«Evil Feed» ist herrlich unterhaltsamer Klamauk mit ein paar Kampfeinlagen, einer Prise schwarzem Humor und jede Menge Splatter. Horror nach altbewährter «Hostel»-Manier trifft auf knochentrockene Martial Arts Action. Dazu kommen ordentlich Titten und Ärsche, extrem viel Blut und bis zur Karikatur verzerrte Figuren. Darüber stülpt man etwas Heavy Metal und fertig ist ein ziemlich unterhaltsames Stück Film, bei welchem man das Hirn aber ausschalten sollte.
«Evil Feed» zu kategorisieren ist nahezu unmöglich, da sich hier Elemente aus zahlreichen Genres die Hände reichen. Der Trash-Faktor ist enorm hoch, der Humor ist tiefschwarz und rückt jede noch so makabere Szene in ein recht amüsantes Licht. Dadurch wird auch eine gewisse Distanz des Zuschauers zu den teils erheblich brutalen Sequenzen aufrechterhalten. Schnell fällt auf, dass gerade die Fokussierung auf eine gewollte Abgedrehtheit dem Film die grössten Probleme beschert. Vor allem die Story kann hierbei nie Schritt halten. Während die Ausgangssituation noch relativ schnell etabliert ist und richtig gut funktioniert, verzettelt sich der Film bald in einem überbordenden Wulst an Figuren. Dabei fokussiert er keine einzige richtig, weshalb man sich auch schwer tut, einen «Hauptcharakter» zu benennen. Die Folge ist, dass der Handlung ein echtes Zentrum als auch eine Figur, mit der man mitgehen kann, fehlt. Das hat freilich auch Auswirkungen auf die Spannungskurve, die vor allem im Mittelteil einige Male durchhängt.
Langweilig wird es dabei allerdings nie. Denn Regie-Debütant Kimani Ray Smith, bisher vornehmlich als Stuntman in Hollywood aktiv, drückt durchgängig auf die Tube und schichtet Absurdität, Ekel, Action und schwarzen Humor beherzt Lage für Lage aufeinander. «Evil Feed» ist aufgrund dessen immer in Bewegung, erweckt aber zunehmend auch den Eindruck einer lose zusammenhängenden Nummernrevue. Der Film entstammt übrigens aus dem kranken Gedankengut von Regisseur Ryan Nicholson, der sich unter anderem mit «Gutterballs» bei den meistens Horrorfreunden schon einen Namen gemacht hat. Die Kamera ist beständig auf der Suche nach abgefahrenen Einstellungen und der wilde Soundtrack gibt gerne mal die Schnittfrequenz vor. In diesem technischen Rahmen agieren Darsteller, die durch die Bank das berühmte Quäntchen drüber sind. Overacting allerorten. Mal nervig, mal stimmig. Dabei müssen die Kerle vornehmlich ordentlich hinlangen, während die Damen blank ziehen. Letzteres ist definitiv nicht zum Nachteil des Zuschauers, denn die Damen in «Evil Feed» sind wahrlich sehr angenehm anzuschauen. Absolutes Highlight und definitiv der Showstealer dieser wilden Fahrt: Alyson Bath als vollkommen abgedrehte, dauerjuckige Yuki.
Wer also Appetit nach einem politisch völlig unkorrekten Filmhappen hat, sollte sich «Evil Feed» definitiv zulegen. Dabei sollte man unbedingt darauf achten, das man nicht der unzumutbaren deutschen Veröffentlichung zum Opfer fällt, bei der wohl beinahe ganze Passagen mit der grossen Zensurschere entfernt wurden. In der Action des Filmes erwarten den Zuschauer erstaunlich solide und knackige Martial Arts Fights, die stark auf Effektivität getrimmt wurden und flott montiert sind. Zudem enden sie meist mit wirklich brachialen Finishern, bei denen Kehlen heraus- und Gesichter abgerissen werden. Auch abseits der Action ist «Evil Feed» ein extrem derbes Ding. Da werden Schwänze abgerissen und verspeist, allgemein ist die Kannibalismus-Thematik allgegenwärtig und ausgekotzte Aale oder zertrümmerte Schädel sind per se nichts, worauf der deutsche Jugendschutz steht. Das Tempo ist mehr als flott und die harte Action sowie die mal heftigen und mal witzigen Splattereinlagen setzen hübsche Highlight-Momente. Von der hübschen Comicoptik ganz zu schweigen und Yuki-Darstellerin Alyson Bath alleine ist das Ansehen schon wert.
In coolen Outfits verkaufen Pfadfinderinnen Drogen statt Kekse und kämpfen gegen Verschwörungen und dunkle Mächte. Tolle Unterhaltung in Kurzfilmform von Mike Diva, der etliche Comic-Zutaten á la Scott Pilgrim in den Videotopf schmeisst und vielleicht nicht immer das richtige Tempo trifft, aber insgesamt eine ungemein unterhaltsame Leistung abliefert…
Mit «Blade Of The Immortal» legt Regielegende Takashi Miike («13 Assassins», «Audition») laut Trailer und IMDb seine sage und schreibe 100. Regiearbeit vor. Dafür hat er sich einmal mehr der Adaption eines Mangas gewidmet. Ein irres Samurai-Schlachtfest, ein Schwertkampfepos, das mit allerlei Gewaltspitzen zu beeindrucken weiss. Vor vielen Jahren wurde der Samurai Manji (Takuya Kimura) mit dem Fluch der Unsterblichkeit belegt, den er erst brechen kann, wenn er genügend bösen Männern den Garaus gemacht hat. Da kommt es eigentlich ganz gelegen, dass er eines Tages von der jungen Rin (Hana Sugisaki) aufgesucht und als Leibwächter angeheuert wird. So soll er sie auf ihrem Rachefeldzug gegen die Schergen des skrupellosen Anotsu (Sôta Fukushi) beschützen, der ihre Familie auf dem Gewissen hat. Einen regulären Kinostart in unseren Breiten hat «Blade Of The Immortal» bislang noch nicht…
Auf dem Land gilt der Gepard als das schnellste Tier der Welt. Studien zufolge erreicht die Raubkatze während einer Jagd Geschwindigkeiten von bis zu 64 Kilometern pro Stunde. Sie kann aber auch Spurts mit maximal 112 km/h hinlegen, womit sie alle anderen Landtiere abhängt. Der US-amerikanischen Cincinnati Zoo & Botanical Garden hat nun eine GoPro-Action-Cam auf den Rücken des Tieres montiert und einen kurzen Clip mit beeindruckenden Aufnahmen ins Netz gestellt. Mit diesen kriegt man eine Vorstellung davon, wie die hohen Geschwindigkeiten wohl aus der Sicht des Gepards wirken. Laut Alicia Sampson scheint es das Tier mit dem Namen Savannah auch nicht wirklich gestört zu haben. Nachdem die Kamera festgezurrt wurde, flitzt das Tier los und liefert ein paar beeindruckende Bilder…
Mit «Spark» haben «The Haunted» die zweite Single des aktuellen Albums «Strength In Numbers» ins Netz gestellt. Eine mitreissende Nummer, die eine deutlich melodischere Seite des Albums «Strength In Numbers» zeigt, welches am 25. August erschienen ist…
«Alpha» wurde von «The Book of Eli»-Regisseur Albert Hughes inszeniert und zeigt ein Action-Abenteuer in der Eiszeit. In der Hauptrolle wird Kodi Smit-McPhee (X-Men: Apocalypse, Planet der Affen: Revolution) zu sehen sein, als weitere Darsteller wirken u.a. Natassia Malthe, Leonor Varela und Jóhannes Haukur Jóhannesson mit. Dan Wiedenhaupt hat das Drehbuch nach einer Story von Hughes verfasst. Hughes zeichnet überdies mit Andrew Rona (Non-Stop) als Produzent verantwortlich.
Vor 20.000 Jahren, während der letzten Eiszeit: Die erste Jagd mit der Elite seines Stammes nimmt für einen jungen Mann (Kodi Smit-McPhee) ein entsetzliches Ende: Er wird schwer verletzt und inmitten der dramatischen Ereignisse von seinen Männern zum Sterben zurückgelassen. Als der Verstoßene verwundet und allein wieder zu Bewusstsein kommt, muss er sich augenblicklich der rauen, erbarmungslosen Wildnis stellen, um auch nur die geringste Chance des Überlebens zu haben. Auf seinem Weg begegnet er einem einsamen Wolf, den er unter größtem Widerstand versucht zu zähmen. Langsam nähert sich das ungleiche Paar an und fasst Vertrauen, bis sie sich schließlich gemeinsam den Gefahren und Herausforderungen der skrupellosen Natur stellen – denn der tödliche Wintereinbruch naht…
Im Jahre 1975 zeichnete Moebius das Cover der französischen Hendrix-Compilation «Are You Experienced, Axis: Bold As Love», die Bilder dazu könnt ihr unten bewundern.
40 Jahre später schickt lulu xXX Jimi durch die Moebius-Deepdream-AI. Dies funktioniert mal besser, mal schlechter, der verwendete Algorithmus scheint ein bisschen alt zu sein, da gibt es mittlerweile sehr viel bessere Ergebnisse. Aber alleine die Idee ist sowas von genial und die ersten paar Sekunden sowie die Sequenz ab 1:31 sind es alleine schon wert!
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
Stubenhockers WICHTIGER Beitrag zu Politik, Kultur, Wissenschaft und Popeln
Support your local Draven!
Dass das Betreiben von dravenstales.ch mit erheblichem Zeitaufwand und auch einigen Kosten verbunden ist, dürfte klar sein. Damit Kosten und vielleicht noch ein, zwei Freigetränke gedeckt sind, könnte ich den ganzen Laden hier mit Werbung vollkleistern. Ich mag aber meine Leser, weshalb ich ihnen ein (weitgehend) werbefreies Leseerlebnis bieten möchte. Wenn dir das und/oder das Treiben auf dieser Webseite gefällt, dann wäre es nett, wenn du den Spass hier irgendwie unterstützen würdest. Danke!