«A Quiet Place» ist der vermutlich ruhigste Horrorfilm seit der Stummfilmzeit. Nie war es so beängstigend, im Kino eine Stecknadel fallen zu hören, denn sobald die Stille gestört wird, wird die Familie in dem Film von etwas Bösem heimgesucht. Die einzige Chance zu überleben ist die absolute Stille. «A Quiet Place» beschwört eine durchgehend an den Nerven zehrende Atmosphäre herauf.
Schon die simple, aber originelle Grundidee macht «A Quiet Place» zu einer Besonderheit im oftmals lauten und überdrehten Horrorfilmgenre. Bis auf ein paar dahingeflüsterte Sätze fällt hier kein Wort. Stattdessen kommunizieren die Protagonisten in der Gebärdensprache, was der gehörlosen Regan, auch Darstellerin Millicent Simmonds ist taub, entgegenkommt. Bereits zu Anfang kreiert Krasinski in seiner dritten abendfüllenden Regiearbeit ein beklemmendes, von permanenter Gefahr durchdrungenes Endzeitklima, wobei er die Hintergründe der Apokalypse bewusst nicht näher erläutert. Durch ein geschicktes Spiel mit der Tonspur versetzt der Survival-Thriller den Zuschauer in einen permanenten Unruhezustand und schafft es, die Spannung konstant aufrechtzuerhalten. Ruhige Passagen wechseln sich mit hektischen Momenten ab, die häufig von Marco Beltramis bedrohlich pulsierender Musik begleitet werden. Anders als viele ähnlich gelagerte Werke lässt sich «A Quiet Place» ausreichend Zeit, um seine Figuren mit all ihren Sorgen und Frustrationen vorzustellen und ihren bedrückenden Alltag samt ausgeklügelten Überlebensstrategien zu skizzieren. Eine Beziehung zu den Abbotts baut man auch deshalb auf, weil die Darsteller eine keineswegs genreübliche Intensität an den Tag legen. Dass Krasinski an einigen Stellen auf handelsübliche Schockeffekte zurückgreift und das Ende etwas zu pathetisch werden lässt, schadet seinem fesselnden Schocker nicht, der im Übrigen mit einem starken Monsterdesign punkten kann.
Der ganze Plot erinnert an Kult-Horrorregisseur M. Night Shyamalan, denn in «A Quiet Place» kann man vor der Panik nicht davonlaufen, man kann nur versuchen, sich auf Zehenspitzen davonzustehlen. Gekonnt weiss Krasinski mit der grossen Stärke seines Filmes zu spielen – der Stille, die in die Gehörgänge der Zuschauer kriecht und dort die Nerven genüsslich anspannt. Bis auf ein Grundrauschen im Stile David Lynchs ist meist nichts zu vernehmen. Zugleich setzt «A Quiet Place» immer wieder auf handelsübliche Schockeffekte des Horrorgenres, ohne sich in Blutorgien zu ergehen. Wenn im letzten Drittel in atemlosem Tempo ein dramatischer Höhepunkt auf den anderen folgt, wirken einige der Wendungen ein wenig überstürzt, wenn nicht gezwungen. Die Genre-Paukenschläge gehen ein wenig auf Kosten der Atmosphäre und auch die gut animierten Monster sind in ihrer ganzen Pracht vielleicht nicht mehr ganz so unheimlich wie zuvor, als ihre Gestalt noch weitgehend der Vorstellung des Betrachters überlassen war, aber das an diverse klassische Kreaturen aus der Genregeschichte erinnernde Design ist schlüssig und effektiv. Besondere Bedeutung hat bei den blinden Monstern übrigens sinnvollerweise das sehr originell gestaltete Ohr. Und damit schliesst sich dann wieder der Kreis zum übergreifenden Thema der Stille und des (Nicht-)Hörens.
«A Quiet Place» ist auf seine ganz eigene Art auch ein Plädoyer dafür, seine Worte (und Geräusche) mit Bedacht zu wählen und zugleich genau hinzuhören. Eine funktionierende Kommunikation ist überlebensnotwendig. Obwohl die Handlung in «A Quiet Place» nicht immer logisch ist und definitiv nichts für zartbesaitete Kinogänger, ist er aber doch ein stimmiger Thriller zum Nägelkauen. Krasinskis dritte Regiearbeit ist einer der Meilensteine der Filmgeschichte, endlich mal wieder eine komplett neue Idee, die im Gedächtnis bleiben wird. Das Horrordrama «A Quiet Place» ist unglaublich spannend, wie lange kein Film mehr und fasziniert mit einer ebenso einfachen wie genialen Prämisse, die vor allem in der ersten Filmhälfte nicht nur sehr effektiv, sondern auch intelligent und berührend umgesetzt wird. «A Quiet Place» etabliert sein Szenario mit einfachsten Mitteln sehr effektiv. Die Stille und Atmosphäre ist sehr gut eingefangen und kann in den ersten beiden Akten überzeugen und den Zuschauer in den Bann ziehen. Leider stören einige seltame Entscheidungen der Protagonisten im dritten Akt das Gesamtergebnis. Nichtsdestotrotz ist «A Quiet Place» jedem zu empfehlen, der auf spannende Thriller steht, einen richtigen Horrorfilm sollte man nicht erwarten.
Papier und Karton sind sehr vielseitig, neben dekorativen Origamifiguren lassen sich auch ganz funktionale Geräte herstellen, wie uns auch Blackfish eindrücklich beweist. Dazu benötigt man lediglich eine Heissklebepistole, Zahnstocher, Gummibänder und natürlich Pappe. In folgendem Video sehen wir, wie er eine funktionierende Glock 19 nachbaut, die kleine Plastikkügelchen abfeuern kann…
Als Sue Austin einen Elektrorollstuhl bekam, fühlte sie ein ungeheures Gefühl der Freiheit – doch andere sahen sie an, als hätte sie etwas verloren. Was für ein bewegender und inspirierender TED-Talk…
Deep sea diving ... in a wheelchair | Sue Austin
Die britische Performance-Künstlerin Sue Austin sitzt seit über 15 Jahren im Rollstuhl. Ihr Lieblingshobby, das Tauchen, wollte sie trotz Behinderung nicht aufgeben. Sue Austin entwickelte den ersten düsenbetriebenen Unterwasser-Rollstuhl der Welt. Damit hat sie nun eine Art Unterwasser-Ballett choreographiert, inklusive Loopings, Spiralen und spektakulären Drehungen – und war damit einer der Stars des umfangreichen kulturellen Begleitprogramms der Paralympischen Spiele für behinderte Sportler im Jahr 2012 in London.
Das Rollstuhl-Unterwasserballett von Sue Austin | Euromaxx
Pink Floyd sind mehr als nur eine aussergewöhnliche Band. Pink Floyd sind Kult. Eine musikalische Institution, die bis heute als Vorbild und Inspirationsquelle für viele Künstler und Musiker gilt. In folgender Dokumentation sehen wir Gespräche mit den vier Mitgliedern der Band (Roger Waters, David Gilmour, Nick Mason, Rick Wright) über deren Werdegang bis zum Kassenschlager-Album «The Wall» und der darauf folgenden Bandauflösung. Zu Wort kommen ausserdem Bob Geldorf und Regisseur Alan Parker («Evita»).
«Pink Floyd: Behind the Wall» bietet einen einzigartigen Einblick in das Schaffen einer der legendärsten Art Rock-Bands aller Zeiten. Eingebettet in Interviews mit der Band und seltenen Bühnen- und Videoaufnahmen zeichnet diese packende Musikdokumentation in chronologischer Reihenfolge die einzigartige Erfolgsgeschichte von Pink Floyd nach. Seien es die bescheidenen Anfänge, die von Wahnsinn durchzogene Ära Syd Barrett, die wegweisenden Alben The Dark Side of the Moon und Wish You Were Here oder die triumphalen Erfolge mit den beiden Musikfilmen Live at Pompeii und The Wall: «Pink Floyd: Behind the Wall» beleuchtet alle Stationen in der Laufbahn von Pink Floyd. «Pink Floyd: Behind the Wall» ist ein Erlebnis – und das nicht nur für Pink Floyd-Fans…
Mit der App «Note Recognition» kann Musik in Musiknoten umgewandelt werden. Einfach mit der App ein Musikstück aufnehmen und die App spuckt die Noten dazu aus. Funktioniert offenbar am besten für Gitarre, Klavier und Gesang. Die App ist mit 4.2/5 Sternen gut bewertet und hat bereits über 50’000 Downloads. Gratis und zum ausprobieren kann man sie sicher mal mitnehmen.
Momentan gibt es die Note Recognition App gratis statt für CHF 3.50 ohne Werbung oder InApp Käufe noch bis am nächsten Donnerstagim Google Play Store:
Die amerikanische Low-Budget-Produktion «Batman» aus den 60er Jahre war beim Fernsehpublikum ziemlich beliebt. Ein Grund dafür könnten womöglich das kurzweilige Serienformat mit gehörigem Trash-Faktor, ein anderer die zahlreichen Gastauftritte damaliger Celebrities gewesen sein. YouTube Nutzer A. Pennyworth hat die vierzehn Male, bei welchen ein Star das dynamische Duo beim Blick aus dem Fenster auf der Wand ertappt hat, in Video gepackt. Kurzweiliger Spass mit Stars wie Jerry Lewis, Sammy Davis Jr., Van Williams, Bruce Lee, Art Linkletter, Don Ho, Col. Klink und Lurch aus der Addams Family…
1966 The Complete Batman Guest star window cameos (14) on the batclimb
Korpiklaani besingen in «Kotikonnut» (dt.: Heimstätte) die Sehnsucht nach der Heimat: Korpiklaani. Der Song ist der erste Vorgeschmack auf das kommende Album «Kulkija» (dt: Wanderer), das am 7. September erscheint…
Dass die Fische unter Wasser im Meer schwimmen ist die natürlichste Sache der Welt, auch die Art, wie sie herumflippen, nachdem sie gestrandet sind, sieht ganz natürlich aus. Aber wenn man einen Fisch auf dem Meeresboden sieht, wie er über diesen läuft wie an Land, wirkt recht unnatürlich, denn ein Fisch sollte frei schweben im Wasser und nicht über den Boden schlurfen! Das folgende Video von National Geographic zeigt uns einen Stingfish und wurde vor der Küste von Bali, Indonesien, entdeckt. Die knöchernen Stacheln, die von der Unterseite seines Körpers hervorstehen, kann das Tier übrigens nutzen, um zu jagen…
This "Walking" Fish Has Scientists Stumped | National Geographic
Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Klamotten. Neben den falschen Klamotten kommen jetzt bei den aktuellen Temperaturen auch schlechte Strassen hinzu. Keine Ahnung, wie heiss es dafür sein muss, aber dieser Typ bleibt mit den Schuhen einfach am Asphalt kleben…
Der ausgestreckte Mittelfinger ist mittlerweile Grundpfeiler unserer modernen Kommunikationskultur. So hat sich im Laufe der Jahrzehnte ein Gros an unterschiedlichen Varianten entwickelt, wie man indirekt oder direkt, aber stets spielerisch, DEN Finger zeigen kann. Schliesslich ist es ja immer gut, mal neue Varianten zu lernen… braucht man ja ständig…
Im Thriller «Assassination Nation» nimmt das Leben in einer amerikanischen Kleinstadt gewaltsame Züge an, als ein Hacker die persönlicher Daten aller Anwohner offenlegt. Das Leben der Highschool-Schülerin Lily (Odessa Young) und ihrer Freundinnen in der amerikanischen Kleinstadt Salem besteht zu grossen Teilen aus Party-Besuchen und der Selbstdarstellung auf Social-Media-Kanälen. Doch dann werden die Anwohner von Salem zum Opfer eines Hacks, der all ihre privaten Informationen und Geheimnisse offen legt. Im Chaos, was daraufhin folgt, wenden die Städter sich gewaltsam gegeneinander während sie zugleich nach dem anonymen Schuldigen suchen. Lily und ihre Freundinnen erkennen, dass sie zusammenhalten müssen, wenn sie die Nacht überleben wollen. Ab 21. September im Kino…
Assassination Nation Red Band Teaser Trailer (2018)
baremetalHW zeigt uns, wie er alte Hot Wheels restauriert. Ich weiß nicht, ob ihr heute noch was vorhattet, aber ich guck dem Mann gerne beim Restaurieren zu, bis sein Kanal alle ist…
Redline Restoration: 1968 Hot Wheels Custom Deora
Redline Restoration: Hot Wheels 1968 Custom Camaro
Redline Restoration: 1968 Hot Wheels Redline Custom Volkswagen
Redline Restoration: Hot Wheels 1968 Custom Mustang
Extreme Redline Restorations: Hot Wheels 1968 Python Restore
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
Stubenhockers WICHTIGER Beitrag zu Politik, Kultur, Wissenschaft und Popeln
Support your local Draven!
Dass das Betreiben von dravenstales.ch mit erheblichem Zeitaufwand und auch einigen Kosten verbunden ist, dürfte klar sein. Damit Kosten und vielleicht noch ein, zwei Freigetränke gedeckt sind, könnte ich den ganzen Laden hier mit Werbung vollkleistern. Ich mag aber meine Leser, weshalb ich ihnen ein (weitgehend) werbefreies Leseerlebnis bieten möchte. Wenn dir das und/oder das Treiben auf dieser Webseite gefällt, dann wäre es nett, wenn du den Spass hier irgendwie unterstützen würdest. Danke!