Horrorfilm üblich ist, muss ein obligatorischer Twist her. Aus unheimlichem Mystery wird bedrückendes Terrorkino, das sich vorwiegend in der zunehmend klaustrophobischen Enge von Toms Auto abspielt. Das verliebte Paar gabelt einen verletzten Fremden auf einer kaum befahrbaren Landstraße auf, der sich selbstverständlich wenig später als kranker Psychopath entpuppt und es nur auf das möglichst hinterlistige Ermorden der ahnungslosen Durchreisenden abgesehen hat. Lovering selbst gibt zu zuvor Streifen wie «Funny Games», «The Hitcher» und «Buried» studiert zu haben, um seinen Erstling möglichst intensiv, angsteinflössend und unangenehm klaustrophobisch in Szene setzen zu können. Der Ideenklau hat gut funktioniert, denn den spielerischen Umgang mit den Konventionen des modernen Horrorfilms beherrscht der Filmemacher ziemlich souverän. Das Spielfilmdebüt glänzt mit anhaltend bedrohlicher Atmosphäre und ziemlich gemeinen Schocks, die den Genrefan einmal mehr spüren lassen, warum sich der Horrorfilm immer noch grosser Beliebtheit erfreut. Zwar ist «In Fear» nicht sonderlich brutal, ertönt dann jedoch erst einmal der aggressiv-pumpende Bass während die Protagonisten in Panik durch den Wald flitzen, ist das weitaus verstörender als literweise Filmblut und Kunstgedärme.

Erwähnenswert ist zudem, dass Englert den Soundtrack-Titel «Conversation with Death» (oder auch «Oh Death») singt. Von wem und wann genau der Song geschrieben wurde, ist umstritten. Nichtsdestotrotz ist es ein eindringlicher Song, der durch Englerts dunkle Stimme noch beunruhigender wirkt und einem einen Schauer über den Rücken laufen lässt. Die neuseeländisch-britische Schauspielerin, welche vor allem durch die Filme «Beautiful Creatures» (2013) sowie «Ginger & Rosa» (2012) bekannt ist, entpuppt sich langsam als Geheimtipp. Ich hoffe, dass man von ihr in Zukunft noch mehr sehen und hören wird. Glücklicherweise verstösst der Film gegen das Rollenklischee und lässt die von Englert gespielte Lucy deutlich taffer mit der Situation umgehen, als es dem von Ian De Caestecker gut verkörperten sehr sensiblen Tom gelingt. Der wenig heldenhafte Protagonist tut der Wirkung des zunächst unscheinbaren Geschehens auch merklich gut. «Downtown Abbey»-Star Allen Leech gibt einen Anhalter in bester Rutger Hauer-Tradition. Sein Max ist zwielichtig und eigenwillig, was die ohnehin enorm hohe Spannungskurve noch einmal anhebt und bis zum starken Finale nicht mehr abebbt. So kommt der Film mit drei erwähnenswerten Schauspielern aus, die für diesen Horrortrip auch vollkommen ausreichen.

«In Fear» ist ein solider Horror-Psychothriller, der sich leise und schleichend entfaltet. Im Gegensatz zu den üblichen Schock-Blockbustern ist dies eine gelungene Abwechslung. Während des Filmes entsteht allerdings auch oft blosse Verwirrung, da man sich nicht genau sicher sein kann, ob die Geschehnisse wirklich nur durch eine einzige Person verursacht werden oder ob eine dunkle höhere Macht am Werke ist. Da diese Frage offen bleibt, mag das Ende für den einen oder anderen eher unbefriedigend sein. Hochgradig verstörender Schocker, der dem Zuschauer mal wieder vor Augen hält, dass Genre-Werke nicht immer zwangsläufig nur in Blut ersoffen werden müssen. Loverings «In Fear» führt den Filmfreund zu den Wurzeln des Horrorfilms zurück. Seit nämlich ultra-harte Gewaltgurken unentwegt in den Heimkinos rotieren, ist das eigentlich Ziel von Horrorfilmen in Vergessenheit geraten. Regisseur Jeremy Lovering holt die angestaubten Tugenden des Horrorfilms zurück auf die Leinwand und versucht es mal wieder mit der altmodischen Art: Dem Angst einjagen. Er macht die menschlichen Urängste zum Thema seines Streifens und ist dabei recht gut darin. Zwar gibt es trotzdem den obligatorischen Twist kurz vor Ende, bis dahin dreht Lovering ziemlich geschickt an der Schock- und Spannungsschraube – ganz so wie einst die Altmeister des modernen Genrefilms. Nahezu ohne Mittel gelingt es Jeremy Lovering in angemessen kurzweiligen 85 Minuten eine meistens schlüssige und überraschend spannende Story zu erzählen, die den Zuschauer nach der Aufwärmphase zu fesseln vermag. Gut gemacht!

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