Was Zach Smothers da auf die Beine gestellt hat, finde ich ziemlich grossartig! Die ersten Folgen der insgesamt 70 Episoden starken TV-Comedy Serie «The Munsters» erschienen im Jahr 1964 noch in schwarz/weiss. Zach hat sich nun zum Beispiel das Intro der Serie vorgenommen und jedes einzelne der fast 1300 Frames von hand nachkoloriert. Verdammt cool geworden. Auf seiner Website beschreibt er den Prozess der Entstehung und die Hürden:
I spent a day or two thinking of how I was going to approach colorizing hundreds upon hundreds of individual images and I finally streamlined a process. After importing all 1,317 frames of the 44-second opening, I broke them down into scenes. Each scene consists of an establishing shot of the character, followed by a quick zoom into a closeup. The establishing shots and close ups would be easy enough, but the zooms seemed like a challenge when coloring frame by frame. Using the same color palette for both parts of the shot did not work well, so I had to color each section (establishing and close-up) separately and find a way to transition the colors during the zoom.
The Munsters Opening (in COLOR) - POP-COLORTURE.com
The Munsters - Marilyn's Hope Chest (in COLOR) - POP-COLORTURE.com
The Munsters - Family Singing Time (in COLOR) - POP-COLORTURE.com
Guns N‘ Roses haben eine bisher ungehörte Piano-Version ihres Hits «November Rain» veröffentlicht. Diese Variante des Tracks ist auch auf der «Appetite For Destruction»-Re-Release-Box vorhanden, welche seit Ende Juni erhältlich ist…
Guns N' Roses - November Rain (Audio / Piano Version / 1986 Sound City Session)
Mit «Stephanie – Das Böse in ihr» startet Akiva Goldsman einen zweiten Versuch als Spielfilmregisseur. Der Horrorthriller bietet ein paar originelle Ideen und überzeugt durch eine unheilvolle Atmosphäre, doch der Plot weist einige Hänger auf.
Akiva Goldsman ist erfolgreicher Produzent und oscargekrönter Drehbuchautor (für Ron Howards «A Beautiful Mind»). Nachdem er mehrere Folgen der von ihm geschrieben Krimi-Serie «Fringe – Grenzfälle des FBI» inszenierte hatte, übernahm er bei «Winter’s Tale» erstmals auch die Regie bei einem Kinofilm, hatte aber damit wenig Erfolg. Das schwerfällige Historiendrama fiel sowohl bei der Kritik als auch an der Kinokasse durch und spielte weltweit nur die Hälfte seiner Produktionskosten in Höhe von 60 Millionen US-Dollar wieder ein. Der Horrorthriller «Stephanie – Das Böse in ihr» ist nun der zweite Versuch Goldsman als Spielfilmregisseur. «Stephanie – Das Böse in ihr» zeichnet sich über weite Teile durch eine latent unheilvolle Atmosphäre aus, zumal das Böse ohne Gestalt bleibt und sich lediglich durch Geräusche ankündigt. Ein weiterer Pluspunkt ist Hauptdarstellerin Shree Crooks, die nicht nur glaubhaft, sondern auch recht facettenreich ihr Können unter Beweis stellt und somit die erste halbe Stunde scheinbar mühelos allein stemmt. Nachdem jedoch das Kerngeheimnis gelüftet ist, gestaltet sich die Angelegenheit teilweise ein wenig lahm, wogegen zum Finale ein paar kleine Schauwerte aufgefahren werden und die letzten Bilder schon beinahe apokalyptisch anmuten.
Das erste Drittel überrascht durch seine extreme Reduziertheit – und Regisseur Akiva Goldsman zieht dabei unerbittlich die Spannungsschraube an. Goldsman erzeugt in dieser Frühphase des Films subtil eine unheilvoll-suggestive Gruselatmosphäre. Wenn dann bei der Attacke in Stephanies Kinderzimmer nur ein Rasseln und Grollen zu hören ist, die bösartigen Angreifer aber im Verborgenen bleiben und nicht zu sehen sind, macht er aus der Not eines knapp bemessenen Budgets von weniger als zehn Millionen Dollar eine Tugend. Leider häufen sich in «Stephanie – Das Böse in ihr» im zweiten Drittel mit der Rückkehr der Eltern langatmige Momente. Die apokalyptische Welt ausserhalb bleibt mit Ausnahme einiger Fernsehberichte weiterhin ausgeblendet und der Film wandelt sich zunehmend zu einem unterkühlten Familiendrama mit wohl dosierten Schockeffekten. Einige Dialoge um die Gewissenskonflikte der Eltern, die sich verzweifelt fragen, wie sie mit ihrer unberechenbaren und bedrohlichen Tochter umgehen sollen, geraten etwas zäh statt aufwühlend, aber bevor der Leerlauf in Langeweile umschlägt, sorgt Goldsman mit deutlichen Anspielungen auf andere Horrorfilme mit mörderischen Kindern wieder für Abwechslung.
In einer Albtraumsequenz dreht Stephanies Vater à la «Der Exorzist» seinen Kopf um 180 Grad nach hinten und im effektgeladenen Finale hinterlässt Stephanie eine Schneise der Verwüstung wie einst Drew Barrymore in «Der Feuerteufel», zu dem Goldsman bereits im April 2017 ein Remake angekündigt hat. Das sind äussere Höhepunkte in einem Film, dem nach dem starken Anfang etwas die innere Spannung fehlt, was auch an den uneinheitlichen Schauspielleistungen liegt. «Fringe»-Star Anna Torv bleibt als besorgte Mutter ähnlich eindimensional wie Frank Grillo (The Purge: Election Year) als aufopferungsvoller Vater. Anders Stephanie-Darstellerin Shree Crooks (Captain Fantastic), die zum Zeitpunkt des Drehs gerade einmal elf Jahre alt war: Sie stiehlt den erwachsenen Darstellern die Schau und hinterlässt einen äusserst starken Eindruck. Mit ihrer Mischung aus Altklugheit, Boshaftigkeit und kindlicher Verletzlichkeit wird Stephanie zu einer komplexen Figur voller faszinierender Facetten. Nur schade, dass sie ihre dämonische Seite nicht häufiger zur Schau stellen darf und sich die Filmemacher stattdessen weitgehend vergeblich um moralische Tiefgründigkeit bemühen.
«Stephanie – Das Böse in ihr» ist ein atmosphärisch dichter Horrorthriller mit einer beeindruckenden jungen Hauptdarstellerin, wird seinen erzählerischen Ambitionen allerdings nur zum Teil gerecht. Die Ansätze sind passabel und erzeugen phasenweise eine dichte Atmosphäre und einige Spannungsmomente, was primär auf die erste Hälfte zutrifft. Nachdem die Katze aus dem Sack ist, mangelt es ein wenig an kreativen Einfällen, die Pointe kommt indes angemessen garstig rüber. Wer den gängigen Produktionen von Blumhouse etwas abgewinnen kann, sollte einen Blick wagen.
In Nagoya, Japan sass eine Mantis religiosa auf der Frontscheibe eines Autos, das dort über einen Highway fuhr. Das im Auto sitzende Pärchen dachte, die Dame würde derweil das Weite suchen, was sie nicht tat und einen Tanz aufführte…
There was a mantis already on the dashboard of our car, we thought he would go elsewhere as the car was put in drive. As we proceeded to drive the mantis started to dance.
Nach «Conjuring – Die Heimsuchung», dessen Nachfolger und den ersten Spin-offs «Annabelle» und «Annabelle 2» wird «The Nun» das Horror-Universum um einen Film erweitern. «The Nun», der wieder von Conjuring-Regisseur James Wan produziert wird, widmet sich dem bösen Dämon Valak in der Form der schaurigen Horror-Nonne. Diese sorgte schon in «Conjuring 2» für schlaflose Nächte. Regie führt Corin Hardy, der auch kein unbeschriebenes Blatt unter Horror-Fans ist. 2015 begeisterte er Zuschauer und Kritiker mit seinem Film «The Hallow». In «The Nun» reisen wir zurück in die Zeit. Der Film spielt in Rumänien in den 1950er Jahren. Gesandte des Vatikans untersuchen dort den Mord an einer Nonne und stossen dabei auf dunkle Geheimnisse. Die junge Nonne Irene (Taissa Farmiga, Schwester von Conjuring-Star Vera Farmiga) muss in das abgeschottete Kloster reisen und stellt fest, dass dieser Ort nicht viel mit Gott zu tun hat. Während eines nächtlichen Rundgangs scheint Schwester Irene nicht ganz alleine zu sein. Auf Schritt und Tritt folgt ihr eine als Nonne gekleidete, Gestalt. Als sich die junge Frau umdreht, wird sie kurzerhand von der Seite attackiert. Ob es sich bei dem Angreifer um den Dämon Valak handelt oder wer die Gestalt hinter Irene ist, wissen wir nicht. Der Trailer verrät uns bis jetzt nicht viel über den Film, aber gibt uns einen ersten, schaurigen Vorgeschmack auf das, was uns Anfang September erwartet. Ab dem 6. September 2018 müsst ihr beim Schlafen wieder das Licht anlassen, denn dann startet der fünfte Teil der Conjuring-Reihe, in den Kinos…
Da ruft Mutter mal wieder schweissgebadet an und hat das Internet gelöscht, den Computer kaputt gemacht oder Angst vor einem Update. Ben Meinhardt hat die dramatische Not-Situation in diesem animierten Kurzfilm wunderbar illustriert. «It Should Be Easy», aber für manche ist dieser neumodische Technik-Krams halt einfach ein Monstrum…
Grossartiges «Handy Video», mit viel Selbstirone von Swiss & Die Andern zum Track «Hassen oder Lieben», welcher auf der kommenden Scheibe «Randalieren für die Liebe» zu finden sein wird.
SWISS + DIE ANDERN - HASSEN ODER LIEBEN (OFFICIAL HANDY VIDEO)
Was passiert, wenn sich Ballons aus metallischer Polyester-Folie, in diesem Fall Mylar, an einem Stromleitungsmast verheddern und da dort so rumzappeln? Ein Feuerwerk erster Güte. Wie in folgendem Video geschehen in Long Beach, Kalifornien…
Mylar Balloons and Power Lines Don't Mix || ViralHog
Little Big World veröffentlicht aufwändige Tilt-Shit-Timelapse-Videos von Städten und Dingen, die dadurch wie kleine Modelle wirken und uns alles aus ganz tollen Blickwinkeln zeigen. Gemacht sind diese Clips von Jörg Daiber, der dieses Mal in Helsinki unterwegs war, um uns diese tolle Video zu basteln, das uns zeigt, warum Helsinki eine der schönsten Städte der Welt ist…
Hello Helsinki in 4k | Little Big World | Aerial & Time lapse & Tilt shift
Mit «Peppermint» teilt Jennifer Garner so richtig aus. Die Handlung in «Peppermint» dreht sich um die junge Mutter Riley North (Garner), die aus dem Koma erwacht, nachdem ihr Mann und ihre Tochter bei einem brutalen Angriff auf die Familie getötet wurden. Da das System die Mörder vor der Gerechtigkeit abschirmt, macht sich Riley selbst daran, sie ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Aus Frustration wird Motivation, als sie sich von einer braven Bürgerin in eine urbane Guerilla-Kriegerin verwandelt. Riley verbringt Jahre damit, Körper und Geist im Verborgenen zu trainieren, um zur unaufhaltsamen Macht zu werden und ihre Rache zu bekommen, während sie der Unterwelt, dem LAPD und dem FBI entschlüpft. Regie führte Action-Experte Pierre Morel (96 Hours) und in weitere Rollen sehen wir John Ortiz (Kong – Skull Island), John Gallagher Jr. (10 Cloverfield Lane), Method Man (Keanu), Richard Cabral (Lethal Weapon) und Tyson Ritter (Preacher). Einen Kinostart bei uns gibt es noch nicht, in den US&A kommt «Peppermint» am 7. September in die Lichtspielhäuser.
Peppermint | Official Trailer | Own It Now on Digital HD, Blu-Ray & DVD
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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