Clay Lipsky hat aus der Sicht des heutigen Computerzeitalters unterschiedliche Atomtests aus der Zeit des Kalten Krieges erneut betrachtet. Seine Bilderserie «Atomic Overlook» attestiert den Menschen von heute einen nonchalant vollzogenen Voyeurismus. Da sind Personen zu sehen, die sich die in die Landschaft monitierten Atomkopfsprengungen ansehen, als wären sie nur eine weitere Sehenswürdigkeit auf ihrer To-do-Liste im alljährlich unternommenen Urlaub. Teilnahmslos, fast schon gelangweilt wirken sie, während sie dieses zerstörerische Spektakel aus nächster Nähe beobachten…
Homosexuelle in San Francisco und anderswo auf der Welt spielen seit längerer Zeit Rollenspiele als Lederhunde, Channel4 hat dazu eine Dokumentation gedreht und der Guardian hat einen Artikel dazu verfasst….
The psychiatrist Carl Jung argued that our conscious minds contain intuitive, emotional, sensation and thinking archetypes. Are the sort of men drawn to puppy play simply exploring their intuitive self? “Absolutely,” says David. “Puppy play is exactly that – play. There is an immense amount of pleasure from gambolling around in a club playing with squeaky toys because you’re making people laugh, you’re being a cute little puppy. The gay scene can be very serious, scary and offputting. But if you’re going in with a little puppy hood, ears and a tongue, you look cute. You’re allowed to bound around and be enthusiastic, mischievous and friendly.”
TRAILER: Secret Life of the Human Pups | Catch up on All 4
Vorsicht Freunde, das Betrachten des folgenden Videos, in welchem uns ein Roboter (!) Restaurant in Japan vorgestellt wird, kann zu einer Überreizung der Sinne führen!
Robot Restaurant is a wild theme restaurant in Shinjuku, Tokyo, Japan. The show is insane, escalating to total sensory overload of flashing lights, remote controlled set pieces, and crazy costumes.
ROBOT RESTAURANT in JAPAN - CRAZY!!! ロボットレストラン - HD 4k
Jetpacks, sind sie die Zukunft der Fortbewegung? Könnte sein…
Huge thanks to Jet Pack Aviation for letting us come out to California and be the ones that got to film this amazing new technology! Make sure to check them out and support them in what they are doing because this team is changing the world with these JetPack inventions!
Keine Ahnung, wie das Rad in die Fänge des Zauns geriet, aber das Video zeigt deutlich, dass dieser es auf gar keinen Fall wieder herzugeben bereit ist. Es gäbe da ganz sicher auch effektivere Möglichkeiten der Befreiung, aber die wären alle nicht halb so lustig…
Nach kurzer Lungenkrebserkrankung ist der Schauspieler und Regisseur George A. Romero im Schlaf verstorben. Romero hatte 1968 mit «Night of the Living Dead» einen der Grundpfeiler des modernen Horror und auch des damals um sich greifenden New Hollywood aufgestellt und die ehemaligen Voodoo-Zombies mit gesellschaftlicher Kritik versehen.
Romero sei am Sonntag im Alter von 77 Jahren gestorben, teilte sein Manager Chris Roe mit. Der Filmemacher sei «nach einem kurzen, aber aggressiven Kampf gegen Lungenkrebs friedlich eingeschlafen». Er sei gestorben, während er die Filmmusik seines Lieblingsfilmes «Der Sieger» mit John Wayne gehört habe, heisst es in der Stellungnahme. Seine Frau sowie seine Tochter seien an seiner Seite gewesen. Romero hinterlasse seine «Familie, viele Freunde und ein Regie-Vermächtnis, das Bestand hat und weiterbestehen wird», erklärte Roe.
Romero gilt als Begründer des Zombie-Film-Genres. 1968 erschien sein Klassiker «Night of the Living Dead». Der in schwarz-weiss gedrehte Film hatte ein Budget von lediglich knapp über 100’000 Dollar, spielte weltweit dann aber mehr als 30 Millionen Dollar ein. Romero ersetzte den romantisierten, individualisiserten Untoten der Vergangenheit, wie Dracula, Frankensteins Monster usw. mit der Masse der verstümmelten Leiber einer ganzen Gesellschaft, in der die Angehörigen und Nachbarn der Protagonisten plötzlich zu hirnlos mörderischen Gegnern wurden. Der wahre Horror des Films bestand in dem, was die Überlebenden mit den Zombies machten. So erschuf Romero einen neuen Archetypus: Das Monster als ausdruckslose Dichotomie zum Leben, die Menschenmasse und die Gesellschaft selbst ist das Monster, eine alles verschlingende, herumschlurfende, untote Masse. Dieses Motiv wurde auch aufgegriffen in einem der Schlüsselmomente des erfolgreichsten Indie-Comics aller Zeiten und dem bislang wahrscheinlich prominentesten Vertreter von Romeros Vermächtnis: «We are the Walking Dead«, dessen Serien-Adaption er übrigens nicht besonders mochte: «Basically it’s just a soap opera with a zombie occasionally».
Ruhe in Frieden, George A Romero
Romero brach so mit den Konventionen des Genres, das bis dahin noch im viktorianischen Horror von etwa den Hammer Studios vor sich hin gruselte und schuf den Zombie als ultimative Metapher, die sich für gesellschaftliche Kritik aller Art eignete und je nach Figurenkonstellation, Prämisse und Plot mit Subtexten ausgestattet werden konnte. Selbst als hohle Figur ohne Subtext taugt der moderne Zombie immer noch zum Party-Splatter in den tausenden Trash-Horrorfilmen, die nach «Night of the living Dead» entstanden und in Perlen wie etwa dem letztjährigen Meilenstein «Attack of the Lederhosen-Zombies» mündeten. So stilprägend und revolutionär George A Romeros «Night of the living Dead» auch war und so sehr sich seine Zombies als politische Metapher auf Vietnam-Krieg, der Konsumgesellschaft und der Überbevölkerung lesen lassen, so diffus und unbefriedigend empfand ich seine Fortschreibung des Zombie-Mythos.
Day of the Dead - Movie Trailer (1985)
Romero erzählte in «Day of the Dead» bereits in einem Nebenplot die Geschichte des intelligenten Zombies Bub, der als singulärer «Haus»-Zombie des Militärs noch funktionieren mochte. In späteren Ausformungen, vor allem in «Land of the Dead», empfand ich die Intelligenz seiner Zombies allerdings vor allem als unnötigen Ballast, der die darin enthalte «Leere» des Zombie-Archetypus nicht mit Subtext füllte, sondern mit einem banalen Plot. Und dennoch ist Romeros Lebenswerk, neben vielen Nicht-Zombiefilmen wie «Martin», «Knightriders», «Creepshow» oder «The Crazies» nicht weniger als die Begründung eines neuen, möglicherweise sogar des einzig bleibenden Horror-Archetyps des 20. Jahrhunderts. Alleine dafür ist ihm der Platz im Olymp der Film-Legenden sicher. Er schuf Standards, die bis heute für Zombie-Verfilmungen gelten. Es folgten fünf Fortsetzungen. In seinen Werken berücksichtigte Romero sozialkritische Aspekte – seine Untoten inspirierten zahlreiche Regisseure zu Imitationen, Neuverfilmungen und Hommagen.
Ruhe in Frieden, George A Romero
Romero zeigte, wie leicht sich Menschen in Monster verwandeln. Die Zombies in Romeros Filmen waren zwar Schreckensgestalten, dies aber vor allem darum, weil sie die Menschen dazu brachten, ihre Menschlichkeit aufzugeben. Für diese Entmenschlichung interessierte sich George A. Romero Zeit seines Lebens. In seinen letzten Filmen, «Diary of the Dead» und «Survival of the Dead», bilden die Untoten gar eine Art Interessengemeinschaft. Sie solidarisieren sich untereinander und wehren sich gegen ihre Abschlachtung durch die Menschen. Mit der zunehmend unsolidarischen Gesellschaft in den US&A, den überfüllten Gefängnissen und den immer grösser werdenden Unterschieden zwischen Arm und Reich bekundete Romero seine Mühe. Ein paar Jahre lebte er gar in Kanada, weil er sein Land nur noch schwer ertrug. Denn das sei es letztlich, was ihn wirklich fertigmache, sagte der Erfinder der modernen Zombies: Was wir Menschen uns gegenseitig antun.
Thanks for a whole genre, you godfather of the dead. You will be missed. Sad day.
Sad to hear my favorite collaborator–and good old friend–George Romero has died. George, there will never be another like you.
Night of the Living Dead was a cornerstone of the genre. Massively influential. He was bright and very sweet to me. Safe journey, George. https://t.co/my8OJg8wLj
My first ever movie job: I was an art department intern on DAY OF THE DEAD. I made zombie vomit for Bub. RIP George Romero, one-of-a-kind pic.twitter.com/18Vz6w5tEt
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No one mined the zombie metaphor like Romero. (After he invented it.) No one has come close. RIP & thank you to a Great Film Artist. pic.twitter.com/5RqD8Q8GdE
Freunde, es ist wieder einmal an der Zeit, dass wir hier in der Gruft unserem Bildungsauftrag nachkommen und darum kommen wir hier zu einem ganz und gar schnodderigen Stück Wissen. Science News hat sich die Frage gestellt: Wie weit reisen Schleim und Bakterien eigentlich, wenn man sie ohne vorgehaltene Hand/Armbeuge in die Freiheit katapultiert?
DIY Science: How far does a sneeze travel? Snot science!
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
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Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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